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Welches günstige Auto als Fahranfänger?

Hallo,

ich werde nächstes Jahr 18 und möchte mir ein Auto zulegen.

Leider steht mir nur ein begrenzter Geldbetrag von ca. 3000€ für das Fahrzeug selbst zur Verfügung.

Der Anschaffungspreis soll aber nicht mein Hauptproblem sein.

Vielmehr fürchte ich hohe Versicherungskosten. Deswegen ist es wichtig, dass diese Fahrzeug eine möglichst niedrige Versicherungsklasse besitzt.

Da ich zur Zeit schon einen roller versichere starte ich mit 100% Beitrag.

Auf Größe oder Marke des Wagens lege ich auch überhaupt keinen Wert.

Er sollte nut technisch in Ordnung sein und möglichst wenig Benzin verbrauchen.

Welche Autos könnt ihr mir empfehlen und was würde mich die Versicherung bei diesen Kosten?

Danke schonmal für eure Hilfe!

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45 Antworten

Hallo mr3,

es gibt 1000 verschiedene für die Berechnung notwendige Versicherungsmerkmale, die wir alle von dir nicht wissen.

Also: bemühe die Online-Rechner der einzelnen Versicherungen. Es gibt kein "diese ist günstiger als diese".

Dass du mit 100% startest, ist schonmal ein Vorteil.

Mein persönlicher Tip: nimm einen kleinen Japaner, die sind in der Pannenstatistik regelmässig oben.

Und demnächst für solche Fragen bitte die Suche benutzen :)

Da findest du auch eine Zusammenstellung der in den Typklassen günstig eingestuften Fahrzeuge.

Grüssle

~

Danke.

Aber mein Problem bis jetzt war, das man bei diesen Onlinerechnern der Versicherungen das genaue Auto kennen muss, für das man den Preis wissen will. Und da hab ich Keine Ahnung, welche ich nehmen sollte.

Achja, und:

Willkommen im Forum! :)

In der Zeitschrift "Auto Strassenverkehr" Heft 1/2 vom 14.12.2005 sind alle Neufahrzeuge mit ihren Versicherungseinstufungen usw. abgedruckt.

Bei der Versicherungsberechnung muß man aber noch das Baujahr mit eingeben, da evtl. ältere Wagen eine andere Einstufung haben könnten.

Hi,

Zitat:

Original geschrieben von jony

In der Zeitschrift "Auto Strassenverkehr" Heft 1/2 vom 14.12.2005 sind alle Neufahrzeuge mit ihren Versicherungseinstufungen usw. abgedruckt.

Bei der Versicherungsberechnung muß man aber noch das Baujahr mit eingeben, da evtl. ältere Wagen eine andere Einstufung haben könnten.

Jep - eben, weil es sich dort nur um Neufahrzeuge handelt, hilfts hier nicht viel (aber der Tipp mit der Zeitschrift ist gut für Neuwagenkäufer, das stimmt)

Sonst wie Neckarwelle es schrieb - such im Forum mal nach "Fahranfänger" oder "Typklasse" ;)

Grüße

Schreddi

Ok.

Danke erstmal für eure Hilfe!

Gute Anfängerfahrzeug sind in der Regel die, die wenig Reperatukosten verursachen. Dann ist es egal ob man nen Japanmini, oder nen 5er BMW hat.

Wenn du schon mit ein paar SF (Schadensfreien Jahren) starten kannst, ist das schlimmst ja eh schon überstanden.

Da würden sich viele die Finger danach ablecken wenn sie sowas hätten. Also würde ich mich nicht so extrem an den Typklassen der Autos aufhängen. Weil was nützt es dir wenn du in der Versicherung nen 100er sparst, dir dafür aber nen extrem beliebten Wagen zulegen musst, der in der Anschaffung nen 1000er mehr auffrist?

Die Hauptkosten die ein Auto verursacht sind nunmal die Anschaffung und die Reperaturen. Lieber ein Auto das nen Liter mehr verbraucht aber dafür nicht kaputt geht. Für ne durschnittliche Reperatur kannst du schon wieder ein paar mal Volltanken.

