Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Die 50400/50700 bekommt man mit einem anderen Grundöl als mit einem Erstraffinat garnicht zustande. Auch die 5W wird schon äußerst schwierig bis unmöglich mit Zweitraffinaten. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, das jedes Öl mit den Freigaben 50400/50700 auf einem absoluten Toplevel ist - VW ist hier im Freigabeprocedere rigoros. Selbst die Prouktionsstätte des Öles wird freigegeben (die erste Charge eines 50400/50700-Öles einer Produktionsstätte wird von WOB freigegeben, erst danach wird die Produktion angefahren).

Danke für die Antworten. 🙂

@ WVN

Klar selber schuld, hab garnicht was anderes behauptet 😉
Ich betrachte das als Lehrgeld und werde in der Zukunft ATU meiden. Mir ging es nämlich auch auf den Sänkel, daß der gute Mann mir gleich die Bremsflüssigkeit erneuern, die Stoßdempfer austauschen (für 300€) und die Klima befüllen wollte. 🙁

Gruß
Mo

Zitat:

Original geschrieben von lmclehmann


Da hast du aber eine völlige falsche Vorstellung von der Wirklichkeit. Motorenöl ist nicht der Hauptanteil, an dem (zumindest die großen) Hersteller verdienen.

Motorenöl ist sicher ein komplexes Thema, aber längst nicht das Hauptaugenmerk der Schmierstoffhersteller (außer natürlich der Klitschen, die sich auf Motorenöl spezialisiert haben... 😉 )

Machen wir doch mal `ne Rechnung auf. Es gibt allein in D.

ca. 60 Mio Autos. Im Schnitt brauchen die pro Jahr für Wechsel und Nachfüllung... na sagen wir mal so um die 8ltr. (Ob das nun mehr oder weniger ist weiß ich nicht, vielleicht kennt jemand eine genaue Statistik.) 8x60 Mio sind 480 Mio ltr., nur in D.! Und wieviel LKW kommen noch dazu? Die brauchen bei einer angenommenen Zahl von ca. 22 Mio nochmal zusätzlich genausoviel (extreme Fahrleistung). Abgerundet auf 900 Mio ltr ergibt das hochgerechnet ca. 9 Milliarden Euronen pro Jahr (1ltr zu 10 Eur.) nur für Motoröl!!

Was sagste nun...?

Gruß von B.

Zitat:

Original geschrieben von Bardou


Machen wir doch mal `ne Rechnung auf. Es gibt allein in D.
ca. 60 Mio Autos. Im Schnitt brauchen die pro Jahr für Wechsel und Nachfüllung... na sagen wir mal so um die 8ltr. (Ob das nun mehr oder weniger ist weiß ich nicht, vielleicht kennt jemand eine genaue Statistik.) 8x60 Mio sind 480 Mio ltr., nur in D.! Und wieviel LKW kommen noch dazu? Die brauchen bei einer angenommenen Zahl von ca. 22 Mio nochmal zusätzlich genausoviel (extreme Fahrleistung). Abgerundet auf 900 Mio ltr ergibt das hochgerechnet ca. 9 Milliarden Euronen pro Jahr (1ltr zu 10 Eur.) nur für Motoröl!!
Was sagste nun...?
Gruß von B.

Ich sage, das du keine Vorstellung von der Wirklichkeit hast. 2005 wurden 111 Mio t Mineralölerzeugnisse in Deutschland abgesetzt. Weiter wurde in 2005 ca. 1 Mio t Schmierstoffe abgesetzt. Kfz-Schmierstoffe (ATF, Getriebe- und Motorenöle) hatten daran einen Anteil von ca. 14 500 t.

http://www.uniti.de/upload/pdf/jahresbericht_2005_endfassung.pdf

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Zitat:

Original geschrieben von Bardou


Machen wir doch mal `ne Rechnung auf. Es gibt allein in D.
ca. 60 Mio Autos. Im Schnitt brauchen die pro Jahr für Wechsel und Nachfüllung... na sagen wir mal so um die 8ltr. (Ob das nun mehr oder weniger ist weiß ich nicht, vielleicht kennt jemand eine genaue Statistik.) 8x60 Mio sind 480 Mio ltr., nur in D.! Und wieviel LKW kommen noch dazu? Die brauchen bei einer angenommenen Zahl von ca. 22 Mio nochmal zusätzlich genausoviel (extreme Fahrleistung). Abgerundet auf 900 Mio ltr ergibt das hochgerechnet ca. 9 Milliarden Euronen pro Jahr (1ltr zu 10 Eur.) nur für Motoröl!!
Was sagste nun...?
Gruß von B.

