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Unfall -> Auto soll verkauft werden, Reparieren oder nicht?! Abrechnung Versicherung

Hallo Zusammen,

ich hoffe das hier ist das Richtige Unterforum für meine Frage.

Ich habe folgende (zugegeben ziemlich blöde) Situation.

Ich habe einen Neuwagen bestellt, Lieferung warsch. bis Ende Dezember. Mein aktueller Skoda Octavia Kombi (Bj 2017) sollte im Zuge dessen Verkauft werden.

Nun ist mir heute beim Besuch meiner Eltern blöderweise mein Vater beim Wenden im Hof mit ordentlich Schmackes aufs Auto gefahren (Fahrertür ordentlich ramponiert + Delle am Schweller).

Die Versicherung übernimmt den Schaden, soweit alles geklärt. Nun weiß ich jedoch nicht wie ich am besten vorgehe, da das Fahrzeug ja eigentlich verkauft werden soll....

Macht es nun mehr Sinn den Wagen reparieren zu lassen und dann zu Verkaufen (evtl. sogar direkt an den Vertragshändler, bei dem ich das Fahrzeug reparieren lassen würde und ich es auch ursprünglich gekauft habe).

Oder ist es sinnvoller den Schaden nicht reparieren zu lassen, das Fahrzeug als Unfallwagen zu Verkaufen und von der Versicherung den Schaden ausbezahlen zu lassen?

Ich bin an dieser Stelle etwas ratlos und würde mich über Hilfe sehr freuen.

Viele Dank!

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19 Antworten

Ein Unfallwagen ist es nun so oder auch repariert.

Bei Auszahlung von der Versicherung kann es sein dass sie anders rechnen solltest du es auszahlen lassen. In jedem Falle wird die MWST dann abgezogen.

Aufwandsärmer ist es defekt an den Händler zu geben, allerdings wahrscheinlich auch ertragsärmer.

in solchen Fällen sollte man auf jeden Fall ehrlich sein.

etwas bewußt zu verschweigen kann einem ganz schnell als betrug angerechnet werden. Der Händler ist ja nun auch nicht blöde und findet ganz schnell raus ob da was repaiert wurde oder nicht.

mein Vorschlag: Mal den Händler fragen was er jetzt noch zahlt und was er bei reparatur zahlen würde.

dann kann man immer noch entscheiden was man macht. wenn die Versicherung den schaden übernimmt ist es am einfachsten und ehrlichsten, wenn man die Kosten an die werkstatt abtritt. Die rechnen dann direkt mit der versicherung ab.

Unglaublich. Heute wird also so viel gelogen und betrogen, da kann man das ruhigen Gewissens auch selbst machen und andere bescheißen. Aber danke für die Offenheit, so dass man weiß mit wem man es zu tun hat.

Aber wehe der Kiseku kauft so ein Auto, wo der Verkäufer sagt "oh, da muss ich mal meine Frau fragen" (weil über eine kaputte Tür samt Schweller redet man ja nicht in einer Ehe, und wenn ich auf Montage bin will ich ja gar nicht wissen was meine Frau so alles treibt) - dann wäre ganz schön Rabatz seitens Kiseku.

Zum Thema: Du willst das Auto ja ohnehin loswerden, also ist es ein reines Rechenexempel.

Weitere Alternative wäre Verkauf an einen Kiesplatzhändler oder Unfallwagenaufkäufer, und der Neuwagenverkäufer lässt mehr nach als der Erlös des Unfallwagens.

Was ist er denn für ein Kunde..? Bescheißen weil andere auch bescheißen?

Wenn andere in den Rhein (oder hier Gewässer deiner Wahl einsetzen;)) springen, springt Herr Kiseku dann auch?

Junge, Unfallwagen ist und bleibt Unfallwagen. Ob gut hergerichtet oder nicht, verschweigen ist auf jeden Fall Betrug und was dabei am Ende für den Betrüger vor Gericht rauskommt scheinst du ja zu wissen. Also lass dich besser nicht vom lieben Gott erwischen...

Ich nehme bei dem Thema kein Blatt vor den Mund, jeder macht sich irgendwann mal Gedanken und ob man so etwas in Betracht zieht oder nicht sollte man je nach Situation abhängig machen...

Wenn Person A den Wagen von Person B mit einem Brecheisen demoliert oder auch ihn einfach nur verkratzt stellt dies ja auch einen "Unfallwagen da.....

In der Regel dürfte es am lukrativsten sein, sich einen Kostenvoranschlag der Vertragswerkstatt zu besorgen, den Schaden fiktiv abzurechnen und den Wagen danach unrepariert an jemanden zu verkaufen der das günstiger zum Beispiel im Osten reparieren kann.

Zitat:

@S-d schrieb am 16. November 2019 um 17:27:48 Uhr:

...

Oder ist es sinnvoller den Schaden nicht reparieren zu lassen, das Fahrzeug als Unfallwagen zu Verkaufen und von der Versicherung den Schaden ausbezahlen zu lassen?

meistens ja

da ein Händler oftmals deutlich kostengünstigere Möglichkeiten haben sollte, die Reparatur vorzunehmen!

evtl. KANN natürlich auch eine Option sein, Reparaturauftrag und Verkauf zu koppeln?

sprich:

einem Autohaus den Reparaturauftrag zu Lasten der Versicherung zu geben und GLEICHZEITIG "auf Termin" das reparierte Auto zu verkaufen

(wenn die Dir als Dank für den Reparaturauftrag einen guten Ankaufpreis machen ;) )

Hallo Zusammen,

erst einmal vielen Dank für die Antworten! Ich ignoriere hier mal den Aufruf zu Betrügereien, das werde ich definitiv nicht machen - Im Zweifel gehts nach Hinten los, da bin ich lieber ehrlich.

@camper0711

So in diese Richtung dachte ich auch! Ich werde da am Montag mal bei der WErkstatt anrufen.

Eine besonderheit muss ich auch noch erwähnen - unglücklicherweise sind wir auch noch beide bei der HUK Versichert - sprich es ist nun die gleiche Versicherung, die natürlich auch gleich gestern meinte Sie würden einen Gutachter schicken.

Wie ich mich nun informiert habe, muss ich das so nicht akzeptieren (was ich auch nicht vorhabe), denn logischerweise wird ein Gutachter der Versicherung wahrsch. weniger zu meinen Gunsten bewerten, zumal eben die Versicherung auch noch die gleiche ist...

Ich werde das mal mit der Werkstatt besprechen, am liebsten wäre mir wenn die mir auch den Gutachter besorgen, die Abwicklung mit der Versicherung übernehmen und anschließend das Auto kaufen...

@Lattementa bzgl. der Fiktiven Abrechnung habe ich noch Bauchweh, weil ich nicht so richtig einschätzen kann wie hoch das Risiko ist den Wagen dann Verunfallt nicht vernünftig verkauft zu bekommen, bzw. ob sich das am Ende mit dem Fiktiven Reperaturbetrag ausgeht...

auch für mich hört sich das so an als ob man da zwar unter Umständen gut damit fahren kann, aber eben schon auch mir einem gewissen Risiko...

Mal schauen was ich da morgen bei der Werkstatt erreichen kann.

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