Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

Original geschrieben von Laurin-2008



Zitat:

Original geschrieben von HL66


Ja das stimmt mit den Real Mobil Ölen... hab ich schon vor einigen Wochen gesehen...
die genauen Namen weiß ich nicht aber es gibt ein 5W40 HC Öl nach 229.3,
ein 5W30 Low Saps Öl 229.51 und BMW LL04 ( auch HC) und ein 10W40, da sind mir die Freigaben egal .-)

Auf jeden Fall sind alle Produkte viel zu teuer.

Siehe http://www.motoroele.eu/5-bzw-4-Liter-Gebinde
Beim 5Liter-Kanister ist der Literpreis teuerer als im 1Liter Gebinde?

Auslobung
Mobil Super 3000 X1 5W-40
HC-Synthese-Motorenöl für PKW Otto- und Dieselmotoren (einschliesslich Katalysator und Turbomotoren).
Sehr gute Schmiereigenschaften bei hohen und tiefen Temperaturen.
Übertrifft die Anforderungen namhafter PKW Hersteller!

Freigaben:

•MB 229.3
•VW 502.00 und 505.00
•Opel GM-LL-B-025
•BMW: LL-98
•Namentliche Empfehlung von Porsche
•API: SM/ SL/ SJ/ CF
•ACEA: A3/ B3/ B4
Bitte Herstellerfreigaben beachten!!

Man beachte, die höchstwertigste Freigabe fehlt keine MB 229.5

Gruß

das heißt im Endeffekt für alle laien, die ein Öl nicht selber auf nen Prüfstand nehmen können um festzustellen, ob und wie weit ein Öl die Anforderungen für die Freigaben erfüllt oder übertrifft, daß dieses Mobil-Öl auch nicht mehr kann als das bekannte Praktiker Highstar...nur das es vermutlich doppelt bis dreifach so teuer verkauft wird....

Zitat:

Von Motorreiniger halte ich nicht viel, da diese wenn sie wirken sollten,
vor dem Ölwechsel zugegeben die Schmutzkonzentration deutlich erhöhen.
Das Öl das solange im Motor war soll nun nochmals deutlich mehr Schmutz in Lösung halten.
Feste Ablagerungen werden meine ich nicht aufgelöst. Schlamm könnte den Filter verblocken,
In einigen Beiträgen habe ich gelesen,
das einige nach einer Motorspülung bei den Flachzangen-Profis vom Hof gefahren
und nach 30 Minuten mit verrecktem Motor liegengeblieben sind.
Tüpfeltest.
Benzinmotor
Öl und Filterwechsel, das preiswerte 5W-40 High-Star einfüllen und alle 5.000Km mit Ölfilter wechseln.
Dabei ist am Ölmeßstab die Ölfarbe und die Viskosität visuell zu kontrollieren.
Dazu zur Erinnerung, auf Farb-Tintenstrahldruckerpapier um ein 2Euro-Stück Kreise zeichnen
und alle 200 bis 500Km einen Tropfen Motoröl vom Ölstab mittig aufträufeln.
Km-Stand und Datum festhalten.
Über die ersten
100Km, 200Km, 500Km 750Km, 1000Km usw. kann so visualisiert werden,
ob das Motoröl noch abreinigt oder schon erschöpft ist.
Falls Öl zu schwarz dann umgehend wechseln.
Wenn der Motor noch Anschraubpatronenfilter hat
sollten größere Wechselpatronen gegen den zu erwartenden Ölschlamm angeschraubt werden.
Alles das sollte billiger als eine Zerlegung sein.

Gruß
Wie immer ist mein Beitrag meine persönliche Meinung.
Umsetzung meiner Beschreibungen eigenverantwortlich ohne Gewähr.

Hallo Laurin-2008,

danke für gestrige, nachvollziehbare Abhandlung zum Thema divergierender Anzahl von Ölfilter-Zulauf-Bohrungen.

Dazu ergänzend, die von Dir hier erwähnten "größeren" Anschraub-Filterpatronen.

