Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Kran?
Kalaschnikow oder TT viel öfter zu erwarten, besonders letzte Zeit...

Zitat:

@Jan0815 schrieb am 23. Oktober 2016 um 15:37:10 Uhr:



Zitat:

@stbeicht schrieb am 23. Oktober 2016 um 14:46:33 Uhr:



Lustig das du auch so Gruppen bildest. Ich zum Beispiel sehe dich mit Ohctuner auf einer Stufe.

Hey, Du hast Schelle vergessen. Finde ich diskriminierend von Dir.

Naja, das eine ist die Kategorie Mofarocker, das andere eher Wahnsinn...

Zitat:

@Tequila009 schrieb am 23. Oktober 2016 um 14:15:30 Uhr:



Zitat:

@maschineHH schrieb am 23. Oktober 2016 um 14:00:29 Uhr:


vielleicht solltest du erklären, wie du darauf kommst, dass das öl keinen ester enthält und nicht ich.

Analysewert - Oxidation: 10
Bei Ölen mit Ester fällt dieser Wert zwangsläufig höher aus, wodurch er nicht mehr der tatsächlichen Bestimmung einer Oxidation verwendet werden kann:
oel-check - Oxidation
Basisflüssigkeiten für Schmierstoffe

Und nun zeige mir bitte Deine Belege für den Estergehalt beim Shell 0W-30 A3/B4.

als "beweis" müsste ich müsste dir die formulierung offenlegen. das ist natürlich quatsch.😉

oelcheck schreibt:
"Die oxidationsbedingten Veränderungen absorbieren im IR-Spektrum bei der Wellenzahl 1.710 cm-1 Im gleichen Wellenzahlenbereich absorbieren aber auch die Carbonylverbindungen, die in Esterölen als natürliche Bestandteile in ausgeprägter Form vorhanden sind."

wird bei der o.g. methode ein ester verwendet, welcher bei 1720 oder 1740 liegt, dann was? dann ergibt die messung von oelcheck einen falschen wert. einfache geschichte...die verwendete methode ist......shit oder nett ausgedrückt:

ungeeignet (für fertigprodukte mit gruppe V ölen). 😁

maschineHH, nur einen Bruchteil gelesen und zitiert, wa? 😁
Da brauche ich bei Dir dann keine Quellen mehr zu nennen, es bringt nichts.

"Werden zur Formulierung der Öle Rohstoffe eingesetzt, die eine Bestimmung der Öloxidation mittels der FT-Infrarot-Technologie nicht erlauben, kann kein Wert gemessen werden. Deswegen können u.a. für Syntheseöle auf Esterbasis, wie sie z.B. als Ausgangsbasis für biologisch schneller abbaubare Produkte genutzt werden, keine Oxidationswerte angegeben werden. Aber auch bei modernen Getriebeölen, wie sie z.B. in Windkraftanlagen eingesetzt werden, kann der Oxidationswert fehlen, wenn neben dem Syntheseöl auf PAO (Poly-Alfa-Olefin) Basis auch esterbasische Grundöle oder in Esteröl gelöste Additive verwendet werden. Der in PAO-Ölen enthaltene Ester, der mehrere Prozent betragen kann, bewirkt eine bessere Dichtungsverträglichkeit des Endproduktes und fördert ein leichteres Auflösen der Additive bei der Ölherstellung. Allerdings machen Ester die Bestimmung des Oxidationswertes unmöglich.

Die oxidationsbedingten Veränderungen absorbieren im IR-Spektrum bei der Wellenzahl 1.710 cm-1 Im gleichen Wellenzahlenbereich absorbieren aber auch die Carbonylverbindungen, die in Esterölen als natürliche Bestandteile in ausgeprägter Form vorhanden sind. In frischen Mineralölen kommen Sauerstoffverbindungen meist nicht vor. Hier kann ein relativ kleiner Peak, der im Gebrauchtölspektrum kontinuierlich ansteigt, als deutliches Zeichen für eine zunehmende Öloxidation interpretiert werden. Bei Syntheseölen auf Esterbasis oder mit Anteilen von Ester bildet sich aber bereits im Frischöl ein so großer Peak aus, dass eine Veränderung dieses riesigen Peaks aufgrund von zusätzlicher Öloxidation nicht mehr berechnet werden kann und somit auch nicht interpretierbar ist."