"Schmierstoffe, Spezial- und sonstige Produkte" hatten 2006 beim Marktführer ExxonMobil einen Anteil von 10,8 Prozent an der Gesamtmenge der verkauften ExxonMobil-Mineralölprodukte in den USA, in Europa betrug der Anteil 14,2 Prozent.

Gruß, W. Dohl

War heute mal im Seat Forum und bin auf das da gestosen !

War schon ein wenig entsetzt ist aber lustig :

der wagen hat serienmäßig 10w40 drin.

bei dem mischen von ölen sollte man übrigens vorsichtig sein, bis zu nem halben liter nachfüllen ist wohl ok, wenn man aber zum beispiel vollsynthetisches mit halbsynthetischeem mischt kann es zu verharzungen kommen.

bei servolenkungsöl hab ich auch von nem befreundeten inginuer gehört, dass es wenn man die falschen öle mischt zu "wolkenbildung"(hoffe du weißt wie ich das meine, kanns grad nicht besser ausdrücken) im öl kommt, wodurch die pumpen und das lenkgetriebe kaputt gehen können.

ENDE !

Ob das mit dem Sevoöl stimmt weis ich nicht aber von Wolkenbildung habe ich bis jetzt noch nichts gehört !!

Motoröle müssen grundsätzlich ohne negative Folgen mischbar sein,ist Grundvorraussetzung für jegliche Einstufung.
Was passiert wenn man Billigstöle die nicht mal eine ACEA-Einstufung haben mischt steht auf einem anderen Blatt.

Zitat:

wenn man aber zum beispiel vollsynthetisches mit halbsynthetischeem mischt kann es zu verharzungen kommen

Wird es nicht,mal nicht deswegen.Wenn das passiert liegts höchsten an der nichtr vorhandenen Qualität des Öls.

Denk mal darüber nach aus was sich halbsytetische Öle zusammensetzen.Es gibt vollsynntetische Öle und rein Mineralische.Alles dazwischen ist eine Mischung von diesen Grundölen.

Bei Servolenkungen,Getrieben oder Differentialen sieht das wieder anderst aus.da kann es durchaus sein das diese mit einem Öl befüllt sind das man nicht mit einem Anderen vermischen darf.

@Sir Donald

Moin , ´da hast du recht das die mischbar sein müssen das weis ich ja und wuste ich schon lange ich war nur ein wenig entsetzt über diese Aussage , zumal er etwas später behauptet das ihm das sein KFZ Meister gesagt hat !!!
Und die anderem in dem Forum glaubens am ende noch !

DAs mit den Servoölenwuste ich nicht wirklich ob und wie die mischbar sind da hatte ich mir bis jetzt noch keine Gedanken machen müssen !!

Gruß Sergio

Zum Thema Öl ist das Wissen in Werkstätten erschreckenderweise nicht besser als beim Normalbürger.Da wird in alle Motoren dieselbe Brühe gekippt ohne darauf zu achten ob dieser überhaupt dafür geeignet ist oder es kommt der Spruch das ein 0W40 bei dem alten Moror gleich wieder unten rausläuft.
Leider lässt sich durch das lesen in diesem und anderen Foren nur die Feststellung treffen das bis in leitende Positionen der Autohersteller ein Wissensdefizit über dieses Thema herrscht.Wobei bei den Autoherstellern zum nicht Wissen auch noch vorsätzliche Verdummung des Kunden dazukommt und man unnötigen Verschleiß in kauf nimmt um den Normverbrauch zu senken.Von den eigenen Einkaufspreisen zu schweigen.

