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Welchen Fiat Doblo SX Multijet kaufen?

Fiat
Themenstarteram 12. Oktober 2011 um 13:19

Hallo Ihr!

Für meinen Betrieb plane ich einen Fiat Doblo SX Multijet zu kaufen.

Die Gebrauchtanzeigen habe ich studiert ...

... und die Qual der Wahl:  :rolleyes:

 

Sind 100000 Kilometer für einen Doblo schon sehr viel - bei etwa 6600,00 Euro? Baujahr 2009

oder sollte ich eher einen Doblo mit weniger Kilometern an Bord erwerben?

Z.B.:

Baujahr 2008 - 60000 Kilometer gelaufen für knappe 8900,- Euro

 

(Jährlich fahre unter 6000 Kilometer)

 

Worauf muss ich beim Kauf des Doblo besonders achten?

 

Danke für jeden Tipp und Grüße an Euch!

Susi

 

 

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21 Antworten

Buon giorno!

100.000 km können viel oder wenig sein, je nachdem ob das Langstreckenkilometer sind oder nur Kurzstrecke. Und hängt vom Fahrer ab, ob er das Material schont oder immer voll Holz fährt.

Bei 100.000 km in 2 Jahren kann man aber von Langstreckenbetrieb ausgehen.

Worauf achten? Lückenlose Wartungsnachweise mit Rechnungen, Scheckheft alleine ist in meinen Augen wertlos da es immer einen gibt der das unter der Hand stempelt.

Sonst das übliche: Radaufhängungen/Fahrwerk, Unterboden, Motorraum, Unfallfrei, etc.

 

Aber:

Wenn Du nur max. 6.000 km im Jahr fährst würde ich mir keinen Diesel holen. Der rechnet sich bei der geringen Fahrleistung nicht.

Nimm lieber ´nen Benziner mit 1.4 Litern [77 PS] oder 1.6 Litern [103 PS], den größeren der beiden gab es auch als Erdgasversion [Natural Power].

Ist evtl auch ´ne Alternative.

Vorrausgesetzt Du hast Tankstellen in der Nähe, guckst Du hier:

http://www.gibgas.de/.../Umkreissuche%20-%20Routenplaner?...

 

Ciao

Der Gaswart

Zitat:

Wenn Du nur max. 6.000 km im Jahr fährst würde ich mir keinen Diesel holen.

Ich denke, Gaswart hat recht! Bei 6.000 km im Jahr fährst Du vermutlich viel Kurzstrecke. Und da sind dann die Probleme mit dem Dieselpartikelfilter (DPF) vorprogrammiert, es sei denn, Du hast ein gutes Ohr und hörst, wenn der Motor gerade regeneriert - und unterbrichst dann die Regeneration nicht durch Abstellen des Motors! Für eine Filterregeneration sind also nicht zwingend hohes Tempo und Langstrecke erforderlich!

Wenn man diese Regel beachtet, dann macht auch ein DPF im Kurzstreckenverkehr keine Probleme. Bivalenter Benzin-/Gasantrieb finde ich auch eine gute, sparsame Alternative zum Diesel. Beim direkten Vergleich reiner Benziner zum Diesel aber dürfte auch im Kurzstreckenbetrieb der Diesel der sparsamere Motor sein! Aber sparsamer Motor alleine ist nicht alles: Ich würde Treibstoffverbrauch, Treibstoffkosten, Versicherung und Steuer mal vergleichen - dann siehst Du gleich, mit welchem Motor Du günstiger fährst.

Themenstarteram 12. Oktober 2011 um 16:59

Danke euch Beiden! :)

 

Eine Tankstelle mit Gas haben wir hier im Stadteil, aber als ich gerade mal nach gebrauchten Doblos mit Gas/Benzinantrieb suchte, sah das ziemlich karg aus. Meistens sind das dann auch Personenwagen. Ich brauche einen Lieferwagen.

