Warum "us-cars" ?
Warum fährt man "us-cars" ? Ihr seit doch hier die Fans!
Habe mir schon mehrere amerikanische Fahrzeuge angesehen und war regelrecht schockiert von extrem schlechter Qualität (Verarbeitung) und technischem Rückstand (Motoren, Getriebe, Sicherheit...). Ist das der "American Way of Drive" wirklich wert? Was bewegt einen diese Autos zu fahren?
Bin neugierig auf eure Antworten!
Beste Antwort im Thema
Der 73 deville hatte bereits einen rain-sensor an der Innenseite der Windschutzscheibe, ein optionales Head-Up-Display, automatisches Abblendlicht bei Gegenverkehr, usw. usf.
Alles Dinge, die Mercedes - und auch Porsche oder mal Audi -, also die deutsche Premiumklasse im Allgemeinen, Jahrzehnte später mühselig erfunden haben wollen.
Es dauert halt eine Zeit, bis man die Mottenkisten der Wettbewerber durchgeflöht hat. 😉
300 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von USCarManiac
Also ich habe eigentlich besseres zu tun, als Artikel bzw. deren Autoren, die falsche Aussagen machen, anzuschreiben. Das wäre ein Fulltime Job!Und "gefundes Fressen" ist ein ganz normaler Ausduck, welcher auch von sehr geschätzten Schriftstellern gebraucht wurde und wird. 😉
Hat also nicht mit "freundlichen Zeitgesnossen" zu tun! 😉Mir ist klar, dass man gegen diese "Hochloberei" der DE Autoindustrie nichts machen kann.
Es geht unsereins einfach auf den Geist, wenn man Aussagen hört, die weit weg von jeglicher Objektivität und Realität sind.
Sei es wegen diesen "Innovationen" oder auch wegen dem Verbrauch. Man kanns einfach nicht mehr hören.
Aber dahinder steht eine ganze Maschinerie von Wirtschaft und Medien, die sowieso macht was sie will und was sie für ihre Ziele braucht, egal ob's der Wahrheit entspricht oder nicht.
Ich kann Dich ja vollkommen verstehen. 🙂 Nur, was bedeutet das persönlich für Dich, dass die deutsche Industrie die Presse beherrscht und das unsere Sprache von Werbern verunreinigt wird? Und welchen Effekt hat es, im Forum Dampf abzulassen? Ich finde es ja gut, dass solche Themen hier aufgegriffen werden und diese Leute brauchen ein Korrektiv. Nur ist es eben noch besser, die direkt anzuschreiben. Kostet sehr wenig - ich habe für solche Fälle eine eigene E-Mail-Adresse. Die allermeisten Journalisten reagieren da recht positiv drauf, zumindest, wenn man die das erste Mal anschreibt. 😁 Zeitmässig kostet es nicht mehr, als hier einen Beitrag zu schreiben. Man muss ja nicht die Welt alleine retten.
Was die Qualität der Amerikaner angeht: Selbst eingefleischten Amerikanern sind viele der Fahrzeuge aus den späten 80er und 90er Jahren peinlich. Das hat aber kaum Aussagekraft, denn wieviele Deutschfantasten reden viel über den Werkstattliebling Opel Omega, die schnellrostenden Mercedes, Audi und VW, wo immer mal was kaputt ist, oder gebrauchte BMW, die nach wenigen Jahren ausgelaugt sind und wo jedes Ersatzteil einen neuen Kredit auf's Eigenheim mit sich zieht? Natürlich möchte jeder das beste "seiner Marke" unterstreichen, man kann aber selten alles über einen Kamm scheren. Die Amerikaner haben viele geile Autos gebaut - und viel Schrott. Genau wie alle anderen auch.
Lieb Gruss
Oli
Zitat:
Was die Qualität der Amerikaner angeht: Selbst eingefleischten Amerikanern sind viele der Fahrzeuge aus den späten 80er und 90er Jahren peinlich.
Lieb Gruss
Oli
Also peinlich sind für mich nur Leute, denen die von dir erwähnten Jahrgänge peinlich sind. Gerade z.B. die F-Bodys der 80er und 90er sind nach wie vor sehr beliebt bei vielen Fans auch in Amerika. Und wenn Leute wie z.B. ein Jay Leno abschätzig über die Autos dieser Zeit urteilen, geht mir das so ziemlich am Allerwertesten vorbei. Das sind Stars, bei denen Geld absolut keine Rolle spielt und die sich Autos für Millionen kaufen können.
