Wie verhält man sich bei wahrscheinlich glatter Fahrbahn?

Hallo!

Ich habe nun seit ein paar Tagen meinen Autoführerschein und bin bisher etwa 150 Kilometer gefahren. Viel Erfahrung hab ich also gar nicht. 😁
Allerdings habe ich ab morgen die ganze Woche bis Freitag Berufsschule (etwa 35 Kilometer entfernt) und möchte - nicht wie bisher mit der Bahn, das ist irrsinnig ... - mit dem Auto fahren.

An sich kein größeres Problem, nur sagt der Wetterbericht starke Schneefälle und Schnee-/Eisregen für unsere Region, es wird also richtig glatt werden denk ich. Zudem ist die Strecke die ich fahren muss bekannt dafür, dass es sehr schnell sehr rutschig wird!

Jetzt wollte ich euch mal fragen, wie ich mich da am besten verhalten sollte. Ich möchte nicht die Verkehrsbehinderung #1 spielen, sondern einfach nur sicher ankommen ^^

Bin euch sehr dankbar für Tipps. 🙂

Beste Antwort im Thema

Heya,

in meinen Augen noch extrem wichtig, eigentlich für jede Autofahrt: genug Zeit einplanen!
Wenn die Fahrt sonst schon eine halbe Stunde dauert, lieber noch eine halbe Stunde früher losfahren. Es reicht, wenn die ganzen Berufspendler unter Streß auf der Straße stehen.

Und denk dran: Lieber mehrmals unnötig eine Verkehrsbehinderung als einmal einen Unfall bauen.

Elderian

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Zitat:

du bist im sommer auf eis und schnee gefahren?

Wo steht das?

Zitat:

Original geschrieben von Nette Hexe


dann würde er hier wohl kaum fragen 🙄

FS vor nen paar Tagen + nen halbes Jahr = Juni/Juli also Sommer ... dann ist kein Eis mehr auf der Strasse sondern wohl eher der Wüstensand aus der Sahara 😁

Wer seinen FS im Winter erhält, hat garantiert einige Stunden auf winterlichen Straßen verbracht und einige Worte dazu gehört. Der braucht eigentlich nicht mehr nach ein paar Tagen nochmal fragen.

Wer nun aber im Hochsommer den FS in die Hände gedrcükt bekommen hat, kann dann ein halbdes Jahr später nochmal zu seiner alten Fahrschule gehen und fragen.

Außer man hat inzwischen gemerkt, dass die einem nur zum Erhalt des FS geholfen haben. Der TE wird aber mit Sicherheit im Schnee gefahren sein.

Zitat:

Original geschrieben von patti106



Zitat:

Original geschrieben von Nette Hexe


dann würde er hier wohl kaum fragen 🙄

FS vor nen paar Tagen + nen halbes Jahr = Juni/Juli also Sommer ... dann ist kein Eis mehr auf der Strasse sondern wohl eher der Wüstensand aus der Sahara 😁

Wer seinen FS im Winter erhält, hat garantiert einige Stunden auf winterlichen Straßen verbracht und einige Worte dazu gehört. Der braucht eigentlich nicht mehr nach ein paar Tagen nochmal fragen.

Wer nun aber im Hochsommer den FS in die Hände gedrcükt bekommen hat, kann dann ein halbdes Jahr später nochmal zu seiner alten Fahrschule gehen und fragen.

Außer man hat inzwischen gemerkt, dass die einem nur zum Erhalt des FS geholfen haben. Der TE wird aber mit Sicherheit im Schnee gefahren sein.

das steht wohl in deiner glaskugel das er bei schnee fuhr? und was heisst das er zum fahrlehrer gehen kann und fragen? dann machen wir das forum hier zu. dann ist es ja unnuetz weil jeder der hier fragen hat diese von nem fahrlehrer, polizist, anwalt, gutachter oder versicherungsfachmann beantwortet bekommt. brauchen ja nur dahin gehen.

und ich denke der TE hat eine ordendliche frage gestellt die auch ordendlich beantwortet gehørt. schliesslich gehts um sicherheit

gruss

Zitat:

Wer seinen FS im Winter erhält, hat garantiert einige Stunden auf winterlichen Straßen verbracht und einige Worte dazu gehört. Der braucht eigentlich nicht mehr nach ein paar Tagen nochmal fragen.

dann versuch doch dem TE das eröffnen solcher threads zu verbieten .... vllt klappts ja

oder

schreib ihm tips wie der rest hier (wobei ihr das schalten vergessen habt ... )

wenn doch so genervt bist von dem thread ... dann halt doch einfach die finger still 😁

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Wir hatten diesen Winter im gesamten deutschsprachigem Raum Frost. Man darf also davon ausgehen, dass der TE winterliche Verhältnisse erlebt hat.

Oder hat er seinen FS in süditalien gemacht und will nun Mama in Norddeutschland besuchen?😕

Und beim Gang zum ehemaligen Fahrlehrer bekommt man sofort eine kompetente Antwort und muss nicht Stunden auf 20 verschiedene Meinungen warten.

Ich kenne noch ein Forum, in dem Menschen wegen Krankheitssymptomen fragen und Angst deswegen haben, statt zum Arzt zu gehen.

um beim thema zu bleiben, hier steht auch das nøtigste drin

http://www.vol.at/.../news-20080325-02171400

Zitat:

Original geschrieben von patti106


Als ich 2000 meinen FS gemacht hatte, hatte man das noch in der Fahrschule gelernt.

Absolute geile Nullaussage ;-)

Dito.

