Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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Zitat:
@HL66 schrieb am 14. Dezember 2015 um 21:42:11 Uhr:
Mal kleine Umfrage: WIe hoch dreht ihr Eure Motoren nach dem Kaltstart und in der Warmlaufphase ?
Wie schon immer&ewig. Max. 3000 Turbo, 3500 Sauger (Benziner).
Zitat:
@Sachte schrieb am 15. Dezember 2015 um 13:54:32 Uhr:
Wie schon immer&ewig. Max. 3000 Turbo, 3500 Sauger (Benziner).Zitat:
@HL66 schrieb am 14. Dezember 2015 um 21:42:11 Uhr:
Mal kleine Umfrage: WIe hoch dreht ihr Eure Motoren nach dem Kaltstart und in der Warmlaufphase ?
dein s3 oder Rs 3 oder was du fährst sollte ja bei 3000 schon 150kmh machen oder?
Dieser Warmfahrwahn ist bei einigen schon extrem. Ich hab echt Mitleid mit den LKW Fahrern, die wegen euch an der Autobahneinfahrt scharf bremsen müssen. Motorschonung ist in Ordnung aber mit niedriger Drehzahl und wenig Gas in die Landstraße einbiegen oder auf die Autobahn fahren ist einfach nur gefährlich. Außerdem dauert das Warmfahren viel länger, wenn man den Motor kaum belastet.
Ich schalte die ersten 2-3 km bei 2.500 und dann bei 3.000 U/min, bis ich etwa 15 km gefahren bin.
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Ich hab "leider" nur 8 km (ein Weg) zur Arbeit, also bin ich immer am warmfahren🙂
Dann noch 1,5KM Fitness, ja ich weiß🙂 Es geht einfach schneller.
Im Fall des V5 den ich aktuell nur im Winter fahre, fahre ich die ersten Kilometer zügig aber mit weniger Drehzahl.
Also max 3000 upm, aber eher weiniger wegen Verkehr, wenn ich Spätschicht habe sind die Straßen "leer", es fällt mir schon schwerer mich da zurückzuhalten, meistens die letzten 2-3 Km auch mal mit mehr Drehzahl.
Wenn ich Zeit habe fahre ich auch gerne mal absichtlich Umwege.
Trotz Kurzstrecke und Steuerkettenproblematik hat der Motor gehalten, ich bin jetzt ca 10 Jahre=75000 KM in diesem Modus gefahren. Motor, Kupplung, Kette alles noch Original. Aktueller Kilometerstand ca 201000KM.
An freien Tagen fahr ich auch mal gerne durch die Gegend, da wird der Motor dann richtig warm.
Es wurde immer gutes Öl gefahren, meiste Zeit mit Liqui Moly (Werkstatt). Mach jetzt den Ölwechsel selbst, also kann ich auch das Öl frei wählen, aktuell ist das Motul 8100 X Cess 5w40 eingefüllt, letzen Winter Mobil 0w40.
Der GTI scheint die Kurzstrecke nicht so gut zu vertragen, immer gelben Schmodder am Öldeckel, letzen Sommer bin ich mit dem Shell 0w40 gefahren, den Sommer davor auch M1 NL. Irgendwie scheint der gar nicht auf Temperatur zu kommen, denke nach 8 KM ist das Öl noch richtig kalt. Wie lang braucht der den KM/Zeit?
Der letzte Intervall war nur ca 3000KM bei beiden Fahrzeugen.Siehe Signatur.
Eine Frage noch zum Lupo, hatte ja vor ein paar Seiten schon mal von dem berichtet bezüglich Ölverbrauch/Öldruck.
Der nimmt sich normalerweise wie beschreiben 1 L auf 1000 KM. Der letzte Ölwechsel ist nun gute 900KM her (Shell 0W40) wollte wieder was nachkippen, aber siehe da es fehlen nur ca 0,5 Liter. Die gleiche Beobachtung hatte ich auch schon beim vorletzten Ölwechsel mit Addinol 0540, er lief 2000 km bis wieder 1 Liter nachgefüllt wurde, dannach hatte es sich aber wieder auf ca 1 Liter 1000KM eingependelt, Wie ist das zu erklären.
