Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Scheuerlein arbeitet die alten Kolben auf: http://...euerlein-motorentechnik.de/.../...enringe-cdaa-std-4742.html

Zitat:

@Speckbraeddle schrieb am 24. November 2017 um 08:50:50 Uhr:


Wie ist jetzt die MB 226.5 Freigabe zu verstehen?

Ist die für ältere Fahrzeuge?

.

siehe erste Spalte unter Benzin-Motore
https://bevo.mercedes-benz.com/d/d/de/Spec_223_2.pdf
https://bevo.mercedes-benz.com/bevolisten/226.5_de.html

Zitat:

@Schnapsfahrer schrieb am 24. November 2017 um 06:45:45 Uhr:



Das kommt davon wenn die Personalabteilung nur noch solche Theoretiker einstellt!
Der einfache Facharbeiter ist ja leider fast nix mehr wert...

.

Der CO2 Einsparungswahn,
eine hohe Reibungsreduzierung die wenig kostet, forciert Lösungen die schon mal verworfen wurden.
Die Mindestbreite der Ölabstreifringe ist empirisches Ingenieurwissen aus Versuch und Irrtum.
Schon vor 30 Jahren sind Versuche mit zu schmalen Ölabstreifringen in der Praxis gescheitert.
Solange wir bei den Verbrauchsangaben, ohne Rechtsfolgen, vorsätzlich getäuscht werden können, wird sich ohne Sammelklagen nichts ändern. Die Bemühungen zur Gewichtseinsparung, Sackloch in den Ölablassschrauben oder diese in Kunststoff auszuführen zeigt wie verzweifelt in den Entwicklungsabteilungen gesucht wird.
Betroffene Motore siehe hier.
http://...euerlein-motorentechnik.de/.../...enringe-cdaa-std-4742.html

Das ganze hat doch nichts mit der Personalabteilung zu tun - das sind die Vorgaben des Managements. Von "ganz oben" kommen Anforderungen wie beispielsweise:

- Die Kosten müssen um x% gesenkt werden -- der neue Motor muss in der Herstellung billiger sein als der alte.
- Verbrauchs- und Abgasoptimierung auf dem Prüfstand nach NEFZ (oder neu WLTP)
- mehr Leistung & Drehmoment, weil das die Autotester (und die Poser) wollen
- Haltbarkeit ist nicht so wichtig -- er reicht, wenn während der Garantie nix kaputt geht

Was macht man dann als Ingenieur? Vierzylinder-Turbo statt Sechszylinder-Sauger, Komponenten Marke "Leicht und billig", dünneres Öl, Plastik statt Blech, Fahrradkette statt Duplexkette, Schummelsoftware statt teurer Hardware usw.

Die Herren Ingenieure wissen doch selber, dass der Kram nix taugt, aber:

- Der Vorstand freut sich, weil die Rendite stimmt
- Die Politik freut sich, weil die Autos (auf dem Prüfstand) viel sparsamer und umweltfreundlicher geworden sind
- Die Autotester (und die Poser) freuen sich, weil die Knallbüchsen jetzt über 300 Turbo-PS haben und nicht mehr lahme 150 Sauger-PS wie damals im Kadett GSi 16V.

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Zitat:

@AE01a schrieb am 24. November 2017 um 09:17:19 Uhr:



10W-50 war es. Die Klasse 15W wurde kurze Zeit später eingeführt. Es gab Motorschäden. So richtig sicher wurde die Ursache des Schwarzschlamms nie festgestellt.

