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Welchen Kombi bis 27.000 €?

Themenstarteram 13. Febuar 2020 um 23:22

Hallo zusammen,

leider muss ich meinen treuen 320d E92 abstoßen. Nach über 200.000km fangen langsam die Probleme an, sodass ich vor der Wahl des nächsten Kombis stehe.

Ich habe auch schon die Kandidaten rausgesucht, die ich mir anschauen möchte. Da ich mich aber schon mind. seit 3 Jahren nicht mehr mit Autos beschäftigt habe brauche ich eure Erfahrungen bzgl. der Autos hinsichtlich bekannte Mängel, laufende Kosten etc.

Alles Diesel mit Automatikgetriebe und max. 50.000km

Mein Budget liegt bei ca. 27.000 €

1.) Audi A6 C7 Avant Quattro ab 2016, 2.0 TDI 190PS oder 3.0 TDI 218PS

Angeblich irgendwann Probleme mit der Vorderradaufhängung. Probleme mit Multitronic (gibt's hier überhaupt noch zweierlei?).

2.) BMW 520d F11 ab 2016, 2.0 TDI 190PS

Hier habe ich einiges gelesen.

Undichte Hintertüren, Problem mit dem AGR System (Rückruf), Schaden an anderen Teilen durch Verkokung (Löcher in Ansaugbrücke, AGR Ventil, AGR Kühler etc.), Turbolader, Kurbelgehäuseentlüftung, da Abscheider nicht mehr tauschbar.

3.) Mazda 6 2.2 SKYACTIV-D ab 2017, 175PS oder 184PS

4.) Skoda Superb III ab 2017, 190PS

5.) Jaguar XF 20d Sportbrake ab 2017

6.) Ford Mondeo 13 2.0 TDCi ab 2017, 180PS

Was mich etwas verzweifeln lässt ist die Tatsache, dass der BMW mit ca. 22.000 € von allen der günstigste aktuell ist. Und er gefällt mir auch optisch. Die ganzen Mängel, die man so liest, schrecken mich aber eher ab. Habt ihr einen heißen Tipp?

Er sollte langlebig, weitesgehend frei von Kinderkrankheiten sein und etwas sportlich.

Danke für eure Tipps schonmal.

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19 Antworten

Zitat:

@Schroedi_86 schrieb am 13. Februar 2020 um 23:22:20 Uhr:

1.) Audi A6 C7 Avant Quattro ab 2016, 2.0 TDI 190PS oder 3.0 TDI 218PS

Angeblich irgendwann Probleme mit der Vorderradaufhängung. Probleme mit Multitronic (gibt's hier überhaupt noch zweierlei?).

Es gibt:

- Multitronic (1-Gang-DAF-Automatik, Gliederband), Vorteil: billig. Nachteil: schluckt Performance, anfällig.

- S-Tronic (auch DSG-Getriebe, automatisiertes Doppelkupplungs Schaltgetriebe) Vorteil: Sparsam, schnell, gute Performance. Nachteil: Unterliegt Verschleiß, anfällig, teuer in der Reparatur.

- Tip-Tronic (Wandlerautomatik) Vorteil: robust, unproblematisch. Nachteil: höherer Verbrauch, schluckt Leistung, weniger Performance

Sicher ist die Tip-Tronic. Die beiden Anderen halten aber auch bei vielen sehr lange. Wichtig: Sie müssen gewartet worden sein. Beim Gebrauchtwagen ist halt das Problem, dass man nicht weiß, was der Vorgänger damit gemacht hat. Gerade so Vollgasstarts (Gang drinnen, Bremse getreten halten, Motor auf 3.000 u/min oder mehr und Bremse dann loslassen und Vollgas) mag die S-Tronic nicht. Oder mit Anhänger in der Steigung anfahren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Audi_A6_C7

Zitat:

@Schroedi_86 schrieb am 13. Februar 2020 um 23:22:20 Uhr:

… 2.) BMW 520d F11 ab 2016, 2.0 TDI 190PS …

… Was mich etwas verzweifeln lässt ist die Tatsache, dass der BMW mit ca. 22.000 € von allen der günstigste aktuell ist. …

War kürzlich auch erschrocken, wie günstig die wenig gebrauchten 520d F11 ab 2016 bei den Händlern rumstehen und sie trotzdem niemand kauft.

Derzeit kann man m.E. bei keinem Diesel auf der sicheren Seite sein, da die anfällige Abgastechnik, AGR, AdBlue, Partikelfilter, Software von den gleichen Vorlieferanten kommt.

