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Welche Bremsen?

Themenstarteram 15. September 2015 um 1:55

Hallo,

mich würde mal interessieren, welche Art von Bremsen bei euch am längsten gehalten haben. Sportliche Fahrweise vorausgesetzt.

Die Bremsbeläge einer guten Sportbremsanlage sind zwar höherwertig, dafür aber häufig auch gelocht. Letzteres erhöht den Verschleiß.

 

Beste Antwort im Thema

was verstehst du unter bremswirkung?

wenn ein Golf mit 120PS und einer freifallgeschwindigkeit von 216,34kmh mit 1280Kg mit einer 288x28mm Bremsscheibe bremst, ist das was anderes als ein Ford Mustang mit 1630Kg und einer 316x32mm scheibe von 270kmh!

die bremswirkung beim standartpapa der zum einkaufen fährt und sich freut einen tiefer gelegten golf 3 75ps an der ampel abgezogen zu haben ist was anderes als wenn ein Subaru Sti mit über 200 durch den thüringer wald fliegt! denn da wo ATE Ceramik nur noch qualmt und stinkt und sich die ATE Serienscheibe in einen krummen pizzateller verwandelt, bremst der Sti mit glühender scheibe in die nächste kurve.

nicht böse gemeint!

für den alltag mag das alles gehen, aber der themenstarter sprach von "sportlich", und sportlich ist relativ.

alltag-sportlich ist EBC und ATE Powerdisc fahrbar, bei einer einzgen fahrt über die wartburg ist aber auch das kernschrott!

Ferodo DS2500, Pagid red oder CBL mit wärmebehandelten scheiben von Tarox, DBA oder Sandtler ist dann schon was fahrbares.

allerdings auch hier: es quitscht und verschleißt! und ab und zu fliegen auch mal funken! :D

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Ich habe nur gelochte Scheiben, keine gelochten Belege:D:D:D

Doch, meine Belege werden auch immer gelocht und dann abgelegt, die Bremsbeläge ziehe ich ebenfalls ohne Lochung vor. :D:D;)

Man könnte auch sagen: Don't fest the Troll.

Bei mir halten die ATE Ceramic-Bremsbeläge (zusammen mit ATE Standard-Bremsscheiben) mit Abstand am längsten.

Die originalen Beläge/Scheiben vorn waren bei mir nach reichlich 100oookm fertig.

Die ATE-Ceramicbeläge sind nach jetzt wieder 100oookm noch keine 50% abgefahren. Die Scheibendicke habe ich bisher noch nicht gemessen. Sie sieht aber immernoch schön glatt aus und hat am Rand nur einen ganz schwachen Grat (unter einem halben mm). Die Scheibe darf bis max. 2mm verlieren, hat also bisher nach 100oookm auf alle Fälle weniger als 1mm weg.

Die originale Scheibe hatte nach 100oookm sehr starke Riefen.

Außerdem machen die Ceramic-Beläge keinen schwarzen Bremsstaub. Der ist hellgrau und haftet auch schlechter auf den Felgen.

Ich kann die ATE-Ceramicbeläge zusammen mit den ATE Standard-Bremsscheiben unbedingt empfehlen. Die ~20€ Aufpreis der Beläge machen sich bezahlt.

Zitat:

@MUC6666 schrieb am 15. September 2015 um 07:20:41 Uhr:

Doch, meine Belege werden auch immer gelocht und dann abgelegt, die Bremsbeläge ziehe ich ebenfalls ohne Lochung vor. :D:D;)

Anscheinend ist der Unterschied zwischen Beleg und Belag nicht bekannt.

Themenstarteram 15. September 2015 um 19:29

Eieiei,

war wohl gestern doch etwas zu spät für mich. Natürlich meinte ich die Bremsscheiben...

Also welche Bremsscheiben halten länger, die hochwertigen gelochten oder ungelochte Standardbremsscheiben?

Die Movitbremsen bei meinem Gebrauchten müssen nämlich demnächst getauscht werden (Scheiben und Beläge) und da überlege ich, ob ich vielleicht wieder auf die Serienbremse zurückrüste oder vielleicht auch irgendein Kompromiss. Movit ist halt nicht gerade günstig und bei meinem Bremsenverschleiß ...

