Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@myinfo schrieb am 2. April 2016 um 22:43:17 Uhr:


200 tkm - Respekt!

200 / 15 = 13 Ölwechsel => welches Öl ist dein aktueller Favorit?

Ich habe eigentlich immer gerade das LL3 gekauft, welches günstig bei Öldepot24 zu haben war, meisten Aral (identisch mit Castrol).

Und zweimal hatte ich ein 5W40 drin, einmal Total Quartz und einmal Addinol (HighStar). Haben mich vom Temperaturverhalten aber beide nicht überzeugt.

Aktuell habe ich ein LM TopTec 4200 drin, wo ich den 5l-Kanister bei ATU für 40€ erworben habe 😁

Zitat:

@myinfo schrieb am 2. April 2016 um 22:43:17 Uhr:


Hast Du das Öl abgelassen oder abgesaugt?

Absaugen mit Pela 6000 Vakuumpumpe bei warmer Maschine über einen Zeitraum von ca. 30 Minuten bis nix mehr kommt 😁

Zitat:

@myinfo schrieb am 2. April 2016 um 22:43:17 Uhr:


Weil CAVD Ölmenge Erstbefüllung? Oder kann zu viel Öl eine Ursache für einen Ringstegbruch sein?

Halte ich für nicht wahrscheinlich. In der Ölwanne muss genug Spielraum sein, dass mit nomineller Ölmenge von 3,6l auch bei nicht waagerecht stehendem Fahrzeug (in extremen Lagen entsprechend der Spezifikation) der einwandfreie Betrieb gewährleistet sein muß, ohne dass das Öl direkt durch die KGE in den Ansaugtrakt gerät. Und wie Öltröpfchen einen Ringstegbruch hervorrufen sollen, erschließt sich mir erstmal so nicht.

Ich halte es da lieber mit der Theorie der lokalen Überhitzung durch ungleichmäßige Sprühbilder der Injektoren. Sprich: im Bereich des Kolbenringstegs konzentriert sich Kraftstoff auf und führt bei Zündung zu einem unregelmäßigen Wärmeeintrag und unzulässig hohen Wärmespannungen im eh schon grenzwertig schwach dimensionierten Kolben.

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 2. April 2016 um 21:44:18 Uhr:


Wobei einige Hersteller bewiesen haben das nicht der abgesenkte HTHS-Wert das Problem ist, zb Ford.

Mir sagte einmal ein Ford-Konstrukteur:

"nach 150tkm darf an unseren Autos kein Teil mehr funktionieren."

Von daher können die beweisen was sie wollen, es bringt eh nix 😁

Aber ernsthaft: abgesenkter HTHS benötigt eine angepasste Oberfläche im Bereich der Zylinderlaufbahnen und vor allem eine zuverlässige Ölthermik im Motor. Hat man die nicht, wird es tribologisch sehr ungünstig.

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 2. April 2016 um 21:44:18 Uhr:


Das Problem war bei VW wohl eher das man zwar solche Öle vorgeschrieben hat aber versäumte die Mechanik daran anzupassen.

Bin ich der einzige, der hier ein VW-typisches Muster erkennt? 😁

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 2. April 2016 um 21:44:18 Uhr:


Wobei es natürlich trotzdem kein Fehler ist solche Öle zu meiden.

Vor allem, weil die bessere A5/B5 in der Regel auch kompatibel ist, wenn ich nicht irre.

Zitat:

@JeanLuc69 schrieb am 2. April 2016 um 23:01:37 Uhr:


Ich habe eigentlich immer gerade das LL3 gekauft, welches günstig bei Öldepot24 zu haben war, meisten Aral (identisch mit Castrol).

Ich warte auf das nächste, lokale Angebot. Mein Favorit ist Kaufland, da die immer wieder 5 Liter LL3 (z.B. Castrol) für 35 - 40 Euro im Angebot haben. Das Altöl wird dann beim nächsten Einkauf am Infoschalter abgegeben. 😎

Zitat:

Aktuell habe ich ein LM TopTec 4200 drin, wo ich den 5l-Kanister bei ATU für 40€ erworben habe 😁

Mal sehen, was kommt.

Zitat:

@JeanLuc69 schrieb am 2. April 2016 um 23:01:37 Uhr:


Absaugen mit Pela 6000 Vakuumpumpe bei warmer Maschine über einen Zeitraum von ca. 30 Minuten bis nix mehr kommt 😁

Ja, die Pela 6000 wuppt.

Zitat:

@JeanLuc69 schrieb am 2. April 2016 um 23:01:37 Uhr:


Halte ich für nicht wahrscheinlich. ...

Ich halte es da lieber mit der Theorie der lokalen Überhitzung durch ungleichmäßige Sprühbilder der Injektoren. ...

