Was ist der Unterschied zwischen Drehmoment und PS?

Hallo liebe Gemeinde,

es gibt ja Motoren die haben ein mords Drehmoment und wenig PS und andere haben weniger Drehmonet und dafür wesentlich mehr PS.

Worin liegt der Unterschied zwischen Drehmoment und PS und wie wird es beeinflusst?
Und was von beiden ist besser?

Swinger

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Ist die Gegenwart und die Zukunft. Ca. 6L auf 100 Km Verbrauch!
Mit Vergaser u.alten 8 Zyl. fahren Leute denen das Geld egal ist,und die Umwelt!

In meiner Gegenwart und Zukunft gibt es nur Autos, die alte und bewährte Technik haben, leicht und unkompliziert zu reparieren sind und deren Ersatzteile simpel hergestellt werden können. Während ihrer langen Existenzdauer nutzen Sie die zu ihrer Herstellung eingesetzten Ressourcen effizient aus. Effizienter als die Generationen von pseudofortschrittlichen Plastikeiern, die mit reichlich Energieeinsatz in der Zwischenzeit entwickelt, hergestellt und wieder verschrottet wurden. Wenn man den Herstellungsaufwand eines aktuellen Fahrzeugs anschaut, machen die paar Liter Mehrverbrauch bei einem alten V8 den Kohl auch nicht fett.

Was das Geld angeht, bin ich bereit für ein gutes altes V8-Schff durchaus mehr Geld auszugeben als für einen nichtssagenden Diesel-Neuwagen - allen schon, damit die fehlgeleitete Autoindustrie diese Kohle nicht mehr für die Verfolgung ihrer Irrwege zur Verfügung hat...

318 weitere Antworten
318 Antworten

Zitat:

@mike cougar schrieb am 18. Juni 2015 um 08:38:05 Uhr:



Die Liebhaber von Hochdrehzahlorgeln ala Honda schlagmichtot kann man am Alter festmachen. Sie sind meist zwischen 18 -29 Jahre und haben noch nie in Ihrem Leben ein Auto mit viel Drehmoment gefahren. Meist lieben sie auch noch die Formel 1. Außerdem sind sie der irrigen Ansicht, was viel Krach macht, macht auch viel Spaß. Erst mit dem reiferen Alter kommt man dahinter, daß der wahre Komfort im Drehmoment liegt.

Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel.

Dann oute ich mich mal als Ausnahme, da ich diesen Altersbereich längst überschritten habe.

Ob man es glaubt oder nicht, auch HDZ Motoren haben ein Getriebe, welches durchaus verwendet werden darf!

Meine Civic TypeR´s ließen sich schön im 5. Gang mit 1500 Touren mit 50km/h bewegen, wer es noch ruhiger wollte hat immer noch den 6. Gang zur Verfügung.

Ich hatte eine Weile den Camaro und ´nen TypeR parallel laufen und war und bin von beiden fasziniert. Beide Konzepte und Autos sind so unterschiedlich und genial, dass ich gar nicht in die Versuchung kam die direkt zu vergleichen - bin aus beiden immer mit ´nem Dauergrinsen im Gesicht ausgestiegen.

Wer allerdings nur aufs cruisen steht ist mit Hubraum, Turbo oder Diesel (gerne kombinierbar) besser beraten.

Ein HDZ Motor mit 8500 Touren hat mit Sicherheit auch seinen Charme.

Zitat:

@meehster schrieb am 18. Juni 2015 um 08:43:33 Uhr:



Zitat:

@cactusami schrieb am 18. Juni 2015 um 08:07:34 Uhr:


Also ich kann mit dem Hochdrehzeugs gar nichts anfangen. Was ist daran lustig, mit 5'000 Umdrehungen bei Tempo 50 durch ein Dorf zu fahren? Ausserdem habe ich keine Lust dank dem Kreissägengeheul einen Hörschaden beim fahren zu bekommen. Das mag auf der Rennstrecke vielleicht Sinn machen, aber sicher nicht im Alltag oder beim gemütlichen cruisen.
Beim gemütlichen Cruisen mit Tempo 50 liegen unter 1500/min an. Auch bei meinem Youngtimer, der eine Nenndrehzahl von 6500/min hat.
Mir ging es um Drehzahlbereich. Und der von 800 bis 4000/min genau so groß we von 1500 bis 7500/min, in diesem Fall eine Verfünffachung. Große Drehzahlbereiche sind schön beim Abbiegen auf der Landstraße und Vorfahrtsschild mit dem Gaspedal improvisieren. Oder auch um im höchsten Gang bleiben zu können, wenn man eine Ortschaft durchfährt.