Ich finde es zudem ziemlich unehrlich, sich seiner eigenen Behauptung zu entziehen, weil man meint, nur der Andere müsse etwas aufzeigen. Eigentlich sollten beide Seiten damit bemüht sein, ihre Argumente darlegen zu können.
Aber wie so oft, wird hier nur gefordert, und wenn man etwas liefert, findet eine Verdrehung statt, dass es sich gewaschen hat.
Wenn man ein wenig konzentriert dabei ist, merkt man ziemlich schnell, wie der Hase hier läuft.
Das Interesse einiger Mitglieder besteht nicht darin, etwas sinnvolles beizutragen, nein, sondern einzig und allein um andere Leute als "blöd" darzustellen.
Man spricht jmd. einfach die Kompetenz ab und fertig.....dazu paar Falschaussagen und schon ist die Sache klar.

Hier im Thread können sehr viele User froh sein, dass die Moderation ziemlich großzügig ist, obwohl an anderen Stellen doch etwas härter durchgegriffen wird.
Diese ganzen kleinen Zwischen-Provokationen z.B. sind einfach nur überflüssig und dienen allein der Auseinandersetzungs-Unterhaltung. Mit sachlicher Diskussion hat das alles nichts mehr zu tun......aber das scheint egal zu sein, die Daumen sprechen für das Publikum. 😉

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Dann bring doch bitte mal Belege für deine eigenen Aussagen.
Warum ist denn nun das Schmutztragevermögen als optisches Messverfahren deiner Meinung nach nichts Wert?
Wie kommst du darauf das Messwerte in Prozent eine Genaugkkeit suggerieren obwohl dem nicht so ist?

Was du von Anderen forderst hältst du selber nicht ein.

Aussagen verdrehen tust hier nur du beim Versuch dich wieder mal aus einer für dich unangenehm Lage heraus zu winden.

Zitat:

@nuth schrieb am 23. Oktober 2016 um 12:19:43 Uhr:


das wäre wenn man bei 5W30 beharrt, das Optimum für einen Dexos2 Fahrer. Freigabe und Garantie gewährt mit der Sicherheit der besseren Eigenschaften der 50700.

Die ESP 0W-40 und 5W-30 haben nun beide dexos2? Ich frage mich, wieso man das ESP 5W-30 dem ESP 0W-40 vorziehen sollte? Beide haben auch 229.51. 507 00 finde ich nicht besser.

Zitat:

@nuth schrieb am 23. Oktober 2016 um 12:19:43 Uhr:


meinen Post von gestern scheint keiner zur Kenntnis genommen zu haben

Doch, ich. Ich habe mich schon gestern abend gefragt, ob wirklich jemand statt 0W-40 ein 5W-30 nimmt, wenn beide für den Motor ausdrücklich freigegeben sind.

Zitat:

@HellmichHolger schrieb am 23. Oktober 2016 um 13:29:37 Uhr:


Finde kein Dexos 2 bei den Mobil 1 5W30ern. Oder ist es so neu das ich nichts finde?

Ich schon:

http://www.mobil1.de/.../esp-formula-5w-30.aspx?...

Zitat:

@Tequila009 schrieb am 23. Oktober 2016 um 18:25:36 Uhr:


maschineHH, nur einen Bruchteil gelesen und zitiert, wa? 😁
Da brauche ich bei Dir dann keine Quellen mehr zu nennen, es bringt nichts.