Schau Dir heute mal die Diesel-Listen-Neupreise an, wie die zugelegt haben gegenüber den Benzinern. Als ob man keine Diesel mehr verkaufen will.

Welche Strecken muss Du zurück legen? Vielleicht ist in der jetzigen Zeit der Kauf / Erwerb eines Auto nicht das Beste. Unabhängig vom Fahrzeug. LEasing? Schon mal drüber nachgedacht? Zumindest mal als Zwischenlösung für 1-3 Jahre, bis man weiß, wohin sich die Politik und die Technik entwickelt?

Themenstarteram 14. Febuar 2020 um 23:19

Also, ich fahre ca. 20-22t km pro Jahr. Leasing oder so ein halbes Leasing wie der VarioCredit von Audi möchte ich nicht. Summe X als Anzahlung kann oder möchte ich nicht bezahlen. Ohne Anzahlung ist mir die monatl. Rate zu hoch und bei der Schlussrate hat man immer das Risiko ob das Auto am Ende überhaupt noch das Wert ist, wenn man es auslöst. Ich bin jemand der gerne das Auto nach Finanzierung auch besitzt. Alle 2 oder 3 Jahre das Auto wechseln ist nicht meins. Ist ja wie eine Miete.

Behalten würde ich ihn ja tendenziell. Leider wird der 3er mit 2 Kindern langsam zu klein. Der 3er ist eh kein richtiger Kombi. Der DPF soll laut BC gewechselt werden und überhaupt fängt langsam an der Turbo nachzugeben. Ich denke die Verkokung wird auch schon gut vorangeschritten sein. So bekomme ich immernoch noch etwas dafür. Er hat 13 Jahre gute Dienste geleistet und wird einem Fahranfänger auch sicher weitere 2 Jahre gute Dienste leisten.

Hm.... bei welchem Gedanken geht's Dir persönlich besser? Wo fühlst du dich wohler: Diesel oder Benziner. Bei 20000 / 22000 KM bewegt sich auch die kalkulatorische Grenze wo der eine günstiger ist als der andere. Auf lange (politische) Sicht hin würde ich heute def. einen Benziner wählen. Aus fahrerischer Sicht den Diesel.

Themenstarteram 14. Febuar 2020 um 23:42

Wenn ich erhlich bin stehe ich noch immer zum Diesel. Die Debatte welcher Antrieb nun besser für unsere Luft ist, möchte ich jetzt hier nicht aufgreifen. Der Diesel hat immernoch die Vorteile: geringerer Verbrauch, günstigerer Kraftstoff (noch) und zumindest aus Vergangenheit eine höhere Haltbarkeit. Ob das heute alles noch zutrifft, keine Ahnung. Kommt aufs Auto an.

Habe jetzt mal aus Spaß bei mobile.de den A6 als Diesel und Benziner mit gleichen Werten gesucht. Unter 28.000 fängt kein Benziner an. Die Diesel sind deutlich günstiger. Das in den Amortisationsrechner gekloppt, fahre ich mit einem Diesel über die Zeit deutlich günstiger.

Es sollte also schon bei den o. g. Kombis ein Diesel sein.

Ich halte die Behauptung, der Diesel hat eine höhere Haltbarkeit für Unfug.

Wahrscheinlich meinen die Leute, daß ein Diesel nach 15 Jahren 300.000 auf der Uhr hat, ein Benziner nach 15 Jahren nur 180.000. Die Ursache für die Entsorgung ist dann aber das Alter und nicht die Antriebsart.

Mazda6 ist ein schönes Auto. Hat zwar hier und da Schwächen, dafür ist er aber preiswerter als die deutschen Mitbewerber.

Für Detailfragen solltest du ins Unterforum gehen.

Die Verbrauchsuntetschiede zwischen Benziner und Diesel sind da auch gar nicht mehr so groß. Laut Spritmonitor trennen den g165 und d175 gerade mal 0.5 Liter.

Müsste man mal durchrechnen (Kaufpreis, Steuer, Vers., Laufleistung und Wartung Reparatur) was auf lange Sicht preiswerter ist.

Die Probleme mit der der Vorderradaufhängung beim A6 kann man mit Myle HD günstig lösen. Dann ist Ruhe. Multitronic einfach meiden.

