Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
@6061-T6 schrieb am 17. November 2017 um 17:20:53 Uhr:
Zitat:
die Dein M43-Triebwerk bis zum Mond und vielleicht sogar zurück bringen würden.
...*Pruust*...bei einem Rolls Royce Trent 900 kannst du von einem "Triebwerk" reden, aber nicht bei diesem albernen Spielzeugmotörchen von dieser Proll-Bude 😛
Ohne lustige Smiley-Gesichter verstehen es solche wie Du nicht. Deshalb reiche ich nach: 😉
Übrigens wurde der obige Text von einem Fahrer einer Gehhilfe "Suzuki Ignis" verfasst. Der Brüller schlechthin, oder?
Zitat:
@De_Ke schrieb am 17. November 2017 um 17:40:00 Uhr:
Übrigens:
Eine sehr interessante/gut verständliche Erklärung der Thematik LSPI gibt es bei Wolf Lubricants:
LSPI - Was Sie wissen sollten
Dexos 1 Gen2 launchedDas ACEA Profil A1/A5 bzw. B1/B5 hat charakteristisch eine HTHS von 2,9 bis 3,5 mPas. Im Serviceplan wird für den A20NHT (und auch andere Benziner aus diesem Modelljahr) explizit vor Ölen dieser Spezifikation gewarnt, die dürfen nicht eingefüllt werden! Siehe Bild im Anhang.
https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/.../..._ECO-LITE_5W30_10_17.pdf?...
Es wurde hier schon vor diesen dünnen Ölen gewarnt. Zurecht?Im Umkehrschluss würde das Bedeuten, dass du mit höherviskosen Ölen "vom alten Schlag" (5W40, HTHS>3,5) kaum Probleme haben wirst.
Den L850 (A20NHT, A20NFT, B20NHT usw.) Block gibt es ja nun schon sehr lange - da wundert es mich schon, dass nicht früher schon vermehrt solche Probleme publik wurden.
Viele die diese Turbos fahren, schwören eigentlich auch aus guter Erfahrung heraus für 0W oder 5W40 Öle mit einer min. HTHS Visko von 3,5.
.
LSPI befällt bevorzug Motore mit B-DI und bei zu schmalen Ölabstreifringen.
HTHS unter 3,5 war noch nie gut für eine lange Motor-Lebensdauer.
Zitat:
@UTrulez schrieb am 17. November 2017 um 19:35:58 Uhr:
Zitat:
@6061-T6 schrieb am 17. November 2017 um 17:20:53 Uhr:
...*Pruust*...bei einem Rolls Royce Trent 900 kannst du von einem "Triebwerk" reden, aber nicht bei diesem albernen Spielzeugmotörchen von dieser Proll-Bude 😛
Ohne lustige Smiley-Gesichter verstehen es solche wie Du nicht. Deshalb reiche ich nach: 😉
Übrigens wurde der obige Text von einem Fahrer einer Gehhilfe "Suzuki Ignis" verfasst. Der Brüller schlechthin, oder?
Kann mich kaum halten vor Lachen. Bist´n echter Komiker. Viel Spaß noch mit deinem krassen Memet-Mobil.
Zitat:
@UTrulez schrieb am 17. November 2017 um 16:54:55 Uhr:
Zitat:
@Speckbraeddle schrieb am 16. November 2017 um 01:36:03 Uhr:
Was haltet ihr davon für einen E36 318i Bj. 1998 ?https://www.oel-guenstig.de/.../...-Motoroel-Longlife-III-3::1630.html
Keine Ahnung, wie Du beim E36 auf dieses 30er-Gebräu kommst. Es gibt nun wirklich viele Öle im 20 EUR-Bereich für 5l, die Dein M43-Triebwerk bis zum Mond und vielleicht sogar zurück bringen würden.
Ich komme darauf, weil das Auto jeden Morgen im Lieferbetrieb für ca. 2 Stunden extremen Kurzstrecken ausgesetzt ist.
Auf der Autobahn war der gute zuletzt vor zwei Jahren.
Reiner Quälbetrieb zum liefern.
Ähnliche Themen
Zitat:
@Speckbraeddle schrieb am 18. November 2017 um 06:18:37 Uhr:
Ich komme darauf,
weil das Auto jeden Morgen im Lieferbetrieb für ca. 2 Stunden extremen Kurzstrecken ausgesetzt ist.
Auf der Autobahn war der gute zuletzt vor zwei Jahren.
Reiner Quälbetrieb zum liefern.
Extreme Kurzstrecken
Die Post stellt deshalb auf Lieferwagen mit Elektromotor um.
