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Wechselintervall und Lebensdauer von RDKS?

Themenstarteram 6. Mai 2020 um 6:36

Hallo zusammen,

 

Ich habe mir Ende April einen gebrauchten Peugeot Partner Bj. 2015 gekauft. Das Fahrzeug wurde mir mit den Sommerreifen verkauft, welche bereits bei der Auslieferung in 2015 auf das Fahrzeug gezogen waren, die Reifen sehen noch super aus, haben noch viel Profil und sind augenscheinlich noch nicht "Hart".

 

Um nun schon einmal für den Winter vorzusorgen habe ich mir einen Satz abgefahrene Sommerreifen gekauft (Nur wegen der Felgen).

Bisher habe ich meinen Reifen-Kauf immer Online getätigt und habe die Reifen dann bei einem Bekannten in der Mietwerkstatt aufziehen lassen und habe natürlich bei jeder Neureifen-Montage neue Ventile verwendet.

 

Nun habe ich ein Fahrzeug (mein erstes mit RDKS) mit aktivem RDKS und habe somit auch Sensoren in den Felgen verbaut.

Die 4 Sensoren inkl. Ventilen kosten im Internet mal eben ab 120 €.

 

Benötige ich denn nun beim Radwechsel neue Sensoren für die Winterreifen oder kann ich diese weiterverwenden bis einer defekt ist (oder Batterie leer? )?

Ich hätte ja schon gerne neue Ventile dran, aber 30 € je Ventil mit RDKS ist schon happig.

 

Alle wie viele Jahre sollte man, oder muss man den Sensor tauschen?

 

Sorry für den langen Text, aber dieses Thema beschäftigt mich seitdem ich das Auto gekauft habe^^

 

Vielen Dank für eure Hilfe!

Beste Antwort im Thema
am 6. Mai 2020 um 18:03

Vergiss nicht, dass abgefahrene Reifen auch ein Riesengeschäft sind.... aber du schneidest deine Reifen sicher nach, so 2-3mm gehen fast immer

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Zitat:

@SMaexxle schrieb am 6. Mai 2020 um 13:18:13 Uhr:

Wieder was gelernt, seit 20.05.18 ist das ein gravierender Mangel, bei dem es keine Plakette mehr gibt.

Super ABM-Massnahme für Werkstätten, denn es kosten ja nicht nur die Sensoren, sondern meist muss ja auch extra der Reifen demontiert werden.

Da war die Reifen-Lobby aktiv!

Man muss kein Genie zu sein, um zu wissen, dass das ein Riesengeschäft für die Reifenmonteure und Sensorenhersteller ist, wenn ohne funktionierendes RDKS kein TÜV-Siegel vergeben wird.

Außerdem werden mit neuen RDKS-Sensoren dann auch gern gleich neue Reifen montiert, wenn die Altreifen fast an der Verschleißgrenze sind und nur noch für 1 oder 2 Jahre getaugt hätten.

Aus diesem Grund sind meine Winterräder ohne RDKS, womit die Betriebserlaubnis dennoch nicht erlischt.

am 6. Mai 2020 um 18:03

Vergiss nicht, dass abgefahrene Reifen auch ein Riesengeschäft sind.... aber du schneidest deine Reifen sicher nach, so 2-3mm gehen fast immer

Es ist bei dem TÜV ein erheblicher Mangel und bei neueren Fahrzeugen ab 2008 oder 2009 ist es vorgeschrieben. Sollte die Betriebserlaubnis nicht erlöschen, wenn man die Sensoren nicht mehr verbaut und dein Fahrzeug zu diesen gehören, bei denen ein RDKS vorgeschrieben ist, dann würde ich gerne wissen, warum diese nicht erlischt. Bei älteren Fahrzeugen mag es da ja noch eine Lücke geben.