@Schroedi_86

Zitat:

Der Diesel hat immernoch die Vorteile: geringerer Verbrauch, günstigerer Kraftstoff (noch) und zumindest aus Vergangenheit eine höhere Haltbarkeit.

Wenn dem so wäre, müsstest Du ja kein anderes Auto suchen. Oder habe ich das mit DPF, Verkokung und Turbolader falsch verstanden? ;)

Nur mal so zum Vergleich - die Volvo-Fünfzylinder sind mit 200tkm gerade mal gut eingefahren. Meiner hat 300tkm auf dem Tacho stehen und bereitet null Probleme. Und das mit erstem Motor, Turbo und Getriebe!

Was für ein Fahrprofil hast Du denn? Hört sich bei den beschriebenen Problemen verdächtig nach Kurzstrecke an?

Gruß

Frank

Zitat:

@hansaplast18 schrieb am 16. Februar 2020 um 06:03:26 Uhr:

… Nur mal so zum Vergleich - die Volvo-Fünfzylinder sind mit 200tkm gerade mal gut eingefahren. Meiner hat 300tkm auf dem Tacho stehen und bereitet null Probleme. Und das mit erstem Motor, Turbo und Getriebe! …

Ja, bei den ganz alten Volvo-Fünfzylinder Diesel.

Ab ca. 2014 an (bitte im Volvo-Bereich nachlesen) gabs Probleme bei den 5 Zylinder Diesel (Stichwort Ölverdünnung, Wasser im Öl). Nicht jeder, aber doch gehäuft traten Motorschäden zwischen 50 und 100.000 km ein.

 

Zitat:

@hansaplast18 schrieb am 16. Februar 2020 um 06:03:26 Uhr:

… Was für ein Fahrprofil hast Du denn? Hört sich bei den beschriebenen Problemen verdächtig nach Kurzstrecke an? …

Das Kurzstreckenmärchen.

Glaubt ja jeder, da die meisten keine Strecke fahren.

Ich fahre 50-60.000 km jährlich und habe die einschlägigen Dieselprobleme bei 2 Audi und 1 BMW gehabt.

Zitat:

@Fix_mit_dem_Fox schrieb am 16. Februar 2020 um 09:54:52 Uhr:

Zitat:

@hansaplast18 schrieb am 16. Februar 2020 um 06:03:26 Uhr:

… Nur mal so zum Vergleich - die Volvo-Fünfzylinder sind mit 200tkm gerade mal gut eingefahren. Meiner hat 300tkm auf dem Tacho stehen und bereitet null Probleme. Und das mit erstem Motor, Turbo und Getriebe! …

Ja, bei den ganz alten Volvo-Fünfzylinder Diesel.

Ab ca. 2014 an (bitte im Volvo-Bereich nachlesen) gabs Probleme bei den 5 Zylinder Diesel (Stichwort Ölverdünnung, Wasser im Öl). Nicht jeder, aber doch gehäuft traten Motorschäden zwischen 50 und 100.000 km ein.

Zitat:

@Fix_mit_dem_Fox schrieb am 16. Februar 2020 um 09:54:52 Uhr:

Zitat:

@hansaplast18 schrieb am 16. Februar 2020 um 06:03:26 Uhr:

… Was für ein Fahrprofil hast Du denn? Hört sich bei den beschriebenen Problemen verdächtig nach Kurzstrecke an? …

Das Kurzstreckenmärchen.

Glaubt ja jeder, da die meisten keine Strecke fahren.

Ich fahre 50-60.000 km jährlich und habe die einschlägigen Dieselprobleme bei 2 Audi und 1 BMW gehabt.

Ich glaube hansaplast18 redet nicht von den Dieseln.

Die 5 Zylinder Turbobenziner sibd sehr sehr robust.

Schwiegervaters Volvo läuft und läuft und läuft und läuft.....

Was fahrt Ihr denn so? Motortechnisch habe ich noch keinen Wagen richtig kaputt bekommen, sei es Diesel oder Benzin.

Peugeot 205 Diesel: 241 K, Motor topp, aber Rest des Wagens hin.

Peugeot 306 Diesel: 268 K, Zylinderkopfdichtung, wegen Zeitwert keine Reparatur, sonst nichts

Und dann zwei Benziner, die alle fast 200 K hatten und aus anderen Gründen verkauft wurden.

Einen Diesel und einen Benziner durfte ich schon zu Grabe tragen.

Beide haben die 150tkm nicht geschafft.

Aktuell fahre ich einen Mazda6 MT g165

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