WEINSBERG CaraCito - gasfreier elektrischer Caravan

Kürzlich wurde der neue WEINSBERG CaraCito vorgestellt.

Er ist gasfrei, alles wird elektrisch gemacht.

Hat das in Anbetracht der teilweise hohen Stromkosten auf Campingplätzen eine Zukunft?

Problematisch dürfte das Wintercamping werden, ansonsten könnte es in den Sommermonaten funktionieren, wenn der Stromanschluss auf dem CP die Leistung her gibt.

Beste Antwort im Thema

Das ist alles noch Spielerei. Ein WW ohne Gasversorgung käme mir nicht ins Haus.

Was ist, wenn ich unterwegs mal Pause mache und mir Wasser, oder Kaffee kochen will, oder mal eine Nacht vor dem CP verbringen muss, weil ich zu spät angekommen bin, usw.....
Allein mit einer herkömmlichen Versorgungsbatterie ist Heizen wohl kaum machbar, Kochen auch nicht, selbst der Kühlschrank wird die schnell leerfressen.

Was die E-Autos angeht, mit einem 1500 kg WW hinten dran hat da der Spaß schnell ein Loch, da geht es dann schnell alle 100km an eine Steckdose, wenn es dann noch z.B. über den Brenner geht, ist noch schneller Ende

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E-Mobilisten sind leidensfähig, das wissen wir ja.😛

Ob die Cämper das dann auch so toll finden, wenn man immer überlegen muss: Will ich jetzt Kaffee machen, Klima laufen lassen, Wasser kochen oder den E-Grill anmachen? Andernfalls nervt es nämlich, wenn dauernd der Strom getrennt wird. Bei reinen Schönwettercämpern mag das noch einigermaßen gehen, wer aber leicht fröstelnde Familienmitglieder hat, wird sich daran nicht erwärmen können.

Selbst im Sommer "fliegen" bei uns die Sicherungen. Dazu reicht es aus, bei Herdplatten des mobilen Herdes parallel zu bedienen. Mit weiteren Verbrauchern an der Strippe des Wohnwagen, wird das dann ein echter Eiertanz.

Aber gut: wenn die Neucämper alle Ex-Hotel- oder Pauschal-Urlauber sind, kochen die wahrscheinlich auch nicht selber.😁 Aber selbst drauf haben sich einige CP bereits eingerichtet und bieten Frühstücksbuffets u. ä. an.

Sobald wieder alles erlaubt ist, werden diese "Zwangscamper" auch nicht mehr da sein. Da könnten sogar die Preise für Gebrauchtfahrzeuge sinken.

Dann heißt es wieder All-In aufm Kreuzfahrer, wer als letztes am Buffet ist hat verloren. 😁 😁 😁

Zitat:

@PIPD black schrieb am 2. September 2020 um 08:10:39 Uhr:


Selbst im Sommer "fliegen" bei uns die Sicherungen. Dazu reicht es aus, bei Herdplatten des mobilen Herdes parallel zu bedienen. Mit weiteren Verbrauchern an der Strippe des Wohnwagen, wird das dann ein echter Eiertanz.

Das meiste wäre mit Technik und € zu lösen. Ich habe im gasfreien Wohnmobil 2x 6 kW zur Verfügung, auch ohne Stromanschluss. 😁

Für den nicht gasfreien Wohnwagen tut es momentan der Ecoflow Delta 1300.

Es gibt folgende Lademöglichkeiten:

  • Netzstrom mit ein paar 100 W
  • 12 V vom Elektroauto, auch wenn geparkt
  • später mal PV auf dem Wohnwagen

Eintrag gelöscht.

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Ein gasfreies Campinggefährt würde ich Heute zumindest niemals auch nur in Erwägung ziehen, wurscht ob Verbrenner mit Dieselheizung, oder gar ein E-Auto.

Gas ist nach wie vor und wahrscheinlich noch lange das Beste, wenn es um Geräte geht die Heizen, oder Kühlen.

Mir ist schön öfter passiert, dass allein eine Kaffeemaschine die Sicherungen auf einem CP zum Abschalten brachten.

Zwar habe ich Solarmodule und auch eine relativ starke Versorgungsbatterie, damit kann ich auch eine 1600 Watt 230 V Kaffeemaschine betreiben, aber nicht zu oft.