 

Am besten sind die Keramikbremsen von Audi und Porsche! Ansonsten Keramikbeläge mit knüppelharten scheiben, brems zwar nicht, aber hällt! Und hällt die 10x14 felgen vom 45ps corsa schön sauber!

echt jetzt? alles was bremst kann nicht halten! ein bremsvorgang setzt reibung voraus, desto größer die reibung, desto größer der verschleiß! und verschleißarme materialien machen keinen spass, denn das bremst erst wenn du schon eingerastet bist und quitscht wie sau!

Bei den ATE-Ceramic Belägen kann ich keine schlechtere Bremswirkung feststellen.

was verstehst du unter bremswirkung?

wenn ein Golf mit 120PS und einer freifallgeschwindigkeit von 216,34kmh mit 1280Kg mit einer 288x28mm Bremsscheibe bremst, ist das was anderes als ein Ford Mustang mit 1630Kg und einer 316x32mm scheibe von 270kmh!

die bremswirkung beim standartpapa der zum einkaufen fährt und sich freut einen tiefer gelegten golf 3 75ps an der ampel abgezogen zu haben ist was anderes als wenn ein Subaru Sti mit über 200 durch den thüringer wald fliegt! denn da wo ATE Ceramik nur noch qualmt und stinkt und sich die ATE Serienscheibe in einen krummen pizzateller verwandelt, bremst der Sti mit glühender scheibe in die nächste kurve.

nicht böse gemeint!

für den alltag mag das alles gehen, aber der themenstarter sprach von "sportlich", und sportlich ist relativ.

alltag-sportlich ist EBC und ATE Powerdisc fahrbar, bei einer einzgen fahrt über die wartburg ist aber auch das kernschrott!

Ferodo DS2500, Pagid red oder CBL mit wärmebehandelten scheiben von Tarox, DBA oder Sandtler ist dann schon was fahrbares.

allerdings auch hier: es quitscht und verschleißt! und ab und zu fliegen auch mal funken! :D

Sportliche Fahrweise mit einem Serienfahrzeug erfordert keine "Sportbremsen".

Die normalen Serienbremsen sind völlig ausreichend.

kommt aufs auto an! die meisten deutschen autos haben (mitlerweile) recht gut dimensionierte bremsen verbaut!

die japaner hinken noch ein wenig, aber auch dort deutlich besser als früher. aber es gibt auch ein paar nieschenautos wo die bremse eher zu einem fahrrad passt! :D

Themenstarteram 16. September 2015 um 0:35

Es ist natürlich klar, je stärker man bremst, desto höher der Verschleiß. Aber wie sieht es bei gleicher Bremsleistung aus?

Bei einer Movitbremse z.B. braucht man ja nicht so stark reinzutreten, um die gleiche Bremsleistung zu erzielen.

Nehmen wir mal meinen 1er BMW als Beispiel (ist nicht unser einziges Auto, wir haben noch einen Sportwagen): Die Bremswirkung der originalen Serienbremsen finde ich in Ordnung, aber Scheiben und Beläge sind alle 10 000 km fertig. Würde eine Sportbremsanlage vielleicht länger durchhalten? Vorausgesetzt man verzögert das Fahrzeug genauso stark wie bisher (man tritt also weniger stark rein, um die selbe Bremsleistung zu erzielen).

Normal sportliche Fahrweise erfordert keine Sport bremsen. Außer man liebt es sständig von 300 runterzubremsen. Ferrari nutzt Brembo. Keramik ist immer eine gute Idee, da deutlich sauberer. Man muss selbst fragen, ob der Aufpreis für einen selbst im Alltag lohnt. Also ich fahre gern zügig. SL AMG. Ferrari 360. Hab aber noch nie dran gedacht, die bremsen zu verändern, weil die Bremskraft nicht reicht oder wie auch immer. Für den Alltag reicht Serie nach meiner Meinung vollkommen aus.

Zitat:

@alwaystoofast schrieb am 16. September 2015 um 00:35:50 Uhr:

Nehmen wir mal meinen 1er BMW als Beispiel (ist nicht unser einziges Auto, wir haben noch einen Sportwagen): Die Bremswirkung der originalen Serienbremsen finde ich in Ordnung, aber Scheiben und Beläge sind alle 10 000 km fertig.

Wird Zeit, dass die Schule wieder beginnt.

Der Sportwagen sieht sicher so aus. :)

Sportwagen
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