Und warum selbst unter US-Car Freaks hier viele nichts mit diesen JG anfangen können kann man auch einfach erklären. Weil die Autos keine dicken V8 mehr drin hatten und es leider viele sog. "Fans" hat für die der Hubraum ihres Fahrzeugs tatsächlich einen gewissen Ersatz für sonstige Defizite darstellt. 😁
Ansonsten:
Schau dir mal ein Volvo aus den 80ern an. Also dann nehme ich jederzeit noch tausend mal lieber den Caddy, Buick, Ford oder Chrysler selben Jahrgangs.
Zitat:
Original geschrieben von cactusami
Ansonsten:
Schau dir mal ein Volvo aus den 80ern an. Also dann nehme ich jederzeit noch tausend mal lieber den Caddy, Buick, Ford oder Chrysler selben Jahrgangs.
Ist das so eine Art persönlicher Angriff? 😁 Ich rede nicht von Jay Leno, ich rede von ganz normalen Foren und Webseiten wie bringatrailer.com. Und wenn Du meinen Beitrag etwas weniger selektiv liest, siehst Du auch, dass ich das gerade versucht habe, zu normalisieren: Jeder Hersteller, aus jedem Land hat irgendwelche Mistmöhren gebaut, irgendwann. Das lässt sich wohl auch kaum vermeiden. Autos wie der Chrysler LeBaron sind ja wohl kaum was, woran man sich gerne erinnert? Und natürlich gibt es auch gute amerikanische Fahrzeuge aus den 90ern.
Lieb Gruss
Oli
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Zitat:
Original geschrieben von oli
Ist das so eine Art persönlicher Angriff? 😁Zitat:
Original geschrieben von cactusami
Ansonsten:
Schau dir mal ein Volvo aus den 80ern an. Also dann nehme ich jederzeit noch tausend mal lieber den Caddy, Buick, Ford oder Chrysler selben Jahrgangs.
Oli
Nein, wie kommst du darauf? 😁
PS
Also ich erfreue mich genauso an einem gepflegten Le Baron (vor allem Cabrio). Rein optisch waren die sehr ansehnlich. Das Technische hatten wir schon einmal behandelt. Kommt immer auf die Pflege an. 😉
LG
Zitat:
weil der Karren beim Überschreiten dieser Geschwindigkeit auseinanderbröselt. So wird es zumindest in diesem Fred behauptet.
Wird dort behauptet, daß gleich "der ganze Wagen" auseinanderfällt?
Es geht doch letzlich um Kardanwelle und Bremsen.
Beides kann problemlos getauscht werden.
Zitat:
Ach ja, alle Mercedes und BMW haben als "Innovation" vier Reifen aus Gummi. Ohne darauf hinzuweisen, daß das 1839 in den USA erfunden wurde...
Hoffentlich echt nicht ernstgemeint.
Ob Grundstoff oder ganzes System, ist ein erheblicher Unterschied.
Zitat:
Autos wie der Chrysler LeBaron sind ja wohl kaum was, woran man sich gerne erinnert?
Gut, ich habe nie einen gefahren.
Erinnere mich aber doch gerne. Waren exotische Farbkleckse, genauso wie der Saratoga.
Die Endachtziger/Frühneunziger waren halt die Zeit des Lopez-izismus.
Kosten sparen wo es geht, und sei es zu Lasten der Kundschaft und der Zulieferer.
Da kamen halt so Autos raus, zunächst bei Opel, dann bei VW und schliesslich überall, wo der ernst genommen wurde.
Das betrifft nicht eine Marke oder ein Herkunftsland, sondern eine Aera, die hoffentlich irgendwann vorübergeht.
Inzwischen weiss man ja, dass die Autos dem Kunden dann doch zu früh kaputtgehen und dieser sich irgendwann erdreistet die Marke zu wechseln.
Und das selbst als jahrzehntelanger Stammkunde.
Soll selbst bei Toyota vorgekommen sein. Besonders in den letzten Jahren.
Zitat:
Original geschrieben von deville73
Das betrifft nicht eine Marke oder ein Herkunftsland, sondern eine Aera, die hoffentlich irgendwann vorübergeht.
Bingo. 🙂
Lieb Gruss
Oli
Zitat:
Original geschrieben von deville73
Die Endachtziger/Frühneunziger waren halt die Zeit des Lopez-izismus.Das betrifft nicht eine Marke oder ein Herkunftsland, sondern eine Aera, die hoffentlich irgendwann vorübergeht.
Stimmt nicht. Es gab auch zu dieser Zeit sehr viele schöne Autos, egal ob USA oder Europa. Heutige Youngtimer stammen ja bereits aus dieser Epoche und erleben ein Revival.