Kühlschrank + evtl noch Klima, oder Heizung ohne Gas, rein elektrisch, ist fast undenkbar wenn man keinen Landstrom hat und alles zusammen ist immer noch auf vielen CP`s unmöglich, schon gar nicht, wenn gleich Mehrere solche Geräte am Laufen haben.

Nur elektrisch hat der Spaß schnell ein Loch, im Winter sowieso

Zitat:

@Taxler222 schrieb am 19. Dezember 2020 um 02:21:49 Uhr:


Mir ist schön öfter passiert, dass allein eine Kaffeemaschine die Sicherungen auf einem CP zum Abschalten brachten.
....
Nur elektrisch hat der Spaß schnell ein Loch, im Winter sowieso

Im Prinzip geht ohne Gas schon. Ob es funktioniert hängt von vielen Faktoren ab. Die Ursache für den obigen Ausfall liegt an einem falschen Versorgungskonzept.

Anstatt die 230 V Geräte direkt mit der Einspeisesteckdose zu verbinden muss das Fahrzeugnetz und das Einspeisenetz getrennt werden. Dies kann entweder mit entsprechenden Kombiwechselrichtern wie z.B. Victron Multiplus erfolgen (habe ich in unserer Concorde 2002 realisiert), oder aber ganz simpel in dem das Fahrzeugnetz ausschließlich über einen Wechselrichter über die Batterie versorgt wird (ist so in unserem Expeditionswohnmobil). Die Batterie wird im Falle des Falles über ein einstellbares Ladegerät oder aber mit einem Ladegerät unter 1000 W versorgt.

Ich kann problemlos in meinem Fahrzeug 12 kW Wechselrichterleistung abrufen und an der Einspeisedose werden maximal 1000 W abgerufen. Tatsächlich ist es so dass wir für viele Wochen im Sommerhalbjahr in Mitteleuropa gar keine externe Stromquelle brauchen. Im Gegenteil, mit PV wird so viel Überschuss erzeugt dass wir auch noch das komplette Warmwasser damit erzeugen.

Gas für das Heizen und Warmwasser kann durch eine Dieselheizung ersetzt werden. So gibt es nur einen Energieträger an Bord. Während andere im Winter ihre Gasflaschen alle paar Tage wechseln müssen, können wir ohne Tanken den ganzen Winter heizen.

Einziges Problem im Winterhalbjahr ist die autarke Versorgung mit Strom, wenn das Fahrzeug nicht alle paar Tage bewegt wird. Da kommt einfach von PV zu wenig Energie. Aber dafür gibt es in Zukunft auch die Lösung mit der stromerzeugenden Heizung mit dem Thermo-Elektrischen Generator.

So was lässt sich natürlich nicht in einem Sprinter realisieren, aber mit einem 7,5 ter Wohnmobil ist es machbar. Die Zusatzkosten sind bei Fahrzeugen in der Größenklasse nur ein kleiner Anteil. Und Teile dieser Lösung kann man auch in kleineren Fahrzeugen realisieren.

Ganz neue Perspektiven entwickeln sich mit zukünftigen rein elektrischen Wohnmobilen. Da spielt der Stromverbrauch für das Wohnen im Verhältnis zum Fahren keine große Rolle mehr. Wenn der Strom knapp ist einfach an den Schnelllader und man hat wieder für ein paar Tage genug Strom für das Wohnen.

@egn mit viel Geld lässt sich Viel realisieren und einen 7,5 Tonner fährt auch nicht „Jeder”.

Also für die große Masse ist noch sehr lange wahrscheinlich Gas das „Optimale”, besonders zum Heizen, Kochen und wenn nötig auch zum Kühlen.

Selbst wer ein teures vollelektrisches WoMo hat, will vielleicht nicht immer seinen Platz verlassen nur um einen Schnelllader zu finden den es ganz nebenbei auch nicht überall gibt. Gasflaschen hingegen bieten viele CP`s auch direkt am Platz an.

Wenn das mit der Elektrifizierung (ich bezeichne das als E-Wahn) alles so klasse wäre, dann wäre es doch wohl das sinnvollste, den Strom erstmal im Haus fürs Heizen zu nutzen. Das ist kalkulierbarer.
Elektrische Autos oder gar Wohnwagen kommen mir bei uns hier nicht in die Garage oder auf den Platz.
Bei den Strompreisen in D (die teuersten weltweit) erübrigt sich auch nur das Nachdenken über E-Autos, E-Mobile oder rein elektrisch betriebene Wohnwagen.
Gas ist eine saubere Sache. Im Winter nicht zu toppen. Ich stelle mir gerade vor, was man da so elektrisch anschließen müßte, um an die 4,X kW Leistung zu kommen, die so eine Gasheizung liefert.
2 x 16 A auf dem Platz bräuchte man schon mal sicher für sich alleine.
Was ein Irrsinn!

