ForumFahrzeugtechnik
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Welches Motoröl?

Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 19:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 2. März 2004 um 0:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

104736 weitere Antworten
Ähnliche Themen
104736 Antworten

Zitat:

@rikki007 schrieb am 27. August 2018 um 03:56:37 Uhr:

klar . . . vielleicht halten die nockenwellen dann nen bissel länger ;-)

Hallo,

Ich habe einen Mercedes Vito 112 CDI om611 w638 bj. 2001 mit 413 000 km!

Das Auto hat mein Vater neu gekauft und bis jz immer bei Mercedes warten lassen.

Mercedes schreibt vor alle 23 000 km einen Service zu machen...

Mein Vater ist manchmal mit einem Öl 30 000km gefahren!!!

Laut Scheckheft wurde von 0-315 000km ein Aral Superturboral 5w-30 hergenommen (mb228.5)

Von 315 000-400 000km ein OMV 10w-40 (mb229.1)

Seit dem ich das Auto habe wechsle ich das Öl vor 10 000km, obwohl der Motor läuft wie neu und keine Ablagerungen vorhanden sind!

Erster Ölwechsel von mir Liqui moly leichtlauf hightech 5w-40 (mb229.5)+ Ceratec (nach 8000 km gewechselt) Verbrauch/100km: 8,1 L

Zweiter Ölwechsel mit Shell Helix Ultra 5w-30 (mb229.5) (nach 2000 km gewechselt, obwohl der Kaltstart (im Sommer) einiges leichter war und warm ganz gleich war Verbrauch/100km: 7,6 L

Seit 3000km Ist Redline Diesel 15w-40 (MB228.3) drinnen(weil mir dieses viele empfohlen haben)

Bei Shell 5w-30 läuft er kalt einiges ruhiger und warm merkt man keinen Unterschied! Verbrauch/100km: 8,6 L

 

Mit dem omv hatte ich am Ende einen Ölverbrauch 1L/10 000km

Nun musste ich bei den 3 Ölen nix nachfüllen und der Ölstand blieb immer bei Max.

Nun werde ich vorm Winter wieder Wechsel auf ein 0w-30, 5w-30 oder auf ein 0w-40!

Lg

Hier noch ein Foto von der Steuerkette:

77d05f60-570e-4c99-988b-a1df5610475f

Dafür, dass hier so über V Motoren so abgelästert wird, sind die V Motoren im Amiland, die dort quasi Standard sind, ziemlich haltbar. :D

Natürlich gilt das nicht für die Audis. Eher für deren Brot-und-Butter Autos von Lexus/Toyota, Acura/Honda mit V6 Motoren, die nie kaputt gehen.

Die Ami V8 sind da noch eine Ecke einfacher gebaut mit nur einer unten liegenden Nockenwelle. ;)

Hört sich veraltet an, funktioniert aber z.B. bei der Corvette wunderbar. ;)

Genau so wie das vermeintlich veraltete "Blattfedern-Fahrwerk".

https://www.youtube.com/watch?v=oYhIkSZEORY

Zitat:

@rikki007 schrieb am 27. August 2018 um 03:23:08 Uhr:

Zitat:

@the_WarLord schrieb am 26. August 2018 um 11:24:54 Uhr:

Ob nageln oder nicht ist, imho, mehr vom Rest (Motorsteuerung, Materialwahl) abhängig als vom V oder R.

Fakt ist jedoch, dass der V Motor bei Audi mehr technische Notlösung ist, da haben es andere Hersteller dank ihrer Bauweise einfacher.

Allerdings ist bei denen der Allrad eher ne technische Notlösung. Wenn ich mir da den xDrive mit den durch die Ölwanne gehenden Antriebswellen so anschaue...

da haste dir sicher in dem zusammenhang auch mal die tanks bei den vag fahrzeugen mit 4 motion angesehen . . . man man man wenn ich sowas lese . . .

Was ist an den Tanks verkehrt, von einigen Konstruktionen mit Ausgleichspumpen mal abgesehen. Die stören aber tatsächlich weniger als die verrückten Allradkonstruktionen bei hinterradgetriebenen Fahrzeugen.

