Wie lange darf man ein Wohnmobil auf der Straße Parken?

Hallo.

Habe mal ne Frage an euch. Mein Nachbar hat 2 Wohnmobile die immer auf der Straße Parken, und da sowieso etwas zu wenige Parkplätze auf der Straße sind. Ist das echt nervig, wenn dadurch alles Blockiert ist. Wie lange darf man ein Wohnmobil auf der Straße Parken? Gibt es da irgendeine Regelung in der STVO? Wäre für eine Antwort sehr dankbar.

Grüße aus dem BMW Forum.

Beste Antwort im Thema

Gegenfrage:

Warum sollte er dort nicht parken dürfen, wenn die Fahrzeuge angemeldet sind??? Jeder PKW darf es ja auch.

Ich kann mir aber gut vorstellen, daß das ärgerlich ist. Aus dem Grund parke ich mein WoMo auf einem großen Parkplatz vor einer Sporthalle, dort stört es niemanden und es sind nur 5 Gehminuten bis dorthin. Wenn ich es bei mir in der Straße parken würde, hätte der ein oder anderen ein leicht verdunkeltes Wohnzimmer 😉 Es wohl mehr oder weniger eine Frage des Miteinanders.

Gruß berni

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Zitat:

Original geschrieben von gesperrt


Helau

Nein - Veterranentreffen.............. 🙂😉

PS.
Aber ein immer wieder kehrendes Problem.😰

Hallo,
als Wohnwagenbesitzer miete ich selbstverständlich "Ganzjährig" einen eigenen Parkplatz. Das machen die meisten PKW Besitzer nicht.
Trotzdem ist meine Wohndose durch nette Leute mit einen langen Kratzer verunstaltet worden. Und das nachdem ich nur ein paar Tage ordnungsgemäß geparkt hatte um den Wohnwagen zu reinigen und zu beladen.

Wir sollten das so machen wie in einigen Ballungszentren.
Erst Stellplatz nachweisen und dann Auto oder ähnliches zulassen.
Dann könnte man überall fahren, auch mit einem Wohnwagen hinten dran, ohne durch falsch parkende PKW behindert zu werden. Bei uns in der Gegend kommen auf jede Garage oder Stellplatz drei Autos.
Und fast alle haben das recht gepachtet in der Haustür zu parken. Als nächstes Argument steht bei einigen die Anzahl der PS ganz hoch im Kurs.

Und ich bin mir sicher, das ich mit meiner Wohndose weniger den Verkehr behindere als das ich von den anderen behindert oder gefährdert werde.
Viele sollten mal über den Tellerrand hinaussehen und sich das Ganze mal von der anderen Seite ansehen.

Es gibt bestimmt auch Wohnmobiel oder Wohnwagenbesitzer die sich nicht richtig oder korrekt bzw. nett verhalten. Die Anzahl der falsch parkenden PKW liegt aber deutlich höher.
Ich sehe aber nicht woher sich manche Leute mehr Rechte einbilden irgendwo in der Öffentlichkeit zu parken als andere. Hier zählt doch wohl, wer zu letzt kommt läuft weiter, oder? Und nicht ich muss mal eben schnell meine bereifte Kasperbude irgendwo und irgenwie abstellen.

Aber zurück zum Ausgangsproblem:

Miteinander reden soll helfen...

Marcus

Und dazu kommt auch noch die zunehmede Anzahl von Freizeitfahrzeugen. Es wird als noch enger auf den Pakflächen.
Und würden die meisten Camper ihren PKW nicht benötigen um zur Arbeit zu fahren, könnten die Ihre Wohndose angekuppelt auch unbegrenzt stehen lassen.

Trotz des Alters ein interessantes Thema. Die gesetzliche Situation ist geklärt, die Meinungen einiger Leute finde ich merkwürdig. Warum sollte ich mir für mein Wohnmobil für ca. 50 Euro im Monat (600 Euro im Jahr!) einen Stellplatz mieten? Wenn ich es täglich bewege ist es ohnhin irrelevant, wo ich parke und wenn ich weiß, dass das Ding mal ein paar Wochen stehen wird, stelle ich es eine dahin, wo kein Wohnzimmer verdunkelt wird.