Nach welchen Kriterien wären diese wählbar? Ausser den Anschlüssen müssen auch Rücklaufsperre und Überdruck korrekt sein, oder?

siehe technische Daten eines verwendeten Bosch-Filters:

http://www.100pro-ersatzteile.de/.../productdetail.jsp?...

Ich suche bereits seit längerem vergeblich solche für u.a.diese Fahrzeuge:

http://www.100pro-ersatzteile.de/.../parts.jsp?...

http://www.100pro-ersatzteile.de/.../parts.jsp?...

MannHummel- Nr. wären: W 712/8 bzw. GT 712/8 und W 712/16.

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von HJW1954



Hallo Laurin-2008,

danke für gestrige, nachvollziehbare Abhandlung zum Thema divergierender Anzahl von Ölfilter-Zulauf-Bohrungen.
Dazu ergänzend, die von Dir hier erwähnten "größeren" Anschraub-Filterpatronen.

Nach welchen Kriterien wären diese wählbar?
Ausser den Anschlüssen müssen auch Rücklaufsperre und Überdruck korrekt sein, oder?

siehe technische Daten eines verwendeten Bosch-Filters:
Ich suche bereits seit längerem vergeblich solche für u.a.diese Fahrzeuge:

Grüße

Aufrufen der Seiten war ohne Ergebnis

http://www.100pro-ersatzteile.de/.../parts.jsp?...http://www.100pro-ersatzteile.de/.../parts.jsp?...

MannHummel- Nr. wären: W 712/8 bzw. GT 712/8 und W 712/16.

Hallo,
das machen wir doch glatt.

Wer also eine größere Ölfilterpatrone anschrauben möchte/kann
sollte im Mann & Hummel Produktkatalog
die Abmessungen, Anschraubgewinde, Dichtkreis, Bypassöffnungsdruck, Rückflußverhinderer
und den Montagefreiraum am Motor genau prüfen
und mit seiner alten Patrone vergleichen. Wer eine kleine ÖFP ohne Bypass hat,
kann meines Erachtens ohne Bedenken einen große mit 2,5bar Bypass anschrauben.
Denn auch sein Motor hat einen Bypass, der aber am/im Filterflansch fest montiert ist.

Suche bei Mann den Typ
Bei Preisroboter immer über Typ und über EAN-Code suchen
W 840 EAN-Code 4011558708108
http://www.preisroboter.de/search.php?...
W 920/38 EAN-Code 4011558729400
http://www.preisroboter.de/search.php?...

http://www.mann-hummel.com/.../index.html?...

Der größere Typ W 840 hat nur 1bar Bypassöffnungsdruck,
Meiner Meinung nach unkritisch
da diese Filter sowieso nur Schutzfilter sind.
Da der Druckverlust über die Filterfläche annähernd proportional ist
soll uns ein Gedankenmodell, wir falten dazu ein DIN A4 Blatt, mehr Verständnis bringen.

Beispiel: Der Druckverlust durch den Volumenstrom und Viskosität,
über eine Filterfläche so groß wie ein DIN A4 Blatt beträgt 0,1bar.
Würde der Filter um die Hälfte der Fläche verstopfen würde der
Druckverlust auf >0,2bar ansteigen. ( Falte das Blatt um die Hälfte)
Würde die Restfläche, um die Hälfte der Fläche verstopfen,
würde der Druckverlust auf >0,4bar ansteigen ( Falte das halbe Blatt um die Hälfte )
Würde die Restfläche um die Hälfte der Fläche verstopfen,
würde der Druckverlust auf >0,8bar ansteigen ( Falte das viertel Blatt um die Hälfte )
usw. bei >1,6bar hätte ich nur 1/16 der Fläche.

Nun falte das Blatt auf, die Knicke von 16 Rechtecken werden sichtbar.

Ergänzung zum vorherigen Beitrag
Die Bohrungen im Einlaufkreis dienen auch als Strömungsverteiler.
Sodaß das Filterelement theoretisch gleichmäßig über die Falten angeströmt wird.
Bei Elementen mit Rückfluß-Sperre erfolgt die Anströmung über den sich öffnenden Ringspalt
der sich beim Anheben des Gummitellers bildet.