Öl wird flüssiger durch Sprit und Wassereintrag??
die Viskosität sinkt durch Kraftstoffeintrag.. nach 8km ist das Öl vielleicht 60° warm, aber das reicht natürlich nicht damit irgendwas ausdampft
Zitat:
@RedRunner10 schrieb am 15. Dezember 2015 um 16:24:27 Uhr:
Dieser Warmfahrwahn ist bei einigen schon extrem. Ich hab echt Mitleid mit den LKW Fahrern, die wegen euch an der Autobahneinfahrt scharf bremsen müssen. Motorschonung ist in Ordnung aber mit niedriger Drehzahl und wenig Gas in die Landstraße einbiegen oder auf die Autobahn fahren ist einfach nur gefährlich. Außerdem dauert das Warmfahren viel länger, wenn man den Motor kaum belastet.
Also man kann natürlich auch alles schlecht reden . Ich denke viele hier im forum die ihr Auto aus Vernunft warm fahren werden nicht mit 80 auf die Autobahn tuckern und Lkws zu gefährlichen manövrieren zwingen. Der Hund liegt eher da begraben wo die Leute meinen sie müssten sofort vom beschleunigungsstreifen auf die Autobahn fahren mit grade mal 60 kmh dabei haben die noch 300 m Streifen vor sich . Das sind die wahren Deppen wenn du mich fragst und genau das erlebe ich jeden tag .
Genau so ist es. .und kann sein das ich mich täusche aber wie ich den 2er gemacht habe durften LKW auch nicht schneller als 80 fahren. ..wobei mir jetzt auch kein Auto einfällt das im 5 oder 6 Gang bei 3000 umdrehungen nicht mindestens 100 fahren würde. ..andererseits kann das natürlich auch jeder machen wie er denkt. Die Automobilindustrie freut sich. ..lg Michael
also ich fahre wie folgt. auto wird in der garage gestartet wo es selbst im winter noch nie kälter als 7°C drin war. dann handbremse los und rausrollen lassen. tor zu und wieder einsteigen. mit standgas vom hof runter und dann ca. 1km durch die ganzen anwohnerstrassen mit maximal 30km/h. dann geht es auf eine strasse wo bis zur autobahn ca. 4km lang 70km/h erlaubt sind, diese werden im 6 gang mit rund 1600upm gefahren. anschließend geht es für weitere 24km auf die autobahn wo ich rund 80km/h fahre, da im berufsverkehr mehr nicht möglich ist. so schaffe ich mit dem 1.8t einen verbrauch vom 7,2l laut MFa welche recht genau ist. habe ausser kurz vorm ziel keine ampeln wo ich anhalten müsste. läuft also. ab dem 1.1 arbeite ich woanders, da sind es 8km innerorts nurnoch, tut mir jetzt schon leid das auto. am meisten geht mir auf dem wecker das der keine öltemp anzeige hat. beim 2er gti weiss ich wenigstens das ich nach rund 5km 80°C öltemp habe.
nun eine andere frage. fürn 1.8t gibt es ja einen grösseren ölfilter, welcher von VAG vorgeschrieben wird den zu verwenden, der soll durch seine 0,4l mehr inhalt dafür sorgen das die verschlammung nicht ganz so extrem ist und besser kühlen tut es sicherlich auch. der haken an der sache ist, dieser kostet das 3 fache. ich bekomme die teile zwar zum EK was rund nen 10er macht, dennoch ist das schon ein ding, da der normale etwas über 3€ kostet.
wie sinnvoll ist der grosse nun? habe den bis jetzt immer genommen, aber ich fahre mit dem öl nur rund 6monate und etwa 10tkm. muss es da der grosse sein?