So es ist geschafft 655 Seiten über Motorenöl das könnte ein neuer Rekord werden bin mal gespannt ob wir auch die 1000 Seiten schaffen aber ich bin da recht optimistisch !!

Ich denke das wir alle jetzt mehr über öle wissen als 80 % der Werkstätten das über diese Thema tun ! Man kann beim ÖW mehr falsch machen als beim Bremsenwechseln so viel ist schon mal sicher !!!

Mein Fazit welches Öl ich in Zukunft neheme ist völlig klar auch wenn jetzt hier einige wenigig tief Luft holen werden !

MOBIL 1 kommt rein !! Ganz klarer Fall !!

Meine Entgscheidung hat jetzt nix damit zu tun das ich auch dem M1 Wahn verfallen bin sondern ich sehe das anders !!

Wenn ich überlege das das Megol 5w40 um die 31 € kostet oder es auch gute 10W40 um die 20 - 30 € ( teilweise auch mehr ) und das M1 beim Ölcenter nur 29 € kosten ( gut ist ein Lieter weniger drinne sind dan 6-7 € die man drauf legt ) dann ist das keine Diskusion mehr wert !!!! Ich gehöre nicht zu denen die 6 €uro sparen bei eiem ÖW im Jahr das ist lachhaft ! ( Aber 5,50 für Kippen ausgeben das geht immer )

Sicher sage ich auch nicht das der Motor mit nem 10w40 unbedingt schneller die Flügel streckt aber wenn mann sein Auto länger wie 5 Jahre fahren will kann man die 30 € gar nicht gut genung anlegen !!!

Auch lese ich immer wieder das HC öl ja wesentlich billiger sind wie PAOs auch von der Herrstellungsweise , nur komisch das zub das Shell Helix ( auch HC ) bei ATU 42 € kostet und hat noch nicht mal ne MB 229,3 Freigabe . Lachhaft !! Da sehe ich keinen grund ein HC öl zu fahren ! Oder siehe Castrol gtx 7 45 € !! Egal wo man es kauft ( ausser Ebay ) auch nur HC !! Sorry da bleibe ich bei M1 da gibt es keine überlegung mehr !!
Das war jetzt ein Beispiel ich will die HC öle jetzt nicht schlechter machen als sie sind ich denke nämlich so schlecht sind sie wirklich nicht aber auch wirklich nicht billiger es ist eher die Gewinnspanne vom Herst. der sich daran bereichert !

Wie oft habe ich gelesen das hier 4 -6 € gespart werden am völlig flaschen ende, aber bein nem Computer den man sich kauft da mus alles nur vom feinsten sein da ist es dann egal ob man für den gleichen marken Ram 15 € mehr bzahlt und da machts wirklich nix aus , blos bei Auto was jeden Tag gebraucht wird blos nix investieren !!
Aber was wird dann aufs Auto geflucht wenn die eine oder ander Dichtung leckt !! ( Nicht angegiffen fühlen alles nur Beispiele !!

Mann mus das alles nutzungsbedingt betrachten und vorallem welcher Wert dahinter steht ! Ich hätte auch keine Probleme ein Fuchs oder Megol zu fahren wenn ich das zum gleichen Preis bekomme gar keine Frage auch da wir der Motor ewig lange halten blos wenn ich für 6 €mehr wein Öl bekomme was nochmal um einiges besser ist dann nehem ich das ob ichs brauche oder net ist wurscht ich habe lieber zuviel Reseve wie zu wenig !!

Kurzes Beispiel damit das hir nicht zu lange wird !!

Schwiegerelten , beide exakt gleiche Autos jeder hat einen Passat 35I Bj 90 90P 1,8 Liter MKB : RP beide exakt gleiches Fahrprofiel jedes der Autos 4 X Kurzstrecke mit jeweils 7 Km pro Strecke ab und zu mal Autobahn

Einer hat jetzt 210000 Km drauf bein díesem habe ich im September 06 die Kopfdichtung gemacht , gefahrenes öl in diesem Auto 10W40 von anfang an !

