Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von WOB
Original geschrieben von Smileymanni
Zitat:
Original geschrieben von WOB
Original geschrieben von WOBZitat:
Schreck laß nach: das Praktiker High Star taucht mit seiner Verkaufsbezeichnung in der aktuellen MB 229.3 -Liste nicht mehr auf 🙁
- erstaunlicherweise das Addinol Super light MV046 auch nicht mehr 😉
Power Oil 5W40 topsynth steht da; oha
Stand: 16.01.2009
Zitat:
Original geschrieben von WOB
Das MV 0546 und das High Star stehen jetzt wieder drin. Die Anderen werden wohl in kürze auch nachgetragen.Zitat:
Meinem Kenntnisstand nach, sind die Freigaben nach 2-Jahresfrist ausgelaufen, aber von Addinol längst neu beantragt. Die folgenden Öle sollten also auch bald wieder in der BE-VO Blatt 229.3 auftauchen:
Super light MV 0546, Ultra light MV 046, Super visco MV 0556 und das High Star 5W40
MfG
Zitat:
Original geschrieben von WOB
Ohne die Störenfriede, die du gerne gesperrt sehen würdest, wären dümmliche Aussagen wie:Zitat:
Original geschrieben von jw61
...
Hier vermisse ich ein konsequentes Einschreiten der Mods, nicht etwa um diesen Thread zu schließen, sondern um die Störenfriede zur Ruhe zu ermahnen und im Wiederholungsfalle zu sperren.Ölhersteller bedienen sich bei der Erstellung ihrer Erklärungen beim Sterndocktor.
LinkSterndocktor hat gewisse Öle bei DC analysiert
LinkSterndocktor ist bei Mercedes für die Untersuchung und Freigaben der Öle zuständig.
LinkSterndocktor ist bei DC in der Motorenentwicklung tätig.
LinkSterndocktor hat ein Buch geschrieben
Linkund die daraus gezogenen Schlussfolgerungen noch immer an der Tagesordnung.
Da diese Aussagen von leichtgläubigen Usern auch immer für die Argumentation zum Thema "Welches ist das beste Motoröl" herhalten durften und gebetsmühlenartig vorgetragen wurden, war es auch dem Thema und diesem Thread dienlich diesen Quatsch zu entlarven und mit Sicherheit nicht Off-Topic.
Genau wie die SD/GF Sache. Wurde ja auch lange als Quatsch abgetan und sich, bis es nicht mehr ging, mit Händen und Füßen gegen gewehrt.
Die klaren Widersprüche obwohl nur wenige Monate auseinander liegend bis heute schöngeredet.Auch damals konnte man die gleichen "Störenfriede raus" Rufe der üblichen Verdächtigen lesen.
Es wird sich immer wieder beschwert, dass man sich über einen längst gesperrten (mittlerweile in fast allen Foren in denen er aktiv war) User auslässt und seine Beiträge auf Ungereimtheiten abklopft.
Wenn die Fake Vita des Users aber ein Hauptbestandteil der Argumentation darstellt, geht das kritische Auseinandersetzen mit dem Thema Motoröl nunmal hier nicht anders.
Traurig aber wahr.Anstatt bestimmte User hier mal einsehen, dass sie von SD/GF verarscht wurden, würde man am liebsten so weitermachen, als ob nichts geschehen wär.
MfG
Hallo Freunde, jetzt muss ich auch mal dazu was fragen. In der Sache mit dem Motorenöl und den Artikeln die SD dazu geschrieben hat. Meint Ihr, wenn ich Euch da richtig verstanden habe, dass die Aussagen von SD nicht richtig waren? Es geht mir um folgendes. Ich habe auch den Thread mit dem Zweitaktöl im Dieselmotor gelesen. Und da hat er ja absolut eine Beimischung von 2-T-Öl im Diesel empfohlen. Und er meinte auch das die meisten Taxifahrer das auch so machen. Ich habe mittlerweile 4 Taxifahrer gefragt, darunter alte Hasen, die das nicht nur als Studenten-Nebenjob machen. Und die sagten mir einhellig das sie von sowas noch nie gehört hätten, bzw. es auch nicht so handhaben würden und 2-T-Öl in den Diesel mischen. Ist das ganze mit dem 2-T-Öl denn auch ein Märchen? Lg Tom:-)
Zitat:
Original geschrieben von Sportler35
Die Aussage, dass dies die meisten Taxifahrer machen, ist natürlich nachvollziehbarer Blödsinn. Woher sollte Sterndocktor wissen, was und wie die meisten Taxifahrer tanken?Zitat:
Es geht mir um folgendes. Ich habe auch den Thread mit dem Zweitaktöl im Dieselmotor gelesen. Und da hat er ja absolut eine Beimischung von 2-T-Öl im Diesel empfohlen. Und er /SD) meinte auch das die meisten Taxifahrer das auch so machen. Ich habe mittlerweile 4 Taxifahrer gefragt, darunter alte Hasen, die das nicht nur als Studenten-Nebenjob machen. Und die sagten mir einhellig das sie von sowas noch nie gehört hätten, bzw. es auch nicht so handhaben würden und 2-T-Öl in den Diesel mischen.
