wie lange muss ich die versicherung für mein KFZ nicht bezahlen?

VW Golf 3 (1H)

Hi Leute, ich bins mal wieder! habe vor zwei Tagen den Beleg für die nächste zahlung meiner KFZ versicherung bekommen, vor 2 tagen...bin gerade bissel knapp bei kasse! der betrag sollte morgen schon überwiesen sein, also am 01.07.2011. wie lange muss ich die kfz versicherung nicht bezahlen, um eine mahnung zu erhalten, oder eine straftat zu begehen, wegen Kündigung des Versicherungsschutzes und so! habe da mal was von bis zu einem monat gehört! ich kann den betrag frühestens in einer woche, wenn nicht in zwei wochen überweisen, geht das dannn noch? oder bekomme ich da schwierigkeiten, wegen dem versicherungsschutz und so?

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Ja, so ein Konto sollte immer einen Mindestdeckung haben. Nebenbei sind es meistens nicht wir, die direkt mit dem Kunden zusammen arbeiten, die so restriktiv sind, es wird uns vorgegeben oder die Abweisung einer Lastschrift erfolgt automatisiert.

Zitat:
"Manchmal möchte man als Otto Normalverbraucher gar nicht wissen was hinter den Kulissen des Finanzwesens so alles ablauft (Kreditscoring,Wohnortbewertung usw.)"

Ich gebe gerne eine Beispiel aus der Praxis.

Vor noch 5 Jahren vergab ich Darlehen nach Erfahrung, Augenschein und oft auch nach Instinkt. Natürlich hatte ich Hilfsmittel, mit denen ich die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalles berechnen konnte. Aber diese Hilfsmittel waren HILFSMITTEL und die Entscheidung trug (bis zu einer bestimmten Summe) ich allein. Hat mir manchmal schlaflose Nächte bereitet, ging aber in 99 von 100 Fällen gut.

Heute sind die Hilfsmittel zu Befehlsgebern mutiert. Mein Arbeitgeber führte damals das -eigentlich für einen ganz anderen Kundenkreis bestimmte- Rating bzw. Scoring nach Basel auch für Privatpersonen ein. Und was passierte? Meine Erfahrung war hinfällig, ein Bogen aus mehreren Blättern Papier wurde zu meinem Chef und gab mir die Entscheidung vor. Über einer bestimmten Punktzahl oder darunter und es gab Kredit oder auch nicht.

Ich habe damals im Kollegenkreis ein Beispiel für den Mist, der da vorstandsseitig betrieben wurde gebildet (leicht überzeichnet):

Boris Becker hätte von mir kein Darlehen mehr bekommen können. Er war mehrfach geschieden, hatte uneheliche und eheliche Kinder von mehreren Frauen, ging keiner geregelten Arbeit nach, hatte kein regelmäßiges Einkommen, seinen Wohnsitz nicht in Deutschland, usw.

Zum Thema Wohnortbewertung sage ich lieber grad gar nichts. Ich merke schon wieder, wie der Frust in mir hochsteigt.

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Zitat:

Original geschrieben von Sonny91


Habe die versicherungsprämie gestern um 23.00 uhr überwiesen! sollte in den nächsten 2 tagen da sein! fällig war die prämie ja schon zum 01.07.2011. Auf dem Brief steht ein fertigungsdatum vom 21.06.2011! und der brief ist aber erst am 28.06.2011 angekommen! Denke die werden da schon noch so kulant sein und des dulden! für die nächste prümie lasse ich mir was einfallen, oder ob ich es lieber monatlich abbuchen lasse!

Hi,

wie oben ja schon geschrieben kostet es Aufschläge wenn man monatlich zahlt. Ist zwar net viel aber wen es knapp ist muß das ja net noch zusätzlich sein.

Daher ein Tipp,such dir ein kostenloses Girokonto,gibt es z.B. bei vielen Volksbanken. Über diese Konto läßt du alle Einzugsermächtigungen laufen, KFZ Versicherung,KFZ Steuer, andere Versicherungen wie Unfall oder private Haftpflicht usw.

Auf dieses Konto zahlst du dann per dauerauftrag jeden Monat einen entsprechenden Betrag. Dann brauchst du dir über solche regelmäßigen Abbuchungen nie nie mehr Gedanken machen. Wenn es das Budget zuläßt kannst du auch ein paar Euro mehr auf dieses spezielle Konto überweißen,dann hast du Reserven für unerwartete Reparaturen.

Gruß tobias

ja klingt gut! werde ich dann ml in angriff nehmen, das war halt alles bissel viel mit der zusätzlichen belastung von fahrzeugumbau und dann halt das ganze 2 mal!

Davon halte ich als zweigstellenleitende Bankkauffrau, die bei einer mittelgroßen, ländlich verzweigten Volksbank beschäftigt ist und sich -nebenbei- im Versicherungsgeschäft ziemlich gut auskennt, gar nichts.

Grund?

Ich mache es ganz, ganz kurz!

Konten dieser Art, die vom Auftraggeber nur für den Zweck der kostenlosen Kontoführung eingerichtet werden und über die keine Gehaltszahlungen laufen, die werden von uns und den meisten Kollegen anderer Institute EXTREM rigide bewertet.

Heißt: Wenn auch nur ein Cent Deckung fehlt -und sei es nur für einen Tag- geht die Einzugsermächtigung mit Kostenauflage zurück.

