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Was taugen französische u. koreanische SUVs? Auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau...

Themenstarteram 6. Oktober 2019 um 16:00

Hallo zusammen,

auf der Suche nach einem komfortablen, sprit- u. kostensparenden Auto mit hoher Zuverlässigkeit, das dazu noch Beinfreiheit u. Platz für einen Kinderwagen im Kofferraum bietet, streife ich durch diese Foren (manch ein User wird es wissen ;-) ).

Leider gestaltet sich meine Suche nach einem geeigneten Pkw recht zäh, was womöglich daran liegt, dass ich die eierlegende Wollmilchsau nicht finden kann und ich mit dem Kauf vielleicht einfach einen Haken an die Sache machen sollte. Zuvor möchte ich aber nochmals um eure Meinung bitten:

"Eierlegende Wollmichsau" deshalb, weil ich hinsichtlich Qualität/Langlebigkeit mittlerweile von den Toyotas im Allgemeinen, hinsichtlich Sprit sparen von den Hybriden überzeugt bin. In meiner Preisklasse (bis 13.000 €) und meinen sonstigen Anforderungen (s. unten), kann ich mir aber höchstens den Auris der Kompaktklasse leisten. Der Kombi fällt also raus. Da der kompakte Auris u. der Yaris zu klein für einen Kinderwagen sind, wirds schwierig..

Dann habe/hatte ich die Kombis des Ford Focus (1.0 Eco Boost, 125 PS) sowie des Skoda Fabias (1.2 TSI, 110 PS 4 Zyl.) im Kopf. Der Fabia als Kleinwagen-Kombi verbraucht wohl weniger, dafür bin ich bei den TSI-Motoren misstrauisch. Dem Ford Focus Kombi vertrau ich beim Motor ein bisschen mehr (nur gefühlsmäßig, bin technisch zu unversiert), auch dass der Focus gut auf der Straße liegt u. komfortabel ist, gefällt mir, allerdings schluckt dieser wohl mehr Benzin als der Fabia...

Ein guter Kompromiss wäre mit Sicherheit der Honda Jazz, den ich grundsätzlich sehr beeindruckend finde. Allerdings habe ich hier ein wenig Sorge zwecks Rost und er ist eben, was die Geräuschkulisse angeht, ein Kleinwagen...

Bleiben die SUVs, von denen ich mir wahrscheinlich (?) nur die Mini-SUV (Crossovers) leisten kann.

Die Frage hier: Passen in die höhergelegten Kleinwagen a la Hyundai Kona, Ford EcoSport, Kia Stonic wirklich Kinderwägen und ein paar Utensilien rein? Bleibt es rein raummäßig nicht ein Kleinwagen?

Größere SUVs sind wohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt zu teuer.

In diesem Zusammenhang würde ich aber gerne auf die französischen und koreanischen SUVs wie den Renault Captur, den C3 Aircross, den Peugeot 2008, den Hyundai Kona sowie den Kia Stonic eingehen:

Mein Gefühl (getrübt von etw. kritischen Berichten der Automobilzeitungen) sagt mir: Finger weg von den französischen Autos, da panntenintensiv. Praktisch sollen sie ja sein, im Vgl. zu einem Japaner oder Autos der VAG aber weniger komfortabel (was Sitze u. Spürbarkeit v. Bodenwellen angeht?) u. vergleichsweise wenig Auto fürs Geld...Ich selbst möchte da unparteiisch sein und mich gerne eines besseren belehren lassen, daher die Frage an euch?

Zu den koreanischen Vertretern kann ich leider gar nichts sagen.

Zusammengefasst also würde ich mich

1.) über Vorschläge eurerseits anhand nachstehender Parameter sehr freuen:

- Fahrzeugalter: Nicht älter als Bj. 2015

- Antrieb: (sparsamer-) Benziner oder Hybrid

[Diesel zwar bei 25.000 km Fahrleistung/Jahrevtl. noch möglich, wohne aber im Raum Stuttgart und möchte die ganze Thematik umgehen, da dieser leider totgeredet wird, daher Benzin oder Hybrid).

- Budget: max. 13.000 €

- gefahrene Kilometer: max. 60.000 km

- Getriebe: Schaltung oder Automatik

- Marken: Alles außer Fiat

2.) freue ich mich über Meinungen, ob bei meinem Budget ein (Mini-)SUV für mich grundsätzlich in Frage kommt oder ich doch in Richtung eines Kombis (Bsp. Focus, Fabia) gehen sollte.