 

Nein, ein gutes Ohr habe ich für den Motor (noch) nicht.   :cool:

 

Sorry - Und wenn der Dieselfilter gerade arbeitet, dann darf man ihn nicht ausschalten? Und wie lange dauert so eine aktuelle Regeneration? Ich kann den Wagen doch nicht abstellen und einfach laufen lassen. Wie sehen denn Probleme mit dem Dieselpartikelfilter aus? :rolleyes:

 

Das scheint mir sehr kompliziert - jetzt stehe ich total grübelnd da.  :(

 

Grüße aus dem verregneten Köln,

Susi

 

Also bei 6.000 km im jahr ist ein Diesel zu teuer....die Mehrkosten an Steuern ect. Fährst du nie ein. Ein Diesel ist auch ein vielfahrer bzw Langstreckenfahrzeug..Gas bring auch für dich nichts großartig....die Mehrkosten hast du vielleicht in 8 -9 Jahren, (bei der Kilometerleistung) reingefahren.

 

Fiat Doblo Cargo SX Panorama EURO 4 5 Sitzer

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6.666 EUR MwSt. nicht ausweisbar

Kombi, Gebrauchtfahrzeug EZ 04/2008 61.340 km Benzin 57 kW (77 PS) Schaltgetriebe

Fiat Doblo Cargo

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Alle Bilder zeigen (9)

6.900 EUR (Brutto) 5.798 EUR (Netto) 19,00% MwSt.

Geländewagen/Pickup, Gebrauchtfahrzeug EZ 07/2008 40.000 km Benzin 57 kW (77 PS) Schaltgetriebe

Fiat Doblo Cargo 1.4 8V Bz.|1.Hand|15.900KM|TOP

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8.490 EUR (Brutto) 7.134 EUR (Netto) 19,00% MwSt.

Van/Kleinbus, Gebrauchtfahrzeug EZ 12/2009 15.900 km Benzin (E10-geeignet) 57 kW (77 PS) Schaltgetriebe

Fiat Doblo Cargo 1.4 Basis

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11.900 EUR (Brutto) 10.000 EUR (Netto) 19,00% MwSt.

Andere, Gebrauchtfahrzeug EZ 06/2010 2.650 km Benzin (E10-geeignet) 70 kW (95 PS) Schaltgetriebe

 

bei mobile kannst du einige finden aber soviele sind das nicht.

italo

 

Zitat:

Und wenn der Dieselfilter gerade arbeitet, dann darf man ihn nicht ausschalten? Und wie lange dauert so eine aktuelle Regeneration? Ich kann den Wagen doch nicht abstellen und einfach laufen lassen. Wie sehen denn Probleme mit dem Dieselpartikelfilter aus?

Mit dem DPF ist das so:

 

Wenn das Steuergerät feststellt, dass der Filter zu stark mit

Ruß beladen ist und keine Langstrecken gefahren werden, dann startet das Steuergerät eine sog. aktive Regeneration - d. h. der im Filter angesammelte Ruß wird durch die Motorsteuerung abgebrannt und es bleibt ein kleines Häufchen Asche im Filter übrig. Der Vorgang dauert bei meinem Doblo so ca. 10 Minuten. Du kannst es daran erkennen, dass der Motor bei geringfügig erhöhter Drehzahl anfängt zu wummern. Ist alles vorbei, geht ein leichter Ruck durch den Wagen, die Drehzahl fällt wieder auf normal - und der Motor läuft wieder samtweich. Der Filter ist dann wieder frei und Susi kann wieder flott durch Köln düsen. Falls Susi während dieses Regenerationsvorganges jetzt aber den Motor abstellt, dann wird auch die Regeneration damit abgebrochen, mit der Folge, dass auch der Ruß im Filter nicht abgebrannt werden kann. Wenn das einmal , zweimal oder dreimal passiert, dann ist das nicht schlimm, denn wenn Susi den Doblo wieder startet, beginnt der Regenerationsversuch eben erneut. 

 

Wenn Susi aber im Leerlauf kurz vor dem Ausmachen immer noch nicht am Motorwummern hört, dass das Steuergerät gerne jetzt endlich mal nach ca. drei vergeblichen Regeneratiosversuchen die Regeneration auch zu ende bringen möchte und Susi wieder den Motor einfach  ausmacht, dann wird es dem Steuergerät zu bunt:  Es meldet sich beim nächsten Motorstart mit einer gelben Kontrolleuchte und im Display  steht dann sinngemäß zu lesen:

 

" Hey Susi, Dein Filter droht zu verstopfen, wenn Du mich Steuergerät jetzt nicht endlich mal eine Regeneration auch zu ende bringen lässt! Nimm jetzt sofort Deinen Doblo und fahre mit ihm bei ca. 2500 - 3000 Umdrehungen für ca 20 - 25 Minuten auf der Autobahn nach Düsseldorf, damit der Filter endlich freigebrannt werden kann!

