Warum "us-cars" ?

Warum fährt man "us-cars" ? Ihr seit doch hier die Fans!
Habe mir schon mehrere amerikanische Fahrzeuge angesehen und war regelrecht schockiert von extrem schlechter Qualität (Verarbeitung) und technischem Rückstand (Motoren, Getriebe, Sicherheit...). Ist das der "American Way of Drive" wirklich wert? Was bewegt einen diese Autos zu fahren?
Bin neugierig auf eure Antworten!

Beste Antwort im Thema

Der 73 deville hatte bereits einen rain-sensor an der Innenseite der Windschutzscheibe, ein optionales Head-Up-Display, automatisches Abblendlicht bei Gegenverkehr, usw. usf.

Alles Dinge, die Mercedes - und auch Porsche oder mal Audi -, also die deutsche Premiumklasse im Allgemeinen, Jahrzehnte später mühselig erfunden haben wollen.

Es dauert halt eine Zeit, bis man die Mottenkisten der Wettbewerber durchgeflöht hat. 😉

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Genial! 🙂 Hier kommen wir zum Kern dessen, warum ich Freunden immer abrate, gebrauchte BMW zu kaufen, und dann: 🙄 machen kann, wenn sie es doch tun: Wer zuerst ist, hat oft auch die Kinderkrankheiten. Gebrauchte BMW haben ja oft Probleme mit ihrem elektrischen Dilldall. Wie sah es da mit den hier besprochenen Erfindungen aus?

Lieb Gruss
Oli

Zitat:

Original geschrieben von USCarManiac


Riviera und Reatta...
letzterer hatte das Touchscreen schon im 88er 😉
Kenne einen, bei dem funktioniert dieses heute noch einwandfrei! Seit 23 Jahren!!
Beim Reatta konnte man sogar das Handschuhfach elektrisch öffnen, per Knopfdruck! 🙂

Ich glaube, wenn man die Autos ordentlich pflegt, halten auch die elektrischen Goodies sehr lange. Wenn das Auto natürlich unter Wasser gesetzt wird und ständig draussen steht ist ein Defekt vorprogrammiert.

Mein Digitaltacho im Buick hatte nie einen Ausfall, obwohl es immer geheissen hat, diese seien anfällig.

Wenn ich manche Buicks der 80er so ansehe, die wie Saustall aussehen, ist es ja kein Wunder, dass auch die Elektronik irgendwann versagt.

Joa, mein Dad hatte einen 87 PA der auch mit 390'000 km nie irgendwas mit der Elektonik hatte. Der Digitacho lief immer Problemlos!
Kommt immer auf die Pflege und Behandlung an... 😉

Zitat:

Original geschrieben von deville73


Der 73 deville hatte bereits einen rain-sensor an der Innenseite der Windschutzscheibe, ein optionales Head-Up-Display, automatisches Abblendlicht bei Gegenverkehr, usw. usf.

Alles Dinge, die Mercedes - und auch Porsche oder mal Audi -, also die deutsche Premiumklasse im Allgemeinen, Jahrzehnte später mühselig erfunden haben wollen.

Wo haben denn Mercedes, Porsche oder Audi behauptet, sie hätten den Regensensor, das HUD oder das automatisches Abblendlicht erfunden?

Sorry, aber als jemand der selbst zwei US-Cars in seinem Fuhrpark hat (mit zukünftig steigender Tendenz...😎), fragt man sich schon woher die Minderwertigkeitskomplexe stammen, mit denen einige Ami-Fahrer zu kämpfen haben...🙄

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Zitat:

Original geschrieben von George


Warum fährt man "us-cars" ? Ihr seit doch hier die Fans!
Habe mir schon mehrere amerikanische Fahrzeuge angesehen und war regelrecht schockiert von extrem schlechter Qualität (Verarbeitung) und technischem Rückstand (Motoren, Getriebe, Sicherheit...). Ist das der "American Way of Drive" wirklich wert? Was bewegt einen diese Autos zu fahren?
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Tja was soll man da sagen ? :-)

Ich habe mal so den direkten Vergleich zw meinem SAAB und dem Chevy.
Die liegen nur knapp 1 1/2 Jahre auseinander.
In Punkto Verarbeitung & Sicherheit liegt der SAAB allerdings um Meilen vorne.
Auch was die Qualität der verbauten Elemente angeht.

