warum lohnt es sich den 210er weiter zu halten?

Mercedes E-Klasse W210

wie ich in unserem forum in vielen threads und beiträgen lesen konnte, hat doch schon fast jeder ( bis auf ein paar starke" felsen in der
brandung" ) der langjährlichen halter mit den gedanken gespielt ( ob nun eigen- oder fremdinitialisiert sei dahingestellt )
seinen " dicken ", meist auch im besten zustand, anderen begehrlichkeiten zu opfern .
mir zum beispiel, werden bei jedem besuch in der mercedeswerkstatt die neusten modelle als sogenannte ersatzfahrzeuge
zur verfügung gestellt - ein schelm, wer böses dabei denkt...
es riecht dabei neu, es fährt sich neu, es entstehen dabei verführerische gedanken ( ob nun cls, s-klasse, eklasse cabrio etc. )
ich muß aber dazu sagen, daß das verhältnis zu unserem freundlichen langjährlich und beiderseitig auf augenhöhe zu unserer
zufriedenheit besteht.
wie gehe ich nun damit um, wenn ich einmal wackele ?
erstens gibt es bei mir gewisse ausstattungskriterien ohne die sich nichts bewegt, die da wären, leder, sitzheizung, automatik, klimaautom.,navi ( com.) , xenon, tempomat . ich glaube das sind ersteinmal die wichtigsten. ich kann jetzt auch das eine oder
andere vergessen haben.
da diese und noch mehr in unserem dicken vorhanden sind, gibt es keinen grund zum wechseln, wenn das neue fahrzeug auch nichts
entscheidentes mehr bietet.
dazu kommen das design, wo unsere t-modelle so und so nicht zu schlagen sind. aus diesem grund sind sie ja sicherlich gekauft worden.
selbst der nachfolger w211 hat im außendesign eine japanische rund - und weichspülung über sich ergehen lassen müssen
vom w212 wollen wir erst gar nicht reden,da er so aussieht, als ob er in eine defekte großbügelmaschine gefallen wäre...
bei der s-klasse w221 muß man dagegen schon sehr stark sein, aber da gibt es auch mittel und wege um zu einer abkühlung
zu gelangen.( das mag bei jedem ein anderes modell sein)
bei mir hilft in solchen situationen zb. unseren dicken mal wieder selbst aufzubereiten, dazu gehören ua. lackpflege und
schutz ( politur, hartwachs ), innen lederpflege u.versiegelung und aufbereitung der plastikteile. über aussaugen und waschen
wollen wir hier nicht reden.
wenn er dann im jahreswagenzustand ein zartes lächeln mit seinen jeweils zwei kulleraugen verschmitzt rüberschickt, sind sämtliche
angriffe schon im entstehen erstickt.
eine weitere hilfe zur liebesauffrischung ergibt sich aus dem satten und komforttabelen fahrgefühl unserer dicken, in dem
man eine zeit lang entzug an sich selbst übt. ich meine das so, zb. fahre ich alle kurzen strecken bis 20 km mit unserer a-klasse,
die ja für solche zwecke wie einkaufen u. kurzstrecken angeschafft wurde.
was denkt ihr, was für ein fahrgefühl beim umstieg auf den dicken entsteht, man lernt ihn immer wieder auf eine neue schon fast
maibachmäßige art und weise kennen, was die verführerischen gedanken immer wieder pulverisiert.
an der stelle will ich mal mit der frage aufhören, wie ihr solchen situationen begegnet.
übrigens hatte unser dicker in diesem monat seinen 12ten geburtstag - kommt also langsam in die pupertät - hat erst 140 tkm
gelaufen - ist ein e430 t modell - hat auf unserem grundstück sein eignes häuschen und gehört ebenfalls jetzt schon zwölf jahre
zur familie - und wird bei uns auch in seinen verdienten ruhestand gehen ( h - nummer )
er bekommt alle durchsichten, wenn nötig auch reparaturen und ersatzteile -was sich bis jetzt in grenzen hielt - in unserer mercedeswerkstatt einschließlich von schon drei hohlraumkonservierungen.
ich stelle mal ein paar aufnahmen nach meiner vorwinterlichen konservierung mit rein, allerdings waren da die " winterschuhchen "
noch nicht angezogen , was zwischenzeitlich nat. geschehen ist.

ps. nach meinem mopedunfall mit resultat einer kompl. plexusläsion linker arm, habe ich für mich die groß-u. kleinschreibung
aufgehoben, da sonst alles zu langwierig. mit meiner r1 war ich dem angetrunkenen pkw-fahrer chancenlos unterlegen,
aber das ist eine andere geschichte.

