Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Dalmorgan
Auf der Internetseite www.Penriteoil.de oder www.stevens-wesel.de wurden mir (telefonisch) zu den Ölen 20W50 und HPR30 20W60 geraten (diese scheinen sich auf Oldtimer spezialisiert zu haben).
Da der Wagen laut deiner Aussage auch in der kalten Jahreszeit bewegt werden soll, scheiden 20W-Öle schon mal aus. Die erwähnten Öle sind unlegierte oder mild legierte Öle für sehr alte Fahrzeuge, deren Alter noch deutlich höher ist als das deines Oldies.
Mit ziemlicher Sicherheit hat dein Mercury einen Ölfilter im Hauptstrom. Und mit ebenfalls sehr hoher Wahrscheinlichkeit (ggf. bitte nachprüfen) hat er keine Gelbmetalle (Bronze, Messing) im Motor verbaut. Damit ist der Motor grundsätzlich auch für alle modernen Öle geeignet. Die oben erwähnten Klassiker-Öle sind also weder notwendig noch sinnvoll.
Eine spezielle Marke oder Sorte will ich an dieser Stelle nicht empfehlen, weil die Fülle guter und für deinen Motor geeigneter Öle sehr groß ist. Du kannst ein Shell Helix Plus 5W-40 nehmen oder auch das vielgepriesene Mobil 1 0W-40. Oder oder oder ...
Für die schnelle Durchölung nach dem winterlichen Kaltstart würde ich mich bei der Suche nach dem "richtigen" Öl auf 5W- und 0W-Öle beschränken.
Zitat:
Original geschrieben von Dalmorgan
Motorinnenreinigung mit z.B. "motorclean" von Liqui-Moly auch bei soclh alten Motoren durchführen?
Nein. Ein hochwertiges Öl ist die beste und materialschonendste Motorspülung, die für deinen Mercury möglich ist. Das erste Wechselintervall sollte aber verkürzt werden.
Zitat:
Original geschrieben von Dalmorgan
Servus ersteinmal.@Sterndocktor
nach meinen bisherigen Nachforschungen im Internet und hier bei Motortalk.de scheinen sie so ziemlich der einzige zu sein, der sich mit Ölen richtig auskennt.
Ich kann mir vorstellen das sie mit Anfragen bombadiert werden. Ich bin aber so frei, sie trotzdem mal um Rat zu fragen, da die Meinungen und Ratschläge bisher weit auseinander gehen.Es handelt sich um die Wahl des richtigen Motorenöls für einen Ford Mercury Cougar von 1970 (keine Betriebsanleitung vorhanden) mit einem 351C (5,7Liter) V8 Motor mit 4fach Vergaser.
Die Ratschläge aus dem US-Cars Forum (Mercury Cougar 1970 FAQ) gehen in Richtung mineralische Öle, 15W40. Auf der Internetseite www.Penriteoil.de oder www.stevens-wesel.de wurden mir (telefonisch) zu den Ölen 20W50 und HPR30 20W60 geraten (diese scheinen sich auf Oldtimer spezialisiert zu haben). Direkte Ölhändler geben wiederum andere Angaben. Da ich nicht weiß wie sich die neuen Öle mit dem alten Motor vertragen wirds langsam knifflig.
......
Schau mal hier
www.classic-car-shop.de/shop/oele/motoroel_motorenoel/Ich würde das 20w-50 nehmen. Gründe: Soo kalt für ein 0/5 W-xx wird es nimmer in Deutschland. In den 70'ern gebaute Autos sind Oldtimer.
Es scheint ja offensichtlich einen Markt für Öle dieser Generation zu geben....
Weniger High-Tech ist ab und zu besser- als zuviel 🙂 Der Motor soll ja keinen Additiv-Schock bekommen 🙄
Grüße Martin
Hi,
Ihr werdet nachvollziehen können, dass ich mir jetzt keine 995 !!! Seiten antun werde, deswegen frag ich mal ganz ganz fresch:
"welches Öl würdet Ihr empfehlen für einen 2.0 Tdi ohne Dpf" Mbk: Bkd?
Marke / Sorte?
Danke vielmals!
mfG,
P.s. Longlife Intervall
Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
@Dalmorgan
Ich würde ein dickeres Öl wählen, die alten Motoren neigen doch zu etwas höherem Ölverbrauch, auch aufgrund der Fertigungsqualität im Bereich der Zylinder (Hohnung, Kolbenringe). Daher M1 5w-50.
ein weiterer Grund wäre das es sich hier um einen 5,7 L V8 handelt der ja bereits bei niedrigen Drehzahlen hohe
mitteldücke auf die Kurbelwellenlager stemmt(hohes Drehmoment), dies kann nicht nur der SLR u.CarreraGT !.
deshalb ist deine Empfehlung Absolut RICHTIG!