Blöd nur das die 15W40 vor den 10W40/50 auf dem Markt waren.
Das Problem bei VW mit dem Schwarzschlamm lag darin das VW zum Einen die Ölwechselintervalle deutlich verlängerte und zum Anderen zeitgleich das Ölvolumen in den Wanne deutlich reduzierte.
Weniger Öl das länger halten soll ist ein Wiederspruch wenn man das Ganze durchzieht ohne entsprechende Öle vorzuschreiben muss das in die Hose gehen.
Ölschlamm gibt es auch mit den Longlifeölen in Kombi mit den flexiblen Wechselintervallen. Wenn das System die Ölgüte falsch berechnet und der Motor wieder erwarten zu wenig Öl verbraucht so das keine Auffrischung stattfindet kann das zum Problem werden.
Das die Ursache nie sicher festgestellt wurde stimmt so nicht, war schlicht zu wenig Öl zu lange im Motor.
Wie so oft bei VW hatten Die die vorzeitig das Öl wechselten keine Schlammprobleme, heute ist zwar weniger der Schlamm das Problem aber andere Probleme wegen verschlissenem Öl gibt es doch hin und wieder.

Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 24. November 2017 um 10:20:30 Uhr:


Der CO2 Einsparungswahn,
eine hohe Reibungsreduzierung die wenig kostet, forciert Lösungen die schon mal verworfen wurden.
Die Mindestbreite der Ölabstreifringe ist empirisches Ingenieurwissen aus Versuch und Irrtum.
Schon vor 30 Jahren sind Versuche mit zu schmalen Ölabstreifringen in der Praxis gescheitert.

Deswegen werden ja nicht mehr die altgedienten Ingenieure Projektleiter sondern Frischlinge von der UNI deren Zeugnisse nicht mal trocken sind. Denn denen kann man solche Projekte aufs Auge drücken. Die Alten wissen das es nicht funktionieren kann und haben vermutlich auch Unterlagen über die Fehlversuche, wenn nicht sogar Diplom- oder Doktorarbeiten zu diesem Thema griffbereit um der Vorstandschaft mit Fakten zu begegnen.
Deswegen die Jungdynamiker, wenn Die scheitern fliegen Sie halt kostengünstig raus und der Nächste Ahnungslose darf sich daran versuchen. Oder Sie merken das die Entwicklung direkt in eine braune Masse führt und schauen das Sie einen anderen Job in der Firma an Land ziehen bevor die Bombe platzt.
Bei meinem AG ist es nicht selten das Wir in die Serienfertigung einsteigen müssen obwohl der Kunde genaugenommen noch in der Versuchsphase ist.
Da darf man dann bei Vollauslastung kurzfristige Änderungen umsetzen.

Zitat:

Die Herren Ingenieure wissen doch selber, dass der Kram nix taugt, aber:

das Controlling hat das letzte Wort.
Müssten diese Sparkünstler für den Ärger den Sie verursachen Geradestehen würde die Qualität der Autos schlagartig Besser und vermutlich würden sogar die Gewinne dabei steigen. Denn eine Einsparung von wenigen 1000€/Jahr kann einen Millionenschaden verursachen. Siehe die diversen Rückrufe wegen Pfennigartikeln, die aber nur sehr Aufwendig zu tauschen sind. Da macht dann womöglich ein einziges Auto bei dem das Teil auf Garantie getauscht werden muss die Einsparung mehr als kaputt.

Die Weitsicht ist halt völlig abhanden gekommen.
Durch Geld-Haie ohne Bezug zu Unternehmen, laufen viele ins offene Messer.
Aber das ist schon dermaßen lange bekannt, dass man sich einfach nur noch fragt, wie verblödet ein Teil der Menschen noch werden kann.

Es wurden hier gute Beiträge von salieridai, Laurin, Franky und Dir, Donald, geschrieben, diese es zusammenfassen (jeder hat von mir den grünen erhalten).

Es liegt nur noch daran, die Masse begreifen zu lassen.

Mit Verblödung hat das Ganze wenig zu tun - das ist einfach Kapitalismus in Reinkultur.
Ob dieser nun moralisch verwerflich ist, steht auf einem anderen Blatt.
Vielen Leuten geht es dadurch doch relativ gut, mich und die meisten User hier schließe ich da ein.
Die Menschen im Jemen oder anderswo haben sicherlich nicht das Problem, sich über ihr Motoröl Gedanken machen zu müssen.😉

Zitat:

@kev300 schrieb am 23. November 2017 um 09:00:48 Uhr:



Zitat:

@B207L schrieb am 22. November 2017 um 22:34:20 Uhr:


...
Dennoch wird der Abrieb mit 5W40 um einiges geringer sein, ...