Zitat:
Original geschrieben von Sportler35
Dies ist kein Märchen, wie Du aber wissen solltest, wenn Du den entsprechenden Thread tatsächlich gelesen hast. In Hinsicht auf die Abgaswerte und die Laufruhe des Motors bringts wohl wirklich was, ob Zweitaktöl tatsächlich den Verschleiss von Injektoren oder Einspritzpumpen reduziert, lässt sich wohl erst nachweisen, wenn mal ein defektes Teil untersucht und vermessen wurde!?Zitat:
Ist das ganze mit dem 2-T-Öl denn auch ein Märchen?
P.S.: Dass ellenlange Zitat hättest Du dir ruhig sparen können!😉
Mag ja sein, dass Sterndocs Aussagen beim ein oder anderen Punkt zu hinterfragen sind.
Dennoch denke ich, dass er der einzige echte Fachmann hier war.
Ohne ihn würde ich den Wagen meiner Frau noch immer mit 10W40 befüllen,
was bei Kurzstrecke sicher nicht gut ist.
Fahre seit 2 J. Mobil 1, wenn man den Ventildeckel abschraubt ist alles blitzblank.
Ferner hat er auch viele gute Öle benannt, es muss sicher nicht das Mobil 1 sein.
Ich denke, beim Öl nicht am falschen Ende zu sparen, das verdanken viele hier Sterndock.
Man mag zur Person Sterndocktor stehen wie man will.
Unbestreitbar ist, dass er als erster überprüfbare Fakten zum Thema Motoröl hier in Motortalk eingebracht hat.
Jetzt alle Aussagen von ihm wegen persönlicher Diskrepanzen zu verunglimpfen, finde ich schon etwas, naja sagen wir mal, dümmlich.
Mich hat er dazu gebracht, mich im Rahmen meines Studiums, näher mit Tribologie zu beschäftigen. Und bisher deckt sich das inhaltlich zu 99% mit dem was er hier zum Besten gab.
Mit bestimmten Personen, die hier wiederholt versuchen mit Wortklaubereien den Thread zu zerstören, habe ich einfach nur Mitleid.
Manche Menschen scheinen im Leben nicht genug gefordert zu werden, sodass sie im Inet auf Biegen und Brechen Streit suchen.
Wenn man zu diesem Personenkreis gehört, dann sollte man das aber bitte per Pn ausmachen und nicht den Thread mit ihren wirren, sinnentstellten und "manipulierten Zitaten" oder auch persönlichen Anfeindungen zumüllen. Daraus wird nur die wahre Intention diverser User hier ersichtlich, nämlich die Zerstörung des Threads.
Gruß
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Ich habe mir das von Imchlehman freundlicherweise verlinkte Tool
auf http://www.lubrizol.com/acea2008/rptooloverlay/RP/PC/index.html
mal angesehen.
Wirklich sehr schön.
Allerdings, bei MB 229.1 ist als "Baseline" Acea A3/B3-04 angegeben, bei VW 50200 (die ja als "strengste" nicht LL-Norm für Saugbenziner von VW gilt) ist Acea A2-96 als Baseline vermerkt.
Im Diagramm erscheint die 229.1 im Bereich "wear" und "psiton deposits" deutlich "strenger" als die 502 00
Irgendwo war mal zu lesen, das 229.1 eine Aufgebohrte Acea A2 ist... *gruebel*
Meinungen hierzu?
Ich kenne es auch eher andersherum 502.00 mindestens A3/B3 und 229.1 mindestens A2/B2
Selbst die ältere 500.00 ist doch nur von A3/B3 Ölen zu schaffen gewesen.
MfG
Da sind viele Fehler drin, so ist bei VW 504.00/507.00 der SA Wert mit <= 1,5 % angegeben, statt 0,6 %.