Gruß

Wie immer ist mein Beitrag meine persönliche Meinung.
Umsetzung meiner Beschreibungen ist eigenverantwortlich ohne Gewähr.

apropo filter:

in meinen oldies ist z.t. der oc47 verbaut.
dann gibt es noch den oc295, der fast genauso aussieht. im inneren meine ich nur zusätzlich so eine gummilippe gesehen zu haben (rücklaufsperre?)

wäre es irgendwie von vorteil, auf den oc295 zu wechseln?
rücklaufsperre brauche ich ja eigentlich nicht, da der filter quasi hängt. oder hat der oc295 noch andere vorteile?

Ähnliche Themen

HJW1954.................................

alle 5000 km Öl wechseln ?

Das halte ich für ein wenig sehr übertrieben. Und warum sollten die Motorreiniger nix taugen oder gar schädlich sein ?

Also ich lese diesen Fred schon über eine geraume Zeit aber was mich dabei einfach stört das vieles "hören sagen" ist und nicht belegt werden kann.

Und dann immer diese Mobil Beweihräucherung. Entgegen den Herstellernormen.....ich weiss nicht, fahre ja selber nen TDI mit DPF und ich käm im Traum nicht auf die Idee was anders als 507.00 zu fahren.

Warum denn auch ?

Mag sein das es vielleicht leistungsfähigere Öle gibt aber warum sollte ich von der Norm abweichen ?

Anscheinend schenkt keiner hier in dem Forum den Volkswagen Ingenieuren gross Glauben aber dem "Sterndock" oder was ?

Also ich will ja nicht stänkern aber zusammengefasst heisst das eigentlich nur "nimm Mobil + keine Additive" und wenns ein Diesel ist schütt noch 2 Takt Öl rein.

Mit Verlaub ich halte das für na sagen wir mal sehr "eigen".

Ich hab nen Freund der fährt nebenbei am WE Taxi und den hab ich extra angespitzt mal "Hans und Franz" zu fragen wegen dem 2 Takt Öl. Das Ergebnis ist einfach zu schildern, jeder mit keiner Ausnahme hat ihn angesehen als wolle er denen heizdecken zu 400,00 € das Stück verkaufen.

So, jetzt wird mir hier wohl gleich mächtig kalter Wind entgegenschlagen aber na ja.......wollen mal sehen.

ölige Grüsse

Sascha

Zitat:

Original geschrieben von Laurin-2008


Dank der Euro-Norm, kühleres Motoröl durch die Öl-Wasser-Wärmetauscher.
Große kommende Ereignisse werfen immer Ihre Schatten voraus.
Die Ära der Knalltopftreiblinge geht zu Ende,
F & E, Innovation wird zurückgefahren.

Das Öl in meinem älteren Auto wird doch durch neuere Normen nicht kühler und ausserdem kann man nie genug Schmierreserven haben.

Zitat:

Wir sind, die letzte Generarion, die mit Freude den Verbrennungsmotor fahren.

🙁

Zitat:

Original geschrieben von s-wing


Und warum sollten die Motorreiniger nix taugen oder gar schädlich sein ?

Bei Autos, die 10 *übertreib* Jahre keinen Ölwechsel gesehen haben, mag das sinnvoll sein. Normalerweise halte ich das aber für überflüssig. Bei Autos mit Ölkühler, wo ein Teil der Altöls im Kreislauf bleibt, sogar für kontraproduktiv, weil das Reinigungsmittel das neue Öl gleich wieder belastet.

und selbst bei meinem Auto (ohne Ölkühler) bleibt laut Handbuch auch bei gleichzeitigem Wechsel der Ölfilterpatrone noch ca. 0,6l altes Öl im Motor! Irgendwie würde ich mich da nicht sonderlich gut fühlen.

Zitat:

Und dann immer diese Mobil Beweihräucherung.

Keine Sorge, das ist Geschichte. Dafür hat Mobil höchstpersönlich gesorgt.

Zitat:

Original geschrieben von s-wing


HJW1954.................................

