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Widerruf vieler Darlehen von 2010-2016 möglich, insb. Fahrzeuge und Immobilien

Themenstarteram 28. März 2020 um 13:33

Hallo!

https://www.faz.net/.../...taetigt-widerruf-von-darlehen-16697810.html

Zitat:

Der Europäische Gerichtshof macht Millionen deutscher Verbraucher glücklich. Wer zwischen 2010 und 2016 eine Immobilie oder ein Fahrzeug finanzierte, besitzt nun gute Chancen den Vertrag widerrufen zu können.

Hier als Video von Anwälten erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=QiOw6AMVzoY

notting

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122 Antworten

Aha,

und was meinst Du, wie hoch die Anzahl der deutschen Verbraucher ist, die noch ein Darlehen für ihre Fahrzeuge aus diesem Zeitraum bedienen müssen?

Wir sind im Jahr 2020. Selbst die Darlehen, die für Fahrzeuge erst in den Jahren 2015 und 2016 aufgenommen wurden sind, dürften zum größten Teil bereits zurückgeführt sein.

Darlehen für Immobilien sind hier im Finanzierungsforum für Fahrzeuge sekundär, aber so was von.

Schön das Du wieder einen neuen allgemeinen Plauderthread aufgemacht hast. Wäre ohne Dich sonst echt langweilig hier...

 

Wahrscheinlich denken jetzt wieder einige, dass sie alle Raten für die finanzierte Kiste wiederbekommen und für lau fahren.

Gier frisst Hirn...

Themenstarteram 28. März 2020 um 16:23

@A346: https://www.financescout24.de/media/2756/kreditstudie-2014.pdf

Ist zwar etwas älter als der jüngste Teil des hier betroffenen Zeitraums. Aber damals war lt. dieser Studie die durchschn. Kreditdauer für Gebrauchtwagen 58 Monate, bei Neuwagen sogar 62 Monate. Allerdings ist Kreditablösung als eigener Posten aufgeführt (wobei ich mir vorstellen kann, dass das eher bei Immobilien als bei Autos zutrifft).

@civic0307: In dem YT-Video wird kurz was dazu gesagt. Sinngemäß wurde gesagt, dass man z. B. vllt. wg. Corona gerade nicht zur Arbeit fahren muss und deswegen das Fahrrad reicht. Das mit den Kosten für die Abnutzung ist zudem strittig.

notting

Zitat:

@A346 schrieb am 28. März 2020 um 15:25:49 Uhr:

Aha,

und was meinst Du, wie hoch die Anzahl der deutschen Verbraucher ist, die noch ein Darlehen für ihre Fahrzeuge aus diesem Zeitraum bedienen müssen?

Wir sind im Jahr 2020. Selbst die Darlehen, die für Fahrzeuge erst in den Jahren 2015 und 2016 aufgenommen wurden sind, dürften zum größten Teil bereits zurückgeführt sein.

Darlehen für Immobilien sind hier im Finanzierungsforum für Fahrzeuge sekundär, aber so was von.

Schön das Du wieder einen neuen allgemeinen Plauderthread aufgemacht hast. Wäre ohne Dich sonst echt langweilig hier...

Viel geredet, aber nichts gesagt.

@notting: danke für den Beitrag. Verfolge das Thema selbst weil ich derzeit auch „widerrufe“. Bin mal gespannt was dabei rauskommt. Interessant für alle die Finanzierungen aus dem Zeitraum haben, der widerruf ist übrigens selbst nach vollständiger Abzahlung noch möglich @A346.

Wer nicht widerruft lässt sich die chance auf viel Geld entgehen. Und Leute die meinen sie müssten auf die Schimpfen die Ihren Kredit für einen Finanziellen Vorteil Wiederrufen Verstehe ich nicht. Als würden sie Persönlich angegriffen.

 

Zitat:

@Krizzzzz schrieb am 28. März 2020 um 21:58:16 Uhr:

Zitat:

@A346 schrieb am 28. März 2020 um 15:25:49 Uhr:

Aha,

und was meinst Du, wie hoch die Anzahl der deutschen Verbraucher ist, die noch ein Darlehen für ihre Fahrzeuge aus diesem Zeitraum bedienen müssen?

Wir sind im Jahr 2020. Selbst die Darlehen, die für Fahrzeuge erst in den Jahren 2015 und 2016 aufgenommen wurden sind, dürften zum größten Teil bereits zurückgeführt sein.

Darlehen für Immobilien sind hier im Finanzierungsforum für Fahrzeuge sekundär, aber so was von.

Schön das Du wieder einen neuen allgemeinen Plauderthread aufgemacht hast. Wäre ohne Dich sonst echt langweilig hier...

Viel geredet, aber nichts gesagt.

@notting: danke für den Beitrag. Verfolge das Thema selbst weil ich derzeit auch „widerrufe“. Bin mal gespannt was dabei rauskommt. Interessant für alle die Finanzierungen aus dem Zeitraum haben, der widerruf ist übrigens selbst nach vollständiger Abzahlung noch möglich @A346.

