Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@Joyride.83 schrieb am 7. Juni 2018 um 20:19:04 Uhr:


Ich versuche nochmal mein Glück.
Ich fahre einen modernen BMW 1er 120d von 2013.
Beim nächsten Kundendienst möchte ich umölen. Derzeit war 5W30 drin. Mein Fahrprofil setzt sich aus Kurzstrecke und Langstrecke gleichermaßen zusammen.

Ich dachte an das 0W40 von Mobil 1. Nun habe ich gelesen, dass das 0W40 bei Betriebstemperatur dicker ist als ein 0W30. Meine Frage ist. Wird ein 120d wirklich so heiß, zum Beispiel unter Volllast, dass ein xxW40 gerechtfertigt ist? Oder habe ich diesbezüglich eher Nachteile und ein xxW30 wäre besser?

@Joyride.83, grüß Dich.

Habe die gleiche Situatuion erlebt(gedacht) wie Du, habe den 120d N47 Motor Bj 2013 wie Deiner 3,5 Jahre 55Tk mgefahren, echt geil in jeder Beziehung, zuletzt(vor 14 Tagen) wechsel auf B47d20 Motor 2015, 220d. Meine Empfehlung ist absolut M1-ESP 0w-40 als Ganzjahresöl.
Allerdings vor-und nach dem Winter Ölwechsel(bei mir ca 6-7 Tkm), aber nur 1x Ölfilter vorm Winter, und damit war ich dann endlich sehr zufrieden. Der Motor lief mit anderen Ölen angefangen vom Addi-SHU-Aral 0/5-40 nicht so ruhig und geschmeidig, sondern eher teils metallisch.
Werde meinen neuen B47 auf M1 wie oben Umölen obwohl der Ölwechsel absolut frisch ist(1200 Km), i d Hoffnung das der Erfolg wie beim 1ér gleich ist.
Krieg ich nun Haue?

Meine Meinung=falsch machst Du mit dem 0-40 ér nichts.

Gruß Paul

Zitat:

@Ole-Boy schrieb am 8. Juni 2018 um 13:52:34 Uhr:


Das Allerweltsöl“ 5W-30 erdcheint uns wegen der 30er Viskosität etwas suspekt. Wir fragen uns, hält das Öl durch bei Vollgasfahrten auf der AB bei 32 Grad Celsius ? Das wird es wohl, der Garantiegeber wird da wohl keine Risiken eingehen. Was uns interessieren würde , was ist , wenn es weder Garantie noch Kulanz mehr gibt.?

.

...Dann nimmt man 10W-60 oder irgendein anderes Öl.

Zitat:

@schelle1 schrieb am 8. Juni 2018 um 17:10:30 Uhr:



Zitat:

@Ole-Boy schrieb am 8. Juni 2018 um 13:52:34 Uhr:


Das Allerweltsöl“ 5W-30 erdcheint uns wegen der 30er Viskosität etwas suspekt. Wir fragen uns, hält das Öl durch bei Vollgasfahrten auf der AB bei 32 Grad Celsius ? Das wird es wohl, der Garantiegeber wird da wohl keine Risiken eingehen. Was uns interessieren würde , was ist , wenn es weder Garantie noch Kulanz mehr gibt.?

.
...Dann nimmt man 10W-60 oder irgendein anderes Öl.

Wie sehen das die anderen User ?

@Ole-Boy
die anderen Arbeiten noch. Aber mal ehrlich" wer fährt denn noch Vollgas auf der AB", ist nach meinem Geschmack kaum noch möglich, dauert ja doch ein bißchen bis ich auf 240 oder mehr bin, irgendwer zieht immer wieder raus und dann Bremsen, für was denn? Ein 10-60 hab ich vom freundlichen eingefüllt bekommen im 123d Bj 2008 und das war gruselig.
Nachdem ich auf M1, 5-50 umgeölt hatte war alles wieder gut. Meine persönliche Meinung!

Gruß Paul

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Zitat:

@Ole-Boy schrieb am 8. Juni 2018 um 17:18:04 Uhr:



Zitat:

@schelle1 schrieb am 8. Juni 2018 um 17:10:30 Uhr:



.
...Dann nimmt man 10W-60 oder irgendein anderes Öl.

Wie sehen das die anderen User ?

Betonung liegt auf "irgendein anderes Öl," den Unsinn davor vergiss mal lieber. Dieses andere Öl darf dann auch gerne der empfohlenen Viskosität von 5W-30 entsprechen.

Zitat:

@paulsaudi schrieb am 8. Juni 2018 um 16:52:27 Uhr:



Zitat:

@Joyride.83 schrieb am 7. Juni 2018 um 20:19:04 Uhr:


Ich versuche nochmal mein Glück.
Ich fahre einen modernen BMW 1er 120d von 2013.
Beim nächsten Kundendienst möchte ich umölen. Derzeit war 5W30 drin. Mein Fahrprofil setzt sich aus Kurzstrecke und Langstrecke gleichermaßen zusammen.