Das Zerwürfnis mit VAG über den Diesel,
Abgas, Verbrauch, Reparaturkosten war anscheinend so groß,
das die Post eine Firma gegründet hat und E-Mobile selbst herstellt.
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-1161898.html
Zitat:
@Speckbraeddle schrieb am 18. November 2017 um 06:18:37 Uhr:
Zitat:
@UTrulez schrieb am 17. November 2017 um 16:54:55 Uhr:
Keine Ahnung, wie Du beim E36 auf dieses 30er-Gebräu kommst. Es gibt nun wirklich viele Öle im 20 EUR-Bereich für 5l, die Dein M43-Triebwerk bis zum Mond und vielleicht sogar zurück bringen würden.
Ich komme darauf, weil das Auto jeden Morgen im Lieferbetrieb für ca. 2 Stunden extremen Kurzstrecken ausgesetzt ist.
Auf der Autobahn war der gute zuletzt vor zwei Jahren.
Reiner Quälbetrieb zum liefern.
Waaaas? Morgens schon Pizza ausliefern? In was für einer Gegend wohnst Du denn?
Der erste, also richtige Kaltstart ist am schlechtesten für den Motor. Danach ist das Öl immerhin halbwegs warm und dort wo es benötigt wird. Gegen das 30er spricht beim M43-Motor die Viskosität. Die M43 sind fast alle am Kettenkasten undicht und das wird mit dem 30er nicht besser.
Zitat:
@andi.36 schrieb am 16. November 2017 um 12:18:30 Uhr:
Dexos2 ist bestimmt gut für Diesel mit DPF und dafür wurde es auch entwickelt. Aber was das Gelumpe im Benziner und vorallem im Sauger soll, das weiß bestimmt Opel selber nicht ? Ich verwende den Mist nicht mehr, wenn ich gesehen habe was das für Ablagerungen erzeugt hat und wie schwarz die Brühe nah 10.000 Km aussah.
Dexos 2 hat HTHS >= 3,5. Dexos 1 liegt weit darunter. Deshalb schreibt Opel für alle Motoren in Europa Dexos 2 vor, auch für die Benziner. In Amiland reicht denen Dexos 1...
Zitat:
@warnkb schrieb am 18. November 2017 um 10:08:47 Uhr:
Zitat:
@Speckbraeddle schrieb am 18. November 2017 um 06:18:37 Uhr:
Ich komme darauf, weil das Auto jeden Morgen im Lieferbetrieb für ca. 2 Stunden extremen Kurzstrecken ausgesetzt ist.
Auf der Autobahn war der gute zuletzt vor zwei Jahren.
Reiner Quälbetrieb zum liefern.
Waaaas? Morgens schon Pizza ausliefern? In was für einer Gegend wohnst Du denn?
Nein, Pizza erst in den Abendstunden. Morgens sind es Briefe.
Zitat:
@UTrulez schrieb am 18. November 2017 um 10:09:57 Uhr:
Der erste, also richtige Kaltstart ist am schlechtesten für den Motor. Danach ist das Öl immerhin halbwegs warm und dort wo es benötigt wird. Gegen das 30er spricht beim M43-Motor die Viskosität. Die M43 sind fast alle am Kettenkasten undicht und das wird mit dem 30er nicht besser.
Das wäre ein Nachteil.
Aber jetzt zu den Vorteilen?
Zitat:
@aero84 schrieb am 18. November 2017 um 12:03:44 Uhr:
Zitat:
@andi.36 schrieb am 16. November 2017 um 12:18:30 Uhr:
Dexos2 ist bestimmt gut für Diesel mit DPF und dafür wurde es auch entwickelt. Aber was das Gelumpe im Benziner und vorallem im Sauger soll, das weiß bestimmt Opel selber nicht ? Ich verwende den Mist nicht mehr, wenn ich gesehen habe was das für Ablagerungen erzeugt hat und wie schwarz die Brühe nah 10.000 Km aussah.Dexos 2 hat HTHS >= 3,5. Dexos 1 liegt weit darunter. Deshalb schreibt Opel für alle Motoren in Europa Dexos 2 vor, auch für die Benziner. In Amiland reicht denen Dexos 1...
Trotzdem ist Dexos2 für Diesel mit LL und DPF entwickelt wurden und im Benziner macht es auch keine gute Arbeit. Das ist das schlechteste Öl was ich je in einen Motor hatte, das Zeug war nach 10.000Km schwarz, dünn wie Wasser und hat sehr viel Ablagerungen gebildet. Nach dem ich dann wieder mit dem ASL0540 anfing, wurde alles besser und nun ist der Motor wieder frei vom Dexos Keim. Ach das Vorgänger Öl nach GM-LL-A/B 025 war der letzte Rotz.