Erst wenn die gelbe Kontrolleuchte erlischt kannste wieder zurück  nach Köln!"

 

 

Falls Susi jetzt denkt "Hey Steuergerät, erstens bist Du nicht mein Typ, zweitens kannst Du mich mal und drittens fahre ich nicht nach Düsseldorf", und Susi düst lustig weiter durch Köln und macht ihren Doblo ebenso lustig immer wieder aus und an, dann wird das Steuergerät aber richtig sauer!

 

Das Steuergerät wird nämlich jetzt Susi klipp und klar sagen, wer im Doblo eigentlich das Sagen hat, und wird  in das sog. Trotz- oder auch Notprogramm fallen: Susi möchte flott beschleunigen, aber Steuergerät sagt "Nein". Susis Doblo fährt ab sofort nur noch max. 60 km/h und im Display kann Susi lesen:

 

" Hey Susi, ich hatte Dich gewarnt und Dir doch geraten, eine Regenerationsfahrt auf der Autobahn zu absolvieren!

Nicht zur Strafe, sondern nur zur Übung darfst Du jetzt mit Deinem Doblo in die Fiat-Werkstatt fahren, um dort mit deren Diagnosegeräten eine kostenpflichtige Zwangsregeneration durchführen zu lassen!"

 

Falls Susi jetzt wieder denken sollte: "Hey alter Doblo, lieber schleiche ich mit 60 km/h durch Köln als dass ich in eine FIAT-Werke fahre" würde das Susi richtig Geld kosten. Denn der Doblo fährt jetzt exakt solange noch mit 60 km/h durch Köln, bis der DPF völlig verstopft ist - und der Doblo dann schließlich  einfach ausgeht und stehen bleibt!

Der DPF hätte dann übrigens nur noch Schrottwert! Abschleppen und neuer DPF wäre unvemeidbar!

 

Mit DPF-Doblos ist das wie mit richtigen Männern:

Sie möchten einfach nur gut behandelt - und ernst genommen werden!  Dann sind sie treu, brav und sehr verlässlich!

Deshalb heißt es ja auch "der" Doblo!   :D

 

 

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von susizuki

Sind 100000 Kilometer für einen Doblo schon sehr viel - bei etwa 6600,00 Euro? Baujahr 2009

Gerade wenn die Doblo schwer beladen genutzt wurden, macht sich ab 100TKM schon ordentlich Verschleiß spürbar.

Hat zwar eine hohe Zuladung, aber das (simple) Fahrwerk und Antrieb (Kupplung, Getriebe) leidet.

Zudem ist ab 120TKM meist ein Zahnriemenwechsel fällig. Der 1.3 JTD hat aber eine Steuerkette.

Würde Diesel wegen DPF + Kosten und Erdgas wegen Anfälligkeit des Motors (ZKD, Ventile) + Kosten meiden.

Vielleicht den schwachen Benziner probieren - wenn die Zuladung nicht ausgenutzt wird, ggf. eine gute Lösung ?

Themenstarteram 16. Oktober 2011 um 11:58

Zitat:

Mit DPF-Doblos ist das wie mit richtigen Männern:Sie möchten einfach nur gut behandelt - und ernst genommen werden!  Dann sind sie treu, brav und sehr verlässlich!

Deshalb heißt es ja auch "der" Doblo!   :D

@ Palio

Vermutlich habe ich mich noch nie beim Lesen von einer Erklärung so amüsiert wie bei deiner. Sehr anschaulich geschrieben und wie aus dem Leben gegriffen! :eek:  :D

 

Das hat mir zu einem neuen Diesel (mit DPF) Mut gemacht und ich habe mir am Wochenende dann tatsächlich einen Doblo ausgeguckt.

Einen 2 Jahre jungen Maxi Lieferwagen - 58000 Kilometer gelaufen.

 

Vielleicht suche ich mir noch einen Kunden in Düsseldorf, damit ich den Doblo immer mal richtig ausfahren kann. :cool: 

Allerdings bin ich auch jetzt schon etwa ein Mal in der Woche für ca. 2 x 20 min auf der Autobahn. Vielleicht reicht das dem DPF ja auch schon. (?)