Ich habe sowohl in meinen Sommerreifen wie auch in meinen Winterreifen RDKS, sind beim Wechsel mit meinem Tool schnell angelernt und nun 3,5 Jahre in betrieb...Gerade einen neuem Satz Sommerpuschen drauf gezogen, alte Sensoren und Ventile verwendet, da noch alles Top...

Haben hier die Sparfüchse denn (je nach Fabrikat) schonmal probiert sich einen Sommerreifen als Reserverad in den Kofferraum zu packen und den Sensor dann für alle 4 Positionen anzulernen / zu verwenden???

Vorsicht: Nicht zulässig - nur ein Gedanke...

Die Antennen saßen bei mir in den Radkästen. Aber in der Tat hatte ich beim Anlernen mal Probleme, als der andere Satz im Kofferraum lag.

Zitat:

@cdfcool schrieb am 6. Mai 2020 um 18:03:20 Uhr:

Vergiss nicht, dass abgefahrene Reifen auch ein Riesengeschäft sind.... aber du schneidest deine Reifen sicher nach, so 2-3mm gehen fast immer

Da geht noch viel mehr. Und dann macht sich auch das RDKS bezahlt :p.

Mein Touareg ist im Oktober 2013 hergestellt worden, hat jetzt irgendwas über 115.000 km auf der Uhr und das RDKS funktioniert im Sommer- und Winterrädersatz ganz normal.

Zitat:

@Schubbie schrieb am 6. Mai 2020 um 18:33:18 Uhr:

Es ist bei dem TÜV ein erheblicher Mangel und bei neueren Fahrzeugen ab 2008 oder 2009 ist es vorgeschrieben. Sollte die Betriebserlaubnis nicht erlöschen, wenn man die Sensoren nicht mehr verbaut und dein Fahrzeug zu diesen gehören, bei denen ein RDKS vorgeschrieben ist, dann würde ich gerne wissen, warum diese nicht erlischt.

Fassen wir das mal zusammen:

- mein Toyota Avensis (BJ 2017) hat 2 Radsätze, wovon nur die Sommerräder (50 %) mit RDKS-Sensoren bestückt sind und das aktive RDKS damit funktionstüchtig ist

- da mein Auto im Sommer 2017 zugelassen wurde, steht in diesem Sommer nach 3 Jahren der 1. TÜV mit Sommerrädern an --> kein Mangel zu finden

- in den Wintermonaten bin ich mit Rädern ohne RDKS-Sensoren (als Attrappe sind Metallschraubventile verbaut [sehen RDKS-Sensoren zum Verwechseln ähnlich]) unterwegs --> dadurch erlischt nicht die Betriebserlaubnis, da das RDKS lediglich ohne Funktion, aber nicht defekt ist

- bei einer Polizeikontrolle am Strassenrand interessiert sich niemand für das RDKS --> eher halten die nach Tempo-, Alkohol- oder Lärmsündern Ausschau, wo selbst das gelbe RDKS-Symbol im Kombiinstrument eine Lappalie ist

- durch fehlende RDKS-Sensoren in den Winterrädern habe ich 200 € gespart, die ich dafür lieber in die Marderschutzanlage nach Weidezaunprinzip investiert habe, die mir effektiv einen höheren Mehrwert verschafft

That's it! ;)

Gucke ich mir den dritten Punkt an, dann könnte ich übersetzt also mein Bremspedal demontieren, darf aber trotzdem fahren, da ja kein Mangel besteht und es lediglich nicht vorhanden ist?

 

Ich kenne Prüfberichte, auf denen sowas wie "ohne Funktion" steht und es ist auch von Mängeln und nicht von Defekten die Rede.