Den Teil glaube ich nicht!
So lange das dünne Öl nicht irgendwo an die Grenze kommt, gibt es keinen Grund, warum der Abrieb höher sein sollte.
Außerdem hat das 0w-30 bei mir immer noch einen HTHS von > 3,5. und MB 229.5
Das sollte selbst für europäische Turbomotoren in allen Lagen reichen.

… kommt es aber, und nein, reicht nicht für alle europäischen Turbomotoren. Siehe Audi, VW, SAAB etc. … überall wo du Kette hast…Turboschäden mit 30er Ölen sind ja auch keine Seltenheit… lies es nach. Was du glaubst ist dein Privatvergnügen, Fakten zeigen anderes…

Zitat:

@Weizenkeim schrieb am 24. November 2017 um 21:38:36 Uhr:


Mit Verblödung hat das Ganze wenig zu tun - das ist einfach Kapitalismus in Reinkultur.
Ob dieser nun moralisch verwerflich ist, steht auf einem anderen Blatt.
Vielen Leuten geht es dadurch doch relativ gut, mich und die meisten User hier schließe ich da ein.
Die Menschen im Jemen oder anderswo haben sicherlich nicht das Problem, sich über ihr Motoröl Gedanken machen zu müssen.😉

Nein die (Menschen im Jemen oder anderswo) machen sich da weniger Sorgen, die Auswahl fehlt dort zumeist auch, ausserdem fahren die ja das kapitalistische Altmetal … 😁

Es geht immer weniger Leuten gut und immer mehr Leuten schlecht… deshalb macht man sich auch Gedanken, wie man aus den verhundsten Konstruktionen, die man uns um teures Geld andreht, ein paar Kilometer mehr als die von den Autobauern geplanten 150t km rausquetscht – das Motoröl ist da im übrigen ein recht guter Ansatz. Kapitalismus hat den Nachteil, dass er in derzeitiger Konstellation (hohe Vermögenskonzentration bei Wenigen) nicht funktioniert.

Ich fahre im übrigen auch Altmetal (BJ 2001), ich will diese filligranen Plastikkisten mit downgesizeten 80 PS und Elektronikzauber nicht, ich will ein Auto mit Drehmoment, Hubraum und PS, weil ich das 300.000 km fahren kann – auch wenn ich es hie und da reparieren muss, was da noch ganz gut und günstig geht.

Zitat:

@Weizenkeim schrieb am 24. November 2017 um 21:38:36 Uhr:


Mit Verblödung hat das Ganze wenig zu tun - das ist einfach Kapitalismus in Reinkultur.
Ob dieser nun moralisch verwerflich ist, steht auf einem anderen Blatt.
Vielen Leuten geht es dadurch doch relativ gut, mich und die meisten User hier schließe ich da ein.
Die Menschen im Jemen oder anderswo haben sicherlich nicht das Problem, sich über ihr Motoröl Gedanken machen zu müssen.😉

Ich war sogar mal Anteilscheineigentümer verschiedener Aktienunternehmen.
Schade dass die meisten Kritiker des Kapitalismus sich gar nicht bewusst sind dass sie z.B. schon mit verzinslichen Konten oder Kapitalversicherungen dies ebenso sind und damit mehr Steigbügelhalter des Kapitals als sie glauben.
Und all diese Menschen treibt in diesem Fall das selbe Ziel: für Nichtstun auf Geldvermehrung hoffen 😁

Vermehrung, da war doch was, ach ja: Ölvermehrung in Dieselmotoren ...... 😉

Zitat:

@salieridai schrieb am 23. November 2017 um 22:03:37 Uhr:


Habe jetzt lange genug auf IncOtto für die Ölanalyse des High Performer 0w40 gewartet. Gefunden habe ich sie dann bei oil-club. Danke an die Leute, die das möglich gemacht haben!