Zitat:
Original geschrieben von unbrakeable
Alles in Allem scheinen diese Punkte meine frühere Interpretation der Ursache der Verbrauchsminderung zu bestätigen:
Mit einem qualitativ hochwertigen, vollsynthetischen 0W-40er Öl kann entgegen der Meinung Vieler sogar ein betagter Ottomotor vom Konstruktionsstand Ende der 80er Jahre mit insgesamt geringeren Kosten (Öl + Kraftstoff) betrieben werden, als mit einem teilsynthetischen 10W-40er oder selbst dem billigsten 15W-40er (Beispiel für eine Jahresfahrleistung von 15.000 km: Mehrkosten fürs Öl (4 l zu 8 € / l gegenüber 2 € / l): 24 €, Ersparnis Kraftstoffkosten (-0,35 l / 100 km zu 1,15 € / l): 60 €).Wie gesagt, dass Ganze sehe ich jetzt nicht als „Absolution“ für dieses eine Öl, nun das beste für jeden Motor zu sein. Aber manchmal lohnt sich auch ein – wie ich anfänglich empfand – „gewagtes“ Experiment. Aber was hätte mir denn passieren können, außer dass der Motor das teure Öl nur so weggesoffen hätte? 😉
„Öligen“ Gruß
Hallo unbrakeable,
vielen Dank für deine Fleißarbeit auf Seite 1038.
In dieser Fleißarbeit ist mir aufgefallen,
daß die Erfassung über den Einsatz mit Winter- und Sommerreifen erfolgt ist.
Folgendes möchte ich dazu bemerken.
Im Winter, der kälteren Jahreszeit verbrauchen Motore funktionsbedingt etwas mehr Kraftstoff,
da der atmosphärische Füllungsgrad über die Luftdichte höher ist,
wird auch mehr eingespritzt.
Dazu ist auch in der kälteren Jahreszeit der Reifen-Abrollwiderstand höher.
Wenn dann noch beim saisonalen Wechsel auf breitere Sommerreifen umgerüstet
wird steigt er nochmals an.
Ich denke, daß nur mit Deiner vorausschauenden, verhaltenen Fahrweise diese Ergebnisse erreicht wurden.
Bei Rollwiderstandsoptimierten Reifen liegt das mögliche Einsparpotential bei Geschwindigkeiten unter 100Km/h.
Mit abgefahrenen Reifen ist der Abrollumfang kleiner und somit stellt sich auch ein Mehrverbrauch in ähnlicher Höhe ein.
Ähnliches gilt auch für das Gewicht der Kompletträder.
Kraftstoffeinsparung über vollsynthetische Öle durch geringere Flüssigkeitsreibung und geringere Pumpförderleistungen liegen nach meiner Kenntnis, im Vergleich zu mineralischen Ölen bei ca. 3% bis 5%. Und das sowohl in der Praxis, als auch auf dem Prüfstand wo diese Werte in Eurozyklen gefahren werden. Das habe ich in diversen Zeitschriften gelesen bzw. in Vorträgen erfahren.
(Fahre selbst vorzugweise nur Vollsyntheter, dabei ist es mir auch aufgefallen)
Rollwiderstände von Sommerreifen/Winterreifen
werden nur von einigen Zeitschriften im Reifentest, am Trommel-Prüfstand gefahren.
Als Beispiel, siehe die Reifentests zu den verschiedenen Größen von Sommer- und Winterreifen.
http://www.oeamtc.at/tests/reifen/
und den Spezialtest zu den profilgleichen Breitreifen
185/65 R15 88T, 195/65R15 91T 195/65R15 91H
unter
http://www.oeamtc.at/.../frameset.php?...
Daraus kann man erkennen, daß bei gleicher Marke und gleichem Reifenprofil
durch eine andere Gummimischung
bzw. mit einer für höhere Geschwindigkeiten ausgelegte Karkasse
andere Rollwiderstandswerte ( Kraftstoffverbräuche ) erreicht werden
Auf keinen Fall will ich Deinen Betrag herabwürdigen.
Wenn nur mehr Foristen so konstruktiv mit arbeiten würden,
wären wir schon weiter und alle wüssten
welche von den Ölfreigaben die höherwertigen sind,
welche Öle die besten Grundölmischungen und
welche die besseren Additivpakete ab welchem Jahr haben
und preiswert sind. ( ihren Preis wert sind )
Den Markenname und Preis sagt nichts über die reale Qualität aus.
Ich denke, viele verwechseln hier im gefestigten falschen Glauben
gefühlte Qualität mit technisch nachprüfbarer Qualität.
Preise.
Obwohl bei verstärkter Nachfrage das Produkt in der Herstellung billiger wird
und sich die Umschlagsgeschwindigkeit erhöht, steigt der Verkaufspreis.
Somit werden die Motoröle die hier hervorgehoben werden kurzfristig im Preis steigen.
Also erweisen wir uns mit einer Fokussierung einen Bärendienst
Gute Fahrt.
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Im Winter, der kälteren Jahreszeit verbrauchen Motore funktionsbedingt etwas mehr Kraftstoff,
da der atmosphärische Füllungsgrad über die Luftdichte höher ist,
wird auch mehr eingespritzt.