3.) Was ihr von den drei genannten französischen Modellen (Captur, 2008, c3 Aircross) bzw. von den beiden koreanischen Modellen (Kona, Stonic) und sonstigen für mich bezahlbaren SUVs haltet?

Vielen Dank für eure Erfahrungen und Empfehlungen!

Beste Antwort im Thema
am 6. Oktober 2019 um 16:22

Das beste Auto vom Platzangebot bei

den Kleinwagen, bietet der Fabia Kombi.

Da hält keiner der Mini SUV mit.

Auch der 1.2 TSI mit 110PS läuft absolut problemlos,

sehr sparsam und da es noch der 4 Zylinder ist,

sehr angenehm laufruhig.

Der Jazz ist technisch sehr standfest,

wird er nachträglich Konserviert läuft er

noch viele Jahre klaglos.

Größter Nachteil ist seine miese Federung,

sowie die unbequeme Sitzposition.

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am 6. Oktober 2019 um 16:22

Das beste Auto vom Platzangebot bei

den Kleinwagen, bietet der Fabia Kombi.

Da hält keiner der Mini SUV mit.

Auch der 1.2 TSI mit 110PS läuft absolut problemlos,

sehr sparsam und da es noch der 4 Zylinder ist,

sehr angenehm laufruhig.

Der Jazz ist technisch sehr standfest,

wird er nachträglich Konserviert läuft er

noch viele Jahre klaglos.

Größter Nachteil ist seine miese Federung,

sowie die unbequeme Sitzposition.

Das ist eine schlechte Idee. SUVs haben im Vergleich zu Kompaktwagen schlechteres Handling, schlechteren Fahrkomfort, schlechtere Fahrleistungen, höheren Verbrauch (Unterschied zwischen Normangabe und Realverbrauch ist bei SUVs höher, alte NEFZ Normwerte sind nutzlos und nicht vergleichbar), oft einen billigeren Innenraum, weniger Platz und sind trotz alldem teurer (Modetrend). Die von dir genannten Modelle haben weniger Platz als ein Auris.

Fabia hat zwar einen großen Kofferraum, dafür wenig Kniefreiheit hinten, mit einem Kindersitz wird es da schnell zu eng und man kann vorne nicht mehr bequem sitzen.

Hast du die Kofferräume schon selbst getestet? Was ist das für ein Kinderwagen, der nicht in den Auris passt? In den Jazz passt er? Bei einem jungen Jazz brauchst du keine Angst vor Rost zu haben. Du kannst ihn auch einfach konservieren lassen (geht mit jedem Auto).

vllt passt dir einer von den beiden, jeweils aktuelles Modell mit OPF und EU 6d:

Astra: https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Focus: https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Themenstarteram 6. Oktober 2019 um 19:49

Zitat:

@Supercruise schrieb am 6. Oktober 2019 um 18:55:51 Uhr:

Das ist eine schlechte Idee. SUVs haben im Vergleich zu Kompaktwagen schlechteres Handling, schlechteren Fahrkomfort, schlechtere Fahrleistungen, höheren Verbrauch (Unterschied zwischen Normangabe und Realverbrauch ist bei SUVs höher, alte NEFZ Normwerte sind nutzlos und nicht vergleichbar), oft einen billigeren Innenraum, weniger Platz und sind trotz alldem teurer (Modetrend). Die von dir genannten Modelle haben weniger Platz als ein Auris.

Fabia hat zwar einen großen Kofferraum, dafür wenig Kniefreiheit hinten, mit einem Kindersitz wird es da schnell zu eng und man kann vorne nicht mehr bequem sitzen.

Hast du die Kofferräume schon selbst getestet? Was ist das für ein Kinderwagen, der nicht in den Auris passt? In den Jazz passt er? Bei einem jungen Jazz brauchst du keine Angst vor Rost zu haben. Du kannst ihn auch einfach konservieren lassen (geht mit jedem Auto).

vllt passt dir einer von den beiden, jeweils aktuelles Modell mit OPF und EU 6d:

Astra: https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Focus: https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Haben denn die Mittelklasse-Pkw's wie der Focus wirklich mehr Platz bzw. Beinfreiheit auf den hinteren Plätzen als ein SUV?