Allerdings mache ich das mit dem Ortschaftdurchfahren jetzt bei meinem Alltagsauto elektrisch 🙂

Mit einer Corvette C6/7 kannst du im 4.Gang anfahren und bis 200 km/h hochdrehen, ohne schalten. Das sollte eigentlich genügen. :-D

Zitat:

@cactusami schrieb am 18. Juni 2015 um 11:58:51 Uhr:



Mit einer Corvette C6/7 kannst du im 4.Gang anfahren und bis 200 km/h hochdrehen, ohne schalten. Das sollte eigentlich genügen. :-D

Genau das meine ich. Drehzahlbereich 🙂

Zitat:

@cactusami schrieb am 18. Juni 2015 um 11:58:51 Uhr:



Mit einer Corvette C6/7 kannst du im 4.Gang anfahren und bis 200 km/h hochdrehen, ohne schalten. Das sollte eigentlich genügen. :-D

Geht mit dem Civic im 5. auch - leidet halt nur die Kupplung etwas. 😉

Ähnliche Themen

Zitat:

@cactusami schrieb am 18. Juni 2015 um 08:07:34 Uhr:


Also ich kann mit dem Hochdrehzeugs gar nichts anfangen. Was ist daran lustig, mit 5'000 Umdrehungen bei Tempo 50 durch ein Dorf zu fahren?

Nichts, daher machen das auch nur dumme Menschen. Man kann genauso mit einem Hochdrehzahlmotor bei 50 km/h bei unter 2000 Umdrehungen fahren und das macht man in aller Regel auch.

Btw: Du könntest auch mit einem Ami mit dickem V8 mit 5000 Umdrehungen mit 50 km/h durch die Dörfer tuckern. Wirst du aber auch nicht machen. Wieso sollte es dann der mit Hochdrehzahlmotor machen?

Dass man vor dem Ortsausgang mit Zwischengas runterschaltet, um ab dem Ortsausgangsschild seinen Spaß zu haben ist gerade das Geile. Dieser Sound beim Zwischengas geben bzw. beim automatischen Zwischengas bei Fahrzeugen mit (Halb-)automatischem Getriebe, einfach nur herrlich! (Kann aber natürlich auch ein hubraumstarker normaler Motor 😉 Nur dreht der nicht so willig und weit hoch. Und das ist genau das, was mir gefällt 😉. )

Zitat:

Ausserdem habe ich keine Lust dank dem Kreissägengeheul einen Hörschaden beim fahren zu bekommen.

Mir ist kein Auto bekannt, bei dem man Hörschäden bekommen würde. Weder mit Hochdrehzahlmotor noch ohne.

Zitat:

Das mag auf der Rennstrecke vielleicht Sinn machen, aber sicher nicht im Alltag oder beim gemütlichen cruisen.

Nur blöd, dass nicht jeder durch die Gegend cruisen will oder in seinem Alltag unbedingt viel Druck von untenraus braucht. Ich habe nichts dagegen, wenn bereits bei niedrigen Drehzahlen viel Drehmoment anliegt und bin auch schon den ein oder anderen Wagen mit großem Motor gefahren. Schon sehr nett, aber ich mag es die Kisten auszudrehen, denn das macht einfach Spaß.

Und zu letzt: Man kann auch einfach Beides haben 😉. Relativ großvolumiger Motor mit viel Drehmoment und hohen Drehzahlen 🙂.

@ Mad Max

Ich vermute mal Du hattest den Civic mit 200 PS. Der Turbomotor wird es wohl 2007 noch nicht gewesen sein. Mußte mich erst mal schlau machen, was er überhaupt für Leistungsdaten hat.

Zitat:

Ob man es glaubt oder nicht, auch HDZ Motoren haben ein Getriebe, welches durchaus verwendet werden darf!

Wie, der Civic hatte schon ein Getriebe ? Und ich dachte die würden mit der Seilwinde gezogen.🙂

Zitat:

Meine Civic TypeR´s ließen sich schön im 5. Gang mit 1500 Touren mit 50km/h bewegen, wer es noch ruhiger wollte hat immer noch den 6. Gang zur Verfügung.

Das kann ich durchaus glauben. Aber bei 1500 Touren war der doch kurz vorm absterben. Du willst mir doch nicht weiß machen, das er dann noch Dampf hat zu beschleunigen. Rollen ja, aber beschleunigen mit diesen höchst

beschämenden

bescheidenen Daten von 193 NM bei 5600 UPM war mit absoluter Sicherheit nicht mehr dran zu denken.