Zitat:

@kev300 schrieb am 27. August 2018 um 09:15:33 Uhr:

Dafür, dass hier so über V Motoren so abgelästert wird, sind die V Motoren im Amiland, die dort quasi Standard sind, ziemlich haltbar. :D

Natürlich gilt das nicht für die Audis. Eher für deren Brot-und-Butter Autos von Lexus/Toyota, Acura/Honda mit V6 Motoren, die nie kaputt gehen.

Die Ami V8 sind da noch eine Ecke einfacher gebaut mit nur einer unten liegenden Nockenwelle. ;)

Hört sich veraltet an, funktioniert aber z.B. bei der Corvette wunderbar. ;)

Genau so wie das vermeintlich veraltete "Blattfedern-Fahrwerk".

https://www.youtube.com/watch?v=oYhIkSZEORY

Nun ja, verglichen mit dem R6 ist halt ein V6 einfach nur ne Krücke, die Haltbarkeit spielt da eher ne sekundäre Rolle. Für einen vernünftigen (!) V8 braucht's keine Ausgleichswellen, nur die passenden Gewichte an der Kurbelwelle und den passenden Winkel.

Zitat:

@kev300 schrieb am 27. August 2018 um 09:15:33 Uhr:

Dafür, dass hier so über V Motoren so abgelästert wird,

sind die V Motoren im Amiland, die dort quasi Standard sind, ziemlich haltbar. :D

Natürlich gilt das nicht für die Audis.

Eher für deren Brot-und-Butter Autos von Lexus/Toyota, Acura/Honda mit V6 Motoren, die nie kaputt gehen.

Die Ami V8 sind da noch eine Ecke einfacher gebaut mit nur einer unten liegenden Nockenwelle. ;)

Hört sich veraltet an, funktioniert aber z.B. bei der Corvette wunderbar. ;)

.

Du vergleichst V6 mit OHV-Ventilsteuerungen und DOHC mit 2,5 Meter Zahnriemen.

Der Zahnriemenwechsel verschlingt beim freundlichem Service über 1000€ an Lohnkosten.

Seit dem die Skisprungschanze erklommen war gehts technisch nur noch bergab.

Es bleibt doch jedem selbst überlassen wie er sein Geld verbrennt.

Zitat:

@Hamk schrieb am 27. August 2018 um 05:06:15 Uhr:

Zitat:

@schelle1 schrieb am 27. August 2018 um 03:47:53 Uhr:

Kann man in einem V6 eigentlich auch 10W-60 fahren ?

irgendwie erinnern mich solche Fragen an den User Foxstream,der hat auch immer so blöd dahergefragt!

stimmt, jetzt wo du sagst fällt mir das auch auf.

Zitat:

@MartinPAu schrieb am 27. August 2018 um 07:43:47 Uhr:

Zitat:

@rikki007 schrieb am 27. August 2018 um 03:56:37 Uhr:

klar . . . vielleicht halten die nockenwellen dann nen bissel länger ;-)

Hallo,

Ich habe einen Mercedes Vito 112 CDI om611 w638 bj. 2001 mit 413 000 km!

Das Auto hat mein Vater neu gekauft und bis jz immer bei Mercedes warten lassen.

Mercedes schreibt vor alle 23 000 km einen Service zu machen...

Mein Vater ist manchmal mit einem Öl 30 000km gefahren!!!

Laut Scheckheft wurde von 0-315 000km ein Aral Superturboral 5w-30 hergenommen (mb228.5)

Von 315 000-400 000km ein OMV 10w-40 (mb229.1)

Seit dem ich das Auto habe wechsle ich das Öl vor 10 000km, obwohl der Motor läuft wie neu und keine Ablagerungen vorhanden sind!

Erster Ölwechsel von mir Liqui moly leichtlauf hightech 5w-40 (mb229.5)+ Ceratec (nach 8000 km gewechselt) Verbrauch/100km: 8,1 L

Zweiter Ölwechsel mit Shell Helix Ultra 5w-30 (mb229.5) (nach 2000 km gewechselt, obwohl der Kaltstart (im Sommer) einiges leichter war und warm ganz gleich war Verbrauch/100km: 7,6 L

Seit 3000km Ist Redline Diesel 15w-40 (MB228.3) drinnen(weil mir dieses viele empfohlen haben)

Bei Shell 5w-30 läuft er kalt einiges ruhiger und warm merkt man keinen Unterschied! Verbrauch/100km: 8,6 L

 

Mit dem omv hatte ich am Ende einen Ölverbrauch 1L/10 000km

Nun musste ich bei den 3 Ölen nix nachfüllen und der Ölstand blieb immer bei Max.