Falschparker sind was völlig anderes, außerdem sind sie nur temporär, dann fahren sie weiter oder werde abgeschleppt.

Mein Womo ist angemeldet und parkt saisonal 4-10 vor meinem Haus.
Es ist länger als mein Haus und kein Nachbar hat sich bisher beschwert......Rechtslage ist eindeutig.

Ich achte auf Ölverluste und korrekten Stand in der Gosse, so bleibt Platz für große LKW (trotz Wohnstrasse).
was solls ?

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Ein Wohnmobil darf maximal 2 Jahre an einer Stelle parken, dann muss es zum TÜV!

Schon ein älterer Thread - aber brisantes Thema. Die Rechtslage ist ja klar - Rücksicht ist natürlich auch schön.
Aber die Womo und Sprinter-Kollege können kaum Rücksicht üben, selbst wenn sie wollten. Parken sie ihren Wagen 500 Meter weiter, freut sich der erste, aber der nächste ist genervt. Gewonnen ist so nichts.
Verstehe auch nicht, warum man sich nur auf Womos kapriziert. In einem Haus gibt es Null oder 1 Auto im nächsten fünf Stück, die alles zuparken.
Mein Nachbarn hat soviel Müll in der Doppelgarage, dass der Wagen auf der Straße parken muss etc etc
Manche glauben eben, einen Anpsruch auf einen Parkplatz vor der Tür zu haben. Das ist leider ein Irrtum: Wer einen Anspruch will, benötigt einen eigenen Parkplatz - also bauen, kaufen oder mieten.
Aber ich kann natülich gut reden - wenn es mich nerven würde. würde ich lauter Stellplätze auf dem Grundstück einrichten, dann wäre Essig mit Parken
So oder so: Für ein Womo ist ein Stellplatz sicher besser als Regen-Matsch-Parken auf der Straße

Wo ein Weg ist, ist auch ein Wille.

Laut unserere Bauvoschrift müssen 1,5 Stellplätze pro Wohneinheit vorhanden sein.
Sonst gib es überhaupt keine Baugenehmigung.

Müsste ich eine Wohnung anmieten, dann wird mir der Vermieter diesen 1,5 SP 😉 ersteinmal zeigen müssen.

Das hat zwar wenig mit abgestellten Wohnmobilen zu tun, aber für den der eine Wohnung angemietet hat ein kleiner Tip mal beim Vermieter oder Verwalter nachfragen.

Da müssen ja irgendwo PP in der Baugenehmigung bezw. Lageplan eingezeichnet worden sein.😕

Stellplätze pro Wohneinheit - ist ja bei Neubauten auch so - es sei denn die haben sich freigekauft. Das sind dann aber keine Plätze auf der Straße sondren gehören zur Anlage bzw sind ne Tiefgarage.

Und da ist natürlch sofort Schicht-im-Schacht, wenn du auf die Idee kommst auf den privaten Parkplatz der Anlage zwei acht Meter Klopper füpr ein halben Jahr abzustellen .....

Zitat:

Original geschrieben von Bananenbiker


Wo ein Weg ist, ist auch ein Wille.

Laut unserere Bauvoschrift müssen 1,5 Stellplätze pro Wohneinheit vorhanden sein.
Sonst gib es überhaupt keine Baugenehmigung.

Müsste ich eine Wohnung anmieten, dann wird mir der Vermieter diesen 1,5 SP 😉 ersteinmal zeigen müssen.

Das hat zwar wenig mit abgestellten Wohnmobilen zu tun, aber für den der eine Wohnung angemietet hat ein kleiner Tip mal beim Vermieter oder Verwalter nachfragen.

Da müssen ja irgendwo PP in der Baugenehmigung bezw. Lageplan eingezeichnet worden sein.😕

Hi Frank,

Du darfst daraus aber nicht schließen, dass Du als Mieter ein Anrecht auf 1,5 SP hättest; schon garnicht kostenfrei! 😁 😁 Und bei Altbestand in gewachsenen Mietvierteln z.B im Ruhrpott sieht es ganz mau aus.

