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Wertsteigerung durch professionelle Aufbereitung

Themenstarteram 7. September 2006 um 11:00

Hat jemand zufällig gestern Galileo geschaut?

Dort wurde ein relativ ungepflegter Golf 2 mit einigen Beulen, Kratzern und Dellen von einem Sachverständigen geschätzt. Der Wagen war Innen wie Außen sehr dreckig und hatte ein schlechtes Allgemeinbild abgegeben.

Der Wert das Wagen mit ca. 200.000KM wurde auf 300€ geschätzt. BJ weis ich nicht mehr.

Dann wurde der Wagen professionell Aufgearbeitet. Richtig poliert, Beulen, Dellen und Parkschäden ausgebessert. Innenraum gereinigt, Sitze ausgebessert(Brandschäden durch Zigaretten. usw…

Halt das komplette Programm. Kosten für dieses beliefen sich auf 400€

Danach wurde der Wagen wieder durch den gleichen Sachverständigen geschätzt.

Siehe da: 1100 Euro

1100-400-300 ergibt 400€ Plus.

Anscheinend war die Aufbereitung das Beste was passieren konnte.

Vor wenigen Wochen das gleiche Experiment bei AMS.

Alter Wagen mit viel KM auf der Uhr schätzen lassen mit dem Wert X

Danach wie bei dem Golf II alles ausgebessert usw. Die erneute Vorführung des Wagens brachte eine Wertsteigerung von 0€

0€ da es der gleiche Wagen war. Die Aufbereitung des Wagens wurde bei einem Gebrauchtwagenverkäufer nicht als Wertsteigerung anerkannt, da es unterm Strich der gleiche Wagen war wie zuvor.

Beim Privatverkauf brachte es jetzt etwas mehr Geld.

Jetzt darf man sich die Frage stellen, inwieweit die Aufbereitung wirklich etwas bringt.

Vor allen stellt sich mir die Frage, ob der Sachverständige bei Galileo wirklich eine objektive Fahrzeugbewertung durchgeführt hat.

Darf mit einer so hohen Wertsteigerung gerechnet werden?

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12 Antworten

Ja hab ich auch schonmal gesehen zwar nicht gestern aber ich habs schonmal gesehen und muss sagen ganz klar, wenn der wagen danach top darsteht keine kratzer,beulen, usw. hat ist er natürlich mehr wert. Auch im innenraum usw. mit einem gepflegten aufbereitetem auto hast du immer bessere chancen zu verkaufen für nen guten preis.

Das mit dem "Schätzen durch Gutachter" ist immer so eine Sache...

...im Prinzip kann er ja schätzen was er will - entscheidend ist, ob man jemanden findet, der den geschätzten Wert bezahlt - das dürfte m.E. das Problem sein.

Und ganz nüchtern betrachtet: Der Golf II ist ohnehin ein aussterbendes Exemplar - 1.100 EUR dürften nur wirklich Enthusiasten zahlen. Der typische Golf-II-Kunde ist wohl eher Fahranfänger (geschätzte Restlaufzeit des KFZs: 4 Monate ;)) oder "Pimper" (-> Winterauto -> geschätzte Restlaufzeit 6 Monate)

...und beide Zielgruppen würden imho keine 1100 EUR für ein mindestens fünfzehn Jahre altes Auto hinlegen - Fahrzeugaufbereitung hin oder her...

Gruß

etku

Mit einem top gepflegtem Auto wird man (fast) immer mehr bekommen als mit einen heruntergekommenen Wagen.

Ist nur die Frage wieviel, von 300 auf 1100 Euro erscheint mir aber etwas viel. Eine Wertsteigerung von mehreren 100% ?

Vor allem ändert sich an der (ev. miserablen) Technik nichts.

Aber lohnen tut es sich imho immer seinen Wagen vorm Verkauf zum Aufbereiter zu bringen.

Gruß

Kebap11

dieser gutachter war doch ein witz.

300 euro... damit wär ich am Ende einverstanden gewesen.

dann kam das auto nochmal, er kommt raus und sagt: boar ey.. jetzt ist der bestimmt 1050 euro wert.

das war ja mal der oberkäse schlechthin.

nur weil das fahrzeug professionell aufbereitet wurde, ändert sich ja nichts an den technischen Daten und vor allem nicht an dem zustand des motors und der anbauteile.

so wie das auto aussah wurde es bestimmt nicht pfleglich bewegt.

ich sehe es so:

diese schätzungen (auch im internet) beziehen sich auf ein gepflegtes und gewartetes fahrzeug. wenn das schon aussieht wie eine müllkippe wird man nie den "schätzwert" erhalten.

somit überrascht es mich nur dass der wagen am anfang überhaupt noch 300 euro wertgewesen war.

