Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Das schrieb ich ja auch schon. Seitdem ich das sas-diagramm Kenne fühle ich keinen 502 (2005) für Festinterval. Da müßte ich schwer behämmert sein bei einem TFSI. Man muß nur 503.01 (2000) drüberlegen. Und dann 229.5 😁 Also gehe ich lieber nach der Benznorm, wenn mir die festen Viskos bei 504 nicht gefallen. Oder ich mixe mal halb/halb 229.5 und 504 😉

Das sieht unter dem Ventildeckel aus als wäre es ein Neuwagen 🙂

Momentan suche ich noch jemanden der mir über das neue (das alte hatte 229.3, das neue hat 229.5) Motul 8100 X-cess 5W-40 erzählt. Beim Bob kann ich meist schlecht auseinanderhalten, ob nun der 229.3 oder 229.5 X-cess gemeint ist.
Wer mir das also schön wie auch schlecht reden kann, nur zu 🙂

Zitat:

Original geschrieben von skynetworld



Aber der Motor lief doch. Da müssen Kompression und Ventilabdichtung noch relativ gut sein oder nicht?

Klar läuft der Motor noch . Aber mit leichten leistungseinbusen und schlechten E Werten . Wenn du hier nen Komp. Test machen würdest , würdest du sehen das ein zylinder 12 Bar hat der nächste 9 , einer 8 unvon mir aus einer 10 ( nur Beispiele ) Währen die Ringe nicht fest oder sauber und von anfang an ein gutes Öl drine hättest du auf allen Pötten je nach Motor 12 - 14 Bar gleichmässig .

Aber diese unterschide merkst du bei nem versiftem Motor ja nicht direkt . Es fehlen die 10 KM H von der Engeschw. er springt eventuell etwas bescheidener an oder läuft unsauber im Stand oder man merkt ausser an den asu werten erst mal nix . Manche Motoren halten eben viel aus . Im übrigen bei 3 Bar unterschied zwischen den Zylindern spricht man noch von normal . Hat aber einer 12 der andere 8 sollte man sich Gedanken machen

Zitat:

Original geschrieben von Sachte



Momentan suche ich noch jemanden der mir über das neue (das alte hatte 229.3, das neue hat 229.5) Motul 8100 X-cess 5W-40 erzählt. Beim Bob kann ich meist schlecht auseinanderhalten, ob nun der 229.3 oder 229.5 X-cess gemeint ist.
Wer mir das also schön wie auch schlecht reden kann, nur zu 🙂

Verstehe jetzt die frage nicht so ganz . Ein altes Motul Xcess mit 229.3 habe ich bis jetzt noch nicht gesehen kann aber schon sein das es das mal gab . Das Motul XCess hat aber die MB 229.5 falls du das meinst . Aber da du fährst doch VW und keinen Mercedes 😉

Das Alte Motul x-cess hatte die Mb 229.3 und würde irgendwann 2010 umformuliert und hat nun die Mb 229.5 meiner Einschätzung nach ist es auch nur ein Hc öl weil es einen Verdampfungsverlust von 9.8% hat und einen Pourpoint von 33-c fahr es gerade in meinem gti kann bis jetzt nicht schlechtes sagen der Motor braucht weniger öl als mit dem longlife.Aber bei 10000km fliegt es eh raus

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Zitat:

Vielleicht sollten wir nochmal parallel ein Korrosionsschutz-Thread aufmachen

Haben wir doch schon .. hier gibts doch genug Leute die panische Angst haben daß ihnen der Motor mit den neuen Ölen unterm Hintern wegkorrodiert...ich erlebe das fast jede Woche daß ich auf der Autobahn sehe wie jemand seinen MOtor oder Teile davon verliert weil einfach ein Teil wegkorrodiert ist ..grade die Fahrzeug aus dem haus VW oder die modernen Diesel kommt häufig vor daß z.b. ein KOlben oder eine Kurbelwelle abfault

Bei einer guten Ölanalyse wird das analysierte Öl immer mit dem Frischöl verglichen.. vorausgesetzt man gibt es an und hat nicht beim Nachfüllen was anderes eingefüllt...das fliest dann in die Bewertung mit ein .. so kann Molybdän von den Kolbenringen kommen , aber genau so gut als Additiv verwendet werden.
Aber Eisen wiederum kommt immer vom MOtor

