Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
So, seit einigen Tagen Fahre ich jetzt auch mit Megol Vollsynth 5W40.
Bei meinem neuen Tigra Twintop spüre ich keinen Unterschied, ist ja auch kein Wunder, da dieser Werksseitig schon mit ordentlichem 0W30 Vollsynth befüllt war.
Mein "Arbeitstier" ein Daewoo Nexia 1.5 mit 100000Km hat auch gleich eine Megol Füllung bekommen (bei 3,40 Euro pro Liter bekommt der ab jetzt natürlich auch nur noch gutes Vollsynthetisches Öl).
Und Hier ist tatsächlich ein deutlich positiver Effekt zu spüren!
Kein Klappern der Hydros beim Kaltstart mehr, ein deutlich ruhigerer und sanfterer Motorlauf und spürbar drehfreudiger. Hätte wirklich nicht gedacht dass der Unterschied zu mineralischem 10W40 so deutlich ausfällt!
@Sterndocktor:
Vielen Dank für den wirklich genialen Tip mit Megol!!!
Chris
wo dus gerade erwähnst... in meinem Golf III war vorher ein 10W40 drin... 😉
P.s. der mechaniker meinte "Mal wieder" was von "Wenn du das rein füllst musst du in zukunft immer Vollsynthetisches Öl nehmen" - das hab ich zwar eh vor aber so wie mans hier liest ist das ja auch irgendwo quatsch was die einem in der Wekstatt erzählen ^^ da frage ich manchmal echt wo die Mechaniker ihr "fachwissen" her haben 😉
@sterndocktor
beim automatikgetriebeölfilter des MB 722.5xx ist lt. mannfiltertabelle das höhenmaß beim 5-gang um 0,8 mm geringer. ansonsten sind danach die abmessungen und der druck gleich. kennst du noch einen anderen unterschied zwischen den beiden filtern?
der 4-gang, weil um faktor 3 erheblich günstiger, sollte doch auch im 5-gang getriebe passen. platz nach unten in die ölwanne ist ja genug da. was meint du?
gruss ulli
Öl und Käfermotoren
Das hier habe ich zum Thema Motoröl in älteren Käfermotoren gelesen:
"Das Motoröl sollte man in erster Linie nach Mineralisch, Teil- oder Vollsynthetisch unterscheiden, die alten VW (bis '86) fahren aufgrund der noch älteren Motorkonzeption am besten mit Mineralischem. Teil- oder Vollsynthetische erfordern viel engere Einbautoleranzen und Lagerspiele und können schon nach kurzer Zeit den Käfermotor ruinieren.
Nächstes wichtiges Kriterium ist die API-Klassifizierung. Wenn überhaupt, steht die im Kleingedruckten und ist am Aussagefähigsten über die Ölqualität. Die Angabe kann z.B. so aussehen: API SF/CC. Das "S" steht immer für Benzinmotoren, das "C" für Diesel. der jeweils zweite Buchstabe der Kombination gibt den Entwicklungsstand an - je weiter im Alphabet, desto höher entwickelt. Als die Käfer hierzulande noch neu verkauft wurden, war API SD noch Standard. Selbst im billigsten Baumarkt bekommt man heutzutage mindestens SE, häufig schon SF. Derzeit absolut Top ist SJ, aber wer will so um die 60 Mark pro Liter blechen? Die Angaben wie z.B. 15 W40 geben den (Außen)Temperaturbereich an, für das der Motor geeignet ist. Bisher war 15 W40 Standard, es setzt sich jetzt aber mehr und mehr 10 W50 durch - nach meiner Erfahrung die Grenze des Zumutbaren für ältere Motoren (bis '86). Im Winter ist 15 W40 ausreichend, im Sommer verwende ich gerne 20W50. Ach ja, die Information: Die Zahl vor dem "W" gibt die Schmierfähigkeit bei kaltem Öl an, die hinter dem "W" diejenige bei heißem Öl. Wil heißen, daß ein 15W40 kalt eine solche Viskosität haben will wie ein 15er Einbereichsöl, heiß dann wie ein 40er. Tatsächlich schwanken die Bereiche je nach Zusammensetzung. So ist z.B. ein 15 W40 bis zu einer Außentemperatur von +30°C geeignet, ein 10 W40 aber nur noch bis +25°C. Einbereichsöl sind tatsächlich die "Oldtimer" der Ölsorten und erfordern mindestens zwei Ölwechsel pro Jahr. Ziemlich alte Motoren (ich schätze vor Bj. '60) brauchen Einbereichsöle, weil die Lagerschaden durch die Beimischungen in modernen Mehrbereichsölen zerstört werden.