Zitat:
Dieser Warmfahrwahn ist bei einigen schon extrem. Ich hab echt Mitleid mit den LKW Fahrern, die wegen euch an der Autobahneinfahrt scharf bremsen müssen. Motorschonung ist in Ordnung aber mit niedriger Drehzahl und wenig Gas in die Landstraße einbiegen oder auf die Autobahn fahren ist einfach nur gefährlich. Außerdem dauert das Warmfahren viel länger, wenn man den Motor kaum belastet
Also so ist es dann auch nicht... man kann schon gut im Verkehr mitschwimmen und trotzdem den kalten Motor schonend behandeln.... ein LKW musste wegen mir noch nie bremsen, wenn ich mit kalter Maschine nicht den LKW ausbeschleunigen möchte, dann mach ich langsam und lass ihn eben vorbei
und fädle mich dann ein ... eh besser weil ich dann schön hinter dem LKW herzuckeln kann
Und wenn ich im Winter 100m neben der Auffahrt zur AB oder Bundesstraße den Kaltstart mache dann lass ich ihn eben ausnahmsweise im Stand warmlaufen bzw bei leicht erhöhter Drehzahl...das sind aber Einzelfälle die nicht mal jedes Jahr vorkommen
Probleme gibt's nur manchmal wenn ich mit kalter Maschine irgendwo abbiegen oder rausziehen will..es kommt einer und mit ordentlich Gas u Drehzahl würds noch reichen, ich lass den aber noch vorbei damit ich ihn nicht treten muß...da haben sich schon manchmal die hinter mir aufgeregt, aber dann ham se was zu tun ..etwas mehr Gelassenheit und Entschleunigung tut vielen gut, auf 20s kommts im Leben nicht an
Zitat:
wie sinnvoll ist der grosse nun? habe den bis jetzt immer genommen, aber ich fahre mit dem öl nur rund 6monate und etwa 10tkm. muss es da der grosse sein?
Ich würde beim "kleinen" Filter bleiben und das Geld lieber in häufige Ölwechsel stecken...das scheint mir sinnvoller als 0.4l mehr Ölinhalt, das reißt doch nix raus. Fährst Du ausschließlich die 6 oder 8km zur Arbeit u zurück und sind lange Fahrten mit ausreichend Öltemperaur nur selten, dann würde ich mir ein Intervall deutlich unter 10.000km nehmen...meine Meinung
Guten Morgen,
ich bin seit vielen Jahren stiller Mitlesen auf MT und seit knapp 2 Monaten auch hier.
Ich fahre einen G7 GTD (04/15) mit 22.000 km. Erster Ölwechsel war ca bei 3000 km und es kam das Castrol Edge 5w30 (Freigabe gemäß VW 50700) hinein.
Täglich fahre ich 2x 25 km zur Arbeit (ca 12 km Stadt der Rest Landstraße und BAB) und ansonsten, sehr viel in der Freizeit aus Spaß überwiegend Landstraße und BAB.
Wenn mich im Sommer mal der Geschwindigkeitsrausch packt und das Wetter und der Verkehr es zulässt fahre ich gerne auch lange Strecken (200 km und mehr) Vollgas. Hierbei konnte ich, unabhängig von Temperatur und Tageszeit, beobachten, dass die Öltemperatur schnell auf 130 °C geht. Von da an fehlt Leistung (VMax geht von 240 auf 225 km/h(Tachowert)) bis das Öl auf etwa 125°C abgekühlt ist. Von da an liegt wieder die volle Leistung an und die Temperatur Schwank plus minus 2°C.
Wenn man anderen GTD Fahrern glaubenschenken will, ist das die normale Arbeitstemperatur.
Nach einiger Zeit des Mit- und Nachlesen bekomme ich aber starke Zweifel, dass das 5w30 geeignet ist in solchen Temperaturberreichen seine Arbeit verrichten zu können- deshalb überlege ich vor dem nächsten Sommer, trotz Garantie, auf ein xw40 zu wechseln.
Könnt ihr mir ein Öl empfehlen? Es muss nicht das billigste sein, es darf gerne ein Markenprodukt sein, denn ich will den Wagen so lange wie möglich fahren und bin gerne bereit mehr auszugeben!
Das Wechselintervall wird sich dann irgendwo zwischen 20 und 30000 km einpendeln. Mir fehlt das Wissen und die Möglichkeit einen Ölwechsel selbst zu erledigen und ich habe keine Lust alle 5 bis 6 Monate in die Werkstatt zu fahren.
Vielen Dank!
Also unter der Woche ab dem 1.1 kurzstrecken von 8km hin und dann wieder 8km zurück. Am WE immer viel Autobahn und gerne auch mal paar 100km am Stück.
