Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Mit LecWec habe ich mal einen KW Simmering gerettet der ziemlich undicht war. In dem Motor war jahrelang nur billiges 15W-40 Öl drin. war überall undicht. Korkdichtungen und einen O-Ring habe ich gewchselt, aber wer hat schon Lust einen KW Simmering zu wechseln. Vorher habe ich einen Ölwechsel mit Motorclean durchgeführt und das LecWec ins frische Öl rein. Kann man jahrelang dort drin lassen.
LecWec ist Weichmacher pur (kleine Fläschchen) und die Dosierung sollte auf die Ölmenge angepasst werden (siehe Angaben des Herstellers), also auch nicht überdosieren. Gleichzeitig hatte ich auch noch dickeres Öl verwendet. Also, lohnt sich das auszuprobieren.

Zu Motorclean oder Vergleichbarem: Bei Anwendung in das warme Öl kippen und den laufen lassen. Nicht in den kalten Motor und warm laufen lassen.

Zitat:

@207ccFeline schrieb am 16. November 2018 um 11:54:57 Uhr:



Zitat:

@andi.36 schrieb am 16. November 2018 um 11:37:45 Uhr:


LecWec soll ja ins frische Öl und dann über den gesamten Intervall seine Aufgabe erledigen. Wenn man es nur kurz vorm Ölwechsel einfüllt, dann kann man es sich sparen und gleich das Geld aus dem Fenster werfen. LecWec schadet nicht, es dringt in den Gummi ein, macht ihn wieder weich und lässt dadurch die eingetrocknete Dichtung wieder aufquellen.
Wer Angst hat LecWec zu benutzen, der muss dann halt Dichtungen wechseln.

Wie ist das dann bei Motoren die einen im Öl laufenden Zahnriemen haben? Würde der dann nicht zerstört werden?😕

Glaube ich nicht. Es sei denn, du legst den in LecWec pur ein. Das habe ich mal mit einer kleinen Dichtung gemacht und sie vergessen. Sollte aber nur für ein paar Tage sein. Statt dessen lag sie ein ganzes Jahr in dem LecWec. War leider nicht mehr zu gebrauchen das Teil.

P.S. Im Zahnriemen ist ja neben Gummi auch noch Gewebe drin.

Zitat:

@matmi schrieb am 16. November 2018 um 22:28:24 Uhr:



Zitat:

@207ccFeline schrieb am 16. November 2018 um 11:54:57 Uhr:


Wie ist das dann bei Motoren die einen im Öl laufenden Zahnriemen haben? Würde der dann nicht zerstört werden?😕

Glaube ich nicht. Es sei denn, du legst den in LecWec pur ein. Das habe ich mal mit einer kleinen Dichtung gemacht und sie vergessen. Sollte aber nur für ein paar Tage sein. Statt dessen lag sie ein ganzes Jahr in dem LecWec. War leider nicht mehr zu gebrauchen das Teil.

P.S. Im Zahnriemen ist ja neben Gummi auch noch Gewebe drin.

Das Gummi von dem Zahnriemen wird dann aber aufgeweicht. Na ja die Fahrzeughersteller sagen dann sowieso im Schadenfall, wir haben in der BA geschrieben das keine Zusatzmittel dem Öl zugefügt werden darf und schon sind die aus dem Schneider.

Wer braucht auch bei einem so jungen Auto, was noch Werksgarantie hat LecWec? ich habe es genommen, da war das Auto 8 Jahre alt und auch Kulanz ist da kein Thema mehr.

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Zitat:

@matmi schrieb am 16. November 2018 um 12:12:00 Uhr:



Zu Motorclean oder Vergleichbarem:
Bei Anwendung in das warme Öl kippen und den laufen lassen.
Nicht in den kalten Motor und warm laufen lassen.

.