Für Ein- wie Mehrbereichsöle gilt: Mach dich schlau, wie der Temperaturbereich ist (entweder in Reparaturhandbüchern oder in guten Fachgeschäften - ATU muß da passen (wen wunderts?)). Denn wird der Motor mit Öl betrieben, das die vorherrschende Temperatur nicht mehr abdeckt, ist das nicht so gut für die Lebensdauer. Bei Unterschreiten des Öl-Temperaturbereichs ist das Öl zähflüssiger und kann - besonders in engen Lager - nicht so gut schmieren. Auch mit passendem Öl dauert es nach einer VAG-Studie bus zu 90 sec, bis alle wichtigen Teile ausreichend geschmiert sind (ein Gruß an alle, die ihren Motor gleich nach dem Anlassen hochjubeln). Ist die Temperatur dagegen über dem vom Öl abgedeckten Bereich, wird es zu dünnflüssig und der Schmierfilm kann reißen. Das war auch der plötzliche Tod vieler Zweitaktmotoren, als es kein Verbleitbenzin mehr gab: Das Blei hat ein zu frühes Abreißen des Schmierfilms verhindert und die Notlaufeigenschaften verbessert...
Zum Abschluß noch eine Anmerkung zum Ölwechselintervall: Aufgrund der großen Einbauspiele kommen beim Käfermotor ziemlich viel Verbrennungsrückstände (vor allem Ruß und Ölkohle) ins Öl, deswegen die relativ kurzen Wechselintervalle selbst bei Typ4-Motoren (Ölfilter). Aber auch moderne Motoren, bei denen das Altöl noch immer durchsichtig herauskommt, brauchen ihre Ölwechsel. Der Grund: Durch die Belastung mit Druck und Hitze reißen die Ölmoleküle allmählich. Aber je kürzer die sind, desto geringer ist die Schmierfähigkeit. Selbst bei modernsten Ölen wird das vermindert, aber nicht verhindert. Ein Ölwechselfreier Motor ist Science Fiction. Die Nutzfahrzeuge, die 100Tkm ohne Ölwechsel durchstehen, erreichen das auch nur mit einer Ölmenge von 45 Litern oder mehr!
Additive sind Zusätze, die die haraktereigenschaften des Öls verändern. So wird es z.B. eben ein Mehrbereichsöl. Konkret diese Additive sind es aber, die alten Lagern an den Kragen gehen. Wie aber schon gesagt, machen diese Additive den jüngeren VW-Motoren nichts mehr aus, es ist daher nicht zwingend erforderlich für diese, Einbereichsöle zu verwenden. Es gibt aber noch eine andere Funktion der Additive, was wiederum die Verwendung von Einbereichsölen rechtfertigen, besonders bei Motoren ohne Ölfilter: Es gibt nämlich Additive, die sind ganz speziell darauf abgestimmt, Partikel im Motoröl in der Schwebe zu halten, die sich somit nicht mehr absetzen können. So sollten diese leicht bis zum Ölfilter transportiert werden können, wo sie dann im Filterpapier hängen bleiben. Ist aber kein Ölfilter da, wird es fatal: Die Partikel werden dann immer und immer wieder durch die Lager gespült, wo sie im wahrsten Sinne des Wortes bleibende Eindrücke hinterlassen. Logischerweise hat bei der Größe solcher Fremdkörper das Ölsieb null Funktion. Es gibt also bei modernen Ölen kein Grund, die Wechselintervalle hinauszuzögern. Die 5000km sollten ganz ehrlich als Maximalwert angesehen werden.