Ich hatte reichlich damit zu tun die Ablagerungen an den Ventielen zu entfernen und auch die Schaftdichtungen sind mit in der HAnd zu Staub zubröselt ! Der Motor sah jetzt zwar nicht übermässig verdreckt aus aber es war schon arbeit den richtig sauber zu machen !! Auto läuft wieder und bekommt jetzt das Praktiker High star 5w40 weil meine Schwiegermama der überzugung ist nicht so viel Geld für altes Autio auszugeben will es aber noch ewig fahren ( da greif ich mir an den Kopp aber gut ) Ölverbrauch vorher 1 liter auf 1000 jetzt um 0,5 weniger !

Schwiegervater : gleicher Motor gleiches BJ und fahrbedingungen allerdings hat der Motor jetzt 355000 Km auf der Uhr und auch bei diesem musten wird jetzt vor 3 Wochen die Kopfdichtung machen
gefahrenes öl von anfang an 0w40 mal hir und da von verschiedenen marken aber immer Vollsynt !
Ventile blitzeblank ich muste kaum was sauber machen der Motor sah optisch aus wie neu kaum bis gar keine ablagerungen die Kolbenböden sagen aus wie neu auch die Schaftdichtungen die ich gleich mit neu machte sind mir nicht in der Hand zubrösselt sondern sahen noch wirklich gut aus. Alles in einem läuft der Motor auch viel ruhiger wie beim andern Passat ! Ölverbrauch hie seid 17 Jahren ních messbar

An diesem Beispiel gebe ich lieber ein paar € mehr aus aber der Motor dankt es einem , auch der unterschied vom sritverbrauch der beiden Auto berug ca 1 Liter auf 100n Km
dazu noch was ist billiger auf 15000 Km 13 Liter nachkippen und ein liter mehr verbrauchen oder gleich für 15 e bseeres Öl gekauft nicht nachschütten und einen Liter weniger verbrauchen ?? Da mus man kein großer rechengenie sein um auf den ersten Blick zu erkennen was man spart !!

In wie fern genau mann das alles nur am Öl ausmachen kann weis ich natürlich auch nicht genau aber ich denke ein groser Teil wird dazu beigetragen haben !!

Wer hier alle seiten durchgelsesn und verstanden hat braucht eigentlich nicht mehr zu fragen welches öl er für sein Auto baucht !!

Jeder macht einfach das was er für richtig hält und wer immer noch meckert das immer nur das M1 empfolen wird ( was im übrigen nicht stimmt ) der hat immer noch nicht begriffen um was es hier eigentlich geht nämlich um das Thema das beste Motoröl nicht was reicht meinem Motor !!

An sonsten Danke an alle die sich hier sehr viel mühe machten und es sich immer noch machen !!

Danke auch an den Sterndocktor der hier das meiste wissen reinbrachte bin jetzt schon einige seiner Tipps mit gefolgt mit grosem Erfolg !!
Das er zum schlus so ausgerastet ist kann ich sehr gut nachvollziehen ich glaube ich währe es schon früher !!

Es steht hir mehr über öle drinne als man jemals braucht aber auch das gehört dazu !!

Auch fande ich es sehr interessant zu wissen das man diese öle auch in rassenmäher oder Generatoren verwenden kann ! Man hat nämlich immer was von den ölen übrige und mus nicht extra noch was davon kaufen also wieder was gespart !!

Gruß Sergio

Erfahrungsbericht :

Mein Escort (EZ März 1990) hat vor dem Ölwechsel bei ca. 88.000km mit Meguin Megol 5w40 Superleichtlauf ca. 1l Öl auf 2500km verbraucht.
Dann ging der Verbrauch eine Weile etwas nach oben. Schätze auf 1l auf 1000km. Jetzt bei 108.000km verbraucht der Motor fast gar kein Öl mehr. Hat mir so zumindest ein Freund verkündet, an den ich den Wagen in der Zwischenzeit verkauft habe.

so ... hatte mal früher hier gelesen (so bis seite 200 rund) und nun sehe ich 650 😁 nicht schlecht

wo bekommt man das M1 nun zur zeit günstig im netz (aber echtes- nix polnisch) oder wo so im raum berlin

mein neu aufgebauter motor ist fast fertig und ich will die motor teile innen jetzt schon mit dem neuen Öl einreiben

weiterhin muss ich ihn wieder neu einfahren da fast alles innen neu ... was da zu beachten?! wann erster Ölwechsel nach neueinfahren?! fahre mit PÖL, also MÖ altert etwas schneller ... erfahrungen beim M1 mit PÖL?!

mfg

@Madrew

Hi , wilkommen zurück !!