Nun werde ich vorm Winter wieder Wechsel auf ein 0w-30, 5w-30 oder auf ein 0w-40!

Lg

Hier noch ein Foto von der Steuerkette:

Damit wollte ich nur sagen, dass nicht nur 10w-60 in jedem Motor das Beste ist!!!

Und obendrein Spar ich mir ein Haufen Sprit....

Lg

Zitat:

@MartinPAu schrieb am 27. August 2018 um 07:43:47 Uhr:

Zitat:

@rikki007 schrieb am 27. August 2018 um 03:56:37 Uhr:

klar . . . vielleicht halten die nockenwellen dann nen bissel länger ;-)

Hallo,

Ich habe einen Mercedes Vito 112 CDI om611 w638 bj. 2001 mit 413 000 km!

Das Auto hat mein Vater neu gekauft und bis jz immer bei Mercedes warten lassen.

Mercedes schreibt vor alle 23 000 km einen Service zu machen...

Mein Vater ist manchmal mit einem Öl 30 000km gefahren!!!

Laut Scheckheft wurde von 0-315 000km ein Aral Superturboral 5w-30 hergenommen (mb228.5)

Von 315 000-400 000km ein OMV 10w-40 (mb229.1)

Seit dem ich das Auto habe wechsle ich das Öl vor 10 000km, obwohl der Motor läuft wie neu und keine Ablagerungen vorhanden sind!

Erster Ölwechsel von mir Liqui moly leichtlauf hightech 5w-40 (mb229.5)+ Ceratec (nach 8000 km gewechselt) Verbrauch/100km: 8,1 L

Zweiter Ölwechsel mit Shell Helix Ultra 5w-30 (mb229.5) (nach 2000 km gewechselt, obwohl der Kaltstart (im Sommer) einiges leichter war und warm ganz gleich war Verbrauch/100km: 7,6 L

Seit 3000km Ist Redline Diesel 15w-40 (MB228.3) drinnen(weil mir dieses viele empfohlen haben)

Bei Shell 5w-30 läuft er kalt einiges ruhiger und warm merkt man keinen Unterschied! Verbrauch/100km: 8,6 L

 

Mit dem omv hatte ich am Ende einen Ölverbrauch 1L/10 000km

Nun musste ich bei den 3 Ölen nix nachfüllen und der Ölstand blieb immer bei Max.

Nun werde ich vorm Winter wieder Wechsel auf ein 0w-30, 5w-30 oder auf ein 0w-40!

Lg

Hier noch ein Foto von der Steuerkette:

das war noch eine richtig tolle qualität . . . und da sieht man wieder, einer der wenigen wo kette können ist eben mercedes und bmw . .

ich hatte mal eine zeit lang beruflich ein messmobil . . . einen 2006 313 cdi . . . der war auch sehr sparsam, das auto drum herum war nicht so meins, aber der motor war wirklich klasse und für die schrankwand recht sparsam. sogar mercedes wollte mir nicht glauben, dass ich soviel kilometer komme ;-)

viele grüße

Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 27. August 2018 um 18:41:57 Uhr:

Zitat:

@kev300 schrieb am 27. August 2018 um 09:15:33 Uhr:

Dafür, dass hier so über V Motoren so abgelästert wird,

sind die V Motoren im Amiland, die dort quasi Standard sind, ziemlich haltbar. :D

Natürlich gilt das nicht für die Audis.

Eher für deren Brot-und-Butter Autos von Lexus/Toyota, Acura/Honda mit V6 Motoren, die nie kaputt gehen.

Die Ami V8 sind da noch eine Ecke einfacher gebaut mit nur einer unten liegenden Nockenwelle. ;)

Hört sich veraltet an, funktioniert aber z.B. bei der Corvette wunderbar. ;)

.

Du vergleichst V6 mit OHV-Ventilsteuerungen und DOHC mit 2,5 Meter Zahnriemen.

Der Zahnriemenwechsel verschlingt beim freundlichem Service über 1000€ an Lohnkosten.

Seit dem die Skisprungschanze erklommen war gehts technisch nur noch bergab.