Wie auch immer, jeder soll mit dem glücklich werden was er bevorzugt und sei es ein bei 8500 Touren kreischendes Motörchen. 😉

Zitat:

@cactusami schrieb am 18. Juni 2015 um 11:58:51 Uhr:



Mit einer Corvette C6/7 kannst du im 4.Gang anfahren und bis 200 km/h hochdrehen, ohne schalten. Das sollte eigentlich genügen. :-D

Ja, das nennt man dann Automatik wenn man nicht mehr schalten muss.

@Habuda:

Zitat:

Btw: Du könntest auch mit einem Ami mit dickem V8 mit 5000 Umdrehungen mit 50 km/h durch die Dörfer tuckern. Wirst du aber auch nicht machen.

Nein, wird niemand machen können, da so ein Ami-V-8 so ungefähr bei 4.500 U/min am Ende seiner Möglichkeiten angekommen ist, bei 5.000 stirbt der. Ganz schnell.

Man darf nicht vergessen, dass die original-Ami-V-8-Motoren, die, von denen hier allerorten die Rede ist, dass das ganz steinalte Konstruktionen aus den 40er Jahren, teilweise aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts sind, die im Laufe ihres Lebens immer wieder vergrößert und mit Zusatztechnik versehen wurden, um die Abgasgesetze einhalten zu können. So ein V-8 verfügt also über durch lange Stoßstangen betätigte Ventile und nur sehr wenige Kurbelwellenlager, alles sehr robust gebaut für ein langes Leben ohne Stress, ideal für amerikanische 105 km/h Höchstgeschwindigkeit dauerlimitierte Straßen, da dreht so eine Maschine selten über 2.000 U/min, muss sie ja auch nicht.

Wenn man so einem Motor mehr Drehzahl abverlangen wollte, muss man den kompletten Motor umbauen, dann geht das sehr wohl, jedoch nicht mit serienmäßigen Motoren.

Einen der seltenen "North-Star" V 8 Motoren mit mehreren oben liegenden Nockenwellen und 4-Ventil-Zylinderkopf mal ausgenommen.

Grüße
Udo

Oh Gott ist das wieder ein Quark. Das ein moderner Ami V8 bei 4500 schon am Ende ist gehört mittlerweile ins Reich der Mythen. Selbst GMs Stösselstangenmotoren gehen heute locker bis 7000 u/min. Ford schafft mit seinen DOHC Motoren sogar noch mehr. Die einzigen Motoren die bei 4500 Schluss machen sind unsere ach so tollen über alles geliebten Turbodiesel 😛

Zitat:

Du könntest auch mit einem Ami mit dickem V8 mit 5000 Umdrehungen mit 50 km/h durch die Dörfer tuckern. Wirst du aber auch nicht machen.

Nein, wird niemand machen können, da so ein Ami-V-8 so ungefähr bei 4.500 U/min am Ende seiner Möglichkeiten angekommen ist, bei 5.000 stirbt der. Ganz schnell.,,,,,

da sieht man mal, das du gar keine Ahnung hast. Ich glaub du hast nicht mal ne Ahnung wozu Ami-V8 im stande sind. Hast du schon mal irgendwelche normalen EU Motoren im Dragster oder ,,Hochleistungssport,, gesehen. Und ich meine nicht DTM o.ä. Kindergarten. Die einzigen die noch mithalten können, sind diverse Turbinen und Flugzeughersteller als ,,Antriebsquelle,,. 🙂

Ansonsten gilt, ordentlich Power im unteren Drehzahlbereich ab Leerlaufdrehzahl, Drehmoment!!!
Power bei höheren Drehzahlen, sind PS.
Alles dazwischen ist ein Kompromiss aus beidem.
Mal ein schlechtes Beispiel, Motor 100PS, bei 4000U gerade 120kmh und den Motor hört man deutlich. 😠 Also Leistung durch Drehzahl, deutsches Modell.
Da ist mir ein Ami lieber. 😉

Gruß

Um mal eventuellen Diskussionen vorzugreifen:

Selbst ein Gen II Block dreht höher als 4500 u/min, gut zu sehen an den Leistungsdaten des Gen II LT1 wie er in Caprice, Camaro und in anderer Form auch in der Corvette Verwendung fand. Im Camaro hatte er folgende Daten:

275 hp@5200RPM, 325lb-ft@2400RPM

Der dreht schon einmal über 4500 u/min und das standfest. Ansonsten läge die Spitzenleistung schon deutlich früher an, da der Motor ja garantiert bei 5000 u/min hops geht, oder? 😉