Wer nicht widerruft lässt sich die chance auf viel Geld entgehen. Und Leute die meinen sie müssten auf die Schimpfen die Ihren Kredit für einen Finanziellen Vorteil Wiederrufen Verstehe ich nicht. Als würden sie Persönlich angegriffen.

Einfach nur ekelhaft diese Mentalität.

Themenstarteram 29. März 2020 um 10:21

Zitat:

@chris77899 schrieb am 29. März 2020 um 09:01:19 Uhr:

Zitat:

@Krizzzzz schrieb am 28. März 2020 um 21:58:16 Uhr:

Viel geredet, aber nichts gesagt.

@notting: danke für den Beitrag. Verfolge das Thema selbst weil ich derzeit auch „widerrufe“. Bin mal gespannt was dabei rauskommt. Interessant für alle die Finanzierungen aus dem Zeitraum haben, der widerruf ist übrigens selbst nach vollständiger Abzahlung noch möglich @A346.

Wer nicht widerruft lässt sich die chance auf viel Geld entgehen. Und Leute die meinen sie müssten auf die Schimpfen die Ihren Kredit für einen Finanziellen Vorteil Wiederrufen Verstehe ich nicht. Als würden sie Persönlich angegriffen.

Einfach nur ekelhaft diese Mentalität.

Ich finde die Mentalität der Banken ekelhaft, wie blöd für Kredite zu werben um dann mit eher versteckten Kosten die Kunden die sich drauf einlassen über den Tisch zu ziehen. Und das wird eben auch über sehr unverständliche Bedingungen in den Verträge realisiert wo selbst Juristen eine Art Schitzeljagd anfangen müssen um die im Endeffekt relevanten Gesetzestext-Stellen zusammenzubekommen. Genau das wurde im genannten Urteil kritisiert.

EDIT: Mal abgesehen davon kündigen umgekehrt Banken aktuell auch wegen der Zinssituation langfristige Geldanlagen wie Bausparverträge obwohl sie dabei massig Kontoführungsgebühren kassieren, auch z. B. wenn sie dem Kunden defakto noch kein Recht eingeräumt hatten das Darlehen zu nutzen (u.a. Stichwort Zeitverträge, worauf bei Vertragsabschluss nicht explizit hingewiesen wurde).

Z. B. mir haben sie genau so gekündigt, dass ich nun Krankenkassen-Beiträge auch auf den Bonus-Zins zahlen muss, der auf den Kontoauszügen schon vor vielen Jahren plötzl. nicht mehr erwähnt wurde, wo ich aber mit ganz anderen Sachen wie Studium stark beschäftigt war. Und das obwohl ich aufgrund der deutl. Erhöhung der entspr. Einkommensgrenze dieses Jahr nicht darunter fallen dürfte...

notting

Und dann kommen die Banken auf die Idee, auch Geldanlagen zu widerrufen, sodass ich meine Zinsen zurückzahlen muss.

Weniger als 1% wird -außer zur Unterschrift- überhaupt nur einen einzigen Blick auf die Widerrufsbelehrung geworfen haben, weniger als 0,1% wird sie komplett gelesen haben.

Wenn dann einer entscheidet (damals, vor Vertragsunterzeichnung), dass er das nicht versteht und, daraus folgend, den Vertrag nicht unterschreibt (was eine nachvollziehbare Vorgehensweise ist), stellt sich die aktuelle Frage gar nicht.

Was den EuGH bei dieser Entscheidung geritten hat, keine Ahnung

Hier versuchen dafür jetzt alles Menschen, die mit 99%iger Wahrscheinlichkeit die Widerrufsbelehrung nicht gelesen haben nicht existente Zusammenhänge als legitime Begründung heranzuziehen (was haben angeblich versteckte Kosten mit der Widerrufsbelehrung zu tun....? In dem Fall müsste ich wegen falscher Angabe des Effektivzinses gegen das KI vorgehen), um ihr egoistisches (oder auch ...soziales) Verhalten zu rechtfertigen.

Mit der Kritik, dass sich hier einfach nur bereichert werden will, kann dafür kaum jemand umgehen.

Dann positioniert euch wenigstens klar, dass es euch sch....egal ist, ob Ihr einen Dritten zum eigenen Vorteil schädigt und gut. Aber hört wenigstens bitte mit der Heuchlerei auf, dass Ihr im Recht seid und der Allgemeinheit eigentlich noch einen Gefallen tut..

Themenstarteram 29. März 2020 um 11:39

Zitat:

@kleiner_Lurch schrieb am 29. März 2020 um 11:33:05 Uhr:

Weniger als 1% wird -außer zur Unterschrift- überhaupt nur einen einzigen Blick auf die Widerrufsbelehrung geworfen haben, weniger als 0,1% wird sie komplett gelesen haben.