Zitat:
@Golf2_1.6 schrieb am 16. Dezember 2015 um 09:13:17 Uhr:
nun eine andere frage.
fürn 1.8t gibt es ja einen grösseren ölfilter, welcher von VAG vorgeschrieben wird den zu verwenden, der soll durch seine 0,4l mehr inhalt dafür sorgen das die verschlammung nicht ganz so extrem ist und besser kühlen tut es sicherlich auch. der haken an der sache ist, dieser kostet das 3 fache. ich bekomme die teile zwar zum EK was rund nen 10er macht, dennoch ist das schon ein ding, da der normale etwas über 3€ kostet.wie sinnvoll ist der grosse nun? habe den bis jetzt immer genommen,
aber ich fahre mit dem öl nur rund 6monate und etwa 10tkm. muss es da der grosse sein?
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Da ich hier vor längerer Zeit schon mehrfach den größeren Ölfilter empfahl,
hat mal ein Forist bei Mann nachgefragt welche Vorteile der W940/66 bietet.
Auskunft von Mann, größere Filterfläche und feineres Filtervlies.
Fakt ist größere Ölfilter bieten,
1) langsamere Anströmung am Blechmantel
2) deutlich geringerer Druckabfall über die Filtermatte
3) verbessertes Filtervlies beim W940/66
4) minimal höhere Kühlleistung
5) Erhöhung der umlaufenden Ölmenge
6) Windkesseleffekt
Bedeutet auch, das ein größerer Ölfilter die filtergängige Verschmutung verdünnt,
mit bis zu 8% mehr Ölmenge, eine längere TBN Reserve bietet,
über den Windkesseleffekt (Motoröl löst bis zu 8% Blow by)
wird nach dem Motor-Abstellen die Turbolager mit Öl nachbetropft.
Warum willst Du auf diese Vorteile verzichten. 😕
Ölwechsel, den zwischen durch bei 15.000km kannst Du selber machen durch absaugen.
Geeignete Öl-Absaug-Pumpen gibt es von Proxxon
https://www.youtube.com/watch?v=bVPwuuW5F4k
http://www.idealo.de/.../MainSearchProductCategory.html?...
Eine Saugrohr-Flüssigkeitsgaseinspritzung zur Abreinigung der Ansaugkanäle ist besser und wartungsfrei
http://www.vialle-in-deutschland.de/lpi/
@210ponys
??
Zitat:
@RedRunner10 schrieb am 15. Dezember 2015 um 16:24:27 Uhr:
Dieser Warmfahrwahn ist bei einigen schon extrem. Ich hab echt Mitleid mit den LKW Fahrern, die wegen euch an der Autobahneinfahrt scharf bremsen müssen. Motorschonung ist in Ordnung aber mit niedriger Drehzahl und wenig Gas in die Landstraße einbiegen oder auf die Autobahn fahren ist einfach nur gefährlich. Außerdem dauert das Warmfahren viel länger, wenn man den Motor kaum belastet.
Und auch noch 3x Daumen. Was hier mittlerweile unterwegs ist...
Du hast Mitleid mit LKW-Fahrern, ich mit dir. Du wohnst wohl direkt an der Autobahn. Keine perfekte Wohnlage...
Wer sagte, daß man dabei rumkriechen muß? Und warum sind 3500 "kaum" Belastung, wenn das schon zumeist halber Drehzahlmesser ist? Wann gibts Belastung, zwischen 4800 und 6100? Ist die Drehzahl selbst die Belastung oder die Entfaltung bis dahin?
Wenn man in den ersten 5min. sich durch 30 und 50 Zonen strikt nach Stvo bewegt und nicht ganz so plötzlich bis 3000/3500 zieht, wird der Wagen SCHNELLER warm als wenn man nach 30s auf der AB ist und da gleich auf 100/130kmh zieht und es hält. WARUM?
Weil die Belastung a) beim halten von 100/130kmh nicht so groß ist und b) schnelles Fahrwind KÜHLT VIEL.
Für das Vorlaute schonmal 1+ für dich. Was fehlt ist eine erkennbare Grundlage, die dich dazu verleitet hat es mal sein zu können. Oder übersehe ich da grad was?