"Werden zur Formulierung der Öle Rohstoffe eingesetzt, die eine Bestimmung der Öloxidation mittels der FT-Infrarot-Technologie nicht erlauben, kann kein Wert gemessen werden. Deswegen können u.a. für Syntheseöle auf Esterbasis, wie sie z.B. als Ausgangsbasis für biologisch schneller abbaubare Produkte genutzt werden, keine Oxidationswerte angegeben werden. Aber auch bei modernen Getriebeölen, wie sie z.B. in Windkraftanlagen eingesetzt werden, kann der Oxidationswert fehlen, wenn neben dem Syntheseöl auf PAO (Poly-Alfa-Olefin) Basis auch esterbasische Grundöle oder in Esteröl gelöste Additive verwendet werden. Der in PAO-Ölen enthaltene Ester, der mehrere Prozent betragen kann, bewirkt eine bessere Dichtungsverträglichkeit des Endproduktes und fördert ein leichteres Auflösen der Additive bei der Ölherstellung. Allerdings machen Ester die Bestimmung des Oxidationswertes unmöglich.

Die oxidationsbedingten Veränderungen absorbieren im IR-Spektrum bei der Wellenzahl 1.710 cm-1 Im gleichen Wellenzahlenbereich absorbieren aber auch die Carbonylverbindungen, die in Esterölen als natürliche Bestandteile in ausgeprägter Form vorhanden sind. In frischen Mineralölen kommen Sauerstoffverbindungen meist nicht vor. Hier kann ein relativ kleiner Peak, der im Gebrauchtölspektrum kontinuierlich ansteigt, als deutliches Zeichen für eine zunehmende Öloxidation interpretiert werden. Bei Syntheseölen auf Esterbasis oder mit Anteilen von Ester bildet sich aber bereits im Frischöl ein so großer Peak aus, dass eine Veränderung dieses riesigen Peaks aufgrund von zusätzlicher Öloxidation nicht mehr berechnet werden kann und somit auch nicht interpretierbar ist."

Ich finde es zudem ziemlich unehrlich, sich seiner eigenen Behauptung zu entziehen, weil man meint, nur der Andere müsse etwas aufzeigen. Eigentlich sollten beide Seiten damit bemüht sein, ihre Argumente darlegen zu können.
Aber wie so oft, wird hier nur gefordert, und wenn man etwas liefert, findet eine Verdrehung statt, dass es sich gewaschen hat.
Wenn man ein wenig konzentriert dabei ist, merkt man ziemlich schnell, wie der Hase hier läuft.
Das Interesse einiger Mitglieder besteht nicht darin, etwas sinnvolles beizutragen, nein, sondern einzig und allein um andere Leute als "blöd" darzustellen.
Man spricht jmd. einfach die Kompetenz ab und fertig.....dazu paar Falschaussagen und schon ist die Sache klar.

Hier im Thread können sehr viele User froh sein, dass die Moderation ziemlich großzügig ist, obwohl an anderen Stellen doch etwas härter durchgegriffen wird.
Diese ganzen kleinen Zwischen-Provokationen z.B. sind einfach nur überflüssig und dienen allein der Auseinandersetzungs-Unterhaltung. Mit sachlicher Diskussion hat das alles nichts mehr zu tun......aber das scheint egal zu sein, die Daumen sprechen für das Publikum. 😉

das oxidationsthema ist ein alter hut und ich kenne den standpunkt von oelcheck auswendig. dieser stimmt auch (bei der verwendeten methode!) bis man eben einen ester im öl hat, welcher abseits der wellenzahl liegt, die für die oxidationsbestimmung verwendet wird. dann stimmt der standpunkt eben nicht mehr.

du kannst es mir nun glauben oder du stellst dich weiterhin doof. kein moderator oder ich können z.b. etwas dafür, dass du mit hilfe von chemikalisch-physikalischen daten von ölen wissen möchtest was ein gutes, schlechtes, bestes öl ist. diese kaffeesatzleserei habe ich lediglich angemerkt.

diese nummer solltest du nicht auf das forum schieben.

Was bin ich froh das ich als purer 10W60 Fahrer mich nicht mit dem Kindergarten hier beschäftigen muss ! 😁

Zitat:

@AE01a schrieb am 23. Oktober 2016 um 19:04:47 Uhr:


Ich habe mich schon gestern abend gefragt, ob wirklich jemand statt 0W-40 ein 5W-30 nimmt, wenn beide für den Motor ausdrücklich freigegeben sind.

Das ist auch eine berechtigte Frage.
Wir haben hier 2 Öle, die von der Viskositätsauslegung bzgl. des Basisöls nicht unterschiedlicher sein können.