Und glaube mir, das ist weit aus schlimmer, als den Versicherungsbeitrag bei der Versicherung etwas später zu begleichen.

Zitat:

Original geschrieben von iris71


Davon halte ich als zweigstellenleitende Bankkauffrau, die bei einer mittelgroßen, ländlich verzweigten Volksbank beschäftigt ist und sich -nebenbei- im Versicherungsgeschäft ziemlich gut auskennt, gar nichts.

Grund?

Ich mache es ganz, ganz kurz!

Konten dieser Art, die vom Auftraggeber nur für den Zweck der kostenlosen Kontoführung eingerichtet werden und über die keine Gehaltszahlungen laufen, die werden von uns und den meisten Kollegen anderer Institute EXTREM rigide bewertet.

Heißt: Wenn auch nur ein Cent Deckung fehlt -und sei es nur für einen Tag- geht die Einzugsermächtigung mit Kostenauflage zurück.

Und glaube mir, das ist weit aus schlimmer, als den Versicherungsbeitrag bei der Versicherung etwas später zu begleichen.

Hi,

nunja jetzt könnte man ja schlau sein und sein Gehalt über dieses Konto laufen lassen und einen großteil des Geldes dann gleich auf dein Alltags Girokonto weiterleiten 😉

Finde es aber gut wenn du als Fachfrau mal ein wenig hinter die Kulissen schauen läßt,natürlich sollte man bei solchen Konten sehr darauf achten das sie wirklich kostenlos sind (also kein gehaltseingang gefordert wird) und natürlich das das Kontro immer vollständig gedeckt ist. Meine frau und ich haben ein solchen Konto als Gemeinsames Konto für alle gemeinsamen regelmäßgen ausgaben wie Miete etc. und das läuft völlig Problemlos (ist aber auch immer im Plus 😉)

Also fügen wir hinzu ein solches Kontro muß immer und unter allem umständen gedeckt sein und sei es nur um wenige Cent.

Manchmal möchte man als Otto Normalverbraucher gar nicht wissen was hinter den Kulissen des Finanzwesens so alles ablauft (Kreditscoring,Wohnortbewertung usw.)

gruß tobias

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Ja, so ein Konto sollte immer einen Mindestdeckung haben. Nebenbei sind es meistens nicht wir, die direkt mit dem Kunden zusammen arbeiten, die so restriktiv sind, es wird uns vorgegeben oder die Abweisung einer Lastschrift erfolgt automatisiert.

Zitat:
"Manchmal möchte man als Otto Normalverbraucher gar nicht wissen was hinter den Kulissen des Finanzwesens so alles ablauft (Kreditscoring,Wohnortbewertung usw.)"

Ich gebe gerne eine Beispiel aus der Praxis.

Vor noch 5 Jahren vergab ich Darlehen nach Erfahrung, Augenschein und oft auch nach Instinkt. Natürlich hatte ich Hilfsmittel, mit denen ich die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalles berechnen konnte. Aber diese Hilfsmittel waren HILFSMITTEL und die Entscheidung trug (bis zu einer bestimmten Summe) ich allein. Hat mir manchmal schlaflose Nächte bereitet, ging aber in 99 von 100 Fällen gut.

Heute sind die Hilfsmittel zu Befehlsgebern mutiert. Mein Arbeitgeber führte damals das -eigentlich für einen ganz anderen Kundenkreis bestimmte- Rating bzw. Scoring nach Basel auch für Privatpersonen ein. Und was passierte? Meine Erfahrung war hinfällig, ein Bogen aus mehreren Blättern Papier wurde zu meinem Chef und gab mir die Entscheidung vor. Über einer bestimmten Punktzahl oder darunter und es gab Kredit oder auch nicht.

Ich habe damals im Kollegenkreis ein Beispiel für den Mist, der da vorstandsseitig betrieben wurde gebildet (leicht überzeichnet):

Boris Becker hätte von mir kein Darlehen mehr bekommen können. Er war mehrfach geschieden, hatte uneheliche und eheliche Kinder von mehreren Frauen, ging keiner geregelten Arbeit nach, hatte kein regelmäßiges Einkommen, seinen Wohnsitz nicht in Deutschland, usw.

Zum Thema Wohnortbewertung sage ich lieber grad gar nichts. Ich merke schon wieder, wie der Frust in mir hochsteigt.

Zitat:

Original geschrieben von iris71


[...]

Ich habe damals im Kollegenkreis ein Beispiel für den Mist, der da vorstandsseitig betrieben wurde gebildet (leicht überzeichnet):

Boris Becker hätte von mir kein Darlehen mehr bekommen können. Er war mehrfach geschieden, hatte uneheliche und eheliche Kinder von mehreren Frauen, ging keiner geregelten Arbeit nach, hatte kein regelmäßiges Einkommen, seinen Wohnsitz nicht in Deutschland, usw.

Das muss ja nichtmal die schlechteste Entscheidung sein;-)

Zitat:

Zum Thema Wohnortbewertung sage ich lieber grad gar nichts. Ich merke schon wieder, wie der Frust in mir hochsteigt.

Davon halte ich auch nichts. Ansonsten sollte es für einen Kontoinhaber aber möglich sein, seinen Überziehungsrahmen festzustellen. Dann liegt es an ihm, diesen nicht zu überschreiten.

Nutzen sollte man diesen nur in Notfällen oder wenn Ein- und Ausgänge mal in ungünstiger Kombination auftreten - also nur sehr sehr selten.

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