Trotz der im anderen Beitrag angesprochenen wichtigen Kriterien des Öls (API) gibt es dann doch noch Unterschiede zwischen No Name Baumarktölen und (teuren) Markenschmierereien, und der Unterschied befindet sich - wer hätte es gedacht - in den Additiven. Zum Beispiel in denen, die mit zunehmender Temperatur "aufquellen" und so das Öl dickflüssiger und schmierfähiger halten. Bei Billigstölen besteht das Risiko, daß diese Additive schneller verschleißen und damit die Schmierfähigkeit flöten geht. Namhafte Ölhersteller sind inzwischen dazu übergegangen, für Oldtimer speziell abgestimmte Ein- und Mehrbereichsöle anzubieten. Dort kann man auch erfahren, welche Öle zwar einen guten Mehrbereichseffekt haben, aber die Partikel nicht so sehr in der Schwebe halten.
Und wen es noch interessiert: Falsche Additive oder chemische Eigenschaften können ganze Bauteile ruinieren. Am Beispiel des alten Peugeot 203 wird das besonders deutlich: Sein Achsdifferential ist aus einer Messing- Bronzelegierung. Und die hat gar nix für mineralische Stoffe übrig, deswegen muß in jenes Differential Salatöl (ja, wirklich!) eingefüllt werden. Pflanzliche Fette und Öle können der Legierung nix anhaben, mineralische dagegen zersetzen es. Die Zähne der Zahnräder lassen sich dann irgend wann mal abbrechen wie eine trockene Brezel (Gebäck, nicht Auto). Nicht ganz so wild, aber tendentiell dieselbe Auswirkung kann synthetisches Öl in alten Motoren verursachen. Ich hatte mal einen alten Entenmotor, der hatte statt einer Zylinderwand nur noch eine Kraterlandschaft. Dank Vollsynthetischem!"
Nachdem ich hier nun intensiv Sterndocktors Beiträge aufgesogen habe, zweifen ich insbesondere über die Aussage, dass man wegen der hohen Einbautoleranzen nur mineralische Öle fahren sollte. Wie sehen die Fachleute in diesem Forum das?
Interessant fand ich auch die Aussage, dass man bei Motoren ohne Ölfilter kein Öl mit Additiven fahren sollte, die Partikel im Motoröl in der Schwebe halten, da diese dann immer wieder durch die Lager gespült werden. Klingt für mich inrgendwie plausibel. Gibts hier Widerspruch dazu?
Im Beitrag wird gesagt, dass ein Öl durch das Hinzufügen von Additiven zum Mehrbereichsöl wird. Ist das zwangsläufig bei allen Additiven so?
Welches Öl würdet ihr für einen Einsatz im Käfermotor ohne Ölfilter empfehlen?
Gruß
Robert
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Der Text ist gut gemischt aus Tatsachen, Halbwahrheiten und barem Unsinn - z.B. das mit der API ist ja für uns ohne Bedeutung, die ACEA ist hier maßgebend. Auch das über die Viskositäten im selben Absatz ist Quatsch.
Bei den Additiven sagt er dagegen einiges richtig.
Zu der Sache mit den Toleranzen und Lagerspielen müßte sich mal unser Sterndocktor äußern...😉
Re: Öl und Käfermotoren
Zitat:
Original geschrieben von ROSTIG
Im Beitrag wird gesagt, dass ein Öl durch das Hinzufügen von Additiven zum Mehrbereichsöl wird. Ist das zwangsläufig bei allen Additiven so?