100-3403
100-3404
100-3405
+7
Beste Antwort im Thema

wie ich in unserem forum in vielen threads und beiträgen lesen konnte, hat doch schon fast jeder ( bis auf ein paar starke" felsen in der
brandung" ) der langjährlichen halter mit den gedanken gespielt ( ob nun eigen- oder fremdinitialisiert sei dahingestellt )
seinen " dicken ", meist auch im besten zustand, anderen begehrlichkeiten zu opfern .
mir zum beispiel, werden bei jedem besuch in der mercedeswerkstatt die neusten modelle als sogenannte ersatzfahrzeuge
zur verfügung gestellt - ein schelm, wer böses dabei denkt...
es riecht dabei neu, es fährt sich neu, es entstehen dabei verführerische gedanken ( ob nun cls, s-klasse, eklasse cabrio etc. )
ich muß aber dazu sagen, daß das verhältnis zu unserem freundlichen langjährlich und beiderseitig auf augenhöhe zu unserer
zufriedenheit besteht.
wie gehe ich nun damit um, wenn ich einmal wackele ?
erstens gibt es bei mir gewisse ausstattungskriterien ohne die sich nichts bewegt, die da wären, leder, sitzheizung, automatik, klimaautom.,navi ( com.) , xenon, tempomat . ich glaube das sind ersteinmal die wichtigsten. ich kann jetzt auch das eine oder
andere vergessen haben.
da diese und noch mehr in unserem dicken vorhanden sind, gibt es keinen grund zum wechseln, wenn das neue fahrzeug auch nichts
entscheidentes mehr bietet.
dazu kommen das design, wo unsere t-modelle so und so nicht zu schlagen sind. aus diesem grund sind sie ja sicherlich gekauft worden.
selbst der nachfolger w211 hat im außendesign eine japanische rund - und weichspülung über sich ergehen lassen müssen
vom w212 wollen wir erst gar nicht reden,da er so aussieht, als ob er in eine defekte großbügelmaschine gefallen wäre...
bei der s-klasse w221 muß man dagegen schon sehr stark sein, aber da gibt es auch mittel und wege um zu einer abkühlung
zu gelangen.( das mag bei jedem ein anderes modell sein)
bei mir hilft in solchen situationen zb. unseren dicken mal wieder selbst aufzubereiten, dazu gehören ua. lackpflege und
schutz ( politur, hartwachs ), innen lederpflege u.versiegelung und aufbereitung der plastikteile. über aussaugen und waschen
wollen wir hier nicht reden.
wenn er dann im jahreswagenzustand ein zartes lächeln mit seinen jeweils zwei kulleraugen verschmitzt rüberschickt, sind sämtliche
angriffe schon im entstehen erstickt.
eine weitere hilfe zur liebesauffrischung ergibt sich aus dem satten und komforttabelen fahrgefühl unserer dicken, in dem
man eine zeit lang entzug an sich selbst übt. ich meine das so, zb. fahre ich alle kurzen strecken bis 20 km mit unserer a-klasse,
die ja für solche zwecke wie einkaufen u. kurzstrecken angeschafft wurde.
was denkt ihr, was für ein fahrgefühl beim umstieg auf den dicken entsteht, man lernt ihn immer wieder auf eine neue schon fast
maibachmäßige art und weise kennen, was die verführerischen gedanken immer wieder pulverisiert.
an der stelle will ich mal mit der frage aufhören, wie ihr solchen situationen begegnet.
übrigens hatte unser dicker in diesem monat seinen 12ten geburtstag - kommt also langsam in die pupertät - hat erst 140 tkm
gelaufen - ist ein e430 t modell - hat auf unserem grundstück sein eignes häuschen und gehört ebenfalls jetzt schon zwölf jahre
zur familie - und wird bei uns auch in seinen verdienten ruhestand gehen ( h - nummer )
er bekommt alle durchsichten, wenn nötig auch reparaturen und ersatzteile -was sich bis jetzt in grenzen hielt - in unserer mercedeswerkstatt einschließlich von schon drei hohlraumkonservierungen.
ich stelle mal ein paar aufnahmen nach meiner vorwinterlichen konservierung mit rein, allerdings waren da die " winterschuhchen "
noch nicht angezogen , was zwischenzeitlich nat. geschehen ist.

