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Welche Route durch Deutschland Richtung Polen?

Themenstarteram 19. Mai 2015 um 22:15

Guten Abend,

demnächst habe ich vor, das erste Mal alleine in die Heimat zu fahren. Mir geht es darum, so schnell wie möglich durch Deutschland zu kommen, ob ich den Grenzübergang in Frankfurt(Oder) oder in Görlitz nehme macht kaum einen Unterschied für die Weiterfahrt. Also hat hier jemand Erfahrung bezüglich der A5/A4/A9 was Tempolimits angeht und Ausbauzustand? Wann am besten losfahren bei 10-11 Stunden Fahrtzeit?

Route 1:

https://www.google.de/.../...b1f60!2m2!1d8.173018!2d49.8463704!1m0?...

Route 2:

https://www.google.de/.../...b1f60!2m2!1d8.173018!2d49.8463704!1m0?...

Beste Antwort im Thema

Wenn du über Nacht fährst, dann brauchst du keine Rücksicht auf die Verkehrsdichte nehmen. Da kannst du wirklich die schnelle Route auswählen und dann tagesaktuell schauen, wie es mit Baustellen und Staus (z.B. über GoogleMaps Verkehrslage) ausschaut.

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Von der Schnelligkeit her werden beide Routen kaum einen Unterschied haben. Beide sind stark frequentiert und mit Baustellen gespickt. Am Besten kommt man , wenn man Nachts fahren kann. Hängt aber auch immer davon ab, wann man ankommen möchte.

Ich fahre immer über die A4, also den Übergang Zgorzelec.

Den Tipp Nachts zu fahren kann ich nur unterstreichen, war letzte Woche dort und bin Hin- und Zurück nachts gefahren. Sehr entspannt, alle hochbelasteten Knotenpunkte waren leer und ich musste mich nicht aufregen ;)

Rein subjektiv mag ich die A4 nicht so, es ist einfach immer verdammt viel Verkehr dort. Gut, sie ist streckenweise dreispurig ausgebaut und ohne Tempolimit, aber so richtig entspannt finde ich die nicht.

Die A9 ist auch dreispurig ausgebaut und teilweise ohne Limit, A10 südlicher Berliner Ring ist meist noch in Ordnung und die A12 eher gemütlich - wenn auch zweispurig.

Irgendwie stellt es bei mir die Routen nicht richtig dar.

Wenn du aus der Region Mainz kommst, wäre die folgende Route wohl die empfehlenswerteste:

Würzburg - Bayreuth - Chemnitz - Dresden - Görlitz

Denn A70 und die A72 sind nicht überlastet wie so manch andere Abschnitte. Ebenso ist das kurze Stück A9 sehr gut ausgebaut. Die A4 von Chemnitz bis Dresden ist auch gut ausgebaut und gut fahrbar. Ab Dresden wird es etwas zäher. Aber das ist nicht allzu viel in Anbetracht der Gesamtstrecke.

Glück und Pech kann man allerdings überall haben. Unfälle, Tagesbaustellen, Staus etc. lassen sich nicht abschließend verhersagen. Allerdings gibt es bei dieser Route auch Alternativpassagen, wenn man lieber ein paar Kilometer mehr fährt anstelle zu stehen.

Themenstarteram 20. Mai 2015 um 12:03

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 20. Mai 2015 um 09:31:24 Uhr:

Irgendwie stellt es bei mir die Routen nicht richtig dar.

Wenn du aus der Region Mainz kommst, wäre die folgende Route wohl die empfehlenswerteste:

Würzburg - Bayreuth - Chemnitz - Dresden - Görlitz

Denn A70 und die A72 sind nicht überlastet wie so manch andere Abschnitte. Ebenso ist das kurze Stück A9 sehr gut ausgebaut. Die A4 von Chemnitz bis Dresden ist auch gut ausgebaut und gut fahrbar. Ab Dresden wird es etwas zäher. Aber das ist nicht allzu viel in Anbetracht der Gesamtstrecke.