Es gibt eine Sorte Additive, die aus einem Einbereichsöl ein Mehrbereichsöl macht : die Viskositäts-Index-Verbesserer. Das sind Moleküle, die sich beim Wärmerwerden ausdehnen und so das warme Öl "dicker" machen (also die Viskosität erhöhen), genau das, was man wünscht, da ja das Öl bei Erwärmung von Natur aus immer dünnflüssiger wird und dann nicht mehr richtig schmiert. Wie in dem Text richtig gesagt wird, werden diese Riesenmoleküle im Laufe der Zeit zerstört, "geschert" - dadurch sinkt der VI immer mehr und aus dem 15W-40 ist vielleicht nach 10.000km ein 15W-30 geworden. Vom Sterndoc wissen wir jetzt aber, daß hochwertige vollsynthetische Öle wenige oder gar keine VI-Verbesserer benötigen, da sie ohnehin einen viel breiteren Viskositätsbereich abdecken als mineralische Öle - und was nicht drin ist, kann auch nicht geschert werden. Ein Grund mehr also, auf vollsynthetisch umzuschwenken.
Wenn ich den Text mit meinen Erinnerungen zusammenbringe wurde der Text spätestens Anfang der 80er Jahre geschrieben,eher noch in den 70ern oder der Schreiber ist auf dem damaligen Halbwissen stehengeblieben.Damals hatte ich mein erstes Auto und schon damals war das 20W50 veraltet und das 15W40 die Regel.Das damalige Spitzenöl dürfte erheblich schlechter gewesen sein als die billigste Baumarktbrühe heute.Die Sachen mit den modernen Ölen und alten Motoren hat Sterndocktor schon vor längerem wiederlegt.😉Ausserdem dürfte sein Oldtimer beim Öl empfindlicher sein als der älteste Käfermotor
Re: Öl und Käfermotoren
Zitat:
Original geschrieben von ROSTIG
Das hier habe ich zum Thema Motoröl in älteren Käfermotoren gelesen:
Der Beitrag ist wohl auch schon etwas älter und, wie schon geschrieben wurde, mit viele Fakten unterschiedlichen Wahrheitsgehaltes gespickt. Das vollsynth. Öl zu Materialausbrüchen am Entenmotor führt, klingt für mich zumindest abenteuerlich.
Zitat:
Im Beitrag wird gesagt, dass ein Öl durch das Hinzufügen von Additiven zum Mehrbereichsöl wird. Ist das zwangsläufig bei allen Additiven so?
Additive sind Zusätze. Da gibt es welche, die den VI-Index erhöhen und andere, für die verschiedenen anderen Aufgaben. Wenn Du wirklich Sterndocktors Beiträge aufgesogen hast, dann müßtest Du da ja schon vielfach drüber gestolpert sein. Das hat er ja nun wirklich oft genug erklärt.
Zitat:
Welches Öl würdet ihr für einen Einsatz im Käfermotor ohne Ölfilter empfehlen?
Sterndocktor, nicht nur ich warte noch auf die Oldtimermischung!!
Duskussionsstand von Januar 2004
Würden wir uns wirklich mit dem Text von Robert Rostig beschäftigen, wären wir wieder auf dem Diskussionsstand von Januar 2004. Zwischen Januar 04 und heute liegen jedoch unzählige Beiträge, insbesondere die von Sterndocktor, die mit dem Öl-Halbwissen gründlich aufgeräumt haben. Alles Angesprochene ist bereits gesagt und geklärt worden.
Nur zu diesem Satz eine kurze Überlegung:
Zitat:
Teil- oder Vollsynthetische erfordern viel engere Einbautoleranzen und Lagerspiele und können schon nach kurzer Zeit den Käfermotor ruinieren.
Wieso sollte ein Öl, nur weil es (voll-)synthetisch hergestellt wurde, engere Einbautoleranzen und engere Lagerspiele erfordern? Dahinter kann nur die Überlegung stecken, dass ein "dünnflüssiges" Öl aus sehr großzügig ausgelegten Lagerspielen schneller abfließt als nachläuft - was dann zur Unterversorgung des Lagers mit Öl führen könnte.