Ist schon richtig, daß eine Einzelne Analyse nur bedingt Sinn macht, interessant wäre es trotzdem, mal öfters sowas zu sehen, grade wenn manche hier sowieso öfters mal ein anderes Öl im gleichen Motor einsetzen, dann könnte man schon vergleichen---
Die Genauigleit von Prüfstandversuchen hat das natürlich nicht..es wäre aber z..b. durchaus interessant ob die Verschleißmetalle bei LL Intervall oder Dieselverdünnung unverhältnismäßig in die Höhe schießen oder ob die TBN bei den bösen Ölen tatsächlich in gefährliche Bereiche absinkt...

Es wäre kein Versuchslabor aber vielleicht mehr Inhalt als ..bin mit dem Öl XY sehr zufrieden weil mein Auto läuft gut damit, ich kann es bestens empfehlen... viel besser als ZZ

Zitat:

Original geschrieben von skynetworld



Zitat:

So ähnlich wie beim Ford 16 V glaube z tec oder so heisen die . Da reicht im Winter schon die falsche Visko und Feierabend ist

Die Dinger scheinen besonders gut konstruiert zu sein. 😁

Hat ja nichts mit guter oder schlechter Konstruktion zu tun wenn die Hydros auf eine Kaltviskosität von max 5W ausgelegt sind und irgendein Dödel 10/15W in der BA zulässt und Anfangs wohl auch die Werkstätten die Freigage für zumindest das 10W hatten. Eher ein Zeichen dafür das technikfremde Abteilungen mehr zu melden haben als Die die den Motor konstruieren. Das dürfte wohl bei den meisten Autoherstellern das gleiche Problem sein. Das letzte Wort haben Personen die kein technisches Verständnis haben.

Siehe Mercedes wo kein Aufsichtsrat aauch nur den kleinsten Bezug zum Autobau hat.

Zurück zum Öl und seinen Analysen.
Irgendwo in den Untiefen des Threats müßte auch ein Link sein in dem ebenfalls das M1 schlechter als ein anderes Öl sein soll. Wenn man die Basisdaten der beiden Analysen betrachtete stellte man fest das das M1 länger drin war und Das über den Winter und das Andere ab Frühjahr bis in den Sommer. Man wird zugeben müssen das dieser Vergleich stark hinkt.

Zitat:

Original geschrieben von skynetworld



Zitat:

So ähnlich wie beim Ford 16 V glaube z tec oder so heisen die . Da reicht im Winter schon die falsche Visko und Feierabend ist

Die Dinger scheinen besonders gut konstruiert zu sein. 😁

Es reicht, wenn man geeignetes 5W30 verwendet und dann passiert da eben auch nichts.

Bei meinem Schwiegervater:

94er Escort neu gekauft 94, 1.6 90 PS: 440.000 km (dann fiel leider die Wasserpumpe Anfang 2003 aus und er hat es nicht bemerkt)

Aktuell 98er Escort 1.6 90 PS: 270.000 km und Tendenz steigend. Ihm ist bei 250.000 km die ZKD um die Ohren geflogen und Kollege hat das an ein paar Wochenenden wieder hergerichtet... auf die nächsten 100.000 km noch.

Oder der Puma 1.4 Zetec-S meiner Frau hat bald die 200.000 km erreicht und läuft immer noch super, wir dürfen aber jetzt ein faustgroßes Loch im Schweller machen.
Also am Öl oder an den Hydros lag es nicht.

Dagegen ist der 2008er Fusion 1.4 Duratec-EST meiner Schwiegermutter mit 40.000 km ja noch fast jungfräulich.