Glück und Pech kann man allerdings überall haben. Unfälle, Tagesbaustellen, Staus etc. lassen sich nicht abschließend verhersagen. Allerdings gibt es bei dieser Route auch Alternativpassagen, wenn man lieber ein paar Kilometer mehr fährt anstelle zu stehen.

Okay, hatte ich so nicht auf dem Schirm. Danke, werd ich mir mal anschauen :)

Themenstarteram 20. Mai 2015 um 12:20

Mein Plan ist auch definitiv über die Nacht zu fahren, den Berufsverkehr tagsüber will ich mir nicht geben...

Wenn du über Nacht fährst, dann brauchst du keine Rücksicht auf die Verkehrsdichte nehmen. Da kannst du wirklich die schnelle Route auswählen und dann tagesaktuell schauen, wie es mit Baustellen und Staus (z.B. über GoogleMaps Verkehrslage) ausschaut.

Themenstarteram 21. Juni 2015 um 13:28

Habe mich jetzt auf zwei Daten festgelegt:

17. Juli - Abfahrt ca. 19 Uhr

18. Juli - Abfahrt ca. 4 Uhr

Welche Option ist eurer Meinung nach besser?

Bin alleine noch nie mehr als 60km am Stück gefahren, jetzt werdens 1150km...

Weiß halt nicht, ob ich durch die Nacht durchkomme, das Verkehrsaufkommen wäre natürlich angenehmer... Jemand noch Tipps für mich? :)

Nachts wäre mich die erste Option, sprich 19 Uhr. Dazu muss man aber gut ausgeruht sein und vor allem über den Tag abschalten können, damit man sich vorher hinlegen und schlafen kann. Die Müdigkeit sollte nicht unterschätzt werden. Gerade auf den letzten Kilometern kommt es oft zu Unfällen, weil man der Meinung ist "Die paar Km pack ich noch".

Ich würde dringend, sofern kein zweiter Fahrer mitfährt, davon abraten. Wenn du bisher nie über 60km gefahren bist und jetzt willst du auf einmal das knapp 20-fache am Stück abreißen?!

Dann teile dir lieber die Strecke ein und übernachte ggf. zwischendurch. Das kostet ca. 50€ (außer man brauch 5*) und selbst dann hättest du noch immer Etappen zu bewältigen, die knapp 10x so lang sind wie gewohnt.

am 22. Juni 2015 um 8:21

Wieso abraten? Wenn 96 das BJ von ihm ist, dann sollte das in der Regel kein problem darstellen. Wir sind nach einer Woche Lappen gleich nach Spanien gefahren :D

Das Risiko sich zu übernehmen ist schlichtweg zu hoch. Woher soll man ohne vorherige Erfahrung wissen, wo die eigenen Grenzen liegen? Woher soll man die Strapazen kennen, wenn man es zuvor noch nicht einmal ansatzweise gemacht hat?

Natürlich kann man sich freuen, wenn es gut geht und den "Helden" markieren. Nur was, wenn es nicht gut geht? Denn es fehlt in ganzer Linie an jedweder Erfahrung.

Themenstarteram 22. Juni 2015 um 9:06

Hmm schwierig, die Erfahrung fehlt was natürlich kritisch ist... Kann zwar im Prinzip gut Nächte durchmachen (bin ja erst 19 :D ), aber Autofahren mit maximaler Konzentration ist nochmal ne andere Sache...

 

Vielleicht per Mitfahrgelegenheit 1-2 Personen mitnehmen, die ggf. für eine Stunde übernehmen könnten?!

am 22. Juni 2015 um 9:18

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 22. Juni 2015 um 08:31:30 Uhr:

Das Risiko sich zu übernehmen ist schlichtweg zu hoch. Woher soll man ohne vorherige Erfahrung wissen, wo die eigenen Grenzen liegen? Woher soll man die Strapazen kennen, wenn man es zuvor noch nicht einmal ansatzweise gemacht hat?

Natürlich kann man sich freuen, wenn es gut geht und den "Helden" markieren. Nur was, wenn es nicht gut geht? Denn es fehlt in ganzer Linie an jedweder Erfahrung.

Vielleicht muss man auch mal Erfahrungen sammeln? Sonst schafft man ja nie eine größere Strecke :o

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