 

Kann man pauschal sagen, dass alle XY Kilometer eine Autobahntour auf jedenfall gemacht werden sollte? Oder nutzt der Doblo immer einfach die Gunst der Stunde, wenn ich nach Düsseldorf unterwegs bin und lässt dort seine Rußwolke ab?  ;)

 

Schöne Grüße aus Köln,

Susi

 

Zitat:

Allerdings bin ich auch jetzt schon etwa ein Mal in der Woche für ca. 2 x 20 min auf der Autobahn. Vielleicht reicht das dem DPF ja auch schon. (?)

Hallo Susi,

also 20 Minuten auf der Autobahn sind schon mal nicht schlecht. Wenn es die Verkehrsverhältnisse zulassen und Du möglichst konstant mit ca. 2500 - 3000 Umdrehungen (ca.120/130 km/h) fahren kannst (auf keinen Fall Vollgas!), dann würde die Abgastemperatur hoch genug sein, um das sog. passive Regenerationsverfahren zu starten: Durch die erhöhte Abgastemperatur beginnt der Ruß im Filter abzubrennen. Um den Filter mit diesem sog. passiven Regenerationsverfahren auch vollständig abzubrennen, bedarf es aber einer längeren Langstreckenfahrt als diese 20 Minuten. Wenn Du also bereits nach 20 Minuten wieder die Autobahn verlässt, sinkt diese Abgastemperatur wieder, was zur Folge hat, dass die passive Regeneration nicht weiter möglich ist. Das ist aber nicht schlimm, weil das Steuergerät das reduzierte Abgastemperaturverhalten erkennt und jetzt eine sog. aktive Regeneration durch Veränderungen im Motormanagement startet. Du kannst dies nun daran erkennen, dass Dein Doblò am nächsten Ampelstopp an der nächsten Krezung anfängt, zu "wummern". Du kannst die laufende Regeneration zudem auch daran erkennen, dass beim Anfahren die Momentanverbrauchsanzeige auf 25 Liter/km hochschießt.

Während also jetzt Dein Doblò zu ende regeneriert wird, darfst Du im Auto alles machen, wonach Dir gerade der Kopf steht: Lippenstift nahziehen, die Haare wieder in Form bringen, dem Ampelnachbarn rechts in seinem tiefergelegten Golf GTI den Vogel zeigen, weil er Dich eben auf der Auztobahn gefährlich geschnitten und ausgebremst hat, dem Nachbarn auf der linken Seite (Richard Geere?!) nett zulächeln und Dich mit ihm zum Candle-Light-Dinner verabreden, zu Hause mal bei Mutti anrufen, die Nägel feilen oder einfach zum Radio mitsingen ("Sunshine in the rain, hey ich kann ihn sehn....lalala) - alles ist möglich - nur bitte nicht den Motor ausmachen - denn damit wäre die begonnene Regeneration eben auch mitten drin unterbrochen!

Selbst wenn Dein Doblò nie eine Langstrecke zu fahren bekäme, würde das Steuergerät Deinen Kurzstreckenfahrzyklus erkennen und bei Bedarf dann die Filterregeneration einleiten. Für eine problemlose Filterregeneration ist es nur wichtig, dass der Motor nicht ausgemacht wird und damit eine begonnene Regeneration auch wirklich zu ende gebracht werden kann.

Da im überwiegenden Kurzstreckenverkehr aufgrund niedriger Abgastemperaturen das Abgasrückführventil und auch die Injektoren zum Verkoken neigen, empfehle ich Dir einen hochwertigen Dieseltreibstoff zu tanken und ein aschearmes ACEA-C1-Motorenöl zu verwenden.

Zitat:

Kann man pauschal sagen, dass alle XY Kilometer eine Autobahntour auf jedenfall gemacht werden sollte?

Leider nein! Das Steuergerät registriert aber , wie oft der Motor gestartet wurde, in welchen zeitlichen Abständen, wieviele KM dabei zurückgelegt wurden, wie hoch dabei die Abgas- und Kühlmitteltemperatur war usw. Und aus diesen Werten prognostiziert das Steuergerät eine vermutete Filterbeladung mit Ruß - und beginnt dann bei Erreichen eines programmierten Schwellenwertes mit der Regeneration! Wann eine Regeneration also erforderlich wird, bestimmt sich somit nicht nach einer absoluten KM-Fahrleistung, sondern wird alleine vom Fahrprofil oder Fahrzyklus bestimmt!

