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wie oft hattet ihr schon mal einen nicht mehr reparierbaren Motorschaden?

Themenstarteram 18. April 2018 um 15:31

hallo,

ich habe ca. 15 autos bisher gehabt, die meisten habe ich über 200.tkm gefahren,

mindestens einen sogar über 300 tkm

bisher hatte ich einmal einen motorschaden bei 190 tkm, und das ausgerechnet mit einem diesel

Beste Antwort im Thema

Autos und Frauen verleiht man nicht

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Was ist überhaupt "nicht reparierbar" ?

Reparieren kann man nämlich vieles, auch Loch im Motorblock, wo's Pleuel rausguggt ;-)

Anderer Block mit Kurbelwelle + Kolben, alten Kopf drauf ---> weiter geht die wilde Jagd ;-)

Alles meist eher eine Frage von Kosten/Nutzen, und da gibt's enorme individuelle Unterschiede bei der Bewertung !

Für manchen ist schon eine def. Zylinderkopfdichtung schon ein Grund, den nicht mehr zu behalten/reparieren/fahren.

Und für noch andere sogar nur die falsche Schadstoffklasse/-plakette/-einstufung, obwohl er noch prima läuft . . . der einzige "Schaden" ist das, was am Endrohr rauskommt (bzw. dann als "Schadstoff"klasse im Schein steht), aber auch nur "schlecht oder nicht reparierbar" ist.

Meinem 318i hab ich mit 548.000 auch noch ein anderes Auslaßventil spendiert, war durchgebrannt (andere hätten da bestimmt schon kopfschüttelnd abgewunken). Und paar Wochen später noch Loch in Ölwanne gefahren https://www.motor-talk.de/.../...von-euren-m40-motoren-t60880.html?...

Den fahr ich heut noch (615.000).

So gesehen hatte ich noch nie einen solchen unreparierbaren Schden.

Bei meinem '76er 320/4 (4-Zyl, 4-Gang) hab ich nach Pleuellagerschaden bei etwa 200.000 km (wahrscheinlich wegen Ölverdünnung, immer nur Kurzstrecken mit Startautomatik den ganzen Winter über) eben die Kurbelwelle getauscht, dann ging er auch wieder paar Jahre. Bis er dann einem '79er 323i 6-Zylinder mit 5-Gang weichen mußte. Dem dann aber der Rost und 2 gröbere Karosserie"stauchungen" (Unfälle) das Leben ausgehaucht haben.

In den letzten 32 Jahren erst einen Motorschaden – VW T2a, Bj. 1971, 50 PS. Der dritte Zylinder … kam halt ein neuer Motor rein, die gab’s damals ja günstig. 4 Schrauben, fertig ;)

Nie gehabt. Fiat 126, Fiesta MkI, Kadett E 1,6, 316 e30, 190D, Vento 1.8, Polo 9N 1.4, W203 200CDI, W204 1,8K, Saab 9-3 1.9CRD .... nie war was "dickes" am Motor.

Ebenfalls nie erlebt, bei >20 Autos

So alle 3000 -5000 km, kommt halt schon mal vor.

Brauchst du dir wenigstens um Oelwechsel keine Sorgen zu machen.

Wie fährst du denn? Den roten Bereich des Drehzahlmessers muss die Nadel hinter sich gelassen haben, noch bevor die Oeldruckkontrolllampe ausgeht? Oder fährst du SAE 2000? :D

Zitat:

@rthrued schrieb am 18. April 2018 um 17:34:17 Uhr:

So alle 3000 -5000 km, kommt halt schon mal vor.

Am Öl kann es nicht gelegen haben, war nämlich keines drin.

Zitat:

@birscherl schrieb am 18. April 2018 um 16:33:24 Uhr:

In den letzten 32 Jahren erst einen Motorschaden – VW T2a, Bj. 1971, 50 PS. Der dritte Zylinder … kam halt ein neuer Motor rein, die gab’s damals ja günstig. 4 Schrauben, fertig ;)

Was, Kolbenfresser 3. Zylinder ist doch kein Motorschaden beim Käfermotor :) Da hatten wir einen gesucht, der das gleiche Schicksal hatte, zerlegt Kolben/Zylinder vom 1. oder 2. rauf, zusammengesetzt, und läuft.und läuft und läuft....

Das ist ein Motorschaden. Audi 80 vom Kumpel, fing bei ca 100 Km/h an zu klappern, Ölkontrolleuchte ging an. Ein Knall, Motorteile (Pleuel, Lagerdeckel und Teile vom Kolben) durchschlugen den Motorblock, und hauten von innen paar Dellen in die Motorhaube. Da war wirklich nichts mehr zu retten.

09-kolbenfresser-4-zylinder

Ende der 60ger/Anfang der 70iger beim VW 1500 S (Auto der Eltern), AT-Motor nach rund 60.000 km wieder hinüber.

Mitte der 70iger dann beim Simca 1100 Spezial.

VW 1500 S hatte ich auch mal, Ventilabriss am 3. Zylinder. Es war einfacher, für 300 DM einen Schlachtwagen zu kaufen und den Motor umzubauen. Den Schlachtwagen, ein 63er, habe ich heute noch stehen... Ebenso bei zwei 1600ern VW (1x Kolbenringe gebrochen = keine Kompression mehr, 1x "irgendwas" - gebrauchter Motor kostete jeweils 50 Mark).

Beim Citroen C8 mit Zahnriemenriss(fast alle Ventile krumm) habe ich einen gebrauchten Zylinderkopf vom Schrottplatz einbauen lassen, der fährt heute noch (jetzt 170 tkm).

Zu meinen Käferzeiten (Ende siebziger, Anfang achzigjähriger) habe ich auch zwei Boxer verheizt. Das war da ziemlich normal.

Keine Ahnung wer das Märchen von der Unkapputbarkeit des "Volkswagens" erfunden hat.

Seither nichts mehr in der Art.

Einen Seat hatte ich später mal anläßlich einer durchgebrannten ZKD entsorgt, aber der wäre damals eh bald fällig gewesen.

Das mit dem Märchen war VW wohl selber (Märchen erzählen die ihren Kunden heute noch . . . "Softwareupdate löst alle Probleme" . . . ;-) ) :

https://www.youtube.com/watch?v=snXvanWShVg

(nein, gibt auch echt gute Modelle dabei. Für'n Golf 2 hätt der Spruch wohl wesentlich besser gepaßt.)

Renault Laguna 2 mit 2,2 Liter Diesel und 150 Ps ,bei ca.95000 Km Motorschaden.Das Ding war aber schon 2,5 Jahre alt und somit aus der Garantie.Neuer Motor mit 35% Kulanz hat mich immer noch 6000 Euro gekostet.Es verging kein Monat,wo nicht irgendwas an der Kiste war.Den habe ich nach 5 Jahren quasi verschenkt,nur um diesen Mist los zu werden.Seit dem mache ich einen großen Bogen um den Createur de Maleur und seinen Ablegern.

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 18. April 2018 um 18:35:44 Uhr:

...

Wie fährst du denn? Den roten Bereich des Drehzahlmessers muss die Nadel hinter sich gelassen haben, ...

...

Am Öl kann es nicht gelegen haben, war nämlich keines drin.

https://youtu.be/wIiWxt7LDpQ :-)

 

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