Der Gen III Block, auch als LS1 bekannt legt da noch einmal eine Schippe drauf:

320 hp @ 5800 RPM, 330 lb-ft@ 4400 RPM

Der Gen IV Block legt NOCHMALS ein Schippchen drauf:

436 hp (325 kW) @ 5900 rpm, 4600 rpm

Aus der gleichen Generation stammt der LS7 der widerum mehr Drehzahl packt:

505 hp (377kw) @ 6300, 470 lb.-ft. (637Nm) @ 4800 RPM

Maximum Engine Speed: 7100 rpm

Ebenso aus der IV Generation stammt der LS9, die aufgeladene Version des LS3. Wenigstens der muss doch Dank Kompressoraufladung so richtig drehfaul sein, oder? Denkste!

638 hp (476 kW) @ 6500rpm, 604 lb-ft (819 Nm) @ 3800

Maximum Engine Speed: 6600 rpm

Seit 2013 baut GM eine brandneue Generation Small Block, die Gen V Motoren. Hier mal die Leistungsdaten des neuen LT1:

60 hp (343 kW) @ 6000 RPM, 465 lb.-ft. (630 Nm) @ 4600 RPM

Ebenso zur neusten Generation GM Motoren gehört der LT4, der die Nachfolge des LS9 angetreten hat:

620 hp (462 kW), 635 lb.-ft. (860 Nm)

Maximum Engine Speed: 6500 RPM

Wie man sieht erreicht jeder dieser Motoren sein Leistungslimit erst jenseits der 5000 u/min, ergo weit entfernt von "mehr können die nicht".

Weils so lustig war, machen wir mal mit den Ford Motoren weiter, vergrößert den Aha-Effekt! Dazu kommt noch das deren Motoren schon seit Ewigkeiten über obenliegende Nockenwellen und deshalb über einen Ventiltrieb verfügen wie er von europäischen Herstellern gerne verwendet wird.

Ford Modular Engine

305 hp @ 5800 rpm, 300 lb-ft @ 4800 rpm

Maximum Engine Speed: 6800 u/min

Wir sprechen hier von einem Motor den es in dieser Form schon 1996 gab, eine Zeit wo deutsche Hersteller noch ungeniert Motoren gebaut haben die Ihr Leistungshoch schon bei weit unter 4000 erreicht haben und deren roter Bereich bei knapp über 5000 losging!

Ford Coyote

420 horsepower @ 6500 rpm, 390 ft.-lb.+ of torque @ 4250 rpm

6500 u/min packen die meisten deutschen Allerweltsmotoren noch nicht mal. Selbs die Krone des deutschen Automobilbaus BMW kanns nicht wirklich besser. Das Leistungsmaximum von deren V8 Bi-Turbo liegt ebenso irgendwo zwischen 6000 u/min und 7000 u/min

Beim Coyote aus dem Boss 302 wirds sogar noch viel beeindruckender!

Ford RoadRunner (Mustang Boss 302)

444 hp (331 kW) at 7500 rpm, 380 lb·ft (515 N·m) at 4500 rpm

Ja hoppla, was ist denn da schiefgelaufen? Haben die Amis nen Motor entwickelt der sogar noch höher dreht als die BMW Drehorgel?! Kann ja gar nicht sein, oder doch? 😉

Das war jetzt nur ein kurzer Abriss von gut 25 Jahren amerikanischer Motorenbautechnik. Jeder einzelne dieser Motoren war zu seiner Zeit konkurrenzfähig und dazu drehten Sie ALLE über 5000 u/min.

Weiterhin ist es totaler Blödsinn das amerikanische Motoren alle aus den 30ern stammen. Dieser Quark den deutsche Motorschmierfinken schon seit Jahrzehnten in die Welt setzen wird durch wiederholen weder richtiger, noch besser. Unser guter Udo meinte vermutlich den Ford Flathead V8, der mit GM und Chrysler von der Konstruktion her mal so gar nichts am Hut hatte. Diese Art Motor wurde bei Ford bereits 1954 in Rente geschickt, zu einer Zeit wo Europäer noch nicht mal wussten was ein V8 Motor überhaupt ist. Lustigerweise haben ausgerechnet die Europäer den alten Flathead in Lizenz bis 1964 weitergebaut und in Ihre eigenen Autos gequetscht 😉