Danke für deine Einschätzung / Beurteilung. 🙂

VG myinfo

Zitat:

@OHCTUNER schrieb am 2. April 2016 um 18:00:08 Uhr:


Erstaunlich was man alles machen kann um sich eine Motorspülung zu ersparen ! 😁

Du bist der grösste Addinol Hater hier oder wie? Nur dumme Sprüche was Addinol angeht! Wo ist dein Problem wenn die Leute mit Spülungen versuchen ihren Motor sauber zu bekommen?! Zwingt dich jemand das zu lesen oder es zu verfolgen?
So Leute wie du sollten mal die Klappe halten oder stichfeste Beweise auf den Tisch legen das das Addinol so scheisse ist oder gar Schäden anrichtet! Manche Leute hier sind echt nicht mehr normal!

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Zitat:

Ich bin immer noch zahnriehnen Fan komme was wolle .

Ich nicht... ich hatte zwei Autos und 600.000km lang Motoren mit Zahnriemen... hat mich viel Geld, Nerven und Nächte in der Garage gekostet... wobei es nicht an mir lag, ich habe die DInger auch ein paar Mal in der WS machen lassen und das Ergebnis was nicht anders.

Es gibt zwei Möglichkeiten was vor Ablauf des Wechselintervalls passieren kann und bei mir meistens passiert ist:

Irgendein Bauteil um den Zahnriemen heru, geht kaputt oder verschleißt und beschädigt den Zahnriemen... also einer der div. Spann- / Umlenkrollen oder die Wasserpumpe.. irgendein Lager bekommt Spiel und der Riemen fängt an, nicht mehr sauber zu laufen sondern seitlich irgendwo gegen zu kommen und sich aufzurubbeln

Oder der Riemen selber unterliegt relativ hohem Verschleiß...es ist nicht möglich, über ein Intervall die Steuerzeiten einzuhalten... wenn ich beim Wechsel den Motor auf OT gestellt habe, lagen die Nockenwellen häufig völlig daneben... deshalb liefen die Motoren nach dem Wechsel meistens auch erheblich besser... weiterer Punkt ist daß die DInger anfällig für Risse sind, viele Riementriebe werden in heutigen Motorräumen durch die Enge viel zu heiß und das Material altert...
Aus den genannten Gründen habe ich niemals einen Riemen das volle Intervall gefahren und die Motoren mind. 5-6x kurz vor dem Totalschaden bewahrt... mehrfach durch Zufall weil ich zu Kontroll reingeschaut habe oder die Abdeckung für eine andere Reparatur abnehmen musste.

Meine Kette im aktuellen Motor hat immerhin 150.000 runter und macht Null Probleme... der einzige Nachteil ist , daß man sich zu sehr darauf verlässt und keine KOntrolle stattfindet..
ich wird deshalb in Richtung 200.000km mal den Ventildeckel abnehmen und eine Sichtprüfung vorhnehmen hinsichtlich Verschleiß von Kette u Kettenrädern... und soweit es geht auch der Gleitschienen, ich versuche, mit dem Endoskop was zu sehen...
Sollte ich den Wagen über 300.000km fahren wollen / können, dann werde ich wohl um den Dreh rum irgendwann einen Wechsel einplanen...wobei ich mir um die Kette da weniger Sorgen mache sondern eher um die berühmten Gleitschienen...so Versprödung und Brechen...
zweiter Nachteil: Selber machen ist nicht wegen einem ganzen Koffer voller Spezialwerkzeug das benötigt wird.

Fahren bis 90000 km.
Die nächsten 90000km soll ein anderer fahren.
Ab und an braucht man ja mal was neues.

Zitat:

@HL66 schrieb am 3. April 2016 um 00:01:22 Uhr:



Zitat:

Ich bin immer noch zahnriehnen Fan komme was wolle .

Ich nicht... ich hatte zwei Autos und 600.000km lang Motoren mit Zahnriemen... hat mich viel Geld, Nerven und Nächte in der Garage gekostet... wobei es nicht an mir lag, ich habe die DInger auch ein paar Mal in der WS machen lassen und das Ergebnis was nicht anders.

Es gibt zwei Möglichkeiten was vor Ablauf des Wechselintervalls passieren kann und bei mir meistens passiert ist:

Irgendein Bauteil um den Zahnriemen heru, geht kaputt oder verschleißt und beschädigt den Zahnriemen... also einer der div. Spann- / Umlenkrollen oder die Wasserpumpe.. irgendein Lager bekommt Spiel und der Riemen fängt an, nicht mehr sauber zu laufen sondern seitlich irgendwo gegen zu kommen und sich aufzurubbeln

Oder der Riemen selber unterliegt relativ hohem Verschleiß...es ist nicht möglich, über ein Intervall die Steuerzeiten einzuhalten... wenn ich beim Wechsel den Motor auf OT gestellt habe, lagen die Nockenwellen häufig völlig daneben... deshalb liefen die Motoren nach dem Wechsel meistens auch erheblich besser... weiterer Punkt ist daß die DInger anfällig für Risse sind, viele Riementriebe werden in heutigen Motorräumen durch die Enge viel zu heiß und das Material altert...
Aus den genannten Gründen habe ich niemals einen Riemen das volle Intervall gefahren und die Motoren mind. 5-6x kurz vor dem Totalschaden bewahrt... mehrfach durch Zufall weil ich zu Kontroll reingeschaut habe oder die Abdeckung für eine andere Reparatur abnehmen musste.