Zitat:
@aero84 schrieb am 18. November 2017 um 12:03:44 Uhr:
Zitat:
@andi.36 schrieb am 16. November 2017 um 12:18:30 Uhr:
Dexos2 ist bestimmt gut für Diesel mit DPF und dafür wurde es auch entwickelt. Aber was das Gelumpe im Benziner und vorallem im Sauger soll, das weiß bestimmt Opel selber nicht ? Ich verwende den Mist nicht mehr, wenn ich gesehen habe was das für Ablagerungen erzeugt hat und wie schwarz die Brühe nah 10.000 Km aussah.Dexos 2 hat HTHS >= 3,5. Dexos 1 liegt weit darunter. Deshalb schreibt Opel für alle Motoren in Europa Dexos 2 vor, auch für die Benziner. In Amiland reicht denen Dexos 1...
Hallo aero, bevor Du so etwas schreibst solltest Du Dich vorher richtig informieren. Vor kurzer Zeit war hier eine Liste verlinkt, welche Opel-Benziner jetzt IN EUROPA zwingend dexos1 Gen2 einfüllen müssen und nicht in Amiland.
Opel wird nun mitbekommen haben, das dieses Diesel Öl in den kleinen Turbo DI Benzinern nicht mehr funktioniert.
Zitat:
@aero84 schrieb am 18. November 2017 um 12:03:44 Uhr:
Dexos 2 hat HTHS >= 3,5. Dexos 1 liegt weit darunter. Deshalb schreibt Opel für alle Motoren in Europa Dexos 2 vor, auch für die Benziner. In Amiland reicht denen Dexos 1...
Mich wundert es nur, dass z.B. für den Serviceplan des B20NHT (2.0 DI-Benziner mit Turbo, 250PS) in Zukunft Dex 1 Gen 2 zur Verpflichtung wird. Ich war von der neuen Norm und den erhältlichen Ölen positiv überrascht - bis ich den HTHS Wert gelesen habe.
So ein dünnes Öl kann doch auf Dauer - wie es laurin auch schon schreibt - nicht gesund für solch aufgepumpten Motoren sein. Ich hätte da bei einem schnellen Tiefflug über die AB ein schlechtes Gewissen der Motormechanik gegenüber.
Gutes Additivpaket der neuen Öle hin oder her - die Verschleißschutzadditive helfen dir sowieso nur im Trocken- und Mischreibungsbereich. Wenn es bei hohen Drehzahlen auf einen stabilen Schmierkeil bei hydrodynamischer Schmierung ankommt, dann unterstützt das nur ein Öl mit hohem HTHS Wert.
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 17. November 2017 um 21:36:53 Uhr:
.LSPI befällt bevorzug Motore mit B-DI und bei zu schmalen Ölabstreifringen.
HTHS unter 3,5 war noch nie gut für eine lange Motor-Lebensdauer.
Jep, meine 2 Favoriten wären deshalb aktuell:
=> Shell Helix HX 7 5W-40 (GM-LL-A-025) => Preis Orientierung
=> Ravenol RUP 5W40 (dexos2) => Performance Orientierung
Zitat:
@andi.36 schrieb am 18. November 2017 um 12:52:20 Uhr:
Trotzdem ist Dexos2 für Diesel mit LL und DPF entwickelt wurden und im Benziner macht es auch keine gute Arbeit. Das ist das schlechteste Öl was ich je in einen Motor hatte, das Zeug war nach 10.000Km schwarz, dünn wie Wasser und hat sehr viel Ablagerungen gebildet. Nach dem ich dann wieder mit dem ASL0540 anfing, wurde alles besser und nun ist der Motor wieder frei vom Dexos Keim. Ach das Vorgänger Öl nach GM-LL-A/B 025 war der letzte Rotz.
Kann ich vom C3 / Dexos 2 Valvoline 5W40 nicht sagen. Ja, es ist sehr schnell schwarz geworden, aber das ist durch den Rußeintrag der DI normal.
Bei den C3 /Dexos 2 Ölen wird ja maßgeblich an der SAPS Konzentration gespart - und ein niedriger SAPS Wert kann auch zur Motorsauberkeit beitragen (Stichwort: Ventilablagerungen bei Gasmotoren).
Die Funktion, die SAPS Additive übernehmen, können ersatzweise auch andere beigemengte Additive übernehmen.
Das sich ein Öl verdünnt, wird wohl auch mit am Fahrprofil liegen.
Achso:
Über welche Öle mit GM-LL-A-025 und Dexos 2 schimpfst du überhaupt so? 😉
Die originalen GM Öle oder eine Sorte aus dem Aftermarket?