......................................
Und dann immer diese Mobil Beweihräucherung. Entgegen den Herstellernormen.....ich weiss nicht, fahre ja selber nen TDI mit DPF und ich käm im Traum nicht auf die Idee was anders als 507.00 zu fahren.

Warum denn auch ?

Mag sein das es vielleicht leistungsfähigere Öle gibt aber warum sollte ich von der Norm abweichen ?
.............................................................
........................................................................

ölige Grüsse

Sascha

Öle nach VW 50700 sind lt.

http://sas-origin.onstreammedia.com/.../index.html

doch sehr sehr gut, was gäbe es da für Zweifel, außer vielleicht dem Preis.

VolV40.............

das is ja mal nen richtig geiler Link, super !!!!!!!!!!!!!

Ja man könnte den Preis anführen aber auch nicht so wirklich denn wenn man teilweise den Preis für nen 5Liter Kanister zumindest vernünftiges Öl nimmt kann man auch nich mehr wirklich viel gegenüber dem LLIII sparen.

Als Presi für das LLIII lege ich jetzt mal nicht den real Preis für 5 Liter Castrol für 99,90 € zugrunde.....hahahahaha

Hab mir heute Motul Specific 504.00 - 507.00 für 55,00 € gekauft.

Mal gespannt wie das so ist.

Gruss

Sascha

Bezüglich Zweitaktöl zum Diesel hinzugeben:

http://www.google.com/url?...

Jetzt klar warum?

Zitat:

Original geschrieben von s-wing


HJW1954.................................

alle 5000 km Öl wechseln ?

Das halte ich für ein wenig sehr übertrieben. Und warum sollten die Motorreiniger nix taugen oder gar schädlich sein ?

Also ich lese diesen Fred schon über eine geraume Zeit aber was mich dabei einfach stört das vieles "hören sagen" ist und nicht belegt werden kann.

Und dann immer diese Mobil Beweihräucherung. Entgegen den Herstellernormen.....ich weiss nicht, fahre ja selber nen TDI mit DPF und ich käm im Traum nicht auf die Idee was anders als 507.00 zu fahren.

Warum denn auch ?

Mag sein das es vielleicht leistungsfähigere Öle gibt aber warum sollte ich von der Norm abweichen ?

Anscheinend schenkt keiner hier in dem Forum den Volkswagen Ingenieuren gross Glauben aber dem "Sterndock" oder was ?

Also ich will ja nicht stänkern aber zusammengefasst heisst das eigentlich nur "nimm Mobil + keine Additive" und wenns ein Diesel ist schütt noch 2 Takt Öl rein.

Mit Verlaub ich halte das für na sagen wir mal sehr "eigen".

Ich hab nen Freund der fährt nebenbei am WE Taxi und den hab ich extra angespitzt mal "Hans und Franz" zu fragen wegen dem 2 Takt Öl. Das Ergebnis ist einfach zu schildern, jeder mit keiner Ausnahme hat ihn angesehen als wolle er denen heizdecken zu 400,00 € das Stück verkaufen.

So, jetzt wird mir hier wohl gleich mächtig kalter Wind entgegenschlagen aber na ja.......wollen mal sehen.

ölige Grüsse

Sascha

@brainstormer,

das ist absolut einleuchtend und das wusste ich auch nur auf die Idee zu kommen und 2Takt Öl da reinzuhauen halte ich für recht weither geholt.

Ist mir egal ob ihr euren Sterndock huldigt oder nicht aber kein Mensch den ich kenne oder gefragt habe weiss was davon.

Ich werde mit Sicherheit kein 2Takt Öl in meinen Tank kippen.
Vor allem nicht auf die Aussagen von irgendwelchen Schreiberlingen aus dem Netz.

Ausserdem warum sollten die Additivhersteller so blöd sein und ix dergleichen anbieten.....tut mir leid, ich halte das für Blödsinn.
Auch wenn das Öl vielleicht gut verbrennt und keine Rückstände hinterlässt so ist es doch wohl für was anderes konzipiert worden und nicht um Einspritzpumpen zu schmieren.

Euer Daimler Doc hat auch mal geschrieben das die Schmierung durch Schwefel mehr schlecht als recht funktioniert..........also doch nicht so schlimm für die Pumpen ?