Vor Zugabe von Ölzusätzen in Motor und Getriebe sollte man wissen wie die Dichte und Viskosität bei Raumtemperatur ist.
Viele Ölzusätze sind bei Raumtemperatur hochviskos, oder lösen sich sehr schlecht oder nur langsam im Öl.
Werden diese Zusätze ohne Vorwärmung über den Öleinfüllstutzen eingefüllt, dann laufen diese im Zylinderkopf über die Abflüsse in die Ölwanne ab. Wie Zucker im heißen Tee sich nur durch umrühren besser löst, so verweilt der pure Ölzusatz eine lange Zeit im Ölsumpf bis er über +- Beschleunigungen hin und her fließt und sich dadurch im Öl löst. Gleiches gilt für das Getriebeöl.
Je nach Menge des Ölzusatz sollte man diesen in einer Öldose, gefüllt mit gleicher Menge Öl vorwärmen.
Bei Bedarf auf 2 Öldosen aufteilen.
In einem Topf mit heißem Wasser kann man die Öldose vorwärmen. Kühlt das Wasser zu schnell ab dann das warme Wasser gegen heißes Wasser austauschen. Handschuhe fürs schütteln nicht vergessen.
Am besten ist es wenn man vor Zugabe der Mittel immer einen Ölwechsel macht.
Danach die vorgelöste heiße Mischung in den betriebswarmen Motor einfüllen.

Beim Getriebe ist das etwas schwieriger,
hier ist es besser den Ölzusatz in mehrere Teilmischmengen aufzuteilen.

Unfassbar was das hier für ein mentaler Tiefflug ohne eine erkennbare Spur von Fachwissen ist, dazu überwiegend von Persönlichkeiten vorgetragen, die vermutlich selbst in Einzelhaft Maulkörbe zum Beissschutz tragen müßten.
Haben inzwischen wirklich alle geschlossenen Einrichtung WLan für die Insassen?

Vielen Dank das ich das hier kurz besuchen durfte. Ich wünsche allen hier eine gute Besserung, wobei ich die für völlig ausgeschlossen halte.

Auf nimmer Wiedersehen, Ihr Armen

@ Drehzahlwahn,hast wohl dein Hirn noch nicht aktiviert sonst käme so ein hirnloser und sinnfreier Beitrag nicht zustande! dir scheint langweilig zu sein! und seit 2008 angemeldet bisher 14 Beiträge und alle sinnfrei und bescheuert,das ist Trollen in Vollendung!

Zitat:

@andi.36 schrieb am 16. November 2018 um 23:52:19 Uhr:


Wer braucht auch bei einem so jungen Auto, was noch Werksgarantie hat LecWec? ich habe es genommen, da war das Auto 8 Jahre alt und auch Kulanz ist da kein Thema mehr.

Andi meine Frage ist entstanden, da Du geschrieben hast dass das LecWec das Gummi weich macht. Da kam dann bei mir der Gedanke, was passiert mit einem im Öl laufenden Zahnriemen.

Zitat:

@207ccFeline schrieb am 17. November 2018 um 12:01:07 Uhr:



Zitat:

@andi.36 schrieb am 16. November 2018 um 23:52:19 Uhr:


Wer braucht auch bei einem so jungen Auto, was noch Werksgarantie hat LecWec? ich habe es genommen, da war das Auto 8 Jahre alt und auch Kulanz ist da kein Thema mehr.

Andi meine Frage ist entstanden, da Du geschrieben hast dass das LecWec das Gummi weich macht. Da kam dann bei mir der Gedanke, was passiert mit einem im Öl laufenden Zahnriemen.

Das ist eine Sache, die ich nicht beantworten kann, da kann man nur den Hersteller vom Zahnriemen fragen und das dürfte Continental sein.
Der Fahrzeughersteller sagt sowieso nein, da die ja Geld mit Teile tauschen verdienen wollen und somit als gefährlich hinstellen.

Zitat:

@andi.36 schrieb am 17. November 2018 um 12:57:41 Uhr:



Zitat:

@207ccFeline schrieb am 17. November 2018 um 12:01:07 Uhr:


Andi meine Frage ist entstanden, da Du geschrieben hast dass das LecWec das Gummi weich macht. Da kam dann bei mir der Gedanke, was passiert mit einem im Öl laufenden Zahnriemen.

Das ist eine Sache, die ich nicht beantworten kann, da kann man nur den Hersteller vom Zahnriemen fragen und das dürfte Continental sein.
Der Fahrzeughersteller sagt sowieso nein, da die ja Geld mit Teile tauschen verdienen wollen und somit als gefährlich hinstellen.

So sieht es aus. War auch nur ein Gedanke und Gott sei Dank habe ich so einen Motor nicht.

Zitat:

@207ccFeline schrieb am 17. November 2018 um 12:01:07 Uhr:


Andi meine Frage ist entstanden, da Du geschrieben hast dass das LecWec das Gummi weich macht. Da kam dann bei mir der Gedanke, was passiert mit einem im Öl laufenden Zahnriemen.