ps. nach meinem mopedunfall mit resultat einer kompl. plexusläsion linker arm, habe ich für mich die groß-u. kleinschreibung
aufgehoben, da sonst alles zu langwierig. mit meiner r1 war ich dem angetrunkenen pkw-fahrer chancenlos unterlegen,
aber das ist eine andere geschichte.

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lieber DSD, genau du warst natürlich gemeint 🙂 aber nicht nur du - immer wieder erstaunlich, wie viele hier im forum sich bestens um ihre autos kümmern!

und das muss man durchaus, daher wasche ich meine autos regelmässig mit der hand. macht spass, aber vor allem sieht man genau, ob es irgendwo anfängt zu blühen.

türfalze und kanten schmieren, wasserabläufe in den türen versiegeln, dichtungen untersprühen, silikonspray für die schiebedachdichtung, die saccobretter genau im blick, neue schmierschicht in den radläufen, steinschläge machste besser gleich, warum läufts da bräunlich unter der leiste ab? nur schmutz, ok...

will sagen: es ist eine menge arbeit, und so taugt ein gepflegter 210 wohl nicht unbedingt für sorgenfreies "nur fahren und tanken". viele sind dazu nicht bereit, oder haben ein besonders anfälliges exemplar, so wie der gute A-D.

mein exemplar scheint da recht standfest zu sein, auch wenn ich den türgriff hinten rechts lieber mal abmontieren sollte...

Mir fällt immer und immer mehr in diesem tollen 210er Forum auf, wie stark doch diese Gemeinde hier ist und welch tapfere Liebhaber hinter ihrem 210ern stehen.

Macht weiter so leute, ihr seid spitze!🙂

Timmi :

Zitat:

will sagen: es ist eine menge arbeit, und so taugt ein gepflegter 210 wohl nicht unbedingt für sorgenfreies "nur fahren und tanken".

🙄 Wieso denn nicht ? Was denn sonst ?🙄 Achso - du meinst , man muß noch alle 5000 km nach dem Öl schauen !😛

Zitat:

Original geschrieben von dickschiffsdiesel


Timmi : Die Reaktion ist noch etwas verhalten - aber das wird schon noch!😁😎

jab, die meisten pennen wohl schon 😁 ist ja auch schon nach zehn... 😉

deinen post sollten wir rechtzeitig zum wochenende wieder hochholen 😁😁😁

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ja genau, öl nachfüllen. was sonst noch, ein auto braucht doch sonst nix?! 😰😕

Zitat:

Original geschrieben von baeda.held


Mir fällt immer und immer mehr in diesem tollen 210er Forum auf, wie stark doch diese Gemeinde hier ist und welch tapfere Liebhaber hinter ihrem 210ern stehen.

Macht weiter so leute, ihr seid spitze!🙂

Na , du zählst doch jetzt selber wieder dazu ! Noch dazu - als Geläuterter !😁😎😉

Moin Siggi,
dein Auto macht wirklich einen sehr guten Eindruck, tolle Farbe toller Erhaltungszustand!
Wirklich Klasse!
Die Bilder signalisieren eine helle Innenausstattung, da würd ich auch gern mal reinschauen... 🙂
@all:
Ihr macht einem das Suchen nach einem 210er durch Eure Lobhudeleien nicht gerade leichter 😁

Mein 124er bemüht sich dabei auf seine netteste Art, das Ganze erträglich zugestallten!