Und ob der Strom auch zukünftig immer sicher so aus der Steckdose kommt, wie die Grünen so meinen, das wage ich stark zu bezweifeln, wenn unsere AKWs und Braunkohlekraftwerke als Grundlastsicherung abgeschaltet werden.

Zitat:

@1-er-Fan schrieb am 21. Dezember 2020 um 17:22:26 Uhr:


Wenn das mit der Elektrifizierung (ich bezeichne das als E-Wahn) alles so klasse wäre, dann wäre es doch wohl das sinnvollste, den Strom erstmal im Haus fürs Heizen zu nutzen. Das ist kalkulierbarer.
Elektrische Autos oder gar Wohnwagen kommen mir bei uns hier nicht in die Garage oder auf den Platz.
Bei den Strompreisen in D (die teuersten weltweit) erübrigt sich auch nur das Nachdenken über E-Autos, E-Mobile oder rein elektrisch betriebene Wohnwagen.
Gas ist eine saubere Sache. Im Winter nicht zu toppen. Ich stelle mir gerade vor, was man da so elektrisch anschließen müßte, um an die 4,X kW Leistung zu kommen, die so eine Gasheizung liefert.
2 x 16 A auf dem Platz bräuchte man schon mal sicher für sich alleine.
Was ein Irrsinn!

Da bin ich völlig bei dir! Auch ich möchte die Möglichkeit des Wintercampen nicht missen wollen!
Aber wie oft war ich in den letzten 8 Jahren beim Wintercampen? Leider nur 1x...
Ich denke der Wohnwagen ist für die Menschen gedacht die damit in der „Haupt“ Urlaubszeit (Frühling - Herbst) Urlaub machen. Da brauch ich keine Heizung (und wenn nur gering) und hab auch sonst wenig mit Gas zu tun, außer kochen.
Das bissl Gas kann ich dann mit Grill verbrauchen, oder ich nutz das Kochfeld im WW was bestimmt gut läuft.
Von daher hat er sicher seine da-sein-Berechtigung. Bin gespannt wann ich den ersten damit auf dem Campingplatz treffe und seine ehrliche Meinung dazu höre.

Schönen Advent
Wingman

Zitat:

@1-er-Fan schrieb am 21. Dez. 2020 um 17:22:26 Uhr:


(...)
dann wäre es doch wohl das sinnvollste, den Strom erstmal im Haus fürs Heizen zu nutzen. Das ist kalkulierbarer.
(...)

Ja... und deshalb wollen so viele auch eine Nachtspeichergeizung haben. Völlig emissionsfrei - kommt ja aus der Steckdose. 😛 Leider etwas teurer als Gas...
Aber das wird in der Fahrzeugentwicklung die Zukunft werden. Ob nun Akku oder Wasserstoff wird sich noch zeigen.

Zitat:

@Haubenzug schrieb am 21. Dezember 2020 um 18:26:25 Uhr:



Zitat:

@1-er-Fan schrieb am 21. Dez. 2020 um 17:22:26 Uhr:


(...)
dann wäre es doch wohl das sinnvollste, den Strom erstmal im Haus fürs Heizen zu nutzen. Das ist kalkulierbarer.
(...)

Ja... und deshalb wollen so viele auch eine Nachtspeichergeizung haben. Völlig emissionsfrei - kommt ja aus der Steckdose. 😛 Leider etwas teurer als Gas...
Aber das wird in der Fahrzeugentwicklung die Zukunft werden. Ob nun Akku oder Wasserstoff wird sich noch zeigen.

Die ökologisch sinnvollsten Autos sind wohl die, die so lange, wie möglich gefahren werden, also mehr als 10 bis 15 Jahre.
Das normale Autoleben rechnet man wohl nur so mit 8 Jahren, oder? Was wohl erst recht für die E-Autos gelten wird, wenn der (ökologisch höchst fragwürdig hergestellte) Li-Ionen-Akku platt ist.