Gesetzt den Fall, so ein Phänomen tritt tatsächlich auf - unter welchen Umständen kann es passieren? Mir fallen nur zwei Beispiele ein: Man fährt mit einem Öl, das den falschen Visko-bereich hat, z. B. ein 0W-30. Das dünnt bei schnellerer Autobahnfahrt zu stark aus, da es ein "30er" ist. Zweiter Fall: Man fährt ein mineralisches Öl der Kategorie 15W-40 oder 10W-40, das nur durch VI-Verbesserer in den "40er-"Bereich kam und sich bis zum Ölwechsel langsam aber sicher in ein 10er bzw. 15er Einbereichsöl zurückentwickelt, weil das VI-Additiv langsam aufgezehrt wird. So ein Öl ist die eigentliche Gefahr für den Motor - es sei denn, man hält sich stur an das 5000km-Wechselintervall.
Noch ein Wort zum Thema Oldtimer: Meiner ist von 1970, der Motor eine Konstruktion, die bereits 1961 in einer anderen Karosserie auf den Markt kam. Erst seit der Innenreinigung des Motors mit LM Motorclean und dem Umstieg auf vollsynthetisches Öl läuft die Maschine wieder richtig. Bin zuerst einige 1000 km mit dem LM Synthoil gefahren, jetzt ist das Mobil 1 5W-50 drin. Mit beiden Ölen hat der V8 richtig Dampf, läuft seidenweich und dreht leichtfüßig hoch. Der Ölverbrauch sinkt mit zunehmender Laufleistung langsam ab, er war zu Zeiten des 10W-40-Öls am größten. Am Rande: Der Wagen verfügt über einen Luftpresser für die Luftfederung, welcher in den Motorölkreislauf integriert ist. Auch diesem tut das neue Öl gut. Er ist wieder leistungsfähiger geworden und baut den Betriebsdruck schneller auf als früher. außerdem gelangt weniger Öl als früher in das Luftfedersystem.
Gruß
Bernd
Re: Duskussionsstand von Januar 2004
Zitat:
Original geschrieben von 300SEL6.3
Würden wir uns wirklich mit dem Text von Robert Rostig beschäftigen, wären wir wieder auf dem Diskussionsstand von Januar 2004. Zwischen Januar 04 und heute liegen jedoch unzählige Beiträge, insbesondere die von Sterndocktor, die mit dem Öl-Halbwissen gründlich aufgeräumt haben. Alles Angesprochene ist bereits gesagt und geklärt worden.
Sorry, aber dann bin ich ja beruhigt, dass mich mein Störgefühl nicht getäuscht hat. Der zitierte Beitrag stammt von einer Käferseite, die ansonsten sehr fachkundige Informationen bereithält. Aber, wie bereits von Sterndocktor festgestellt, hält sich beim Thema Öl der Sachverstand anscheinend tatsächlich häufig in engeren Grenzen.
Wo ich hier jedoch noch keine Information zu gefunden habe ist die Aussage, dass in Motoren ohne Ölfilter keine Additive verwendet werden sollen, die Partikel in der Schwebe halten. Das hörte sich für mich schon plausibel an. Meine Frage dazu ist jedoch, gibt es überhaupt gute vollsynthetische Öle, die genau solche Additive nicht enthalten oder ist die obige Aussage doch nicht so stichhaltig, wie sie sich für mich angehört hat?
Ich vermute mal, der Oldtimer von 1970 verfügt bereits über einen Ölfilter.
Gruß
Robert
Dazu sollte man bedenken, daß die hauptsächle Quelle der Verschmutzung des Öls das Öl selber ist. Gerade das mineralische ist ja nur sehr bbedingt hitzefest und neigt daher immer wieder an heißen Stellen zum verlacken, verkokeln und damit zum verschlammen. Vollsynth. Öle halten den Motor schon von daher sauberer, weil sie selber nicht zum verschmutzen beitragen.