Ich dachte an das 0W40 von Mobil 1. Nun habe ich gelesen, dass das 0W40 bei Betriebstemperatur dicker ist als ein 0W30. Meine Frage ist. Wird ein 120d wirklich so heiß, zum Beispiel unter Volllast, dass ein xxW40 gerechtfertigt ist? Oder habe ich diesbezüglich eher Nachteile und ein xxW30 wäre besser?

@Joyride.83, grüß Dich.

Habe die gleiche Situatuion erlebt(gedacht) wie Du, habe den 120d N47 Motor Bj 2013 wie Deiner 3,5 Jahre 55Tk mgefahren, echt geil in jeder Beziehung, zuletzt(vor 14 Tagen) wechsel auf B47d20 Motor 2015, 220d. Meine Empfehlung ist absolut M1-ESP 0w-40 als Ganzjahresöl.
Allerdings vor-und nach dem Winter Ölwechsel(bei mir ca 6-7 Tkm), aber nur 1x Ölfilter vorm Winter, und damit war ich dann endlich sehr zufrieden. Der Motor lief mit anderen Ölen angefangen vom Addi-SHU-Aral 0/5-40 nicht so ruhig und geschmeidig, sondern eher teils metallisch.
Werde meinen neuen B47 auf M1 wie oben Umölen obwohl der Ölwechsel absolut frisch ist(1200 Km), i d Hoffnung das der Erfolg wie beim 1ér gleich ist.
Krieg ich nun Haue?

Meine Meinung=falsch machst Du mit dem 0-40 ér nichts.

Gruß Paul

Danke dir ;-)

Ich habe heute auch nochmal ins Handbuch geschaut. 0W40 steht sogar mit drin.

Mobil 1 ESP 0W40 steht nun mittlerweile daheim.

Demnächst wird es vom Mobil 1 ESP x3 0W40 ersetzt.
Dieses hat jedoch keine BMW Freigabe mehr. Wurde mir heute von Oil-Center und Oeldepot24 so bestätigt. Anscheinend wollte BMW zu viel Geld. Ich gehe davon aus, dass es dennoch das gleiche Produkt ist. Lediglich die BMW Freigabe ist eben dahin.

Zitat:

@2emBeine schrieb am 8. Juni 2018 um 09:10:41 Uhr:


Redet nicht soviel sondern wechselt lieber 🙂

Ach komm, das Thema Öl gehört nun mal zum Hobby...da müssen wir also drüber reden können. 😁

Zitat:

@Ole-Boy schrieb am 8. Juni 2018 um 17:18:04 Uhr:



Zitat:

@schelle1 schrieb am 8. Juni 2018 um 17:10:30 Uhr:



.
...Dann nimmt man 10W-60 oder irgendein anderes Öl.

Wie sehen das die anderen User ?

Lieber ein top 5w30 als ein maues 10w60

lieber RSP als ASR

Zitat:

@Ole-Boy schrieb am 8. Juni 2018 um 17:18:04 Uhr:



Zitat:

@schelle1 schrieb am 8. Juni 2018 um 17:10:30 Uhr:



.
...Dann nimmt man 10W-60 oder irgendein anderes Öl.

Wie sehen das die anderen User ?

Ich weiß nicht ole-boy was mit dir los ist .

Liest du nicht was hier geschrieben wird ? Willst du es nicht verstehen oder gefallen dir die Antworten nicht die man dir schreibt ?

Was hatte ich denn letzens zum Thema 5w30 geschrieben ? Du kannst doch nicht pauschal ein 5w30 als kritisch betrachten .

Nochmal das Zauberwort heißt Temperatur Management. Bei den Motoren die dieses haben sehe ich bei 5w30 absolut keine Probleme . Ich bin heute 500 km mit Anhänger und 300 Kilo Ladung Autobahn gefahen. Öltemp bei 100 kmh konstant 94 Grad bei 33 Grad aussentemp . Ohne den Wasser öl wärmetsuscher den ich nach gerüstet habe hätte ich um die 106 Grad gehabt . Ergo die betriebsvisko ist höher und das öl wird weniger thermisch belastet.

Wenn ich bei gleicher aussentemp um 180 dauerhaft fahre komme ich mal auf 106 Grad ohne den öl Wasser wärmetsuscher liege ich da bei 124 Grad öltemp . Und ich habe einen recht einfachen Motor ohne kennfeldthermostat etc was die moderneren Motoren der letzen 15 Jahre schon haben.

Ohne gutes temp management beim Öl Kreislauf ist ein 5w30 oder 0w20 gar nicht realisierbar da die alleine die betriebsvisko viel zu weit in den Keller ginge .

Ob ein 5w30 grenzwertig, sinnvoll oder besser oder schlechter ist kommt immer auf den motor an und die einsatzbedingungen an . Du kannst auch pauschal nicht sagen ein 5w40 ist generell besser als ein 5w30 .

Oder wie Schelle pauschal wieder sein 10w60 einbringt . Ohne überhaut zu wissen ob es ein moderner motor wirklich verträgt. Das ist eben so sinnfrei. Auch mal über den Tellerrand schauen . Aber das wäre ja Leben Limit.