Zitat:

Oder nutzt der Doblo immer einfach die Gunst der Stunde, wenn ich nach Düsseldorf unterwegs bin und lässt dort seine Rußwolke ab?

Nein - die Düsseldorfer haben jetzt nicht zu befürchten, dass sie von Susis Partikelfilter schwarz gemacht werden. Denn Dein Doblò ist ein ganz sauberer Typ - da kommt hinten so gut wie gar kein Ruß mehr raus - der verbleibt nahezu vollständig im Filter! Wenn der Ruß dort abgebrannt wird, verbleibt nur ein ganz kleines Häufchen Asche. Diese muss dann mal erst so zwischen 100.000 km und 120.000 km aus dem Filter gespült werden.

also ich würde trotzdem nach einen Benziner umschau halten.

 

Mir hat einer gesagt es werden die Druckverhältnisse vor und hinter dem Kat gemessen danach wird der Regenerationsprozess gestartet...

 

Die Regenerationsphase scheinen bei mir immer Aktiv zu sein selbst bei Autobahnfahrten schnellt bei mir der Verbrauch hoch.

 

Je schneller ich fahre um so häufiger tritt der Zyklus auf fahre ich gemässigter sind die Abstände länger.

 

italo

Zitat:

Original geschrieben von Italo001

also ich würde trotzdem nach einen Benziner umschau halten.

Zustimmung.

Mal im fiatforum.com nach "dpf issue" suchen - die Doblos haben da Probleme ohne Ende, es wird auch gerne mal ein neuer Filter fällig - ab 1000 €.

Und natürlich kommt aus einem Euro4 Diesel hinten noch eine Menge Dreck raus - gerade im Kurzstreckenbetrieb und bei kaltem Motor.

kann dir nur zustimmen.ich fahre seit vier jahren einen doblo family multijet mit 120 ps. es ist komisch,die probleme mit dem filter kamen erst dieses jahr auf. innerhalb eines jahres (also januar bis vor kurzem, nämlich anfang oktober)hatte drei mal dieses problem mit dem filter und drei mal musste ich zu regenerierung in die werkstatt.und zu dir palio: größtenteils stimme ich dem zu, was du sagst. aber die sache mit dem 20 min. fahre bei 2000-3000 umdrehungen auf der autobahn ist nicht zwingend. ich bin nun wirklich ein vielfahrer (in vier jahren habe 222.000 drauf)bin also ständig auf der autobahn. bei meinem letzten mal kam das filterproblem,als ich gerade auf dem weg von chemnitz nach berlin war.also entweder stimmt es nicht ganz,was du sagst oder mein filter ist schrott (was ich nicht hoffe).

also ich kenne die Regeneration auch nur so das eine erhörte Abgastemperatur über zusätzlichen Dieseleinspritzung erzeugt wird. Und je höher die Drehzahl um so höher der Rußausaustoss.

 

Ich sehe eher das Problem das Susi ein Cityhopser ist. Und die Fahrstrecken nicht ausreichend sind um den Filter zu regenerieren.

 

Daher kann ich von einem Diesel nur abraten....

 

italo

Zitat:

Original geschrieben von Italo001

Also bei 6.000 km im jahr ist ein Diesel zu teuer....die Mehrkosten an Steuern ect. Fährst du nie ein.  

Ähmm er sucht doch einen Transporter, der wird als LKW-besteuert, also etwa 110€ Steuer/Jahr egal ob Diesel oder Benzin

Zitat:

Und natürlich kommt aus einem Euro4 Diesel hinten noch eine Menge Dreck raus - gerade im Kurzstreckenbetrieb und bei kaltem Motor.

Dass zum Auspuff eines Filterdiesel keine Atemluft herauskommt, dürfte schon allen klar sein. Nur sollte man die Reinigungsleistung eines DPF nun fairerweise auch nicht gleich wieder relativieren. "Der Wirkungsgrad geschlossener Filter ist sehr gut. Er beträgt mehr als 90%." (http://www.stmug.bayern.de/.../filtersysteme.htm)

Schätzen wir doch jetzt mal diese 90%-ige Filterleistung, statt die noch zur reinen Atemluftqualität fehlenden 10% in Vordergrund zu stellen!