Also ich bestelle mein Öl immer über www.oil-center.de

DA kosten 2x4 Liter M1 58 € + 7 € Versand billiger bekommst du es nurgens und es ist original beim Ölcenter must du dir absolut keine soren machen bestellen viele user hier !!!

JA mit dem eifahren ist ne gute Frage je nach dem was du alles gemacht hast , auch wenn das heute nicht mehr so nötig ist wie füher würde ich trotztdem die ersten 1000 Km langsam machen und dann langsam steigern ist aber jetzt meine Meinung ich denke das mann da nix falsch macht !

ÖW nach dem einfahren wurde oft gesagt ist heute nicht mehr nötig aber auch hier weis ich nicht was du gemacht hast bei deinem Motor und was es für einer ist ! Schaden tuts auf jednfall nicht aber man muss ja auch nicht mehr als nötig an Geld ausgeben wie das jetzt bei dem einfahen mir überholten motoren auschaut kann ich dir nicht genau sagen also langsam einfahren auf jeden fall würde ich sagen aber ob ein öw emacht werden muß oder sollte weis ich da jetzt nicht so genau , ich würde warscheinlich einen machen !!

M1 und PÖL sollten kein Problem sein wenn ich das hier richtig gelessen habe die informationsflut war ja gewaltig die letzten 4 Wochen da kann man ja schnell mal was durcheinander bringen !!
Da das M1 aber momentan so ziemlich das beste ist was man einem Motor anetun kann denke ich machst du hier kein Fehler , sollte es aber dennoch so sein wird denke ich Einspruch kommen ( was ja auch gut ist )

Gruß Sergio

Zitat:

Original geschrieben von Madrew


weiterhin muss ich ihn wieder neu einfahren da fast alles innen neu ... was da zu beachten?! wann erster Ölwechsel nach neueinfahren?! fahre mit PÖL, also MÖ altert etwas schneller ... erfahrungen beim M1 mit PÖL?!

mfg

Du solltest beim Betrieb mit PÖL die Ölwechselfristen halbieren. Außerdem würde ich dir anraten (wenn du lange freude an deinem Motor und vor allem die darin investierte Arbeit haben willst) gegen Ende der halben Wechselfrist eine Ölanalyse durchführen zu lassen. Der PÖL-Anteil im Motorenöl sollte zu diesem Zeitpunkt nicht höher als 6% liegen. Ansonsten kommt das M1 mit dem PÖL genausogut oder schlecht zurecht, wie jedes andere Top Öl am Markt.

Zitat:

Original geschrieben von lmclehmann


Du solltest beim Betrieb mit PÖL die Ölwechselfristen halbieren. Außerdem würde ich dir anraten (wenn du lange freude an deinem Motor und vor allem die darin investierte Arbeit haben willst) gegen Ende der halben Wechselfrist eine Ölanalyse durchführen zu lassen. Der PÖL-Anteil im Motorenöl sollte zu diesem Zeitpunkt nicht höher als 6% liegen. Ansonsten kommt das M1 mit dem PÖL genausogut oder schlecht zurecht, wie jedes andere Top Öl am Markt.

hi

also ich fahre einen 1.6er TurboDiesel im Golf 2
Alle Lagerschalen neu (KW und Pleuel) Kolbenringe neu, Ölpumpe Neu, Wasserpumpe neu, Ventile neu eingeschliffen & poliert, ventilsitze neu und bissel krimskrams...

wechselintervall ist normalerweise alle 7.500km -> also sollte ich dann auf 3.750 gehen?! ganz schön oft bei den km die ich fahre ... oder geht es beim M1 doch länger?!

Ende der halben Wechselfrist -> jetzt 3.750 km oder davon nochmal die hälfte 😉

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