... weil die eben meist so kompliziert formuliert sind!

Zitat:

Wenn dann einer entscheidet (damals, vor Vertragsunterzeichnung), dass er das nicht versteht und, daraus folgend, den Vertrag nicht unterschreibt (was eine nachvollziehbare Vorgehensweise ist), stellt sich die aktuelle Frage gar nicht.

Ich halte die Wahrscheinlichkeit für sehr hoch, dass es die deutl. Mehrheit der Banken so kompliziert formuliert hat, sodass man kaum ausweichen könnte. Und z. T. ist man sogar auf Kredite angewiesen um überhaupt vernünftig Geld verdienen zu können (z. B. ein Auto um vernünftig zur Arbeit zu kommen).

Zitat:

Was den EuGH bei dieser Entscheidung geritten hat, keine Ahnung

S.o.

notting

@notting

1. lustige Einstellung: „ist mir zu kompliziert, daher versuche isch es gar nicht erst zu lesen“... am besten sie formulieren das ab sofort als Comic.

2. vielleicht hätte man dann fragen sollen, statt einfach zu unterschreiben

3. nochmal: Wo ist die Relevanz, ob die Widerrufsbelehrung „richtig“ war oder nicht. Das Ding interessiert nahezu Niemanden... Jetzt nutze ich eine den Bürger vermeintlich überfordernde Formulierung, um den ganzen Vertrag zu revidieren.....ohne Worte

Themenstarteram 29. März 2020 um 11:53

Zitat:

@kleiner_Lurch schrieb am 29. März 2020 um 11:44:32 Uhr:

@notting

1. lustige Einstellung: „ist mir zu kompliziert, daher versuche isch es gar nicht erst zu lesen“... am besten sie formulieren das ab sofort als Comic.

Das habe ich nie geschrieben. Ich habe sinngemäß geschrieben "Hat's schon ggf. sogar mehrfach versucht, ist aber jedes Mal trotz Willen gescheitert".

Zitat:

2. vielleicht hätte man dann fragen sollen, statt einfach zu unterschreiben

Anscheinend hast du noch nie Verträge gelesen. Sehr oft steht näml. drin, dass Nebenabsprachen nur in schriftl. Form gültig sind. Bzw. selbst wenn nicht ist die Beweisbarkeit der Aussage schwierig.

Zitat:

3. nochmal: Wo ist die Relevanz, ob die Widerrufsbelehrung „richtig“ war oder nicht. Das Ding interessiert nahezu Niemanden... Jetzt nutze ich eine den Bürger vermeintlich überfordernde Formulierung, um den ganzen Vertrag zu revidieren.....ohne Worte

Wenn die Sachen einfacher formuliert sind bzw. das sich auch herumspricht, werden sie eher gelesen. Dass dir das Kleingedruckte offenbar scheißegal ist, ist das dein Bier. Gibt aber auch andere Leute. Und ohne das Widerrufsrecht entspr. zu verlängern wird's keinen nennenswerten Druck auf die Banken geben das zu verbessern, Bafin, Verbraucherschützer & Co. hin oder her.

notting

Es sind nicht nur Verträge bis 2016 betroffen.

 

 

https://youtu.be/QiOw6AMVzoY

1. Du brauchst ein Auto.

2. Kannst es aber nicht kaufen, weil du nicht genug Geld hast. Schon mal Pech.

3. Also finanzierst du es, weil du ja eins brauchst.

4. Viel Papier zu unterschreiben - lesen und verstehn, was man unterschreibt, ist Luxus. Braucht kein Mensch.

5. Nach einer Weile gibts eine Info im Internet, dass das, was ich nicht gelesen hab, unvollständig ist.

6. Da kann ich den Vertrag widerrufen - uiiii, das mach ich.

Und entweder denken dann einige, dass die Bank ihnen das Auto schenkt oder man alle Raten zurückbekommt und im Nachhinein viiiiiiiel weniger fürs Auto zahlt = Nutzungsentgeld o.ä.

Wer ersteres denkt, ist dumm, der zweite Fall wird auch nicht so passieren.

Was erwartet ihr Euch denn sonst?

PS: Die Widerufsklausel ist mit das Einfachste am ganzen Vertrag.

PPS: Auch nach Corona braucht man wieser Autos, um von A nach B zu kommen...

Welchen finanziellen Schaden in Euro und Cent hatten denn die Darlehensnehmer dadurch?

Haben sie mehr gezahlt, nur weil die Widerrufsbelehrungen evtl. falsch waren?

Zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung waren ihnen die finanziellen Konditionen und die monatliche Rate doch wohl klar, Widerrufsbelehrung hin oder her.

Wie wollen die Herren Rechtsanwälte Gansel und Co. das denn für ihre Honorarforderungen berechnen?

Darum geht es ja gerade diesen Verbraucherschutzanwälten in erster Linie. Aus reiner Menschenfreundlichkeit haben die sicherlich nicht geklagt...

 

 

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