90% weniger Rußpartikel sind im Vergleich zu ungefilterten Diesel ein hervorragender Wert! Man sieht praktisch heute keinen Ruß mehr wie bei alten sog. "Dreckschleudern"!

 

 

Zitat:

ich bin nun wirklich ein vielfahrer (in vier jahren habe 222.000 drauf)bin also ständig auf der autobahn.

Grundsätzlich sind DPF nicht verschleißfrei! 220.000 km mit dem orignalen DPF spricht für die Qualität des Doblòs, für die Zuverlässigkeit des Multijet und auch für die Qualität des DPFs!

Der im Filter angesammelte Ruß wird bei der Regeneration zu Asche verbrannt - die Filterwaben sind somit wieder frei, die Asche verbleibt aber im Filter! Nach meiner Recherche sollte ein DPF zwischen 100.000 km und 120.000 km zur Ascheentleerung durchgespült werden, um eine Ascheüberladung zu vermeiden. Nach über 200.000 km ist es aber wohl sehr viel wahrscheinlicher, dass durch die vielen Regenerationen zusätzlich die Filterwaben pörös und/oder die Beschichtung im Oxidationskatalysator nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden - also verbraucht sind - um eine optimale Regeneration weiterhin zu gewährleisten. Ich vermute also, dass Deine DPF-Anlage nach über 200.000 km schlicht verbraucht - und damit tatsächlich schrottreif - ist!

 

Zitat:

also ich kenne die Regeneration auch nur so das eine erhörte Abgastemperatur über zusätzlichen Dieseleinspritzung erzeugt wird.

Das ist die sog. aktive Regeneration, die vorwiegend bei Kurzstreckenverkehr, Langstrecke mit Vollgas oder zu kurzer "Langstrecke" zur Anwendung kommt.

Die sog. passive Regeneration erfordert Langstrecke im mittleren Drehzahlbereich (kein Vollgas, wie leider oft behauptet wird - also keine Freibrennheizerei auf der Autobahn!) und läuft z.B. bei Fiat und Mercedes über einen dem Filter vorgeschalteten Oxidationskatalysator. Im Oxikat wird innerhalb eines ganz bestimmten Abgas-Temperaturfensters Stickstoff-Dioxid (NO2) gebildet. NO2 reagiert mit Ruß bereits bei etwa 250° - 350 ° C - das Abgas muss also nicht auf die sonst übliche Rußzündtemperatur von ca. 550° C erhitzt werden. Wird dieses Abgas-Temperaturfenster aber durch Vollgas überschritten - oder durch untertouriges Fahren unterschritten, wird kein NO2 mehr gebildet - die passive Regeneration findet damit nicht statt. Der Filter muss dann trotz Langstrecke mit irrtümlich annähernd Vollgas dennoch aktiv durch Nacheinspritzung regeneriert werden.

So ist es auch zu erklären, weshalb Langstrecken-Vollgasfahrer sich immer wundern, weshalb der DPF nach verlassen der Autobahn schon wieder regeneriert. Zudem produziert der Diesel bei Vollgas mehr Rußpartikel, wie selbst bei fortwährender passiver Regeneration im DPF überhaupt abgebrannt werden könnten.

 

Fazit:

 

Ein DPF-Diesel ist ein sensibles Teil, für das mann/frau ein gutes Gehör braucht, um zu erkennen, wenn gerade aktiv regeneriert wird, um zu vermeiden, den Motor gerade während der Regeneration zu stoppen - und damit die Regeneration unfreiwillig unvollendet abzubrechen.

Eine Kontrolleuchte seitens der Hersteller, die auf eine laufende Regeneration hinweist, könnte hier Abhilfe schaffen. Problematisch sind also nicht die DPF selbst, sondern mehrere nicht zu ende gebrachte Regenerationsversuche!

 

Unsere liebe Susi aus Köln aber hat sich wohl schon in einen DPF-Multijet verschossen. Ein Benziner könnte für reinen Stadtverkehr wohl schon die bessere Lösung sein. Aber Sie müsste dann eben auch auf die Spritzigkeit eines Multijets verzichten.

 

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