Man muss eben das richtige Öl verwenden.
Ich besorg das immer im Werksverkauf bei Addinol in Leuna, da sie 15 Auto-Minuten entfernt wohnen. Und da wurde mir das Premium 0530 FD empfohlen, zumindest für den Fusion.
Und das kostet im 5 Liter Kanister jetzt 25,12 Euro, sagte die Dame am Telefon, andere Gebinde haben sie davon nicht.
Das Highstar 5W40 kann man da leider nicht kaufen, was ich für die beiden Opel verwende. Die füllen es zwar dort ab, aber Praktiker hat die exklusiven Verkaufsrechte drauf.

cheerio

Zitat:

Original geschrieben von Golf6 gti


Das Alte Motul x-cess hatte die Mb 229.3 und würde irgendwann 2010 umformuliert und hat nun die Mb 229.5 meiner Einschätzung nach ist es auch nur ein Hc öl weil es einen Verdampfungsverlust von 9.8% hat und einen Pourpoint von 33-c fahr es gerade in meinem gti kann bis jetzt nicht schlechtes sagen der Motor braucht weniger öl als mit dem longlife.Aber bei 10000km fliegt es eh raus

FEIN. Danke für die Infos. Was kommt dann rein? 🙂

@Hunter
Wer das Öl nach der "Zahl" in seiner Bedienungsanleitung nimmt, der braucht sich hier im Thread garnicht blicken lassen. Was soll denn also so ein Einwand? 😉

p.s.:
Wo kriegt man solche Daten wie Verdampfungsverlust her? Ich hätt gern solche Hilfe gehabt als ich GL4+ Getriebeöl gesucht habe 😉

Zitat:

Ich hätt gern solche Hilfe gehabt als ich GL4+ Getriebeöl gesucht habe

Getriebeöl wird doch nimmer so warm, dass da etwas verdampfen könnte, oder?

Ich habe Pennasol 75W90 im Getriebe und obwohl es nur ein HC-Getriebeöl ist, geht es ganz gut mit dem Schalten im Gegensatz zu vorher.

Ist auch übrigens mein erster Beitrag im Motor Talk Forum, aber ich habe so um die 200 Seiten vom Ölthread gelesen und sonst schon überall im Internet wegen Öl schlau gemacht.

Wo jetzt aber im Audiforum die Diskussion so heiß war, dass das "beschde" Mobil 0w40 jetzt auf einmal wenn überhaupt gleichwertig ist mit dem Praktiker Highstar 5w40, da kommen mir doch so wieder Bedenken...entweder die Audifahrer haben Recht, oder die allgemeine, hier im Forum erarbeitete Meinung hat Recht.

Im Moment stehe ich zwischen der Entscheidung (habe beide Öle hier): Pennasol(von Alpine/Mitan abgefüllt - übrigens kein Zweitraffinat, wie der Doc vor 1000 Jahren schon herausgestellt hat) Hightech Vollsynthetisch 0w40 (das gleiche Öl wie Alpine RS 0w40) oder das hochgelobte Praktiker 5w40.

Auf der einen Seite ist das 0w40 ein vollsynthetisches, auf der anderen Seite haben viele die gute Qualität des Praktikeröls bestätigt. Ich fahre überwiegend 10km für eine Strecke, 30% Stadt 70% Autobahn und bewege mein Auto auch im Winter.

Soll ich bei meiner Entscheidung zum 0w40 bleiben? (Im Moment ist Castrol EDGE 5W30 mit C3 / 229.51 Freigabe drin (jaja ein Fehler, ist auch das erste und letzte Mal gewesen) und der Ölwechsel steht bald an)

Vielen Dank und liebe Grüße (werde mich evtl. auch etwas mehr hier beteiligen)

Ja sicher. Getriebeöl hat wieder andere Facetten. Das bleibt ~100Tkm drin, da wird z.B. Oxidation interessant.

🙂
http://www.7-forum.com/.../wichtig-high-star-ol-noch-jemand-97611.html

Zitat:

Original geschrieben von HL66


Um endlich mal voranzukommen könnte der ein oder andere mal den Ar**** in der Hose haben und Ölanalysen machen lassen..

Warum gehst Du nicht mit gutem Beispiel voran und machst es selber?

Zitat:

Original geschrieben von Provaider


Nur weil ein Öl Verschleißmerkmale wie Eisen enthält, kannst du noch lange nicht sagen woher das kommt.

Doch: aus dem Motor. Genau zu wissen, von welchem Teil des Motors es stammt, mag interessant sein, aber wenn man ein Öl nimmt, bei dem es zu gar keinem (oder annähernd keinem) Eisenabrieb kommt, dann hat sich diese Frage schon erledigt. Insofern finde ich die Eisenwerte schon aussagekräftig. Vermeidbaren Eisenabrieb will man nirgendwo haben.