Zitat:

Original geschrieben von Franjo001



Hi Frank,

Du darfst daraus aber nicht schließen, dass Du als Mieter ein Anrecht auf 1,5 SP hättest; schon garnicht kostenfrei! 😁 😁 Und bei Altbestand in gewachsenen Mietvierteln z.B im Ruhrpott sieht es ganz mau aus.

Hi Franjo,

ja das habe ich mir auch gedacht dass es in den Wohnparks etc. so gehändelt wird.
Aber ein Blick in die Bauvorordnung oder ein Anruf bei der Baubehörde hilft evtl. dem einen oder anderen.

Hallo,

mal kurz fast am Thema vorbei:
Auch ein Mieter hat kein Anrecht auf einen Stellplatz, genauso wenig wie ein Käufer einer Wohnung/eines Hauses: Das Baurechtsbehörde verlangt lediglich pro neu errichteter Wohnung/Haus eine bestimmte Anzahl nachzuweisender Stellplätze. Bei uns in BW ist das 1 Stellplatz je Wohnung. D.h. aber nicht, dass dieser Stellplatz einer Wohnung zugewiesen ist. Er muss nur da sein. Heißt also, dass der Bauherr seine Wohnungen ohne Stellplatz verkaufen/vermieten und die Stellplätze an "Fremde" (z.B. Nachbarn) verkaufen/vermieten kann. Macht er in der Regel natürlich erst dann, wenn alle Wohnungen verkauft sind, und noch Stellplätze übrig. Aber ein Recht darauf, einen Stellplatz zu bekommen, wenn ich eine Wohnung miete oder kaufe, das gibt es nicht.

Gruß Axel

Tach!

Eigentlich ist das ganz einfach. Nicht alles was recht ist, ist auch billig.

Man parkt ein Wohnmobil nicht in engen Wohnstraßen und verdunkelt mit so einer Kiste auch nicht anderer Leute Wohnbereiche über mehrere Tage. Punkt - aus.

In jeder deutschen Stadt gibt es am Rand Gewerbegebiete. Nahe den meisten deutschen Wohnhäusern gibt es irgendwelche größeren Hauptstraßen ohne direkte Anwohner, wo man ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen länger parken kann.

Wer also seine 8m-Kiste im enegen Wohngebiet stets vor seiner Tür haben möchte, muss sich über den Unmut von Nachbarn nicht wundern.
Es geht hier schlicht und ergreifend um Anstand und Rücksichtnahme.

Gruß,
M. D.

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke



Zitat:

Original geschrieben von berni01


Mit einem selber fahren und das andere vermieten.
Oder beide vermieten und sich ein schönes Zubrot verdienen...

Da mal bei der zuständigen Behörde nachfragen, ob parken von Mietfahrzeugen so ohne weiteres genehmigt ist. Wenn er es gewerblich macht, könnte es eine genehmigungspflichtige Sondernutzung sein.

Zitat:

Original geschrieben von harra02041958


Da mal bei der zuständigen Behörde nachfragen, ob parken von Mietfahrzeugen so ohne weiteres genehmigt ist. Wenn er es gewerblich macht, könnte es eine genehmigungspflichtige Sondernutzung sein.

Schade das es hier keinen Facepalm-Smiley gibt...

Grüße, Martin

Bei uns in der Straße steht jetzt seit einem Jahr ununterbrochen ein PKW mit polnischem Kennzeichen, welcher seit einem Vierteljahr einen platten Reifen hat. Bewegt wurde er nie, das zeigt auch der Blätterhaufen darunter.
Direkt dahinter steht nun auch seit Oktober ein Wohnmobil.
Anwohner müssen weitere Wege zurücklegen, um parken zu können.
Die Straße ist nicht sehr breit. Am Wochenende parken auch gegenüber mehrere Fahrzeuge. Ich warte schon auf den Knall, wenn es zum ersten Unfall kommt.
Das hat nichts mit deutscher Spießigkeit zu tun, wie hier jemand schrieb.
Die beiden Fahrzeuge, die jetzt monatelang nicht bewegt wurden, könnten ja genauso gut auf den entfernten Parkplätzen abgestellt werden.
Ältere, gehbehinderte Personen, müssen manchmal auch bei schlechtem Wetter lange Wege in Kauf nehmen? Auch sie haben ihre Versicherungen usw. Bezahlt.

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