Meine Kette im aktuellen Motor hat immerhin 150.000 runter und macht Null Probleme... der einzige Nachteil ist , daß man sich zu sehr darauf verlässt und keine KOntrolle stattfindet..
ich wird deshalb in Richtung 200.000km mal den Ventildeckel abnehmen und eine Sichtprüfung vorhnehmen hinsichtlich Verschleiß von Kette u Kettenrädern... und soweit es geht auch der Gleitschienen, ich versuche, mit dem Endoskop was zu sehen...
Sollte ich den Wagen über 300.000km fahren wollen / können, dann werde ich wohl um den Dreh rum irgendwann einen Wechsel einplanen...wobei ich mir um die Kette da weniger Sorgen mache sondern eher um die berühmten Gleitschienen...so Versprödung und Brechen...
zweiter Nachteil: Selber machen ist nicht wegen einem ganzen Koffer voller Spezialwerkzeug das benötigt wird.

HI

Ich habe den Vectra C mit dem Z18XER, das Auto ist jetzt bissel über 7,5 Jahre alt und hat 81.000 Km runter, der Zahnriemen soll alle 10 Jahre oder 150.000 Km gewechselt werden. Meine Frage, wann würdest du den Zahnriemen wechseln?

Unten mal zwei aktuelle Bilder vom Riemen.

Gruß André

20160207-132439
20160207-132450

Langlauf ist genauso ein Werbe bla bla wie z.B. Addinol 5W30 , Super Langlauf, moderne Synthesetechnik mit leistungssteigenden Additiven. Alles ungeschützte , unverbindliche Aussagen wie HC-, SHC-Synthesetechnik. Allein "Voll Synthetik" ist geschützt, weil 80% des Grundöls nach definiertem Verfahren hergestellt sein muß (Urteil I-20U46/05 des OLG Düsseldurf v.22.01.2008).Der Interessierte kann weiter vorn, unter einem Link in GaryK s Thread das Urteil aufrufen und in der Begründung die bes. Unterschiede des HC zum Vollsynth. Öl nachlesen.
Wobei ein Allerweltsmotor mit regelmäßigem Ölwechsel auch mit Mineralöl 10W30 gut bedient ist.

Zitat:

@G3-Pink-Floyd schrieb am 2. April 2016 um 23:55:41 Uhr:



Zitat:

@OHCTUNER schrieb am 2. April 2016 um 18:00:08 Uhr:


Erstaunlich was man alles machen kann um sich eine Motorspülung zu ersparen ! 😁

Du bist der grösste Addinol Hater hier oder wie? Nur dumme Sprüche was Addinol angeht!

Das würde ja noch gehen. Das wäre ein Hater von irgendeiner Sache. Du scheinst mir aber ein OHCTUNER Hater zu sein und das ist eine andere Geschichte, wenn man Menschen

hatet

. Ist halt was anderes als wenn man kein Maggi leiden kann...

Deiner Antwort entnehme ich aber eh, daß du dich mit Paras Beitrag auf A3_blah nicht wirklich beschäftigt hast. Und diesen hier auch nicht. Inwiefern ging es OHCTUNER um Addinol? Zweitens ist es offensichtilich, daß innerhalb weniger Tkm es mit viel Ölwechseln und einem beherzten Einsatz des OilPrimers eine Erfolg bezüglich Motordreck erzielt werden konnte.

Nichts dagegen. Kann mal gelingen. Keine Frage. Die Frage ist aber was das explizit mit Addinol zu tun hätte. Haben wir jemanden hier der vermutet, das wäre in diesem Fall mit einem xbeliebigen 502/229.5/LL-01 Motoröl nicht gelungen?

Über die Spülung von Automatik-Getrieben nach dem Tim Eckard-Prinzip hat man viel Gutes gehört.

Zitat:

@ortler schrieb am 3. April 2016 um 11:36:49 Uhr:


Langlauf ist genauso ein Werbe bla bla wie z.B. Addinol 5W30 , Super Langlauf, moderne Synthesetechnik mit leistungssteigenden Additiven. Alles ungeschützte , unverbindliche Aussagen wie HC-, SHC-Synthesetechnik. Allein "Voll Synthetik" ist geschützt, weil 80% des Grundöls nach definiertem Verfahren hergestellt sein muß (Urteil I-20U46/05 des OLG Düsseldurf v.22.01.2008).Der Interessierte kann weiter vorn, unter einem Link in GaryK s Thread das Urteil aufrufen und in der Begründung die bes. Unterschiede des HC zum Vollsynth. Öl nachlesen.
Wobei ein Allerweltsmotor mit regelmäßigem Ölwechsel auch mit Mineralöl 10W30 gut bedient ist.

