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Warum gibt es kein Doppelkupplungsgetriebe als schalter

Hallo,

Ich hab da mal ne Frage die mir auf der Zunge brennt.

Warum gibt es, wie der Titel schon sagt kein Doppelkupplungsgetriebe als Schalter.

Ich stelle mir das folgender Maßen vor.

Man schaltet 1 Gang hoch. Das DKG schaltet auf die andere Kupplung, ohne Zugkraft unterbrechung.

Wenn jetzt bremmst und vll zwei Gänge runter schaltet.

Soll es einfach so sein, wie wenn man 2 Gänge mit den Schaltwippen 2 Gänge runterschaltet.

Das Schaltgestänge müsste dann elktronisch sein und die Behle an das DKG weitergeben, wie bei den Schaltwippen eben.

Ist das realisierbar? Wäre doch cool ohne Zugkraftunterbrechung schalten zu können und ne kupllung muss man auch nicht mehr tretten. Die jenigen die wollen können sich ja eine ohne funktion einbauen.

Sorry für die Rechtschreibfehler ist mit einem kleinen Smartphone geschrieben.??

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28 Antworten

Ja gut, du kannst die Bedienung deines DKG so kompliziert machen wie du willst. Dann machst da halt einen Schalthebel rein und ein Kupplungspedal und Wippen auch noch. Du kannst dir auch ein Zäpfchen einführen und mit dem Schließmuskel rauf und runter schalten, das ist technisch sicherlich problemlos machbar.

Am Ende des Tages macht ein DKG das alles ganz alleine und es arbeitet am besten, wenn man es in Ruhe machen lässt. Bei irgendwelchen Schaltern, Knöpfen und Hebelchen, die eigentlich nur den Fahrer bespassen sollen, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Ansonsten reicht ein normaler Handschalter, bis auf die Zugkraftunterbrechung kann der es schnell besser.

Die DKG haben doch bereits alle eine Handschaltfunktion, mit der sie sich sequentiell durchschalten lassen. Entweder Paddel oder in separater Schaltgasse am Wählhebel.

Mein A 200 hat die Funktion schon.

Ich kann auf manuell umschalten und muss dann jeden Gangwechsel mit den Lenkradpaddels schalten. Nach kurzer Zeit habe ich keine Lust mehr dazu und schalte das DKG wieder auf Automatik zurück.

Kommt dem Wunsch des TE nicht das SMG aus dem M3 E46 am besten nach?

Was sich ja "grandios" bewährt hat. Ein moderner Wandlerautomat (wie die ZF6++) macht das genau so gut. Im ersten Gang Ölquirl und danach eher in der Wandlerüberbrückung mit saukurzen Schaltzeiten. Im Gegensatz zum DSG macht der deine Kupplung mit nem Anhänger hintendran nicht tot. Und die Schaltzeiten sind kaum schlechter.

Zitat:

@Stefan_Raba schrieb am 13. Aug. 2019 um 19:0:12 Uhr:

es arbeitet am besten, wenn man es in Ruhe machen lässt.

Gerade den Part würde ich so nicht unterschreiben. Dafür, dass man nur auf dem Gaspedal rumwippt, macht es das sicherlich gut, "am besten" arbeitet es dabei jedoch mit Sicherheit nicht.

Das liegt in der Natur der Bedienung begründet, da eine Automatik immer auf den Anwender reagieren muss und nur begrenzt vorausschauend arbeiten kann.

Zitat:

@Poiy schrieb am 13. August 2019 um 17:34:33 Uhr:

Hallo,

Ich hab da mal ne Frage die mir auf der Zunge brennt.

Warum gibt es, wie der Titel schon sagt kein Doppelkupplungsgetriebe als Schalter.

Ich stelle mir das folgender Maßen vor.

Man schaltet 1 Gang hoch. Das DKG schaltet auf die andere Kupplung, ohne Zugkraft unterbrechung.

Wenn jetzt bremmst und vll zwei Gänge runter schaltet.

Soll es einfach so sein, wie wenn man 2 Gänge mit den Schaltwippen 2 Gänge runterschaltet.

Das Schaltgestänge müsste dann elktronisch sein und die Behle an das DKG weitergeben, wie bei den Schaltwippen eben.