Grüßle

Aber sicher sind die S210 stark unterbewertet. Wer ein (fast) rostfreien Exemplar sein eigen nennt, kann nicht nachvollziehen, dass das Auto mit so toller Ausstattung schon mit 250 tkm zum Alteisen im Bereich 2000€ gehören soll. Vor allem wird kaum ein Unterschied zwischen gepflegten Privatfahrzeugen und Taxis gemacht- der Absatz stockt. Der Balkan ist angeblich saturiert, in D gibt es das Problem mit der Garantie.
Es gibt aber auch Gründe, warum man das Auto wechseln muss. Z.B., wenn man zu einem Grundstück über einen Waldweg mit feuchten Stellen muss. Der S210 bleibt gelegenheitlich (2x-3x im Jahr) im Schlamm stecken, der Freund muss mit seinem X5 kommen und ziehen. So geht es schon einige Jahre, im Alter würde man sich lieber ein Auto mit 4x4 wünschen. Mercedes nicht finanzierbar, also vielleicht ein VW mit 4-Motion. Nur kein Händler will einen Mercedes in Zahlung nehmen- angeblich unverkäuflich. Also bleibt bei dem Guten alten S210.

Ich könnte jetzt auch mit Lobhudelei anfangen, aber ich habe das schon oft an anderer Stelle getan. Jeder hier weiss, ich liebe meinen "Mopf". Das ist aber sicher alles subjektiv.

Interessant wird die objektive Seite: warum sehen wir unsere Autos so? Ich habe mir darüber oft Gedanken gemacht. Auch wenn ich zB über einen möglichen Nachfolger sinniere und merke, dass mir schnell die Lust darauf vergeht.

Das Interessante am W210 ist: Er ist rein objektiv ein gutes Auto. Auch heute noch. Auch im Vergleich zur neuen Konkurrenz, die erst mal beweisen muss, ob sie ihm im hohen Alter in derselben Art und Weise die Stirn bieten kann:

- Die Motoren: auch heute noch technisch top wenn nicht sogar neuen Kontruktionen oft überlegen. Solide, langlebig. Kultiviert. Für das gebotene sparsam.

- Das Fahrwerk: imho die beste Variante des klassischen Stahlfahrwerks, die es gibt. Verbesserungen sind nur mit der Airmatic zu erzielen. Im Vergleich zu dieser hält das 210er Fahrwerk aber länger. Reparaturen tun nicht weh. Der 211er machts mit seinem Stahlfahrk nicht besser, seine Vorderachse ist empfindlicher. Der 212er rollt schön ab, wäre mir aber zu hart.
Kein Auto bietet heute diese Kombination aus W126-Gelassenheit und Kurvenstabilität wie der W210.

- Die Sicherheitsausstattung: ist nicht nur vorhanden, sondern komplett. Alles da was drin sein muss: Airbags in ausreichender Anzahl, ESP. Nicht mal ne Birne kann unbemerkt ausfallen.

- Die Bremsen: top. Latscht man in die Bremse, dann steht die Kiste.

- Das Design: Fällt das Auto heute irgendwie als Youngtimer unangenehm auf? Nein. Denn er sieht immer noch modern und aktuell aus. Er ist zeitlos und wird mir immer gefallen. Er hat das gewisse Etwas, die gewisse Wucht, die ein Mercedes braucht. Der W211 kommt mir heute schon älter vor. Er wirkt mir zu klein, zu rundgelutscht. Der 212er macht ihn alt. Heute ist ja Kante trumpf. Da steht der 210er aber komischerweise optisch drüber. Zumindest als Mopf.

Ich glaube wirklich, dass der W210 in vieler Hinsicht Daimlers grosser Wurf gewesen ist. Und er hat innen noch das klassiche KI und die klassische Mittelkonsole. ABER: aufgrund der Rostproblematik bemerken das die wenigsten.

Also tummeln sich hier Leute, die seine Qualitäten erkennen. Leute wie ihr, Leute wie ich.
Und irgendwie glaubt man, dass das Auto das "spürt" und einem den Glauben an die Marke jeden Tag rechtfertigt und zurückgibt. Dabei soll doch ausgerechnet der 210er der Mercedes sein, mit dem die Talfahrt angefangen hat - kurios.

210er fahren zwingt einen quasi dazu, bei seiner eigenen Meinung zu bleiben. Rostkuren mit einem Lächeln zu bezahlen. Die Karre strahlend und gewaschen vom Service zu holen. Mit dem Meister das übliche Abschlussgespräch zu führen, wie gut diese Baureihe ist. Schliesslich fährt er ja selber einen.

Ganz ehrlich - damit kann ich noch gut und lange leben.