Bleibt also zu klären, welche weitere Verschmutzung vorkommt. Da ist dann die chemische, welche bei den alten Motoren mit den größeren Spiel der Kolbenringe und damit mehr blow-by größer sein dürfte. Diese wird aber sowieso von keinem Filter der Welt ausgefiltert und schleift auch kein Lager aus.
Bleibt also der Eintrag von Feststoffen. Diese können von außen kommen, etwa Fussel bei der Ölstandkontrolle oder aus dem Motor selber. Letzteres wäre einmal alter Schmutz, den man also tunlichst vorher beseitigen sollte und, der schlimmste Fall, Späne.
Fallen aber Späne an, so ist der Motor vermutlich sowieso bald fest und zur Überholung schon jetzt fällig. Moderene vollsynth. Öl haben hier aber oft gute Verschleißschutzaddtive zu bieten, die vorbeugend sicher hilfreicher sind, als jeder mineraliche Öl.
Die letzte Option, daß Feststoffe absichtlich als Ölzusätze zugegeben werden, verbietet sich für jeden aufmerksamen Leser dieses Threads ja sowieso und wäre bei so einem Oldtimer dann wohl doppelt schlimm.
Es bleibt aber wohl noch offen, wie es um das Angreifen der Metalle steht. Sterndocktor hat hierzu mal geschrieben:" Nur echte Oldtimer bis ca. BJ 1965 vertragen keine modernen Öle. Grund: Einige der modernen Additive können die
damals in den Motoren verbauten Buntmetalle angreifen. Betrifft aber ein modernes mineralisches 15W-40er dann genauso! Gibt deshalb ja auch heute noch spezielle Oldtimer-Öle, welche entweder völlig unlegiert sind (= enthalten überhaupt keine Additive, oder nur solche enthalten, welche den damals verbauten Materialien nichts machen."
Welche Käfermotoren davon betroffen sind, müßte man dann klären. Wer aber bisher schon ein Baumarkt 15W40'er verwendet, hat entweder das zweifelhafte Glück gehabt und ein wirklich mieses erwischt oder sein Motor kann die neueren Additive ab. In diesem Fall muß aber trotzdem noch jeder selber wissen, ob ihm der Wechsel auf vollsynth. Öl das Risiko wert ist.
Oldtimer werden ja in der Regel nur im Sommer und nur wenig und schonend bewegt. Da reichen die mineralischen Öle meißt aus, denn die Konstruktionen stammen aus einer Zeit, als es nicht besseres gab. Da man sowieso jährlich das Öl wechseln muß, spielt es auch keine Rolle, ob diesen nun 3000 von 5000 möglichen km runter hat oder noch mal 10000km länger gehalten hätte. Damit können die modernen Öle den Vorteil der längeren Haltbarbeit also gar nicht ausspielen.
Ein bekannter von mir, hat nen 69er Käfer mit heißgemachten Typ1. Der Motor bekommt auch nur billigstes Öl (mineralisch) und hat damit keinerlei Probleme. Also sollten auch neuere Motoren das Zeug vertragen.
Zitat:
Original geschrieben von TG.JB
69er Käfer mit heißgemachten Typ1. Der Motor bekommt auch nur billigstes Öl (mineralisch) und hat damit keinerlei Probleme. Also sollten auch neuere Motoren das Zeug vertragen.
Wenn er heißgemacht ist, dann kann es durchaus sein, daß man die kritischen Buntmetalllager schon getauscht hat. Außerdem geht es ja auch um ältere Motoren, 69 ist in diesem Zusammenhang ehr neu, wenngleich man natürlich auch beachten muß, daß sicher nicht alle Hersteller auf Komando gleichzeitig die Legierungen aller ihrer Motoren umgestellt haben.
Ich habe hier wieder etwas "Zündstoff" für die - Vollsynth oder HC Öl - Debatte!