Ist das realisierbar? Wäre doch cool ohne Zugkraftunterbrechung schalten zu können und ne kupllung muss man auch nicht mehr tretten. Die jenigen die wollen können sich ja eine ohne funktion einbauen.

Sorry für die Rechtschreibfehler ist mit einem kleinen Smartphone geschrieben.??

DKGs können nur 1 oder 3 Gänge in einem Rutsch runter- oder hochschalten. Das liegt daran, dass die geraden Gänge alle auf einer Welle sitzen und die ungeraden Gänge auf der anderen. Nur Automatikgetriebe mit Planetenradsätzen können auch über 2 oder 4 Gänge in einem Rutsch schalten (1 oder 3 Gänge auch).

Also mein DSG kann ich manuell schalten. Entweder über die Lenkradwippen, oder ich tippe (wie bei anderen Automatikgetrieben) den Hebel kurz zur Seite und kann dann manuell nach vorne tippen (hochschalten) oder zurücktippen (runterschalten). Gibt es also durchaus schon in der Form. OK, richtig in die Schaltkulisse reinrühren, wie bei einem Handschalter ist noch was Anderes, aber wer will denn sowas (ausser vielleicht dem TE)???

die leute die behaupten man " könnte " ein dsg " von hand " schalten sollten sich mal bewusst werden das da , ausser das bedienen der tasten , gar nix manuell ist !

oder habt ihr nen kupplungsdruckpunkt an der lenkradtaste ? lass mal schleifen ein wenig ..etc

ausserdem wie bereits gesagt kann ein dsg nicht aus jedem gang in den leerlauf wechseln , es kann nicht zwei gänge überspringen ...etc. es ist und bleibt ein " automatisiertes schaltgetriebe " .

Kupplung schleifen lässt es automatisch, kein manueller Eingriff erforderlich. Aus jedem Gang in den Leerlauf geht mit einer geraden Handbewegung von D nach N oder einer geschwungenen aus der manuellen Gasse über D nach N. Der Rest stimmt.

Zitat:

@edgar schrieb am 15. August 2019 um 14:53:17 Uhr:

. es ist und bleibt ein " automatisiertes schaltgetriebe " .

Falsch. Es ist und bleibt ein automatisches Doppelkupplungsgetriebe.

Ein automatisiertes Schaltegetriebe ist etwas anderes. Fahr mal einen Smart mit automatisiertem Schaltgetriebe, dann wirst du den Unterschied zu einem Doppelkupplungsgetriebe direkt merken. ;)

 

Zitat:

@Moers75 schrieb am 16. August 2019 um 09:00:19 Uhr:

Zitat:

@edgar schrieb am 15. August 2019 um 14:53:17 Uhr:

. es ist und bleibt ein " automatisiertes schaltgetriebe " .

Falsch. Es ist und bleibt ein automatisches Doppelkupplungsgetriebe.

Ein automatisiertes Schaltegetriebe ist etwas anderes. Fahr mal einen Smart mit automatisiertem Schaltgetriebe, dann wirst du den Unterschied zu einem Doppelkupplungsgetriebe direkt merken. ;)

Automatisierte Schaltgetriebe werden gemeinhin die Getriebe genannt, die tatsächlich aus einem normalen Schaltgetriebe mit zwei Wellen und nur einer Kupplung bestehen und bei denen nur die Aktuatorik hinzugefügt wurde, um die Kuppel- und Schaltvorgänge auszuführen. Doppelkupplungsgetriebe sind eine Weiterentwicklung, haben drei Wellen und zwei automatisierte Kupplungen.

Wer schon einmal Motorrad gefahren ist, braucht das nicht. Soweit ich weiß, schalten auch die sequentiellen Getriebe (deswegen die Bezeichnung) im Motorsport nacheinander durch, ohne direkte Anwahl.

Zudem würde ein DSG mit H-Schema und entsprechenden Vorkriegsschalthebel einen Vorteil des DSG auffressen: Man muss wieder eine Hand vom Lenkrad nehmen und den Traktorschalthebel bedienen.

Bin gerade von DSG auf Traktorschaltung umgestiegen und vermisse manchmal das DSG beim Anbremsen von Kurven mit gleichzeitigen Herunterschalten.

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