Ein OLG Urteil begründet keinen "Schutz" für irgendetwas. Dafür müsste erstmal ein Gesetz her. Das Urteil interessiert seit Jahren keinen Hersteller, falls es das überhaupt mal tat. Hier ein älterer Aufkleber des MV0546. http://www.oldtimerhandel.eu/.../AD10060.JPG
Das Öl war aber nie vollsynthetisch und identisch mit dem als HC verkauften Praktiker Highstar. Wir hatten hier Datenblätter, die bis auf die letzte Kommastelle gleiche Werte hatten, nur unterschiedliche Texte.
Vor wenigen Jahren trug beinahe jedes Addinol Öl auf deren Website die Bezeichnung vollsynthetisch. Ich kann mich dennoch an keinen Prozess gegen Addinol erinnern.

Zum Zahnriemenwechsel gehört ein Wechsel der Spann- und Umlenkrollen einfach dazu. Dann braucht man sich auch nicht aufregen, wenn die mach dem Wechsel aufgeben.

Zitat:

@Wertzius schrieb am 03. Apr. 2016 um 13:45:22 Uhr:


Zum Zahnriemenwechsel gehört ein Wechsel der Spann- und Umlenkrollen einfach dazu. Dann braucht man sich auch nicht aufregen, wenn die mach dem Wechsel aufgeben.

...und das hat jetzt was mit Motoröl zu tun?

Zitat:

@7746frank schrieb am 2. April 2016 um 10:54:02 Uhr:


Klaus Ludwig und der W201 sind leider in Rente.😛

Ja, und auch Nicola Larini im heißen Alfa 155.....leider... 🙁
Aber war doch verdammt mitnehmend sowie emotional, der Kampf damals zwischen Alfa, BMW und Mercedes-Benz. 🙂
In gewissen Zeiträumen ziehe ich mir die alten Rennen immer wieder mal gerne rein....Fläsch Bierchen inne Hand und los geit dat.. 😁

@all
Mein kleiner Ausflug in vergangene Zeiten der DTM war natürlich völlig OT......sollte in dieser kleinen Form jedoch vertretbar sowie nicht störend gewesen sein. 🙂

Zur Thematik Öl nun folgendes:
Mein Vorhaben das Midland Syncron 0W-40 zu testen schwindet derzeit auf ein Minimum. Das liegt nicht am Öl selbst, dieses ich weiterhin sehr gerne probieren würde, sondern es hakt schlicht an der Beschaffung.
Herr T. Brack hatte mir ja zuletzt geschrieben, dass er sich schlau machen möchte, wie und zu welchen Konditionen ich hier in DE zu seinem Öl kommen kann....doch stehe ich dem mehr und mehr skeptisch gegenüber.
Wäre die Beschaffung an sich ja vielleicht noch machbar, so sind die entstehenden Kosten allein durch den Versand sowie der Überweisung in nicht-€-Länder nicht zu unterschätzen. Nach relativ grober Information müssen Unkosten in Höhe von 30-50€ auf den eigentlichen Ölpreis zugerechnet werden.......was dann am Ende eindeutig über meiner persönlichen Preisspanne liegt.

Ob und wie sich Herr Brack noch mitteilt, werde ich einfach mal sehen. Eine weitere Nachfrage meinerseits wird nicht mehr stattfinden.......das ist mir dann zu aufdringlich.

Mir fällt es derzeit auch etwas leichter das Midland "aufzugeben", da ich als weitere NL-Alternative nun das Petronas im Visier habe.
In naher Zukunft wird dieses also bestellt und der anstehende Ölwechsel vollzogen.....den vorhandenen 5L-Kanister NL hebe ich dann mal etwas auf...mal schauen.

Edit: Unten ein Screenshot...

Zitat:

@stbeicht schrieb am 3. April 2016 um 13:47:40 Uhr:



Zitat:

@Wertzius schrieb am 03. Apr. 2016 um 13:45:22 Uhr:


Zum Zahnriemenwechsel gehört ein Wechsel der Spann- und Umlenkrollen einfach dazu. Dann braucht man sich auch nicht aufregen, wenn die mach dem Wechsel aufgeben.

...und das hat jetzt was mit Motoröl zu tun?

Nicht weniger als das

"Über die Spülung von Automatik-Getrieben nach dem Tim Eckard-Prinzip hat man viel Gutes gehört."

Von daher... 😁

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