Das 0W mit dünnem Basisöl und mehr VI-Verbessern um auf SAE 40 zu kommen.
Das 5W mit dickerem Basisöl und weniger VI-Verbesserer weil SAE 30 leichter zu erreichen ist.

Wir haben hier zwei völlig gegensätzliche Auslegungen.

Zitat:

@Tequila009 schrieb am 23. Oktober 2016 um 19:13:59 Uhr:



Zitat:

@AE01a schrieb am 23. Oktober 2016 um 19:04:47 Uhr:


Ich habe mich schon gestern abend gefragt, ob wirklich jemand statt 0W-40 ein 5W-30 nimmt, wenn beide für den Motor ausdrücklich freigegeben sind.

Das 0W mit dünnem Basisöl und mehr VI-Verbessern um auf SAE 40 zu kommen.
Das 5W mit dickerem Basisöl und weniger VI-Verbesserer weil SAE 30 leichter zu erreichen ist.

Es sei also im 5W-30 mehr Öl drin, da weniger VI-V? So klingt das zunächst. Kann aber auch sein, dass im 0W-40 von vornherein ein besseres Grundöl drin ist. Ich bin der Meinung, dass ich das nicht wissen kann. Abfall des VI durch Verschleiß (nicht Kraftstoffeintrag ist hier gemeint) kommt seit Jahrzehnten nicht mehr vor. Abfall des VI durch Kraftsoffeintrag kann theoretisch das xW-40 besser puffern. Wenn die VI-V diverser Öle nicht durch Kraftstoffeintrag verschlechtert werden, was ich auch nicht weiß. Ziemlich viel Meinung und "ich weiß nicht" von mir! Da ist mir nichts bewiesen.

Ja, man kann mit den Basisölen natürlich leicht ausgleichend arbeiten.

Vom Grundprinzip ändert es jedoch nichts daran, dass ein 5W-30er weniger VI-Verbesserer als ein 0W-40 benötigt.
Das Viskositätsspektrum, vom Pourpoint über messbare mm²/s, ist beim 5W-30 ja wesentlich kleiner, gegenüber einem 0W-40.

Diejenigen die den Durchblick der Oeleigenschaften haben, können ja genau diese beiden Motoroele mal mit Pro und Kontra ihrer Eigenschaften erklären, damit auch die Leute die sich nicht mit Datenblättern auskennen, einen Durchblick bekommen

Zitat:

@Jan0815 schrieb am 23. Oktober 2016 um 15:37:10 Uhr:



Zitat:

@stbeicht schrieb am 23. Oktober 2016 um 14:46:33 Uhr:



Lustig das du auch so Gruppen bildest. Ich zum Beispiel sehe dich mit Ohctuner auf einer Stufe.

Hey, Du hast Schelle vergessen. Finde ich diskriminierend von Dir.

.

Das ist ja die reziprozitäte Schärfe der Umkehrachtung ! 😁

Viva la 10W-60

Zitat:

@LDK-ZX40 schrieb am 23. Oktober 2016 um 20:16:13 Uhr:


Diejenigen die den Durchblick der Oeleigenschaften haben, können ja genau diese beiden Motoroele mal mit Pro und Kontra ihrer Eigenschaften erklären, damit auch die Leute die sich nicht mit Datenblättern auskennen, einen Durchblick bekommen

Ja, das sollten hier eigentlich so einige Leute können. 🙂

Alternativ zeige ich Dir folgendes: google - Suchergebnis

Zitat:

Abfall des VI durch Verschleiß (nicht Kraftstoffeintrag ist hier gemeint) kommt seit Jahrzehnten nicht mehr vor

Das kommt davon daß die meisten modernen europäischen Freigaben vorschreiben, daß das Öl über das Intervall "stay in grade " ist .. die Visko lässt schon etwas nach, bleibt aber wie die Bezeichnung sagt in der ursprünglichen Viskoklasse... Ausnahme sind 5W50, da beobachtet man häufiger daß die Visko nachlässt...häufig, nicht immer..es hängt natürlich auch stark vom Motor ab..und natürlich auch vom Öl

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