Daher sähe ich wohl eher im künstlichen Sprit die Zukunft, mit alternativen Energiequellen produziert.
Aber das will man wohl von Seiten der Regierung nicht mal in Erwägung ziehen.

Das was da momentan angeboten wird sind Experimente auf Kosten der Kunden, die wahrscheinlich in der Praxis schnell feststellen werden, dass mit solchen E-Mobilen der Spaß, ganz besonders der halbwegs autarke Spaß ganz schnell ein Loch hat. Wenn diese Dinger dann alternativlos nur und ausschließlich auf Strom angewiesen sind geht das ziemlich rasant.

Was die Zukunft bringt wissen wir Heute nicht, was da bisher auf dem Markt ist sind alles Experimente und was in Zukunft noch entdeckt wird, weiß erstrecht Niemand.

Aktuell jedenfalls kommt mir kein E-Mobil ins Haus, weder ein normales Auto, erstrecht kein Wohnwagen, oder Wohnmobil, alles nicht ausgereift und viel zu eingeschränkt im Vergleich zu Herkömmlichem

Zitat:

@Taxler222 schrieb am 19. Dezember 2020 um 10:14:00 Uhr:


@egn mit viel Geld lässt sich Viel realisieren und einen 7,5 Tonner fährt auch nicht „Jeder”.

Jede Entwicklung fängt klein an, und das Angebot muss ja auch (noch) nicht für Jeden passen.

Nicht jeder hat die gleichen Bedürfnisse. Was für Dich gilt muss nicht für alle gelten. Man sieht das auch an der Gesamtentwicklung der Elektromobilität. Vor 10 Jahren gab es nur einige "Spinner", oft mit selbst gebauten Kisten. Die Zulassungszahlenlagen bei 541/Jahr. In 2015 lagen die Zulassungszahlen schon bei 12.363, und in 2020 lagen sie bis November schon bei 150.492. Das ist eine mehr las Verzehnfachung alle 5 Jahre.

Derzeit liegt der Anteil der reinen Elektroautos an den Neuzulassungen schon bei etwa 10 %. Immer mehr Leute finden was passendes, auch wenn es vielleicht nur ein Zweitauto ist.

Die Hauptprobleme sind momentan noch die Reichweite,die damit verbundenen Kosten für die Batterie, und das geringe Angebot. Aber auch hier wird es Early-Adopter geben. Und was die Lebensdauer, insbesondere der Batterie angeht, da sehe ich momentan nicht die großen Probleme. Gerade Reisemobile im Privatbesitz fahren relativ wenige km. Im Schnitt dürften es kaum mehr als 5000 km/Jahr, denn man hat nur begrenzt Urlaub. Es gibt z.B. einen Tesla S85 der schon mehr als 1,2 Mio km unterwegs ist, das meiste mit der letzten Batterie.

Wie auch bei konventionellen Autos hängt die Haltbarkeit von der Art der Nutzung ab. Und das Batteriemanagement wird immer besser. Die Elektromotoren bekommt normalerweise auch keiner kaputt, außer sie haben wie bei Tesla in den Anfangsjahren irgendwelche Konstruktionsfehler.

Natürlich können konventionelle Wohnmobile heute noch viel mehr, und sind flexibler in der Nutzung. Aber die Frage ist, ob der Nutzer diese Fähigkeiten tatsächlich ausnutzt. Wenn jemand mit seinem Wohnmobil kaum mehr als 200 km pro Tag fährt ist eine mögliche Reichweite von 1000 km ohne Tanken überflüssig. Mit dem zunehmenden Ausbau der Ladeinfrastruktur an Reisemobilstellplätzen und Campingplätzen kann er sein E-Wohnmobil jeden Tag über die Nacht aufladen, und am nächsten Tag wieder 200 km fahren. Es gibt auch zunehmend Campingplätze mit derzeit noch kostenlosen Ladestationen.

In Zukunft könnte jeder sein Fahrzeug auch an der blauen CEE Dose aufladen, oder es gibt gleich einen Typ2 Anschluss für das E-Zugfahrzeug oder das E-Reisemobil am Platz.

Ich bin mir sicher dass wir in den nächsten 5-10 Jahren hier eine rasante Entwicklung sehen, und eine deutliche Ausweitung des Angebotes sehen werden.

@egn

es geht hier um Wohnwagen in 1. Linie und WoMo`s und da ist die alleinige Abhängigkeit vom Strom doch eine sehr starke Einschränkung.