Als die ersten Ford EcoBoost mit dem in Öl laufendem Zahnriemen heraus kamen, habe ich irgendwo gelesen, dass dieser vom Riemen-Zulieferer mit einigen Dutzend Ölen getestet wurde. Da viele Öle solche Weichmacher enthalten, wie z.B. LecWec in konzentrierter Form, wird das dem Riemen nicht schaden.
In dem Artikel stand auch, dass ursprünglich vom Hersteller gar kein Wechselintervall für den Riemen vorgesehen war.

Bei 10 Jahren/240000km dürften die meisten Motoren nie einen Riemenwechsel erleben. Entweder weil sie vorher verschrottet werden oder die Halter die Kosten scheuen.

Zitat:

@gobang schrieb am 17. November 2018 um 14:22:33 Uhr:



Zitat:

@207ccFeline schrieb am 17. November 2018 um 12:01:07 Uhr:


Andi meine Frage ist entstanden, da Du geschrieben hast dass das LecWec das Gummi weich macht. Da kam dann bei mir der Gedanke, was passiert mit einem im Öl laufenden Zahnriemen.

Als die ersten Ford EcoBoost mit dem in Öl laufendem Zahnriemen heraus kamen, habe ich irgendwo gelesen, dass dieser vom Riemen-Zulieferer mit einigen Dutzend Ölen getestet wurde. Da viele Öle solche Weichmacher enthalten, wie z.B. LecWec in konzentrierter Form, wird das dem Riemen nicht schaden.
In dem Artikel stand auch, dass ursprünglich vom Hersteller gar kein Wechselintervall für den Riemen vorgesehen war.

Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben das diese Zahnriemen ein Autoleben lang halten würden. Später kamen dann diese Wechselintervalle bei Ford, VW, Peugeot/Citroen.

Heute wieder Ölwechsel am Saab nach 250km Öleinsatzzeit / 250km nach Turbowechsel.

Mannol Energy 5w30 raus, Ravenol VST 5w40 rein.
Prozedur Turbowechsel kann also jetzt als abgeschlossen betrachtet werden.

Indueex

Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 17. November 2018 um 00:00:31 Uhr:



Zitat:

@matmi schrieb am 16. November 2018 um 12:12:00 Uhr:



Zu Motorclean oder Vergleichbarem:
Bei Anwendung in das warme Öl kippen und den laufen lassen.
Nicht in den kalten Motor und warm laufen lassen.

.

Vor Zugabe von Ölzusätzen in Motor und Getriebe sollte man wissen wie die Dichte und Viskosität bei Raumtemperatur ist.
Viele Ölzusätze sind bei Raumtemperatur hochviskos, oder lösen sich sehr schlecht oder nur langsam im Öl.
Werden diese Zusätze ohne Vorwärmung über den Öleinfüllstutzen eingefüllt, dann laufen diese im Zylinderkopf über die Abflüsse in die Ölwanne ab. Wie Zucker im heißen Tee sich nur durch umrühren besser löst, so verweilt der pure Ölzusatz eine lange Zeit im Ölsumpf bis er über +- Beschleunigungen hin und her fließt und sich dadurch im Öl löst. Gleiches gilt für das Getriebeöl.
Je nach Menge des Ölzusatz sollte man diesen in einer Öldose, gefüllt mit gleicher Menge Öl vorwärmen.
Bei Bedarf auf 2 Öldosen aufteilen.
In einem Topf mit heißem Wasser kann man die Öldose vorwärmen. Kühlt das Wasser zu schnell ab dann das warme Wasser gegen heißes Wasser austauschen. Handschuhe fürs schütteln nicht vergessen.
Am besten ist es wenn man vor Zugabe der Mittel immer einen Ölwechsel macht.
Danach die vorgelöste heiße Mischung in den betriebswarmen Motor einfüllen.

Beim Getriebe ist das etwas schwieriger,
hier ist es besser den Ölzusatz in mehrere Teilmischmengen aufzuteilen.

In meinem Fall war es anders rum. Ich habe das leichte, niedrig-viskose, Motor Clean bei ca. 20 Grad in den kalten Motor gekippt und diesen gestartet. In der Warmlaufphase blieb das MC vermutlich noch eine Weile oben auf dem Öl und ging vermutlich zum Teil über die Kurbelgehäuse-Entlüftung mit raus. Ist mir auch nur aufgefallen, weil ich schwarze Spritzer am Auspuffende auf dem Boden sah.

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