 

P.s.: auf die Metallventile gehe ich nicht weiter ein, ich habe noch über 50 Satz in verschiedenen Farben liegen. Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass der Beamte bei einer Kontrolle weiß, ob das Fahrzeug ein aktives oder passives RDKS hat und somit wird das mit das letzte sein, worauf er achtet, außer vielleicht das Fahrzeug erfordert es.

am 6. Mai 2020 um 21:54

Ein Blick auf das leuchtende RDKS-Symbol genügt... und bei einem Unfall ist es dann auch noch ein Leichtes, den Vorsatz nachzuweisen, was die fehlende Betriebserlaubnis dann für die Versicherung genügen lässt, den Knaben bluten zu lassen... Da wären ein paar Sätze Sensoren dann billiger....

Mein Reden, aber es geht zu oft gut.

Ich befürworte die Sensoren nicht, bei meinen Fahrzeugen habe ich passive Systeme, die ich für eine sinnvolle Ergänzung halte (sofern ein Mercedes-Fahrer -siehe weiter vorne- nicht die Warnung wegdrückt, denkt dass alles OK ist, da er nicht weiß, dass er die Abrollumfänge so neu speichert und einfach mit Plattfuß weiter fährt...). Aber für unbedingt nötig halte ich es nicht, finde es aber gut, wenn die eh vorhandene Elektronik für sowas verwendet wird.

Einmal hätte es mir sogar helfen können, aber damals war man froh über Servolenkung und ABS. Es hatte sich kurz vor einer Kurve eine Schraube durch den Reifen gearbeitet und ich merkte erst beim Anbremsen, dass etwas nicht stimmt. In einer Rechtskurve war es ausgerechnet der linke Vorderreifen, womit die Seite des Entgegenkommenden mir gehörte. Hätte ich ein paar Sekunden vorher eine Warnung bekommen, hätte ich die Geschwindigkeit ausreichend reduzieren können.

am 7. Mai 2020 um 9:14

Soll jeder machen, wie er meint. Ich finde es rundum sinnvoll, ich habe kaum noch Reifen zur Demontage, die sich aufgrund falschen Drucks auflösen, aber diese Dinge sieht eben nur, wer ständig mit Reifen zu tun hat.

Wie lange die Sensoren halten , hängt von der Qualität der Sensoren und der Laufleistung ab. Offiziell werden bei Qualitätssensoren 5-7Jahre oder 160 000km Laufleistung angegeben. Ich hatte aber schon Billigsensoren aus China die bereits nach 2Jahren schon Schrott waren und Originalsensoren die 15Jahre alt waren und noch funktionierten.

Wenn sich bei einem Fahrzeug welches älter als 7Jahre ist, die Sensoren bereits schlecht auslesen lassen, dann rate ich meinen Kunden zu einem Neukauf.

Themenstarteram 7. Mai 2020 um 10:01

Hallo zusammen und vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.

 

Aufgrund eurer Antworten macht das auslesen der Sensoren vor dem Reifenwechsel sicher Sinn.

 

Ist so ein Gerät denn für den Privathaushalt eine lohnende Investition bzw. Was kostet solch ein Teil?

Braucht in meinem Falle ja nur den Batterie Status anzuzeigen und ob der Sensor funktioniert.

 

Da die Reifen meiner Sommer- und Winterräder (Verschleißgrenze) aus dem Jahr 2015 bzw. 2016 sind ist das vorab prüfen hier sicher sinnvoll...

 

Danke vorab!

Für den Privatmann ist so ein Teil wohl zu teuer. So um die 300Euro kostet etwas brauchbares. z.B. das Ateq PT47 mit OBD II und 5 Jahren kostenlose Aktualisierung. Dann lieber beim Reifenhändler machen lassen.

Also so ein Gerät zum Anlernen gibts je nach Automarke ab 10,- € bei eBay oder Amazon. Ich habe für mein Teil (für GM) eben die 10 € bezahlt und habe es jetzt schon 3x erfolgreich benutzt. Also 60 € Werkstattkosten gespart. Kann natürlich keinen Batteriestand erkennen, aber wenn das Anlerngerät an einem Reifen mal nicht funktioniert, weiß ich ja, dass die Batterie vom RDKS leer ist ;)

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