Wir reden von einem heutigen Fahrzeugalter von ~ 20 Jahren, nicht von 30.
Dass da auch schöne Auto drunter waren, bezweifelt ja niemand.
Aber langlebig waren sie eher nicht, bzw. nur mit erheblichem Erhaltungaufwand.
Lopez kam übrigens anfangs der Neunziger zu VW.
Da konnte man schon einen Qualitätsschnitt merken.
(Ich denke da nur an z.B. die Lautsprecherkabel in den vorderen Türen des T4 Multivan, die einfach einige mm zu kurz bemessen waren und dadurch auch bei normalem Gebrauch sehr schnell abrissen und das berüchtigte Relais T9 für die Motorsteuerung. Die Liste ist beinahe beliebig erweiterbar, zum Beispiel in Sachen Rostvorsorge. Sparen, sparen,sparen. Der Kunde kauft dann schon neu.)
Warum fährt man US- Cars? Aus dem selben Grund, warum man british cars fährt, um beim Schrauben die Fähigkeit der Bruchrechnung zu perfektionieren, welcher Schlüssel folgt der 7/16 Schlüsselweite, welcher ist kleiner als der 3/8 😁 😁
Zitat:
Original geschrieben von Hartgummifelge
Warum fährt man US- Cars? Aus dem selben Grund, warum man british cars fährt, um beim Schrauben die Fähigkeit der Bruchrechnung zu perfektionieren, welcher Schlüssel folgt der 7/16 Schlüsselweite, welcher ist kleiner als der 3/8 😁 😁
Mist, dann habe ich mir den falschen Ami gekauft. Beim neuen Mustang ist so gut wie alles metrisch. Außer dem Lockreis von 5x4,5" und der 8" Hinterachse fällt mir gerade nichts ein. 😁
Zitat:
Original geschrieben von Hellhound1979
Mist, dann habe ich mir den falschen Ami gekauft. Beim neuen Mustang ist so gut wie alles metrisch. Außer dem Lockreis von 5x4,5" und der 8" Hinterachse fällt mir gerade nichts ein. 😁Zitat:
Original geschrieben von Hartgummifelge
Warum fährt man US- Cars? Aus dem selben Grund, warum man british cars fährt, um beim Schrauben die Fähigkeit der Bruchrechnung zu perfektionieren, welcher Schlüssel folgt der 7/16 Schlüsselweite, welcher ist kleiner als der 3/8 😁 😁
Felgen?
Die F-Bodys der 80er-90er waren schon schick, spontan fällt mir noch der Caprice ein
Zitat:
Die F-Bodys der 80er-90er waren schon schick, spontan fällt mir noch der Caprice ein
Da gibt es noch viele.
Buick PA,Riviera oder Regal.
Lincoln Town Car
Chrysler New Yorker
Cadillac sowieso
Mercury
usw...
Ist halt immer auch Geschmackssache.
Und dass man nur noch wenige davon sieht, hat vielmehr damit zu tun, dass sie im Moment nicht wirklich gefragt sind bei den Sammlern. Das war aber mal bei fast allen Automarken so (ausser vielleicht bei Farrari und Co). Auch bei Marken, die heute wieder sehr im Trend sind. Wie viele alte 50er und 60er Cadillacs verrotteten und verrotten immer noch irgendwo am Strassenrand oder in der Pampa. Sehe es selbst in meinem Nachbarort. So ein Sozialhilfeempfänger hat unter einer Plane 2 alte 50er Caddis, die seit Jahrzehnten vor sich hin gammeln. Was wir heute als Perlen der US-Car Geschichte betrachten, war früher auch mal nicht mehr, als einen Haufen Blechschrott. Wahrscheinlich leben selbst von den alten Mustangs nur noch max. 10-20% der insgesamt herstellten. Bei Ferrari dürften da prozentual noch die meisten am Leben sein.
Aber auch bei den gefragten europ. Youngtimern hätte damals doch nie jemand gedacht, dass diese in 20 Jahren mal wieder gesucht sein würden.
Es dürfte klar sein, dass ich selbstverständlich immer nur von sehr gepflegten Exemplaren rede. Mit einem heruntergekommenen Park Avenue oder Caprice kann ich auch nichts anfangen. Da kann man dann natürlich schnell sagen, die Autos der 80er und 90er sehen scheisse aus. Ein ungepflegter 50er Caddy oder 68er Mustang sieht meiner Ansicht nach auch sch..... aus. (aus meiner Sicht) 😁