Zudem war der Sachverständige erstaunlich begeistert über einen Golf 2.

Das wäre in etwa so als wenn ein Bmw Mechaniker über einen 3er Bmw aus dem Häuschen wäre.

Auch wenn der Wagen danach sehr gepflegt war, sollte doch gerade ein Sachverständiger wissen, was Fahrzeugaufbereiter leisten können.

Ich persönlich glaube, dass sich bei einem solchen Auto die 400 Euro nicht lohnen. Da ist wohl eher selbst Hand anlegen angesagt, mit einer guten Politur, Innenraumreiniger und 4 Stunden arbeit kostet das vielleicht 50 Euro, aber bringt im Endeffekt mehr. ( Auch wenn der Profi das natürlich besser kann!!)

Das mit Galileo,das war Firma IBFM Und die Vertrehter sind www.der-autoputzer.de Bei dem habe ich meinen wagen aufbereiten lassen,und ich muss sagen der wagen sah top aus!! Für 130€ innen und ausen ohne polsterreinigung,aber dafür alles perfekt ausgebürstet!!!

Hab jetzt das gleiche "Problem" mit meinem Grande Punto - der ist technisch in Ordung, weist aber optische Mängel - Kratzer und Beulen auf. Gebot von Händlernbisher: ca. 2500 bis 3000 Euro.

War gesten beim Lackierer meines Vertrauens - Stoßstange erneuern, Haube lackieren, Kratzer wegpolieren, Lack Doc würde summa summarum 1300 Euro Kosten. (Auto hat noch vom Vorbesitzer Unfallschaden - den schiefen Rahmen sieht ein blinder mit Krückstock, daher muss er noch auf die Richtbank...)

Lacker meinte aber, dass ich mit dem Fahrzeug in einem Top-Zustand Locker 4500 Euro aufrufen könnte - im Vergleich zu 2000 Euro mit kleinen Schäden. Zur Info:

http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=wbkq1a2zb3xb&sbs=Home

Wie seht Ihr das?

Schwierig zu beurteilen und ein Rechenspiel. Und egal was Du ausrechnest, Du bekommst nur was Dein Gegenüber bereit ist zu zahlen.

Eine Aufbereitung vor dem Verkauf lohnt sich fast immer, ob nun selbst gemacht oder vom prof. Aufbereiter, das kostet aber auch nur einen Bruchteil der Behebung Deines Unfallschadens.

Gebot vom Händler 3000,- EUR, Behebung des Schadens 1300,- EUR macht 4300,- EUR. Bekommst Du nach Behebung des Schadens tatsächlich "locker 4500,- EUR", hast Du mind. 200,- EUR mehr in der Tasche. So einfach ist es, wenn Du wirlich "locker 4500,- EUR" bekommst, denn das sagt Dir der Lacker, der auch gerne einen Auftrag hätte ... oder nimmt er den Wagen für 4500,-EUR ?? ;)

Du verstehst was ich sagen will?

Gruss DiSchu

Hi

Also für 200€ mehr Gewinn würd ich den Aufwand nicht machen.

Der Lacker hat zwar gesagt Du bekommst locker 4500€ aber wie schon Dischu geschrieben hat kommt es immer auf den Käufer an was der bereit ist aus zugeben.

Bei einem Unfallwagen wird eh mehr gehandelt.

Wenns meiner wäre ging er so weg wie er da steht.

Mfg.

Naja. Der "große" Schaden ist ja behoben, nur die Stoßstange sitzt recht sichief. Werd morgen mal zum Auto-Aufbereiter gehen, schaun was der sagt - wenn er so 200 bis 300 Ökken will, und ich dann sicher 1000 Euro mehr bekomm als vorher, dann solls mir recht sein.

Kann man eigentlich Smart-Repair über die Teilkasko abrechnen lassen und sagen, es seien "Hagelschäden, die sich im Laufe der Jahre angesammelt hätten".

Die Schrammen hab ich provisorisch mit Pinsel/Spray überlackiert, um möglichen Rostschäden vorzubeugen, daher sieht man sie auf dem AutoScout-Foto kaum.

Zitat:

originl geschrieben von multijet90 um 7:13

(Auto hat noch vom Vorbesitzer Unfallschaden - den schiefen Rahmen sieht ein blinder mit Krückstock, daher muss er noch auf die Richtbank...)

Zitat:

 

11:26

Naja. Der "große" Schaden ist ja behoben, nur die Stoßstange sitzt recht sichief

:confused::confused: das soll verstehen wer will

Hat sich wohl heute selbst erledigt :D

Mfg.

Der Schaden ist repariert - aber man sieht deutlich, dass die Stoßtange verschoben ist. Das mein ich.

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