Das ist ein Denkfehler. In diesem Fall würde der Motor mehr Leistung abgeben, und das Auto würde schneller fahren, was der Fahrer aber durch weniger Gas geben wieder kompensiert. Die kältere und sauerstoffreichere Luft dürfte im Gegenteil sogar positive Auswirkungen auf den Wirkungsgrad haben.
Falls Du aber eine Dauervollgasfahrt in Nardo meinst, dürftest Du Recht haben. 😉
Motoren verbrauchen im Winter mehr Treibstoff, weil die Aufwärmphase länger ist.
Weitere Effekte wie Rollwiderstand mal außen vor gelassen.
Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
Das ist ein Denkfehler. In diesem Fall würde der Motor mehr Leistung abgeben, und das Auto würde schneller fahren, was der Fahrer aber durch weniger Gas geben wieder kompensiert. Die kältere und sauerstoffreichere Luft dürfte im Gegenteil sogar positive Auswirkungen auf den Wirkungsgrad haben.Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Im Winter, der kälteren Jahreszeit verbrauchen Motore funktionsbedingt etwas mehr Kraftstoff,
da der atmosphärische Füllungsgrad über die Luftdichte höher ist,
wird auch mehr eingespritzt.
Falls Du aber eine Dauervollgasfahrt in Nardo meinst, dürftest Du Recht haben. 😉Motoren verbrauchen im Winter mehr Treibstoff, weil die Aufwärmphase länger ist.
Weitere Effekte wie Rollwiderstand mal außen vor gelassen.
Höherer Verbrauch in der Anwärmphase ist klar.
Das habe ich als Vielfahrer nicht gemeint.
Nun ja, ich hatte immer gedacht das die Steuerung die Ansaugtemperatur und die Luftmasse misst.
Eine höhere Luftdichte durch Temperatur oder Luftdruck sollte doch auf den Luftwiderstand wirken,
merkwürdigerweise erreichen wie Du schreibst in Nardo bei morgendlichen Temperaturen die PKWs ein höhers Vmax.
Ist diese Gegend besonders waldreich das mehr Sauerstoff in der Luft liegt?
Wie auch immer, welche Steigerung der Endgeschwindigkeit würden 5PS Leistungszuwachs bei normalen PKWs bringen, 2 oder 3Km/h.
Also KKV.
Die Summe machts.
Ich werde die Angelegenheit des höheren Verbrauchs im Winter für euch noch komplizieren: es gibt Sommer und Winterbenzin. Nicht nur für Diesel, nein auch für Benziner.
Der Energieinhalt wird mit Zugabe und Weglassen von Alkoholen auch geändert. Dazu die Literangabe, die sich mit der Dichte ändert, obwohl nicht mehr g/Kwh verbraucht wurden.
Super schwankt von 0,72 ---0,77kg/cbm das sind 7%.
So, biddeschöön😁
Zitat:
Original geschrieben von brainstormer
Irgendwo war mal zu lesen, das 229.1 eine Aufgebohrte Acea A2 ist... *gruebel*Meinungen hierzu?
Hallo brainstormer,
Im Keller habe ich noch drei Nostalgie Kanister gefunden,
wollte mal einen 20Liter Kanister umfüllen.
4 Liter Blechdose
Valvoline Syn Power 5W – 50
Text; Fully Synthetic, übertrifft leicht die Anforderungen gemäß
CCMC G-5 / D-4 PD-2
VW 500.00 und 505.00
Bmw Spezialöl
MB, trifft aktuelle Anforderungen der Vorgaben für PKW
5 Liter Kunststoffkanister
Valvoline Syn Power 5W – 40
Text: Synthetik, übertrifft leicht die Anforderungen gemäß
ACEA A3/96 B3/96 VW 500.00/505.00 (11/92)
MB, trifft aktuelle Anforderungen der Vorgaben für PKW
4 Liter Kunststoffkanister
Valvoline Syn Power 5W – 40
Text; Fully Synthetic, übertrifft leicht die Anforderungen gemäß
ACEA A3/96 B3/96 VW 500.00/505.00 (11/92)
MB 229.1
Ich weiß, daß das keine korrekte Antwort auf die Jahreszahlen der Freigaben ist.
Aber eine Steigerung in der Auslobung ist zu sehen, vielleicht hilft die Zuordnung weiter.
Gute Fahrt
Zitat:
Original geschrieben von flatfour
Ich werde die Angelegenheit des höheren Verbrauchs im Winter für euch noch komplizieren: es gibt Sommer und Winterbenzin.
Nicht nur für Diesel, nein auch für Benziner.
So, biddeschöön😁
Herzhaft habe ich gelacht,
kann mich noch gut an Vereisung beim Audi 100 erinnern.
M f G