Auch von den ganz alten Dieseln würde ich die Finger lassen. Da kann man schnell mal 500€ Steuer im Jahr versenken, was man über den Dieselpreis nicht mehr reinholen kann. Auch wenn diese Fahrzeuge idR zuverlässig sind, sind es in doch meistens schon km-Gräber, die mit Reperaturen nicht lange auf sich warten lassen.

Also was bietet sich an wenn man günstig unterwegs sein will?

Allgemein mal die Toyotas rauf bis zum Carina. Ja, auch mit ner Mittelklasse kann man günstig fahren wenn nicht viel kaputt geht.

Ähnliches gilt für Mitsubishi Colt o.ä. Günstig und ziemlch robust.

Extrem günstige km-Preise kann man auch mit nem 190er Mercedes erreichen. Bis 2 Liter Hubraum ist man gut motorisiert, und hat idR Airbag etc an Bord. Gute Benziner (bis 200tkm) kriegt man so um 1500-2000€, dann hat man auch noch Luft für Reperaturen. Die Ersatzteile sind bei Benz relativ günstig (günstiger als bei den Japanern). Außerdem kann den 190er jeder Hufschmied reparieren.

BMW ist nicht so günstig. IdR anfälliger als Mercedes was vor allem daran liegt das vor allem kleinere BMW ziemlich hart ran genommen werden. Hergeschunden sozusagen. Eine Ausnahme hiervon bildet der BMW 518i mit 115PS im e34. Das war der 5er von 88-95. Der 115PS wurde ab 93 oder 94 angeboten. Der Vorgänger mit 113PS hat mit Schäden auf sich aufmerksam gemacht. Der Nachfolger mit 115 ist streng genommen unzerstörbar. Bietet kommode Fahrleistungen, günstigen Verbrauch (so um 8 Liter ja nach Fahrweise), tolles Fahrgefühl, und nen extrem günstigen Anschaffungspreis. Nen alten 5er (vor allem als Vierzylinder) will kein Mensch. Versicherung und Steuer halten sich auch in Grenzen, da Rentnermotorosisierung.

Grade bei gepflegten Rentnerlimos kann man oft ein Schnäppchen machen. Lieber nen mittelgroßen RentnerBenz etc. mit vollem Scheckheft und nem Satz neuer Winterreifen dazu, als den zweitFiesta den zuerst Mama, dann der Sohn und zum Schluß die Tochter als Anfängerauto verschlissen hat.

Obwohl der Fiesta an sich ein guter Anfängerwagen ist.

Grade (ach so günstige) Kleinwagen können oft ein Unterhaltsbudget verlangen, von dem man zwei Klassen drüber fahren könnte.

Eben weil diese Fahrzeuge durch viele Hände gehen, wo die wenigsten Pfleglich sind. Finger weg von Autos die Kinder zum 18en gekriegt haben. Da werden die ersten Fahrexperimente mit gemacht. IdR ist die Kohle knapp und an Reperaturen gespart.

Also abschließend,

-Versicherung ist nicht so schlimm, weil du ja schon einige SF hast. Das schlimmste ist schon überstanden.

-Bis 2 Liter Hubraum kann man beruhigt kaufen. Sogar viele Kleinwagen fahren mit 1,3-1,6 Liter Hubraum rum. Warum also nicht gleich zur Mittelklasse mit 1,8-2,0 Liter greifen. Das macht nicht viel aus.

-Nicht unbedingt auf Kleinwagen oder Golf bestehen. Die Karren sind gesucht (warum auch immer) und deshalb in der Regel etwas überteuert. Spätestens bei der nächsten Party zahlt sich der größere Wagen aus in dem man schön pennen kann.