Es bleibt doch jedem selbst überlassen wie er sein Geld verbrennt.

und nicht nur technisch geht es berg ab laurin . . . auch die qualität ist in meinen augen erbärmlich geworden. was bei einem freund in seinem alten a4 8e noch wie nagelneu aussieht an ledersitzen und auch noch nach leder richt, das ist bei einem halben jahr alten a6 oft schon angegangen.

wo früher indirekte beleuchtungen in samtigen farben an den türgriffen waren, sind heute billig anmutende leds . . .

wenigstens sind die motoren ab dem a4 aufwärts noch richtig rum eingebaut . . . allerdings möchte ich weder dsg noch multitronic haben . . .

dann besser doch bmw, hier sind die motoren richtig rum und es gibt noch ein automatik getriebe dazu, was seinen namen auch verdient. zudem gibt es auch noch anständige motoren und nicht dieses v motoren klimm bimm, was nun scheinbar auch noch schnell mal für den amarok her halten muss . . .

dabei hatten sie ja schon mal richtige reihen 5 zylinder diesel mit 2,5 liter . . .

leider sind die neuen dinge nicht immer die besseren . . . leider

davon abgesehen,

Zitat:

@kev300 schrieb am 27. August 2018 um 09:15:33 Uhr:

Dafür, dass hier so über V Motoren so abgelästert wird, sind die V Motoren im Amiland, die dort quasi Standard sind, ziemlich haltbar. :D

Natürlich gilt das nicht für die Audis. Eher für deren Brot-und-Butter Autos von Lexus/Toyota, Acura/Honda mit V6 Motoren, die nie kaputt gehen.

Die Ami V8 sind da noch eine Ecke einfacher gebaut mit nur einer unten liegenden Nockenwelle. ;)

Hört sich veraltet an, funktioniert aber z.B. bei der Corvette wunderbar. ;)

Genau so wie das vermeintlich veraltete "Blattfedern-Fahrwerk".

https://www.youtube.com/watch?v=oYhIkSZEORY

absolut "zeitgemäß" was da in den corvette´s eingabut wird . . .

allerdings braucht man da nicht mit dem finger auf andere zeigen

vw hat ja nun auch wieder die plattfeder gefunden, wo noch vor ein paar jahren innovative und zeitgemäße einzelrad aufhängungen verbaut wurde, verbaut man nun so nen kram . . . einfach nur traurig sowas . . .

Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 27. August 2018 um 18:41:57 Uhr:

Zitat:

@kev300 schrieb am 27. August 2018 um 09:15:33 Uhr:

Dafür, dass hier so über V Motoren so abgelästert wird,

sind die V Motoren im Amiland, die dort quasi Standard sind, ziemlich haltbar. :D

Natürlich gilt das nicht für die Audis.

Eher für deren Brot-und-Butter Autos von Lexus/Toyota, Acura/Honda mit V6 Motoren, die nie kaputt gehen.

Die Ami V8 sind da noch eine Ecke einfacher gebaut mit nur einer unten liegenden Nockenwelle. ;)

Hört sich veraltet an, funktioniert aber z.B. bei der Corvette wunderbar. ;)

.

Du vergleichst V6 mit OHV-Ventilsteuerungen und DOHC mit 2,5 Meter Zahnriemen.

Wo denn?

Die Ami V8 von GM sind OHV.

Die Standard V6 von Honda, Toyota, Nissan sind auch DOHC oder SOHC.

Beim Honda mit Zahnriemen, bei Toyota mit Steuerkette.

Die Ford V8, z.B. vom Mustang sind auch DOHC mit Steuerkette.

Es ist nur wieder typisch, dass Audi den Ruf von V Motoren mit ihrer Frankenstein Konstruktion ruiniert. Genauso wie dank VW viele Angst vor Downsizing-Turbo Motoren haben oder vor Alu-Blöcken, wegen dem berühmten Frostmotor oder sich lösenden Laufbahnbeschichtungen bei den Audi V Motoren.

Andere Hersteller bekommen das alles ohne Anfälligkeit hin.

Zitat:

@rikki007 schrieb am 27. August 2018 um 22:44:35 Uhr:

Zitat:

@kev300 schrieb am 27. August 2018 um 09:15:33 Uhr:

Dafür, dass hier so über V Motoren so abgelästert wird, sind die V Motoren im Amiland, die dort quasi Standard sind, ziemlich haltbar. :D

Natürlich gilt das nicht für die Audis. Eher für deren Brot-und-Butter Autos von Lexus/Toyota, Acura/Honda mit V6 Motoren, die nie kaputt gehen.