Beim Auris hatte ich den Eindruck, dass dort hinten auf den Rücksitzen nicht so viel Platz ist wie beim Yaris. Unser Yaris ist platzmäßig echt ok zum Sitzen.

Lediglich der Kofferraum ist zu klein, mMn kaum kleiner als der vom Auris.

Lt. Auris-Forum könnte der Kinderwagen knapp ausreichen, ansonsten passt dann aber gar nichts mehr rein. Man müsste also zum Auris Kombi greifen, hierfür fehlt mir das Budget.

Danke dir für die Angebote. Auch das sind aber Direkteinspritzer. In einem anderen Forum rätst du mir von diesen ab...

Woran erkenne ich im Inserat, dass dies Autos einen OPF haben? Muss ich generell nach Euro 6d Temp schauen?

UND: Wenn ich mich für einen Saugmotor entscheide: Umgehe ich dann das ganze Thema, kann ich mir z. B. Einen Euro5-Sauger kaufen oder muss ich auch beim Saugmotor künftig auf 6d Temp achten?

Themenstarteram 6. Oktober 2019 um 19:58

Zitat:

@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 6. Oktober 2019 um 16:22:37 Uhr:

Das beste Auto vom Platzangebot bei

den Kleinwagen, bietet der Fabia Kombi.

Da hält keiner der Mini SUV mit.

Auch der 1.2 TSI mit 110PS läuft absolut problemlos,

sehr sparsam und da es noch der 4 Zylinder ist,

sehr angenehm laufruhig.

Der Jazz ist technisch sehr standfest,

wird er nachträglich Konserviert läuft er

noch viele Jahre klaglos.

Größter Nachteil ist seine miese Federung,

sowie die unbequeme Sitzposition.

Vielen Dank, was kostet denn eine solche Konservierung?

am 6. Oktober 2019 um 20:44

Je nach Werkstatt und Umfang sind 200-800€ realistisch.

Wer es selber macht wie ich, kommt mit 30-40€ (Materialkosten) aus.

Beim Jazz sollte eine Versiegelung wirklich durchgeführt werden,

sofern er lange im Besitz gehalten werden soll.

Also für Deine Kriterien finde ich immerhin bei Mobile 15 Auris Kombis in Deutschland...(ab 2015, Benzin/Hybrid, bis 13t€, bis 60tkm etc.)....

Beim Diesel würde ich ganz eindeutig zu den Dieseln mit Euro6 und Adblue raten, die sind im Peugeot 2008, im C3 Aircross und im C4 Cactus sowie im Opel Crossland zu finden.

Der dort eingebaute Diesel ist der meistgebaute Diesel der Welt. Der ist wartungsfreundlich, sehr sparsam und hat viel Drehmoment. Ersatzteile und Wartung sind günstig.

Bei den kleinen SUVs liest man sehr wenig von Problemen. Das ist weitestgehend millionenfach bewährte Technik aus dem Konzernregal. Viele Teile beim 2008 sind z.b. identisch mit dem 208 und entsprechend günstig.

Besonders praktisch ist der Peugeot 2008, besonders geräumig der C3 Aircross und Crossland, besonders sparsam der Cactus.

Zitat aus der Anfrage des TE:

Zitat:

[Diesel zwar bei 25.000 km Fahrleistung/Jahrevtl. noch möglich, wohne aber im Raum Stuttgart und möchte die ganze Thematik umgehen, da dieser leider totgeredet wird, daher Benzin oder Hybrid).

Zitat:

@senso_ schrieb am 6. Oktober 2019 um 16:00:23 Uhr:

Mein Gefühl (getrübt von etw. kritischen Berichten der Automobilzeitungen) sagt mir: Finger weg von den französischen Autos, da panntenintensiv.

Ich mache mir inzwischen gar nicht mehr die Mühe solche Mythen zu entzaubern. Denn egal was man schreibt, es gibt dann immer den einen "Neuuser" der nur massive Probleme hatte und absolut unglaubwürdige Dinge erlebt hat um anschließend eine Lobeshymne auf VAG, BMW oder MB zu halten.

Zitat:

@Han_Omag F45 schrieb am 6. Oktober 2019 um 23:22:50 Uhr:

Zitat aus der Anfrage des TE:

Zitat:

@Han_Omag F45 schrieb am 6. Oktober 2019 um 23:22:50 Uhr:

Zitat:

[Diesel zwar bei 25.000 km Fahrleistung/Jahrevtl. noch möglich, wohne aber im Raum Stuttgart und möchte die ganze Thematik umgehen, da dieser leider totgeredet wird, daher Benzin oder Hybrid).