War aber ein versteckter Hinweis, wo man schnell diese Infos von Fachleuten herbekommt und wo sie der TE vor wenigen Wochen gelernt haben sollte.😉

versteck die hinweise bitte besser .. könnt ja sonst jemand sowas unnützes finden *den armen dann bemitleid* 😁

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke



3. Keine hektischen Bremsmanöver, d.h. früher und sanfter bremsen.

Früher ja, aber sanfter? Ich mache dann bei Verdacht es könnte etwas rutschiger sein (und das schwankt teilweise extrem alle paar Meter, man sieht es nur nicht unbedingt) extra etwas mehr um zu gucken wie sehr er rutscht, ist alles ok, bremse ich weniger, kriege ich dagegen das Bremspedal vom ABS "zurück gedrückt" habe ich noch 2-3 Sekunden mir was einfallen zu lassen. Dazu gehört mit einer Seite auf Schnee zu fahren der besser bremst, mir ein Ausweichmanöver zu überlegen ...

Ok dass macht man sicher nicht wenn einer im Kofferraum hängt, denn dann ist der Untergrund ggf. doch so dass man zügig bremst und er fährt auf, aber ansonsten schon.

Und dann noch eine Kleinigkeit, die Temperatur im Auge behalten. +1°C heißt nicht dass alles ok ist, aber es macht ein riesigen Unterschied in der Fahrweise ob ich +3°C oder 0 habe. Gerade wenn man aus Wäldern fährt, auf Brücken, größere Höhenunterschiede in kurzer Zeit bewältigt etc. macht es viel Sinn sehr oft die Temperatur zu überprüfen. Übrigens ist -10°C oder kälter wieder kaum ein Problem mehr, dann ist das Eis recht rau und man kann halbwegs normal fahren. Eis != Eis 😉

p.s. Und man sollte sich nicht auf ESP verlassen, das Teil habe ich bei Eis ausprobiert, das geht erst an wenn das Auto schon etwas schief steht. Davor in engen Strassen etwas zu schrammen wird es nicht schützen und wenn die Haftung mal weg ist, kann das ESP auch gerne sogar das Rad blockieren - heißt nicht dass es deswegen die seitliche Bewegung immer abfangen muss. Der Kurvenradius kann auch größer werden als der der Strasse 😉 Beim schlimmen Blitzeis könnt ihr die ESP-Leuchte angucken und gleichzeitig die Dreher zählen, lieber die Haftreibung erst gar nicht verlieren.

Zitat:

Original geschrieben von Nette Hexe


versteck die hinweise bitte besser .. könnt ja sonst jemand sowas unnützes finden *den armen dann bemitleid* 😁

sapere aude!😉

Ich noch nen paar Tipps:
1. Immer nen Eiskratzer und vielleicht sogar nen Schneeschieber dabei haben (kein Witz, hab ich immer im Winter)
2. Wenn du an einem Berg, wenn es geradeaus geht kaum noch vorwärts kommst, weil das ESP dich immer mehr bremst, -> ESP abschalten (die meisten Autos haben dafür heute nen Schalter)
Vergiss es aber bloß nicht wieder anzuschalten, denn es hilft schon.
(z. B. hast du meist ohne ESP auch kein ABS, und dies ist bei erwähnten Bremstests wichtig, damit du merkst, wann das Pedal zurück kommt.)

Große Vorsicht, bei Blitzeisgefahr! Bei uns gabs diese Woche an der nächsten Ampel 3 Unfälle in nen paar Stunden.

Nabend,

ich hätte auch noch ein paar Tips:

1. Auch wenn es noch nicht regnet/schneit: Auf Brücken mit Reifglätte/Glatteis rechnen. Auch wenn dein Thermometer noch +1 °C anzeigt.
2. Vor Ampeln bei Kälte auch bei trockner Fahrbahn mit Glätte rechnen. Durch Wasserdampf in den Abgasen wartender Fahrzeuge kann sich ein Eisfilm bilden, der nachfolgenden Fahrern beim Bremsen an der Ampel Probleme bereiten kann.

Sonst wie immer: Vorauschauend fahren und mit allem rechnen, also Abstand Abstand Abstand. Geschwindigkeit anpassen. In unübersichtlichen Kurven langsamer als sonst: Man sieht sonst querstehende Fahrzeuge nicht rechtzeitig oder den Gegenverkehr, der gerade aus der (Rechts)kurve getragen wird.

An die Kollegen, die lieber meckern, als Tips zu geben: In der Fahrschule lernt man den Führerschein zu bestehen. Fahren lernt man dannach. Der TE konnte immerhin öffentlich vor all den Superfahrern hier eingestehen, dass er unerfahren ist und bat nur um hilfreiche Tips der Erfahrenen. Keine Ahnung, warum man da lieber rummeckert, als hilfreiche Tips zu geben. Kostet die selbe Zeit. Und ist konstruktiver.

M2C

Zitat:

Original geschrieben von Cayman08


(z. B. hast du meist ohne ESP auch kein ABS, und dies ist bei erwähnten Bremstests wichtig, damit du merkst, wann das Pedal zurück kommt.)

Auf das ABS sollte der ESP-Schalter definitiv keine Auswirkungen haben.

So ist es, zudem ist das ESP oft so dass es ab 50 automatisch wieder angeht, nur "unempfindlicher" gestellt werden kann statt ausgemacht zu werden u.s.w.
Aber eines kann ich trotzdem nicht oft genug sagen: es ändert nichts am Haftungskoeffizienten, kann also nicht alles retten.
Nice to have, aber trotzdem aufpassen 😉

Wenn ihr die Gelegenheit habt dann auf eine großere vereiste Fläche fahren und mal kräftig einlenken, wenn der Kurvenradius größer ausfällt als bei Trockenheit, habt ihr das erfahren was ich meine.

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