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Zitat:
Original geschrieben von Pfanner
Hi,
"welches Öl würdet Ihr empfehlen für einen 2.0 Tdi ohne Dpf" Mbk: Bkd?
TopTipp: Motoröl Liqui Moly Synthoil High Tech 5W-40
PS.:nimm bloß kein Longlife(extrem geringer Verbrauchsvorteil+extrem reduzierter Motorlebensdauer)
@Dalmorgan:
Auch ich halte den Tipp von Jan0815 für passend.
Sterndocktor schreibt hier ja schon seit fast 2 Jahren nicht mehr. Du hängst also mit dem Lesen ganz schön hinterher. 😁 😉
Wenn dich aber interessiert, was er zu so einem Fall wie den deinen zu sagen hat, kannst du ja mal die Suchfunktion einmal mit "V8" und einmal mit "Oldtimer" auf dieses Unterforum und den User "Sterndocktor" ansetzen. (Falls du immer noch nicht weißt, wie das geht, findest du dir Ergebnisse -> hier und -> hier).
Und dann musst du noch etwas Arbeit ins Lesen investieren, weil da z. B. auch oft vom Mercedes-V8-Motor in der Formel 1 die Rede ist. Aber das schaffst du schon. Wo ein Wille ist, ... 😉
Hallo Pfanner ("Pfanner" wie der Teehersteller? 😉),
ich mache grundsätzlich keine anderen Foristen schlecht und auch techhandelde will ich keinen bösen Willen unterstellen. Aber auch er liest sich immer noch in diesen Thread (und die Materie) ein. Daher sind seine Tipps oft schlecht recherchierte Schnellschüsse und mit Vorsicht zu genießen!!! 😰
Zitat:
Original geschrieben von techhandelde-Auto
TopTipp: Motoröl Liqui Moly Synthoil High Tech 5W-40Zitat:
Original geschrieben von Pfanner
Hi,
"welches Öl würdet Ihr empfehlen für einen 2.0 Tdi ohne Dpf" Mbk: Bkd?PS.:nimm bloß kein Longlife(extrem geringer Verbrauchsvorteil+extrem reduzierter Motorlebensdauer)
Das von ihm empfohlene LM-Öl ist ganz gewiss kein schlechtes Öl und evtl. sogar passend für einen PD-Dieselmotor, aber dieses "Experiment" würdest du dann ganz allein auf eigenes Risiko machen, da es keine VW-Freigaben für diese Art von Motoren hat. Das solltest du vor einer Kaufentscheidung auch wissen, hat techhandelde aber ganz "vergessen" zu erwähnen. 🙄
Für einen Pumpe-Düse-TDI ohne DPF geeignet sind folgende Öle:
- für ein festes 15.000-km-Ölwechselintervall (darauf kann man das Motor-Steuergerät per Diagnosecomputer einstellen) Öl nach VW-Norm 505 01 (immer 5W-40er; für PD-TDIs ohne WIV (WIV = Longlife(LL)-Service)). Näheres und konkrete Empfehlungen dazu in den Links -> hier. (Mehr Infos zur Longlife-Technik sowie den VW-Ölvorschriften findest du noch auf dieser -> Longlife-Seite.)
- für das flexible Ölwechsel-Intervall (also Longlife-Service) bis 50.000 km oder 2 Jahre: LL-III-Öl (immer 5W-30er) nach VW-Norm 504 00 / 507 00, z. B. das Mobil 1 ESP 5W-30 oder das Aral Super Tronic 5W-30 Longlife III. Die Finger lassen solltest du von den LL-II-Ölen (immer 0W-30er) nach VW-Norm 503 00 / 506 00 / 506 01, die bei fast allen Motoren des VW-Konzerns durch die LL-III-Öle als Empfehlung abgelöst wurden.
Für das Longlife-Öl scheint es aber nach einigen Erfahrungsberichten dieses Forums (ausgefallene) Betriebsbedingungen zu geben, die es nicht so gut verkraftet und die daher dem Motor schaden können. Solltest du aber moderat mit deinem Motor umgehen und kein extremes Fahrprofil aufweisen (also nicht: fast nur Kurzstrecken oder viele Autobahn-Vollgasetappen) und dazu eine ordentliche Jahresfahrleistung haben (mind. 15.000 km/Jahr) haben, dürfte dein Wagen auch mit dem LL-III-Öl auf Dauer ganz gut klarkommen.
(Fast) Auf "Nummero Sicher" gehst du aber mit einem 15.000-km-Ölwechsel-Intervall. Dann kannst du auch das erstgenannte (günstigere) Öl nehmen, was aber im Endeffekt sogar das Risiko der Ölüberforderung und damit von Motorproblemen verringert.