Mein Tip:

Ruhig zu ner gepfleten Mittelklasse (Toyota Carina, VW Passat Limosine, 190er Mercedes, Nissan Primera, etc.) greifen. Sind in der Anschaffung oft nicht teuerer als eine Golfklasse, und man kann sehr oft (eigene Erfahrung) extrem gepflegte Rentnermodelle abgreifen, die wenig km drauf haben und wenig Reps verursachen.

Hoffe ich konnte etwas helfen.

Eisenschwein

Mahlzeit!

Eisenschwein hat recht.

Typklassen kannst Du Dir bei Typklasse.de anschauen und

auch entsprechende Modelle nach max. "gewünschter"

Typklasse anzeigen lassen.

ciao, Jockel

Vielen Dank!

Aber ich hab mal nachgeschaut.

Ein Nissan Primera würde mich z.B. das doppelte im Jahr von einem Cuore kosten! Klar es ist ein anderes Auto, aber dazu fehlt mir leider das Geld.

Wusste nicht das du ein Fahrrad mit Hilfsmotor suchst. *g* Nein, war nur ein Gag.

Klar, der Unterhalt von nem Kleinwagen ist in der Regel günstiger als von nem großen. Aber der Cuore ist ja ein Totschlagargument, so wie der Suzuki Alto. Billiger kann man kaum ein Auto versteuern und versichern. Aber, willst du wirklich mit sowas unterwegs sein?

Diese Mühlen nerven idR und sind echt nur für Enthusiasten geeignet. Und es ist ja nicht so das diese Karren keinen Sprit brauchen. Wie gesagt, will dich hier nicht zu den großen Autos bekehren. Wollte dir nur aufzeigen, daß größere Autos nicht unbedingt mit großen Kosten verbunden sein müssen.

Noch ein Tip, schau mal hierher:

 

guggstu

Eisenschwein

Was mich noch an den Kleinstwagen ala Suzuki ... oder Toyota ... nervt ist, dass die vlt. 700-800 Kilo wiegen, keine Airbags besitzen und auch sonst einfach nur sparsamst ausgestattet sind.

Aber hauptsache die paar Euro gespart, Unfall bauen will ich mit denen nicht und das ist als Fahranfänger leider viel zu schnell passiert.

Find die Vorschläge von Eisenschwein sehr interessant...

Ich kann dir nur nen Opel Vectra A empfehlen, hat etwas hohe HP, aber wenn man die übersteht dann hat man wohl den geilsten Wagen der Welt. Der Motor ist etwas schwach für seine Leistung aber dafür wurde er nicht konzipiert herum zu rasen sondern für seine Standfestigkeit. Der ist echt nicht tot zu kriegen und wenn doch dann sind Motorteil sowas von scheiße günstig und auf dem Schrott findet man seine Teile immer da Opel seine Motoren in jedes Modell gestopft hat und überall aufzufinden sind. Mit etwas begabung lassen sich sogar selber Teile einfach tauschen (hab ich selbst ausprobiert als Laie). Also worauf wartest du??

mfg Micha

Wenn er einen findet der sich noch nicht eine EisenSauerstoff-Verbindung aufgelöst hat, ist der A-Vectra bestimmt ne Empfehlung. Mechanisch sind die Dinger ziemlich robust, die Elektrik hält sich in Grenzen, wenn man auf zu viele Helferlein verzichtet. Nur der Rost ist hald kapital an den Wagen. Aber ich seh immer wieder welche fahren, die rostfrei sind, und auch noch nicht instand gesetzt wurden. Vor allem die Fließheckmodelle kommen mir so vor als ob sie besser wären. Das ist aber wahrscheinlich Zufall. Und nen guten bis sehr guten A-Vectra kann man für 1000-1500€ kriegen. Die Getriebe sind etwas lang übersetzt, aber die Motoren sind robust.

Ein Kumpel von mir wollte seinen nur über den Winter fahren, daraus wurden dann zwei volle Jahre. Für ein (damals) 1000Mark Auto nicht schlecht würde ich sagen.

Eisenschwein

Ein Opel vectra würde mich ca. 1500-2000€ Versicherung das Jahr kosten!

Das ist das 3-4fache des Cuore!

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