Mich nervt nur das es jeder besser weiss als die die sich hauptberuflich und täglich damit beschäftigen.
Ich kann mich nur wiederholen.....wenn ich Liqui Moly, Mathy, Wynns usw wäre dann hätte ich bestimmt was in der Richtung unternommen oder ? Die wollen doch Kohle machen, klar warum auch nich.
Genauso weiss ich nich warum die Premiumkraftstoffe immer so nieder geredet werden wo es doch nachweislich vom ADAC getestet und als leistungssteigernd und spritsparend benannt wurde.
Shell noch mehr wie Aral. Mir ist klar das sich die Grössenordnungen im 0,1 - 0,2 l Bereich befinden. genauso die Leistungszuwächse aber andersrum kann man ja wohl kaum erwarten mit nem Liter Sprit 10 PS mehr raus zu kitzeln, oder ?
Andersrum muss ich sagen hab ich damals, noch bevor es V-Power gab mal das Shell Optimax, grad als es neu rauskam getankt. Da bin ich wirklich auf der gleichen Strecke wo ich sonst gefahren bin in Drehzahlbegrenzer gekommen und die Tachonadel war da wo schon lange keine Ziffern mehr standen.......

Ein Schelm wer jetzt denkt..........

Schöne Grüsse

Zitat:

"MannHummel- Nr. wären: W 712/8 bzw. GT 712/8 und W 712/16."

Hallo,
das machen wir doch glatt.

Wer also eine größere Ölfilterpatrone anschrauben möchte/kann
sollte im Mann & Hummel Produktkatalog
die Abmessungen, Anschraubgewinde, Dichtkreis, Bypassöffnungsdruck, Rückflußverhinderer
und den Montagefreiraum am Motor genau prüfen
und mit seiner alten Patrone vergleichen. Wer eine kleine ÖFP ohne Bypass hat,
kann meines Erachtens ohne Bedenken einen große mit 2,5bar Bypass anschrauben.
Denn auch sein Motor hat einen Bypass, der aber am/im Filterflansch fest montiert ist.

Suche bei Mann den Typ
Bei Preisroboter immer über Typ und über EAN-Code suchen
W 840 EAN-Code 4011558708108
http://www.preisroboter.de/search.php?...
W 920/38 EAN-Code 4011558729400
http://www.preisroboter.de/search.php?...

http://www.mann-hummel.com/.../index.html?...

Der größere Typ W 840 hat nur 1bar Bypassöffnungsdruck,
Meiner Meinung nach unkritisch
da diese Filter sowieso nur Schutzfilter sind.
Da der Druckverlust über die Filterfläche annähernd proportional ist
soll uns ein Gedankenmodell, wir falten dazu ein DIN A4 Blatt, mehr Verständnis bringen.

Beispiel: Der Druckverlust durch den Volumenstrom und Viskosität,
über eine Filterfläche so groß wie ein DIN A4 Blatt beträgt 0,1bar.
Würde der Filter um die Hälfte der Fläche verstopfen würde der
Druckverlust auf >0,2bar ansteigen. ( Falte das Blatt um die Hälfte)
Würde die Restfläche, um die Hälfte der Fläche verstopfen,
würde der Druckverlust auf >0,4bar ansteigen ( Falte das halbe Blatt um die Hälfte )
Würde die Restfläche um die Hälfte der Fläche verstopfen,
würde der Druckverlust auf >0,8bar ansteigen ( Falte das viertel Blatt um die Hälfte )
usw. bei >1,6bar hätte ich nur 1/16 der Fläche.

Nun falte das Blatt auf, die Knicke von 16 Rechtecken werden sichtbar.

Ergänzung zum vorherigen Beitrag
Die Bohrungen im Einlaufkreis dienen auch als Strömungsverteiler.
Sodaß das Filterelement theoretisch gleichmäßig über die Falten angeströmt wird.
Bei Elementen mit Rückfluß-Sperre erfolgt die Anströmung über den sich öffnenden Ringspalt
der sich beim Anheben des Gummitellers bildet.