Zitat:

@Hunter123 schrieb am 8. Juni 2018 um 23:49:21 Uhr:


Ich weiß nicht ole-boy was mit dir los ist .

Ole-Boy versucht hier einfach etwas Gesprächsstoff zu fördern.
Soweit ich das erkenne, liegt es ihm am Herzen, mehr ausgedehnte sachliche Diskussionen anstatt feindseliger Ankreiderei zu führen.

Das ist grundlegend auch alles andere als verwerflich.
Ich erlaube mir hierbei jedoch die Anmerkung, dass es etwas zu aufdringlich wirkt/wird.

Aber es ist auch mehr als schwer die sachliche Öl-Thematik zu "provozieren" bzw. zu fördern.
Der MT-Ölthread eignet sich zu solchen Maßnahmen nur bedingt, da es sehr schnell umschwenken kann.

Aktuell gibt es aber gute Diskussionen über viele relevante Faktoren.
Da kommen so einige Aspekte ins Gespräch, die immer wieder aufgefrischt werden sollten, neue Gedanken einbringen, Motoren-Details ansprechen, oder auch die Hinterfragung der nötigen Tragfähigkeit eines Öles und was das mit SAE30/40 samt ACEA A3/A5 (SAE30 in beiden ACEA's) zu tun hat.

@Ole-Boy, läuft doch gut!
Da gilt es dann sich selbst weiter zu bilden um bei den Feinheiten einsteigen zu können. Denn immer nur fragende Gegenüberstellungen der Öle einzuwerfen, bringt auf Dauer nichts.

Alles gut und lasst uns drüber diskutieren. 🙂 😁

Ich habe letzte Woche meinen Zafira 1.6 sidi Turbo autom. ESD 200Ps mal bei 25°C vollgas gejagt über 25 km und hatte 107°C Öltempemeratur.Das müsste ein 5W30 doch schaffen.Danach bin ich vom Gas kam 120 er Begrenzung und in wenigen Minuten waten die Norm.84-87 °C erreicht.Hatte vorher keine Ahnung wie was zusammenhängt.Hier von euch gelernt ,Danke.

Zitat:

@Tequila009 schrieb am 9. Juni 2018 um 00:29:06 Uhr:



Zitat:

@Hunter123 schrieb am 8. Juni 2018 um 23:49:21 Uhr:


Ich weiß nicht ole-boy was mit dir los ist .

Ole-Boy versucht hier einfach etwas Gesprächsstoff zu fördern.
Soweit ich das erkenne, liegt es ihm am Herzen, mehr ausgedehnte sachliche Diskussionen anstatt feindseliger Ankreiderei zu führen.

Alles gut und lasst uns drüber diskutieren. 🙂

Gibt's gar nix gegen zu sagen lieber Tequila

Mann kommt sich aber irgendwo leicht auf den Arm genommen vor wenn man Dinge die ausführlich erklärt worden sind und andere User ihm die gleichen Antworten gegen haben und trotzdem kommt immer wieder die gleiche Frage .

Mann könnte hier 5000 Seiten entfernen nur mit Wiederholungen. Gut vieles lässt sich nicht vermeiden weil der Thread so groß ist aber bitte nicht immer die gleichen Fragen von der gleichen Person . Im Wochen Rythmus

Schön und gut nur, wenn von jedem andere Vermutungen, vermischt mit Unkenntnis und Falschinterpretationen erzählt werden und keiner weiß, wer denn nun eigentlich das "Richtige" sagt, dann wird eben jede Woche das gleiche wieder gefragt....und erzählt. 😮
Zusammengefaßt aus 90.000 Beiträgen kann man sagen: Nimm das Öl, welches in der Betriebsanleitung steht oder wenn es aufeinmal was anderes sein soll, dann diskutiere 100 mal mit 100 Leuten, wovon jeder eine andere vermutliche Meinung hat und dann doch lieber das Öl verwendet, was in der Betriebsanleitung steht. 😁
Oder macht endlich mal eine tabellarische Gegenüberstellung, welche stichhaltigen (ohne Vermutungen) Nachteile ein 10W-60 gegenüber einem 0W-30 hat...oder auch umgedreht ?? Pauschale Fakten würden vorerst reichen, denn auf jeden einzelnen Motor bezogen, würde eh nicht realisiert werden können.

@paulsaudi , was verstehst du unter "gruselig" in Bezug zu 10W-60 ?

@jotenes , was verstehst du unter "Unsinn" in Bezug zu 10W-60 ?

EDIT

Gelöscht.

Die Vorteile die ein althergebrachtes 10w60 zu bieten hat
wird von spitzen 5w30 Ölen heutzutage übertroffen
ohne die eingebaute "Viskobremse" die den Dickölen innewohnt.
Es ist der Fahrfreude einfach zuträglicher in ein hochwertiges hochpreisiges 5w30 zu investieren

anstatt den für 5w30 ausgelegten Motor mit einem zu dicken Öl zu Quälen.

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