Das Laden der Fahrzeugbatterie direkt am Platz im CP wird wohl noch sehr lange dauern, derzeit ist es oft schon ein Problem wenn gleichzeitig 2 die Kaffeemaschine anwerfen und noch die Kühlschränke elektrisch gekühlt werden.

Der nächste Punkt ist dann der Preis, derzeit werden am CP schon 60 bis 90 Cent pro KW aufgerufen das ist so schon heftig.

Die km-Leistung bei WoMos mag ja meinetwegen bei ca 5-6000 Jahreskm liegen, trotzdem will wahrscheinlich Keiner alle 200 km eine Zwangspause einlegen und dann vielleicht noch erst eine halbe Stunde und länger warten bis er an die Säule rankommt.

Ich fahre im Schnitt 350 bis 400 km am Tag und selbst dann will ich nicht aufhören müssen, sondern können, insgesamt kann ich mit dem Gespann min 1000 km fahren bis ich Tanken muss und das dauert dann max 10 Minuten und Tankstellen gibt es überall, da muss ich meine Planung nicht nach Zapfsäulen ausrichten.

Zudem kann ich mit Gas sowohl kühlen, als auch Heizen und Kochen ohne befürchten zu müssen, dass mir bald der Saft ausgeht.
Man könnte natürlich auch mit Strom Heizen, Kochen und Kühlen, nur scheitert das oft schon an der Standardstromversorgung am CP, die steigt in dem Fall ganz schnell mal aus.

Mir geht es jetzt um ganz normale Standardwohnwagen und Womos, nicht um mit viel Geld Optimierte, die jedoch auch schnell mal an ihre Grenzen kommen, spätestens beim Nachladen am CP und Solarenergie allein wird da auch nicht reichen.

Ich spreche auch vom Jetzt, nicht von dem was vielleicht in 10, oder 15 Jahren machbar ist, oder auch nicht.

Dabei haben wir in D noch relativ machbare Zustände, aber bereits in Italien, Spanien, Frankreich und ganz besonders in der östlichen EU schaut es da noch deutlich schlechter aus. Im Ausland gibt es noch sehr viele CP`s mit mangelhafter Elektroinstallation, meistens 6 Ampere und abenteuerlichen Verkabelungen, von wegen CEE Standard und 16 Ampere.

Wie auch immer, vielleicht kann man als Camper der nicht ausschließlich hochmoderne Luxusplätze besucht in 15 Jahren über ein solches Experiment reden, aber sicher nicht Heute

Zitat:

@Taxler222 schrieb am 23. Dez. 2020 um 10:55:49 Uhr:


(...)
insgesamt kann ich mit dem Gespann min 1000 km fahren bis ich Tanken muss
(...)

Was hast du für ein Gespann? Ich liege / lag da immer so bei 500 - 700 km, je nach Tankgröße.

Der E-Motor ist an sich schon eine feine Sache, aber die Infrastruktur ist aktuell immer noch ein Problem. Auch ist der Strommix in DE alles andere als sauber, dazu noch teuer.
Wer jetzt meint, "ist kein Problem", der sollte sich mal die Leitungsquerschnitte in der Straße anschauen. Da kann man nicht mal soeben mehrere KWh für Ladestationen abzweigen. Das Netz ist imho dafür schlicht (noch) nicht ausgelegt.
Dann haben wir noch das "Problem" der Reichweite. Mir einem Tesla (Preis außen vor) sind ~400 km ohne Wowa möglich, gut und auch alltagstauglich. Mit Wowa geht die Reichweite auf von mir angenommene 200 km runter. Bei 1.000 km wären das also 5 Tage hin und 5 Tage wieder zurück. Urlaub auf der Autobahn.
Bei den aktuellen Transportern dürfte die Reichweite mit Anhänger eher bei 100km liegen.
Das Ganze geht natürlich auch schneller, wenn es genügend stark ausgelegte Ladestation gibt und so ein Vorgang dann vlt. ~45 Minuten dauert. Klarer Vorteil für Tesla, die das schon erkannt haben.
Das wird die Zukunft bringen, aber eins ist dabei auch klar. Der Stromverbrauch wird sehr deutlich steigen und es braucht dafür mehr (Wind-) Kraftwerke, Stromtrassen etc., wenn es saubere Energie sein soll.
Das alles wirkt sich bestimmt nicht auf die Strompreise aus.....

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