Schönen Gruß
hallo zusammen bin schon länger hier als lese hier schon seit der ersten seite mit ,und schon lange meine ölgewohnheiten umgestellt vom 10w40 ,auf das 5w40 von meguin schon beim zweiten wagen ,beide hohe kilometerleistung ,es ist nicht ausgelaufen ,und die motoren liefen merklich besser und sparsamer ,verbrauch keinen ,oder nicht messbar .
heute ein artikel gefunden ,wo ein rat gegeben wird welches öl man nehmen soll .
http://www.autostrassenverkehr.de/.../hxcms_article_503003_14972.hbs
Zitat:
Original geschrieben von ipu32
heute ein artikel gefunden ,wo ein rat gegeben wird welches öl man nehmen soll .http://www.autostrassenverkehr.de/.../hxcms_article_503003_14972.hbs
Steht eigentlich fast nur Müll drin
Zitat:
Möglicher Nebeneffekt: Die Reinigung legt auch Haarrisse frei, Öl kann so leichter austreten.
Dann sind es keine Haarrisse mehr sondern ernstzunehmende Schäden.Davon abgesehen das Risse im Zylinderkopf oder Motorblock auch vom billigsten Mineralöl nicht lange zugeteert werden.
Zitat:
Bei Benzinern kann die Sorte je nach Fahrprofil ausgesucht werden: Wer überwiegend lange Strecken fährt, reist schon mit einem schlichten 10 W 40-, 15 W 40- oder 15 W 50-Öl sicher.
Das
10W40 könnte man ja noch halbwegs dulden wenn das schlicht nicht wäre,es sollte dann schon einer der wenigen brauchbaren 10W40 sein.Aber die Erwähnung der 15Wxx zeigt das die Person die das verzapft entweder keine Ahnung hat oder auf dem Wissen der 70er stehengeblieben ist.
Zitat:
Doch Vorsicht bei Motoren mit hoher Laufleistung: „Zu dünnflüssiges Öl könnte durch etwaige poröse Dichtungen austreten“, warnt Radke.
Tendenziell richtig.Nur wer immer hochwertige Öle verwendet hat hat auch bei hohen Laufleistungen selten ein Problem mit porösen Dichtungen.Die hat man eher wenn man diese Empfehlung
Zitat:
reist schon mit einem schlichten 10 W 40-, 15 W 40- oder 15 W 50-Öl sicher.
befolgt
Zitat:
Bei älteren Autos reicht einfaches Öl. Die für solche Modelle werkseitig vorgeschriebene Ölqualität (z. B. API SF)
Eine Person die als Experte hingestellt wird sollte wissen das die API-Klassifizierungen für unsere Bedingungen untauglich sind,deswegen gibt es die ACEA-Klassifizierungen die aber nicht erwähnt werden.Aber vielleicht sollte man die "Experten" nicht in der Pressestelle suchen sondern das leitende Etwicklungspersonal zu Rate ziehen wenn man einen solchen Artikel verfasst.😁 Oder einfach mal bei Motor TAlk vorbeischauen.
@tech: liqui moly synthoil hitech 5w40 = meguin megol super leichtlauf 5w40. das letzteres billiger ist, ist der "top-tip" dieses.
das aktuell(s)te edge 10w60 soll wieder das ur-rs -also das gute- sein.
995 Seiten über Motoröl..............oh je, es scheint zu viel Ölsorten auf dem Markt zu geben damit scheint der Endkunde völlig Überfordert zu sein und die Hersteller tun ihr Übriges zur verwirrung bei.
Ein "alibi moderner" Automotor hat doch nun wirklich keine besonders hohen ansprüche was die Ölqualität angeht, solange die Konstruktion gesund ist.
Wir reden hier über Motoren die in der gänze noch weit unterhalb der 100Ps/l Grenze liegen und mit moderaten Drehzahlen weit unterhalb von 8tsd Umdrehungen betrieben werden, dazu braucht es wahrlich kein high End Öl, der Liter wohlmöglich für 20€ wa........
Das VW bei ihren Motorkonstruktion schon gewaltige schoten fabriziert hat, mag vielleicht an dem völlig überfrachteten Motorensortiment und teilweise mangelnder Erfahrung liegen............mein letzter VW war ein Passat anno 1992 mit der damals schon antiquierten aber recht robusten 1.8 Maschine........hat immerhin fast 550tsd Km gelaufen und das mit einfachen 10W-40 LiquiMolly Mineralöl.
Achso, ich fahr noch Motorrad, Honda Sevenfifty, 750er Motörchen, Luftgekühlt mit "nur" 73Ps und komplexen Ventiltrieb mit HVA, dreht bis 10tsd und fühlt sich mit normalen 10W-40 Öl vom Motorraddiscounter pudelwohl, hat auch schon über 180tkm gelaufen und 0 Ölverbrauch.