Der 210er ist der Benz, von dem ich als Kind immer geträumt habe. Ich wollte immer ein Auto zum Liebhaben - ich habs. 😉

Sein Nachfolger muss schon mehr draufhaben als eine piepsende Kaffeetasse oder einen holzvertäfelten Laderaum. Das sind alles nur untaugliche Versuche, etwas besser zu machen, was kaum noch zu verbessern ist.

Man möge sich nur vorstellen was los wäre, hätte diese Baureihe nie gerostet. Dann würden alle so reden wie ich oder wie ihr.

Aber da werden wir wieder doch subjektiv:
Was andere über mein Auto sagen geht mir schräg hinten links vorbei. 😉

Ich glaube, jetzt hab ich doch wieder Lobgehudelt. Sorry. 🙂

Zitat:

Original geschrieben von sentei


[...] Man möge sich nur vorstellen was los wäre, hätte diese Baureihe nie gerostet. Dann würden alle so reden wie ich oder wie ihr. [...]

Das wäre ja richtig geil gewesen. A, C, E und V-Klasse ohne Rost, ein etwas gelungeneres aktuelles Fahrzeugdesign, mehr Geld für die Qualitätsprüfung sowie ein paar bessere Optionen für komfortorientierte Kunden ohne Jugendlichkeitswahn ... und ein paar kaufmännische Abenteuer des Vorstandes weniger -- Daimler wäre unangefochten an der Spitze.

So müssen sie sich leider davon langsam verabschieden ...

Zitat:

...Daimler wäre unangefochten an der Spitze.

So müssen sie sich leider davon langsam verabschieden ...

Du schreibst doch selbst schon im Konjunktiv ...also sind sie schon nicht mehr an der Spitze

und brauchen sich gar nicht mehr erst "davon langsam verabschieden "! Oder bist du so spitzfindig , den Konjunktiv nur auf die Unangefochtenheit zu beziehen ?😎😉🙄

Zitat:

Original geschrieben von Austro-Diesel



Zitat:

Original geschrieben von sentei


[...] Man möge sich nur vorstellen was los wäre, hätte diese Baureihe nie gerostet. Dann würden alle so reden wie ich oder wie ihr. [...]
Das wäre ja richtig geil gewesen. A, C, E und V-Klasse ohne Rost, ein etwas gelungeneres aktuelles Fahrzeugdesign, mehr Geld für die Qualitätsprüfung sowie ein paar bessere Optionen für komfortorientierte Kunden ohne Jugendlichkeitswahn ... und ein paar kaufmännische Abenteuer des Vorstandes weniger -- Daimler wäre unangefochten an der Spitze.

So ist es. Wenn man sich das so überlegt, erscheint einem die Unfähigkeit des Managements noch eine Dimension unbegreiflicher. Zumal der wichtigste Punkt -- dass man aus Fehlern wenigstens lernt -- ganz offenbar ausblieb bzw. nur sehr gering ausgefallen ist. Auch nach dem Jahr 2000 wurden Autos mit Rostproblemen sowie diversen Kinkerlitzchen gebaut, die weder Ruf noch Finanzen des Konzerns zuträglich sind (mal im G-Klasse-Forum gelesen? Man kann sogar dieses an sich stabile Auto ab Werk verhunzen). Mich wundert eigentlich, dass die großen arabischen Investoren da nicht dazwischenhauen und fordern, dass zum Wohle ihrer eigenen Finanzen bessere Fahrzeuge gebaut werden. So kurzsichtig und dumm (wie das Management) können die doch nicht auch sein..?!

Ein Grund mehr, die wenigen 210er zu pflegen und zu fahren, die durch Zufall (!) einigermaßen unauffällig in Sachen Rost sind. So viel G'scheits kommt ja eh nicht mehr rum. Mal sehen, ob Daimler mit dem Facelift BR212 und den neuen C- und S-Klassen wieder Boden gut machen könnne (irgendwann brauchen man ja womöglich ein Winterauto zum Auffahren..)

Viele Grüße
ES

Zitat:

Original geschrieben von sentei


Ich wollte immer ein Auto zum Liebhaben - ich habs.

Hier musste ich mir fast eine Träne verdrücken. 😉

*daumen-hoch* und *feste-Danke-drück*

Warum sich das lohnt ist ganz klar:

Kein anderes Auto in der jetzigen Mittelklasse bietet diesen Innenraumplatz und Sitzkomfort.
Da müsste ich mir eine S-klasse kaufen um den gleichen Platz um den Fahrersitz herum zu haben.