Scheint nicht wie jahrelang propagiert die alte Formulierung vom Mobil1 zu sein und enthält ca. 60% PAO, was ich für so ein günstiges Öl gar nicht mal schlecht finde 😁

Mit Fusion mit Exxon hat Mobil kein Vollsynthetik im Programm, die Profitieren noch von dem alten Ruf, als sie Vollsynth. zur Marktreife entwickelt und erfolgreich in den Markt eingeführt haben.Seitdem wird das billigere HC (Wasserstof Crack) verwendet, ist aber keine Synthetisierung.
Übrigens, mit 60% PAO darf ein Öl sich nicht Vollsynthetik nennen.

Zitat:

@Tequila009 schrieb am 24. November 2017 um 21:18:31 Uhr:


Die Weitsicht ist halt völlig abhanden gekommen.
Durch Geld-Haie ohne Bezug zu Unternehmen, laufen viele ins offene Messer.
Aber das ist schon dermaßen lange bekannt, dass man sich einfach nur noch fragt, wie verblödet ein Teil der Menschen noch werden kann.

Es liegt nur noch daran, die Masse begreifen zu lassen.

.

Der gute Darwin hat diese Möglichkeit aber leider nicht vorgesehen !

Zitat:

@ortler schrieb am 25. November 2017 um 21:25:12 Uhr:


Mit Fusion mit Exxon hat Mobil kein Vollsynthetik im Programm, die Profitieren noch von dem alten Ruf, als sie Vollsynth. zur Marktreife entwickelt und erfolgreich in den Markt eingeführt haben.Seitdem wird das billigere HC (Wasserstof Crack) verwendet, ist aber keine Synthetisierung.
Übrigens, mit 60% PAO darf ein Öl sich nicht Vollsynthetik nennen.

Mobil wurde lange vor Einführung der HC von EXXON übernommen.

80% PAO, das war einmal,
durch HC und GTL können auch diese Öle nun als vollsynthetisch bezeichnet werden.
Dazu gibt es eine Einigung
bei den Schmierstoffherstellern & Mitgliedern in der API. American Petroleum Institute
Es ist wie bei den Tütensuppen, mit 0,5% Hühnerfett im der Tüte können diese unbestraft als Hühnersuppe beworben und verkauft werden.

Echte Vollsyntheter bei Motorölen sind nur die,
wo in der werblichen Auslobung die Basis als PAO oder Ester beschrieben wird.

Hallo Laurin,
wie mir bekannt, wurde die Unterscheidung am 22.01.2008 vom OLG Düsseldorf mit Urteil I-20 U 46/05 und mind. 80% Grundöl der Gr.4 festgelegt. Es ging um Synthese im Sinne einer zum Rohöl veränderten Molekularstruktur. Diese der Verwendung entspr. Molekularstruktur und vollst. Sättigung mit Kohlenwasserstoff wird nur durch Synthetisierung nach Fischer-Tropsch erreicht.Eine besondere Auslobung des PAO erübrigt sich deshalb. HC ist eine katalytische Entparaffinierung u.A. zur Steigerung der Sättigung ohne Veränderung der Molekularstruktur.
Nur Vollsynth. Grundöle der Gr. 4 und 5 habe den erhöhten VI ohne VI-Verbesserer und eine äusserst geringe Oxidatio (Alterung).
Meines Wissens werden nur mit Vollsynthese Grundöle der Gr. 4( PAO,PAG, mit und ohne Ester) als solche angeboten.
Die Mineralöle werden mit HC, SHC, Synthesetechnik etc bezeichnet. GTL ist ein Sonderfall weil es beim Förderer ein Überangebot an Gas gibt.
Aber wie Tequila schon anmerkte, der werbeaffine Konsument bildet die breite Masse, die ber. nach 10 tkm die Ölqualität einschätzen kann.
Übrigens, das Studium des Urteils bringt Dich weiter.

Hier mal eine Analyse vom Addinol Super Light 0540 bei einem Audi A3 3.2 VR6.

https://oil-club.de/index.php?...

https://oil-club.de/index.php?...

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