Hyundai & Kia gehören zu den wenigen Herstellern, die einen NOx-Speicherkat und einen SCR-Kat mit AdBlue gemeinsam verbauen. Da muss man einfach anerkennen: Besser geht es nicht.

Moin,

Dem Direkteinspritzer auszuweichen wird hauptsächlich dazu führen, dass du bei ein paar übriggeblieben Dinosauriern landest, bei Basismodellen, die oft eben nur den Basisbereich abdecken können - und im Vergleich eben schlechtere Fahrleistungen und Verbräuche aufweisen - oder eben zwingend die Kombi mit dem Hybrid nehmen musst und dann überwiegend oberhalb deines Budgets landest.

Sind wir mal hart und ehrlich - Ballungszentren wie Stuttgart, die zudem durch ihre Topographie gestraft sind - werden solange nicht ein substanzieller Anteil an Fahrzeugen lokal emissionsfrei fährt - stets ein Risiko bzgl. Verkehrsabgase sein - weil dieser Bereich schlicht am einfachsten und schnellsten regelbar ist (salopp gesagt - es reichen ein paar Schilder). Das dies eher ein Symptom behandelt, denn wirklich eine dauerhafte Lösung ist - außen vor gelassen. Insofern - es ist gehopst wie gesprungen ob du Diesel, Benziner, Hybrid kaufst - reicht Schritt A nicht um den Luftreinhalteplan zu erreichen, führen Maßnahmen B und C zusätzlich nicht zum Ziel - wird es zwangsläufig die nächsten Fahrzeuge erwischen und zwar je älter die Abgaseinstufung desto eher. Es ist also egal welchen Motor du hast - immer eine gewisse Glücksspielkomponente enthalten.

LG Kester

Zitat:

@senso_ schrieb am 6. Oktober 2019 um 16:00:23 Uhr:

auf der Suche nach einem ..., sprit- u. kostensparenden Auto ..., das dazu ... Platz ... bietet

würde ich SUVs gleich mal aussortieren ;)

--> Kombis und kleine Vans bieten in der Regel eine bessere Kosten-/Verbrauchs-Platz-Relation

 

Zitat:

@senso_ schrieb am 6. Oktober 2019 um 16:00:23 Uhr:

Preisklasse (bis 13.000 €) ...

Ein guter Kompromiss wäre mit Sicherheit der Honda Jazz, den ich grundsätzlich sehr beeindruckend finde. Allerdings habe ich hier ein wenig Sorge zwecks Rost

warum?

für 12.500 sollte ein (noch) nicht verrosteter fast-Neuwagen drin sein ...

und für 500 Euro kannst Du einige kg Mike Sanders o.ä. in die Hohlräume pumpen und den Unterboden ordentlich konservieren!

 

Zitat:

@senso_ schrieb am 6. Oktober 2019 um 16:00:23 Uhr:

Mein Gefühl ...: Finger weg von den französischen Autos, da panntenintensiv. Praktisch sollen sie ja sein, im Vgl. zu einem Japaner oder Autos der VAG aber weniger komfortabel (was Sitze u. Spürbarkeit v. Bodenwellen angeht?) u. vergleichsweise wenig Auto fürs Geld...

falsch (kein Grund für "Finger weg")

&

falsch (pannenintensive Modelle/Motoren/Getriebe gibt es von verschiedenen Herstellern, und meist auch andere problemlosere Modelle/Varianten)

&

falsch (praktische/durchdachte Innenraumkonzepte gibt es oft auch aus Japan!)

Zitat:

Haben denn die Mittelklasse-Pkw's wie der Focus wirklich mehr Platz bzw. Beinfreiheit auf den hinteren Plätzen als ein SUV?

SUV allein sagt gar nichts aus. Hängt von der Größe ab wie bei jedem anderen Auto auch. Die von dir genannten Modelle basieren alle auf Kleinwagen, die haben weniger Beinfreiheit hinten als Kompaktwagen. Für mehr Beinfreiheit müsste das SUV auf einer Kompaktwagenplattform basieren. Der Radstand bietet meist eine gute Orientierung. Wenn du es genau wissen willst kannst du in den Modellbroschüren Online die Innenmaße nachlesen.