Weiter kann ich bei der Elektronik keine großen Fortschritte sehen, die mich veranlassen würden
zu wechseln. Ich habe in meinem E alle Extras außer Heckrollo und Alarmanlage, also reinsetzen und Wohlfühlen😁

Das hat mir dieses Jahr die Entscheidung auch leicht gemacht noch mal "etwas" zu investieren.
Die Überlegung war: Kauf ich mir eine Aktuelle C-Klasse W204 oder spare ich mir die teuere Anschaffung und komme
mit locker 10.000 German Dollars weniger aus 😉

Das Fahrzeug ist fast genaralüberholt:

-Klimakompressor, Kondensator und Trockner NEU
-Riemen und Spanner NEU
-Federaufnahmen beide Neu
-Alle Lenker und Lager der Vorder und Hinterachse NEU
-Niveaudämpfer und Bulleneier NEU
-ADS Dämpfer VA NEU
-Steuerkette mit Gleitschienen vorsichtshalber getauscht😉
-Abgasanlage komplett neu aus Edelstahl inkl. Metallkats

Das einzige, was mir nicht gefallen hat war die Farbe, desewegen habe ich ihn von Alexandrit-Grün auf
Obsidianschwarz umlackieren lassen. Weiter dachte ich können ein paar MOPF Schweller wegen der Optik nicht schaden.

Vorher ein paar kleine Roststellen beseitigt, die zu meinem ERSTAUNEN😰 MINIMAL waren.
Hauptsächtlich war der Rost an den vorderen Kotflügel-Radhaus-Kanten. (Lack warf leichte Blasen)

Als Lack habe ich den guten alten Acryllack genommen und nicht diese Wasserbasis-Kacke😁
Im Anschluss wurde er ordentlich mit Fett versiegelt 😉

Wenn ich dieses Auto verkaufen sollte, müsste man mich eigentlich einsperren 😁
Jeder andere hätte das Auto vermutlich einfach in den Ostblock verkauft als das alles zu reparieren😁

Ich hätte das ebenso gemacht, wenn ich nicht hätte alle Arbeiten selbst durchführen können und das Lackieren
in Tschechien wesentlich günstiger ist.😉

JETZT habe ich zwei schöne VIERAUGEN ;-)

Soviel Lobhudelei ist ja kaum noch auszuhalten , es wird Zeit , mal wieder etwas Kritisches zum 210er anzumerken , sonst denken die Leute noch , hier hätten sich nur
nostalgische Maniker zusammengerottet , um ihre Pferdekutschen zu verklären !🙄😎

Zum Design : Der 210er war für mich z.B. nur Liebe auf den 2. Blick , der 124er und der
202er hatten mir zunächst mehr gefallen . Später habe ich mich dann mit dem Design
ausgesöhnt , heute gefällt es mir sogar und ich finde es klar und schön .
Seit Jahren verfolge ich dieses Forum , zunächst nur als Leser , dann auch als Mitgestalter . Was mich immer irritiert hat , war die enorme Schwankungsbreite der
hier besprochenen Defekte und Mängel , z. B. beim Rost : Für einige scheinbar ein Fremdwort , während anderen das Auto quasi unter dem Hintern wegrostete...
Oder : Die Federn ...Einer berichtete schon nach 40 000 km von gebrochenen Federn ,
bei mir waren sie dagegen nach 322 000 km noch ganz usw.usf.
Diese extremen Streuungen sind doch nicht normal und deuten auf ein Versagen des Qualitätsmanagements bei Daimler hin . Deshalb ist es auch schwierig , einem Gebrauchtkäufer gegenüber verläßliche Ratschläge zu erteilen .
Wenn ich beispielsweise an Dexal oder auch A-D , denke - was haben alleine diese
Beiden schon für Probleme mit ihren Autos gehabt - unglaublich , da wäre mir schon die Lust vergangen ! Erst beim Herumschmökern in unserem Forum ist mir so richtig bewußt geworden , welchen Glücksgriff ich mit meinem Dicken getan hatte und daß das keineswegs selbstverständlich war , wie ich es nach meinen früheren , positiven Erfahrungen mit Daimler schlicht vorausgesetzt hatte .

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