GM hat den ersten Small Block im Jahre 1954 gebaut. Es stimmt zwar das man bei GM über Jahrzehnte auf das gleiche Blockdesign zurückgegriffen hat, aber spätestens mit der Einführung der Gen II Motoren in den späten 80ern/frühen 90ern war das ursprüngliche Design von 1955 Geschichte. Der LT1 hatte eigentlich nur noch die Bauform sowie den Ventiltrieb mit seinem Vorgänger gemein. Ansonsten war wirklich alles anders. So geht das bis heute. Aus diesem Grund sehen wahre Kenner die neuen Small Block Generationen auch nicht mehr als Small Block an, sondern als gänzlich andere Motorart. Somit hat GM also das originale Small Block Design gute 40 Jahre in seinen normalen PKWs genutzt. Eine lange Zeit, aber den vermeintlichen Entwicklungsrückstand hat GM schon mit den Gen II Motoren komplett aufgeholt.

Was war mit Chrysler? Tja, Chrysler hat immer schon irgendwie sein eigenes Ding durchgezogen. Bei Chrysler hatte man sich sogar für eine bestimmte Zeit mehr oder weniger komplett vom V8 verabschiedet. Die 80er und 90er waren für Mopar Fans die reinste Hölle. Dafür darf sich Mother Mopar mit einer ganzen Latte moderner V6 Motoren rühmen die ganz nach dem Geschmack der Europäer gebaut waren. Doppelnocker, 4-Ventilköpfe und all der Ganze Kram den der Deutsche in den 90ern noch als nicht haltbaren Nonsens abgetan hat waren in diesen Motoren schon Standard.

Oh je, da habe ich wohl einigen Ami-V-8-Liebhabern mal so richtig auf den Schlips getreten?

Also sind die Ami-V-8-Motoren gar keine Drehmomentmonster mit viel Bumms von unten raus, sondern in Wirklichkeit Hochdrehzahlmaschinen, die ihre Leistung nur aus eben dieser Hochdrehzahl holen?

Man lernt doch nie aus, wieder was dazugelernt. Danke für die Richtigstellung.

Grüße
Udo

Was heißt auf den Schlips getreten? Es ist nur einfach ein uraltes Vorurteil und nicht der Wahrheit entsprechend. Das was du sagtest mag zwar auf die alten Motoren noch zutreffen, wobei hier auch wieder die US-typischen Übersetzungen der Getriebe und Hinterachsen eine Rolle spielen. Auf meinen 08/15 Caprice mag dieses Klischee in gewisser Weise noch zutreffen aber auf alles was danach kam eben nicht mehr.

Die aktuellen Motoren verhalten sich wie ganz normale großvolumige Saugmotoren die ihre Leistung kontinuierlich über das verfügbare Drehzahlband holen. Natürlich haben die auch Bumms von unten, das liegt dann aber eher daran das die Motoren schon in niedrigen Drehzahlen mehr Power anliegen haben als die meisten kleinen 3 oder 4 Zylinder in der Spitze erreichen. Ganz simpel!

Hier mal ein Leistungsdiagramm eines US-V8. Man sieht hier sehr schön das das Drehmoment über einen sehr breiten Bereich anliegt und erst ab 5000 u/min anfängt einzubrechen. Auf der anderen Seite wird die Leistung selbst kontinuierlich aufgebaut, wie das bei einem Sauger nun mal üblich ist 😉

http://s373.photobucket.com/user/BIGT94z/media/travis.jpg.html

Zitat:

@udogigahertz schrieb am 19. Juni 2015 um 08:40:20 Uhr:


Oh je, da habe ich wohl einigen Ami-V-8-Liebhabern mal so richtig auf den Schlips getreten?

Also sind die Ami-V-8-Motoren gar keine Drehmomentmonster mit viel Bumms von unten raus, sondern in Wirklichkeit Hochdrehzahlmaschinen, die ihre Leistung nur aus eben dieser Hochdrehzahl holen?

Man lernt doch nie aus, wieder was dazugelernt. Danke für die Richtigstellung.

Grüße
Udo

Moderne Amis können, müssen aber nicht! hochtourig fahren, weil das Drehmoment eben schon unten anliegt. Das ist der Unterschied zum europ./asiatischen übertunten Zeugs, welches Leistung nur aus Drehzahlen holt.

Hier mal einen Dyno von meinem Camaro und vom Civic TypeR (einmal mit und einmal ohne Klimaanlage, nur Radleistung)

Der Camaro hat Dank Torque Management einen buckeligen Verlauf. Um richtig vorwärts zu kommen braucht er ebenfalls Drehzahl. Aber das kennt man ja aus den Civic Zeiten. 😉

Ep3-dyno
Camaro-ls3-dyno
Deine Antwort
Ähnliche Themen