Nachdem Megol einige neue Produkte im Programm hat (vor allem für mich interessant ist ein 5W30 HC Öl welches den neuen Opel Longlife Freigaben entspricht) habe ich bei denen mal nachgehakt wie es sein kann, dass Opel ein HC Öl für 30000KM Wechselintervall freigibt - und ob denn nicht das 5W40 Vollsynth das eigentlich hochwertigere Öl wäre.
Folgende Antwort habe ich daraufhin direkt von Meguin erhalten:
"...vielleicht beginnen wir mit Ihrer Aussage, dass einige der von Opel freigegeben Öle "nur" auf HC basieren. Das ist wohl richtig, aber der Hinweis "nur" ist technisch so nicht begründet. Vom techn. Leistungsvermögen nehmen sich PAO (vollsynthetische) und HC Grundöle nicht viel. Der entscheidene Vorteil der HC Grundöle liegt in der Schmierfähigkeit (eine der wichtigsten Eigenschaften eines Motorenöles), denn vollsynth. Grundöle haben keine eigene Schmierfähigkeit - diese muss durch Additive dem Öl erst wieder "beigebracht" werden. Die PAO-Öle sind wohl im Pourpoint (einsetzbare minus Temperatur) besser, aber für unsere Breitengrade sind Werte von -39°C oder -45°C sowie so nicht relevant. Wie Sie richtig bemerkt haben, ist der Verdampfungsverlust von vollsynth. Produkten besser - aber bei einer Laufleistung von 30.000 km ist auch das nicht entscheidend.
Die Leistungsfähigkeit eines Motorenöls wird auch nicht nur durch das verwendete Grundöl bestimmt, die Kombination Grundöl/Additiv ist entscheidend. Die OEM's bevorzugen heute die HC Grundöle - da Sie bei fast gleicher Leistungsfähigkeit günstiger sind. Aber vor allem wegen der mittlerweile geltenden EURO 4 Abgasnormen werden HC-Öle favorisiert - da hier wesentlich besser Werte erzielt werden. Die Zukunft wird den HC Grundölen gehören - PAO Produkte werden über kurz oder lang im Bereich der Motorenöle keine große Rolle mehr spielen.
Letztendlich bleibt der Einsatz von vollsynth. Produkten oder HC Produkten ein "glaubensakt". Geeignet sind beide Produkte, getestet und erprobt ist das von Opel freigegebene Produkt Quality SAE 5W-30. Das Produkt Quality SAE 5W-30 ist das "modernere" Öl, es ist günstiger und kann mit verlängerten Intervallen genutzt werden.
Ich persönlich, würde zum HC-Produkt greifen - techn. gleichwertig - getestet und günstiger."
Hmm, HC fast so gut wie PAO aber sogar besser geeignet für Euro4 und günstiger?!?
Ist da was dran - wie gesagt die Aussage stammt direkt von Meguin.
@Sterndocktor:
Stimmt die Behauptung, einem PAO Grundöl muss erst durch Additive wieder die Schmierfähigkeit beigebracht werden???
Chris
Das Öl, welches nicht schmiert, möchte ich mal sehen!! Vor allem, welches Additiv packen die denn dazu, damit es schmiert? Etwa Mineralöl oder HC? Dann wäre es ja nicht mehr vollsynthetisch und das hätte der Docktor bei seinen Analysen sicher schon gefunden.
Vermutlich stammt auch diese Antwort mal wieder aus der Propaga... Vertriebsabteilung und dort versucht man eben das HC schönzureden. Damit kann man wohl bessere Geschäfte machen. In unsere Firma wird der Bereich auch 'heiße Luft Abteilung' genannt, weil das eben alles ist, was die produzieren und damit immer Schleier über die Aussagen der Techniker legen. Umso mehr sollten wir und als hier freuen, daß ein Techniker ohne diesen Marketingfilter hier so viel geschrieben hat.
In diesem Artikel, der leider inzwischen kostenpflichtig und aus einer anderen Branche ist, kann man sowas mal sehr schön sehen.
Frag doch Meguin mal nach dem Schmieradditive.