Aber... ok der das Lumina Coupe`hat nun (leider) keinen V8 Motor, aber mit einer 3 " Anlage + Flowmaster
geht da einiges . ( zumal ich die Erfahrung gemacht habe das der Muffler so weit wie möglich an Ende der
Anlage muss, um aus einem 6 Zyl. was raus zuholen.)

Das Fahrfeeling vom Chevy ist aber gegenüber dem SAAB unerreicht ( die Fahrsicherheit allerdings nicht ) der SAAB *klebt* auf der Strasse.

Wir haben hier am Ende der Stadt so eine *Buckel*Strasse, d.h. Bodenwellen ohne Ende....
und die mit dem Chevy fahren...herrlich !!

Ich muss schon sagen was die Anfänge der neunziger betrifft, ist die Verarbeitung bei meinem Chevy nicht so prickelnd...trotzdem fahre ich den Chevy viel lieber !

Zitat:

Original geschrieben von cactusami


Oder Buick Riviera mit Bordcomputer und Touchscreen.
Sicher heute auch eine bahnbrechende Erfindung von Mercedes oder BMW. 😁

Du hast den Pontiac 6000 vergessen (war er doch oder?).

Eine nette Idee für den Sommer ist das gekühlte Handschuhfach. Weiß aber nicht welche Autos das alle verbaut haben/hatten

@Dodge_City

Die Frage ist, wie man Qualität definiert.
Qualität ist meiner Ansicht nach, wenn ich jeden Tag bei schlechtesten Wetterbedingungen in der Pampa Alaskas in den Wagen steigen kann und er fährt und bringt mich ans Ziel. Schaut euch mal an, was für Autos z.B. die Holzfäller in Kanada oder Alaska fahren. Sicher keine Cayenne mit Alcantara Interieur oder BMW X5. Die würden dort nämlich ziemlich schnell den Geist aufgeben!

Gut, da geht es vor allem um Pickups. Aber was für PU gillt, gillt auch für normale PKWs. Und da sind die Amis nun einmal meistens robuster und zuverlässiger konstruiert, auch wenn die Spaltmasse nicht perfekt sind und im Innenraum ne Plastikwüste herrscht!

Und zur Fahrsicherheit:

Gerade die 4Gen Camaros haben bei Frontalcrashs sehr gut abgeschnitten. Ich möchte nicht der Golffahrer sein, wenn dieser in meinen Maro rein donnert. Gut abgesehen davon, dass er wohl schon vom Crash medizinisch ein Problem hätte, käme ein weiteres dazu, sobald ich ausgestiegen wäre.

Ich denke das der Themenstarter vom Alltag gesprochen hat und nicht die Extreme meint.
So´n F-350 ist natürlich ein Kracher !

Zitat:

Original geschrieben von Dodge_City


Ich denke das der Themenstarter vom Alltag gesprochen hat und nicht die Extreme meint.
So´n F-350 ist natürlich ein Kracher !

Was für PU gillt, gillt auch für "normale" PWs.

Die LS Motoren wurden/werden selbst in Pickups oder in Motorbooten verbaut!

Warum müssen sich US Car Fahrer immer rechtfertigen??
Und dabei dann am Ende genauso über andere marken her ziehen??
Wenn ich wählen müsste, würde es bei mir immer ein Ami sein, egal wie viel "Schwächen" er hat.
Manchmal würde ich mir nur wünschen das sie viel teurer werden, weil viel PS für wenig Geld oft eine Klientel anlockt, die eigentlich keine Marke haben will.

Zitat:

Wo haben denn Mercedes, Porsche oder Audi behauptet, sie hätten den Regensensor, das HUD oder das automatisches Abblendlicht erfunden?

Wenn in deren Werbetexten jedes zweite Wort "Innovation" lautet, in Verbindung mit Ausstattungen, welche in den USA schon vor Jahrzehnten Standard waren, kann dies durchaus so interpretiert werden.