Kompaktwagen kann man aber auch nicht verallgemeinern. Zb. hatten der Focus 3 und der Auris relativ wenig Beinfreiheit. Der Astra K (aktuelles Modell) und der neue Focus haben viel mehr Beinfreiheit, großer Unterschied. Ist von Modell zu Modell anders.

Zitat:

Lt. Auris-Forum könnte der Kinderwagen knapp ausreichen, ansonsten passt dann aber gar nichts mehr rein. Man müsste also zum Auris Kombi greifen, hierfür fehlt mir das Budget.

Dann werden dir die Klein-SUVs auch zu wenig Kofferraum haben, der ist bei denen ca. gleich groß.

Zitat:

Danke dir für die Angebote. Auch das sind aber Direkteinspritzer. In einem anderen Forum rätst du mir von diesen ab...

Woran erkenne ich im Inserat, dass dies Autos einen OPF haben? Muss ich generell nach Euro 6d Temp schauen?

Von den Modellen ohne DI scheint dir ja nichts zu passen, darum dachte ich schlage ich zumindest welche mit EU 6d temp vor wenn es unbedingt einer sein muss. Wichtig ist bei denen, dass mindestens 6c eingehalten wird.

Zitat:

UND: Wenn ich mich für einen Saugmotor entscheide: Umgehe ich dann das ganze Thema, kann ich mir z. B. Einen Euro5-Sauger kaufen oder muss ich auch beim Saugmotor künftig auf 6d Temp achten?

Nochmal: Saugmotor und Saugrohreinspritzung sind zwei völlig unterschiedliche Dinge die nichts miteinander zu tun haben. Das Wort "Saug" stellt keine Verbindung her. Es gibt Saugmotoren mit Direkteinspritzung und es gibt Turbomotoren mit Saugrohreinspritzung.

Der Gesetzgeber misst bei Saugrohreinspritzern den Partikelausstoß nicht (weil er in der Regel niedriger ist). Die meisten gewöhnlichen Saugrohreinspritzer Saugmotoren (beides zusammen) erfüllen von den Emissionen EU 6d problemlos. Wenn sie niedrig eingestuft sind liegt das nur daran, dass es damals noch keine strengere Norm gab nach der sie eingestuft werden hätten können. Falls irgendwann tatsächlich alle Autos nur nach Norm (also Effektiv nach Baujahr) verboten würden könnte man die vielleicht neu einstufen. Bin auf dem Gebiet kein Experte aber es gab doch bisher auch schon in den Umweltzonen die Möglichkeit für ältere Benziner eine Genehmigung zu bekommen?

Moin,

Da das Problem aber eher Stickoxide, denn Partikel sind ist das gehopst wie gesprungen. Selbst wenn beim Saugrohreinspritzer ohne Aufladung keine Partikel entstünden - hat er dennoch Stickoxidemissionen usw. Und da geht es dann nach Norm und EU5 erlaubt mehr als EU6 usw.pp. die messen ja nicht bei jedem Auto explizit nach, sondern brauchen einfache auch für den am simpelsten gestrickten Mitarbeiter der da vielleicht kontrollieren soll.

Also unter EU6 würde ich in Stuttgart gar nix kaufen und tatsächlich eher jenseits EU6c präferieren.

LG Kester

Zitat:

@206driver schrieb am 7. Oktober 2019 um 05:44:51 Uhr:

Zitat:

@senso_ schrieb am 6. Oktober 2019 um 16:00:23 Uhr:

Mein Gefühl (getrübt von etw. kritischen Berichten der Automobilzeitungen) sagt mir: Finger weg von den französischen Autos, da panntenintensiv.

Ich mache mir inzwischen gar nicht mehr die Mühe solche Mythen zu entzaubern. Denn egal was man schreibt, es gibt dann immer den einen "Neuuser" der nur massive Probleme hatte und absolut unglaubwürdige Dinge erlebt hat um anschließend eine Lobeshymne auf VAG, BMW oder MB zu halten.

Es gibt genug User, die es auch andersrum machen. Da braucht man jetzt nicht so tun.

Immerhin hat man heute genau so noch ein schlechtes Gefühl bei TSI, wobei das absolut nicht mehr sein muss. Bei gewissen Kriterien brauchen die sich nicht verstecken!

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