Gruß Markus
Zitat:
Original geschrieben von turbocivic
das aktuell(s)te edge 10w60 soll wieder das ur-rs -also das gute- sein.
DAS ist ja supi, da muss bloß seh'n das ich meinen alten SE wieder ausfindig mache dann wär alles wieder
wie damals.
Danke für den Tipp
Zitat:
Original geschrieben von turbocivic
das aktuell(s)te edge 10w60 soll wieder das ur-rs -also das gute- sein.
Ah ja, und das glauben wir Dir jetzt alle, weil... äh, was war nochmal der Grund?
Streust Du mal wieder haltlose Gerüchte wie die Abkündigung von M1 5w-50 (wann kommt die denn endlich?),
für die Du weder Belege hast, noch die irgendeinen Sinn ergeben? 🙄
Das Ur-RS ist das heutige TWS, das für einen stolzen Preis beim BMW Händler für die alten M Motoren bereitsteht.
Deiner Aussage nach wäre ein neues RS diesem identisch, welches dann für wie viel im Baumarkt steht?
Vielleicht 120,- / 5 Liter? Das wird ja ein Verkaufsrenner... 🙄
@jan0815: ich finde es grade nicht, aber suche doch mal nach den datenblättern (ur-rs, rs der 2. generation, aktuelles edge (seit -wenn mich nicht alles täuscht- anfang 2007) & tws) und vergleiche sie.
keine ahnung was mit "abkündigung des m1" gemeint ist. 😕
ach so... edit:
"ich habe gehört, dass das 5w50 aus dem programm genommen werden soll, wisst ihr was darüber?"
^-- abkündigung ...verstehe 🙄
Du denkst ich brauch ne Beschäftigungstherapie, ja?
Das neueste Datenblatt zum Edge RS 10w-60 auf der Castrol Website ist von 9/2008, und die Daten ähneln denen des TWS noch nicht einmal ansatzweise (Überraschung, Überraschung!).
Abkündigung? Benutze bitte ein Wörterbuch.
Zitat:
Original geschrieben von der.bazi
Ich würde das 20w-50 nehmen. Gründe: Soo kalt für ein 0/5 W-xx wird es nimmer in Deutschland. In den 70'ern gebaute Autos sind Oldtimer.
Und da bitte ich mal um eine Erklärung warum ein 20W-50 besser geeignet ist als ein 5W-50.......ich wage mal zu behaupten, daß ich keine logische und stichhaltige Begründung erhalten werde...
Zitat:
Original geschrieben von der.bazi
Es scheint ja offensichtlich einen Markt für Öle dieser Generation zu geben....
Weniger High-Tech ist ab und zu besser- als zuviel 🙂 Der Motor soll ja keinen Additiv-Schock bekommen 🙄
Märkte werde auch durch Marketing generiert - und wenn man sich mal anschaut was für ein haarsträubender Unsinn in diversen Oldtimer-Zeitschriften publiziert wird ist es kein Wunder, das die geneigte - leider uniformierte bzw. desinformierte - Klientel nach "Oldtimerölen" verlangt. Ich rede jetzt nicht von "echten" Oldtimern, die mit den Gelbmetalllagern und ohne Ölfilterung (wo Ölschlamm als kontruktives Mittel geplant wurde, die aber auch regelmäßig zB die Ölwanne gereinigt bekommen...von Fahrzeugen mit Verlustschmierung gar nicht zu reden.
Was die Ölempfehlungen für "moderne" Fahrzeuge ab etwa den 1960ern angeht werden da wie gesagt Empfehlungen ausgesprochen - HAARSTRÄUBEND. Egals Ob Motor-Klassik, Oldtimer-Markt oder Auto-Classic....nur ein Beispiel, es werden Vollsynthetiköle wegen der "zu guten Reinigungskraft" verteufelt, gleichzeitig werden aber 10W-60 Öle empfohlen....logisch, das sind fast alles rein mineralische 🙄
man möge mal schauen - castrol gibt hier einen Artikel aus der MK an: http://www.passion-car-lubes.de/wir.htm
Wenigstens steht nicht mehr so ein völliger Nonsens drin wie zB ein MoS2-Öl für Youngtimer zu emfehlen...aber vermiutlich nur deshalb, weil castrol keines hat 😉
was das RS/edge RS/ TWS angeht:
ist doch eingentlich ganz simpel, man braucht nichtmal ein Datenblatt: steht eine BMW-Freigabe für M3/M5/Z8 drauf ist es "das alte RS" (TWS) - fehlt die, handelt es sich um "baumarkt-RS"