Gruß

Wie immer ist mein Beitrag meine persönliche Meinung.
Umsetzung meiner Beschreibungen ist eigenverantwortlich ohne Gewähr.

Hallo,

pardon wg. Links. Nach dem ursprünglichen, längeren Post wollte ich diese per Vorschau überprüfen, aber da grinsten mich Motor-Talk-Mechaniker an und behaupteten, sie würden gerade für mich schrauben. Tatsächlich hatten diese lediglich meinen Text vernichtet. *g*

Deshalb und da ich weg wollte verzichtete ich beim neuerlichen Versuch auf die Vorschau.

Auf dieser, mE gut sortierten, Ersatzteil-Seite besteht eine relativ große Auswahl an namhaften Filterherstellern, meist mindestens 5-8 Hersteller. Auch wg. teils unterschiedlichen Massangaben, vorrangig betr. Bauhöhen, interessant.

Dort sollten die Links zu meinen beiden meist benötigeten Filtertypen führen. Beide jeweils mit Überdruck-Bypass und Rücklaufsperre.

Der 712/8er ( Überdruck 1,5 bar - Rücklauf 0,12 bar, mir bekannte Bauhöhen 87-92 mm) begleitet mich seit dem ersten Citroen CX vor 30 Jahren und war/ist der PSA - Anschraubfilter, durch fast alle Modellreihen seither, schlechthin. Aktuell benötigen wir diesen Typ für 3 Franzosen-Zitronen.

Die 206er haben seit Baujahr 07/2000, wie der meiner jüngsten Tochter, ein Filterelement. Da erübrigt sich das Thema "größerer Filter".

Der 712/16er (1,2 bar und ?bar, übliche Bauhöhen 67-74mm)) ist ein verbreiteter Fiat/Alfa Romeo - Filter, ua 145-156er, mein Sohn fährt einen 156er 2.0 TS.

Grüße

Ps. Nun überlege ich mir tolerierbare Bar-Werte und begebe mich damit auf die neuerliche Suche.

@Swing

Du hast es dir dosch schon selbst beantwortet !!

Schwefel schmiert mehr SCHLECHT als RECHT !!! Betonung liegt auf SCHLECHT !!!

Mein Dad kippt auch immer "Takt Öl bei seinem alten Diesel Ducato in den tank .

Würdest du mal hören wie der danach läuft im vergl.zu vorher würdest du es auch machen .

Garantiert !!!

Auch mal was vorher ausprobieren dann skeptisch sein nicht aber erst vorher schon

Gruß Hunter

Ne lass mal, ich kipp mir lieber

http://www.motul.de/i/prd/prod_auto/dies_sys_clean.htm

in den Tank.

Da hab ich dann ein gutes Gefühl !!!!!!

Grüsse

Zitat:

Original geschrieben von s-wing


Da hab ich dann ein gutes Gefühl !!!!!!

Grüsse

Habe ich mit dem 2 Takt Öl auch ! 😁 und da nach 100000 Km mit 2 Takt Öl noch nix passiert ist und der Motor mit über 250000 Km schnurrt wie neu kanns so verkehrt net sein . 😉

Nur mein Öl ist best. billiger wieder Motul Zusatz 😁

Gruß Hunter

Zitat:

Andersrum muss ich sagen hab ich damals, noch bevor es V-Power gab mal das Shell Optimax, grad als es neu rauskam getankt. Da bin ich wirklich auf der gleichen Strecke wo ich sonst gefahren bin in Drehzahlbegrenzer gekommen und die Tachonadel war da wo schon lange keine Ziffern mehr standen.......

Ein Schelm wer jetzt denkt..........

Schöne Grüsse

Einfach ab und an Tachobeguckungsglas putzen, vielleicht auch noch die Frontscheibe, schon gibt's Durchblick. Naja, a bissle zumindest.

Die Mantas sind verschieden, einige Mantafahrer leben noch.
Biologisch logisch.

Grüße

Ps. Ignoranz und Ahnungslosigkeit kann selbst durch 2-Takt-Ö nicht geheilt werden. Späßle ..., ein Schelm.l

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