Sofern es nicht beabsichtigt wäre, müssten sie dann z. B. schreiben: NIGHT VISION für 2007 - präsentiert von Cadillac 1999.

Und in welchem Zusammenhang kommst Du eigentlich auf Minderwertigkeitskomplexe?
Nur weil unsereins gerne aufzeigt, was es mit diesen "Innovationen" auf sich hat?
Wir dürfen uns schließlich dauernd anhören, daß unsere Wagen ja eine sooooo veraltete Technik hätten!

Hallo,
ich bin in diesem Jahr von einem CLK zu einem 2011 Ford Edge AWD gewechselt. Wir hatten uns Familienkutschen der Deutschen OEMs angesehen. Aus meiner Sicht stimmt das Preis/Leistungs-Verhältnis da nicht mehr. Für den Preis eines Gebrauchten haben wir einen nagelneuen Ford Edge in den USA bekommen und Importiert. Ich bin nicht mehr bereit so viel Geld für so wenig "Leistung" zu bezahlen. Außerdem ist die Versicherung billiger als für unseren alten CLK. Die Ausstattung des Edge entspricht dem, was wir brauchen und wollen. Der Verbrauch von rund 11l ist bei den Leistungsdaten des Fahrzeuges ok. Wenn höre, dass ein Fiat 500 auch 8l benötigt und ein Ford S-Max gern 10l schluckt, dann bin ich mit meinem Edge sehr glücklich.
Als ehemaliger Mercedesfahrer empfinde ich die Verarbeitung der Materialen des Edge als gut und nicht als Rückschritt. Mag sein, dass die Technik unter der Haube nicht dem neusten Trend entspricht, dafür funktioniert sie aber zuverlässig. Bei meinem alten CLK fiel aller 2 Jahre der rechte Xenon-Scheinwerfer aus und ich bin froh wieder "normale" Halogenscheinwerfer zu haben. Für mich sind sie hell genug.
Am Wochenende habe ich mal die Airbags im Edge gezählt. Es sind mehr als genug. Ich denke bei einem Aufprall sind wir gut geschützt. Sicherlich auch wegen der 2.2t Stahl um uns herum. :-)

Du hast es auf den Punkt gebracht! Die so hoch gelobten "Premium Marken" sind das Geld einfach nicht Wert!!
Es kann einfach nicht sein, dass ein Auto 55'000 CHF Mindestausstattung, und 110'000 Vollausstattung kostet!
Ein vergleichbarer Caddy kostet 60'000 Mindestausstattung und 70'000.- Vollausstattung!! Und ist überhaupt nicht schlechter als der mit 110'000.- Neupreis!! (und sieht zudem 1000mal besser aus!)
Nicht alle Leute sind blind! Viele fangen auch an zu denken, vor dem Autokauf!

Gratuliere zum Edge Sport! 😉
Ist ein absolut heisser Wagen! Sieht toll aus!
Für mich auch in der engeren Wahl! Ist halt doch noch ein wenig "zu klein" für mich.
Gruss

Hallo

Die so genannten Premium Marken sind doch nur noch beim Preis Premium - ich war fast 25 Jahre bei MB, ich weiß wovon ich rede. Fahre zur Zeit einen Volvo S 60 als Daily - nicht schlecht aber bestimmt keine Offenbarung. Heute bekam ich als Leihwagen einen Honda Accord Kombi S Type Diesel - da frag ich mich warum man überhaupt noch ein sogenanntes Premium Modell kauft.

Gruß

Also was die modernen Autos angeht, so nervt mich die kultivierte Unübersichtlichkeit am meisten. Oft kann man aus einem modernen Kombi nicht mehr wirklich hinten raus gucken, beispielsweise aus einem Skoda Superb, Hyundai i40 oder Peugeot 508. Heute habe ich einen gebrauchten Toyota Previa Probe gefahren und das war eine Offenbarung... Da hat wirklich einer mitgedacht beim Design! Vermutlich waren da sogar ein paar Ingenieure involviert und nicht nur "Designer". 😁 Der Wagen hat alles, was man braucht, fährt sich leicht wie ein PkW, sieht allerdings aus wie ein Ei.

Lieb Gruss
Oli

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