Die Ami V8 sind da noch eine Ecke einfacher gebaut mit nur einer unten liegenden Nockenwelle. ;)

Hört sich veraltet an, funktioniert aber z.B. bei der Corvette wunderbar. ;)

Genau so wie das vermeintlich veraltete "Blattfedern-Fahrwerk".

https://www.youtube.com/watch?v=oYhIkSZEORY

absolut "zeitgemäß" was da in den corvette´s eingabut wird . . .

allerdings braucht man da nicht mit dem finger auf andere zeigen

vw hat ja nun auch wieder die plattfeder gefunden, wo noch vor ein paar jahren innovative und zeitgemäße einzelrad aufhängungen verbaut wurde, verbaut man nun so nen kram . . . einfach nur traurig sowas . . .

Hast du dir das Video auch angeguckt und vielleicht auch gemerkt, dass bei der Corvette die Blattfedern nichts mit denen aus VW Transportern zu tun haben?

Jungs (und Mädels): HILFE!

Wie verklicker ich Möchtegern-Experten am einfachsten, dass noch nie ein Motor an "zu gutem" Öl gestorben ist?

In diesem konkreten Beispiel geht es um eine Motorrad-Kupplung, die aufgrund synthetischer Öle zu rutschen begonnen haben soll. Das liegt natürlich nicht daran, dass das verwendete Öl keine JASO-MA2-Freigabe für Nasskupplungen besitzt, sondern am Herstellungsprozess :rolleyes::confused:

Gar nicht, weshalb auch?

Zitat:

@Automotive64 schrieb am 28. August 2018 um 09:23:37 Uhr:

 

In diesem konkreten Beispiel geht es um eine Motorrad-Kupplung, die aufgrund synthetischer Öle zu rutschen begonnen haben soll.

Das liegt natürlich nicht daran, dass das verwendete Öl keine JASO-MA2-Freigabe für Nasskupplungen besitzt, sondern am Herstellungsprozess :rolleyes::confused:

Kupplungsrutschen,*

durch ermüdete Kupplungsdruckfedern,

gealterte, verhärtete Kupplungslamellen,

oder M-Öl mit Reibkraftmodifizierer bzw Belaglöser?

Ölalterungsprodukte können wie Festschmierstoffe wirken, bei Umölung auf synthetische Motoröle können diese Ablagerungen von mineralischen Ölen lösen die dann zum Kupplungsrutschen führen

 

Habe erfolgreich in meinem 2 Zyl-V-Motor

ein leichtes Kupplungsrutschen mit XADO Revitalizant EX120 für Benzin- und Autogasmotoren behoben.

Da Xado eine höhere Dichte als Motoröl hat, ist die Vorraussetzung die Lösung des pastösen XADO-Strangs in vorgewärmten Motoröl. Einfach die halbe Menge Xado in ein kleines (250ml) Glas dosieren. Etwas Motoröl

~fingerdick hinzugeben den Strang mit einem Stab zerteilen und umrühren. Glas zu 30% mit Öl füllen, schütteln dann im Wassertopf vorwärmen. Danach nochmals sekr gut schütteln und in den betriebswarmen Motor einfüllen. Anschließend 50 bis 100Km fahren dabei öfters kuppeln damit sich die Kupplungslamellen entlasten und öffnen. Anscheinend bettet sich das XADO in die Kupplungslamellen ein und verändert den Reibwert.

Eine Lösung für kleines Geld

https://xado.de/.../revitalizant-ex120-fur-benzin-und-autogasmotoren

 

*1 Zylinder und 2 Zylinder Motore belasten die Kupplung und die Antriebskette stärker als 3 und Mehr-Zyl-Motore, weil das Drehmoment nur bei einen bzw. zwei Arbeitstakte wirkt.

Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 28. August 2018 um 14:31:51 Uhr:

 

Ölalterungsprodukte können wie Festschmierstoffe wirken, bei Umölung auf synthetische Motoröle können diese Ablagerungen von mineralischen Ölen lösen die dann zum Kupplungsrutschen führen

DANKE für diese einfache Erklärung! Ich wollte bloß dem kategorischen "Synthetik-Öle lassen Nasskupplungen rutschen" etwas entgegen setzen können.

Deine Antwort
Ähnliche Themen