@D&D

du machst es dir ein bisschen einfach. Ohne Abrieb wird es nicht gehen! Jedes Bauteil hat seine Verschleißgrenze, dann ist es hin und muss ersetzt werden. Nur ist halt die Frage wie gut komme ich an das Bauteil ran und was kostet es! Wenn ich z.b. einen erhöheten Stößelverschleiß habe, aber Ringe dafür sehr ewnig verschleißen kann ich das Tolerieren, da sich die Stößel ja selbst nachstellen. Wenn sie fertig sind kommt man meist recht gut ran und sind nicht mal so teuer.
Für die Ringe muss aber der Kopf runter, das ist schon ein andere Aufwand. Wenn ich nur nach den reinen Eisenwerte gehen kann ich das nicht erkennen.

Dennoch kann man sehen, wie stark die Eisenwerte erhöht sind. Für die Bewertung der Messwerte braucht man natürlich Erfahrung, aber eine Interpretation der Werte wird in aller Regel von der Firma, die die Ölanalyse macht, mitgeliefert.

Du magst recht haben, dass eine Stößelreparatur keine so teure Sache ist, aber dennoch behaupte ich: Wenn ich mit entsprechend besserem Öl verhindern kann, dass die Stößel überhaupt den Bach runtergehen, dann wird es am Ende für mich billiger, auch wenn ich dafür das teuerste Motoröl (günstig im Internet gekauft) zum Einsatz bringen muss.

Ist dir schon mal aufgefallen das die Bewertungen der Firmen teilweise auseinander gehen? Diese Bewertungen sehen für mich aus wie ein paar Haken an den Textbausteien, evtl wird das schon so vorgeschlagen von der Software. Angesicht der großen Menge an Proben kann da vllt nicht mal von einer Bewertung sprechen. Steht auf der Analyse irgendwo drauf ob dem Wert einen Basis( aus dem Frischöl als Additiv) abgezogen wurde, bzw was der Basiswert wäre? Sowas konnte ich bisher noch nicht sehen.

Dein Fahrzeughersteller sollte diese Bewertungen vorgenommen haben und daran seine Freigabe Empfehlung getroffen haben. In den meisten Fälle sind die auch Sinvoll, von ein paar Ausnahmen abgesehen.

Du scheins das Beispiel nicht verstanden zu haben, an einem Kleinen Bauteil kann wenig Metallabrieb viel bewirken, aber an einem größeren total unkritisch sein! D.h. ist eine Bewertung die sich nur auf den Eisenwert stützt eine sehr schlechte. Wissenschaftlich sogar bedenklich. hinzu kommt das manche Stellen nie im Öl auftauchen. Ventilschaftführungen z.b. sind Verlustgeschmiert, der Verschleiß wird zu 99% durch das Abgas entfernt.

Zitat:

Original geschrieben von Sachte



Zitat:

Original geschrieben von Golf6 gti


Das Alte Motul x-cess hatte die Mb 229.3 und würde irgendwann 2010 umformuliert und hat nun die Mb 229.5 meiner Einschätzung nach ist es auch nur ein Hc öl weil es einen Verdampfungsverlust von 9.8% hat und einen Pourpoint von 33-c fahr es gerade in meinem gti kann bis jetzt nicht schlechtes sagen der Motor braucht weniger öl als mit dem longlife.Aber bei 10000km fliegt es eh raus
FEIN. Danke für die Infos. Was kommt dann rein? 🙂

@Hunter
Wer das Öl nach der "Zahl" in seiner Bedienungsanleitung nimmt, der braucht sich hier im Thread garnicht blicken lassen. Was soll denn also so ein Einwand? 😉

p.s.:
Wo kriegt man solche Daten wie Verdampfungsverlust her? Ich hätt gern solche Hilfe gehabt als ich GL4+ Getriebeöl gesucht habe 😉

Das Mobil new life oder das Castrol edge oder das Menguin high condition.Hab Motul angeschrieben wegen dem verdampfungsverlust.Über das verwendete Grundöl bekamm ich keine Infos.

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