W212 Hinterachse Korrosion, tausch von MB auf Kulanz ???

Mercedes E-Klasse W212

Hey Leute,

ich war Heute beim TÜV für die HU/AU und habe ohne Mängel bestanden. Ein kleines Problem gibt es allerdings. Das bekannte Problem ist auch bei mir da. An der Hinterachse bildet sich langsam Korrosion. Da meiner ca. 240.000 KM hat und seit ca. 50.000 KM in einer freien bzw. anderen Meister Werkstatt gewartet wurde, ist der nicht mehr bei MB Scheckheftgepflegt.

Meine Frage:

Da die Daimler AG Garantie gegen Durchrostung gibt, wäre es möglich die Hinterachse auf Kulanz tauschen zu lassen?

Hat jemand schon so eine Erfahrung gemacht?

Habe einen DB W212 E350 CDI BJ 02/2010 mit 240.000 KM.

LG

250 Antworten

Zitat:@nicoahlmann schrieb am 22. Mai 2025 um 16:36:11 Uhr:

Was soll an ein paar Metern Metallröhrchen so viel Geld kosten? Und dies schon bei ausgebauter Achse. Absoluter Wahnsinn....Gibt wohl Leute, die auch das auf Kulanz bekommen haben.

Bremsleitungen werden nur komplett getauscht. Also von vorne bis hinten und links und rechts. Teilweiser Austausch ist nicht wegen Herstellergarantie. Im Werkszustand sind die natürlich schon vorgebogen. Als Ersatzteil werden die wohl von Hand geformt. Ich frag mal nach wenn ich den abhole.

Ist schon viel Aufwand. Ohne Achse draussen biste wohl bei 4000€.

Je mehr Unterbodenwäsche umso anfälliger sind Leitungen.

Zitat:
@Track schrieb am 22. Mai 2025 um 20:34:46 Uhr:
Zitat:@nicoahlmann schrieb am 22. Mai 2025 um 16:36:11 Uhr:
Bremsleitungen werden nur komplett getauscht. Also von vorne bis hinten und links und rechts. Teilweiser Austausch ist nicht wegen Herstellergarantie.

Von meiner MB-Vertragswerkstatt wurden im Rahmen des Hinterachsaustauschs bei zwei Autos nur die hinteren Teile der Bremsleitungen getauscht, für jeweils rund 450 EUR. Ich meine, hier im Forum wurde auch über MB-interne Anweisungen dazu berichtet (nach meiner Erinnerung ist eine Trennstelle zulässig).

Zitat:@cumberland_68 schrieb am 22. Mai 2025

Ich meine, hier im Forum wurde auch über MB-interne Anweisungen dazu berichtet (nach meiner Erinnerung ist eine Trennstelle zulässig).

So ist es. Bei meinem wurde im Mai letzten Jahres auch Korrosion an den Bremsleitungen bei der HU moniert. Habe dann beidseitig die Leitungen von den Bremssätteln (dem Punkt, wo die Schläuche enden) bis zum ohne Ausbau der HA möglichen Punkt austauschen lassen und ohne Probleme HU bekommen.

Zitat:
@Hagelschaden schrieb am 22. Mai 2025 um 16:52:33 Uhr:
Immerhin werden wohl die im Austausch verbauten Hinterachsen vor dem Einbau mit Konservierung/Wachs usw. „geflutet“ - so die Aussage des ServiceMitarbeiters meiner Mercedeswerkstatt. Noch einen Tausch wirst Du vermutlich nicht durchführen müssen. 😀
Gruß
Hagelschaden

Damit wird man das Problem nicht lösen,die Abrostungen treten vermehrt an den Laschen und Anbauteilen auf, der Corpus selbst bietet Wasserstandmöglichkeiten nach Abstellen und ich habe etliche Achsen inzwischen gesehen, die dann oberseitig durchgerostet sind.

Also ich bin enttäuscht und habe auch gerade mit der Software-Geschichte, die ich separat nochmal eingestellt habe eine ebenso zumindest fragwürdige Erfahrung gemacht.

Paul

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Ich meinte es in dem Sinne, dass die meisten Nutzer, nach einem Tausch der Hinterachse, ihren 212er vermutlich nicht noch einmal weitere 12-15 Jahre fahren werden. Sebst wer das jetzt noch plant wird vermutlich mit Abgasvorschriften, Fahrverboten und Steuererhöhungen davon abgebracht werden. Oder OK "optimiert" Mercedes weiter, dann gibt es halt keine Ersatzteile mehr für Alteisen :-(

Gruss Hagelschaden

Wäre ja auch mal interessant zu wissen wer bei den ersten hier mit der HA war (und wann getauscht ?!?) und wie der Zustand mittlerweile schon wieder aussieht...

Zitat:
@Hagelschaden schrieb am 23. Mai 2025 um 11:12:08 Uhr:
Ich meinte es in dem Sinne, dass die meisten Nutzer, nach einem Tausch der Hinterachse, ihren 212er vermutlich nicht noch einmal weitere 12-15 Jahre fahren werden. Sebst wer das jetzt noch plant wird vermutlich mit Abgasvorschriften, Fahrverboten und Steuererhöhungen davon abgebracht werden. Oder OK "optimiert" Mercedes weiter, dann gibt es halt keine Ersatzteile mehr für Alteisen :-(
Gruss Hagelschaden

Wenn der 212 nicht mehr rettbar ist dann kauf ich mir einen Volvo oder Mazda cx60 mit dem 3.3 Liter Diesel. Ich brauch halt 2 Tonnen Anhängelast.

Der Wagen W212 ist rettbar, da gibt es lebenslange Garantie auf Durchrostung.

Wie sollen die Achsen nach einigen Jahren Kulanz aussehen, ich vermute genau so wie beim Neuwagen damals , nämlich mit Rostansatz und mehr.

Habe meinen Wagen heute abgegeben, damit die neue Achse eingebaut wird und wenn ich da nicht ab und an Fertan oder Liquid Fluid aufbringe, dann werden die Befestigungspunkte weiter gammeln, deswegen habe ich mal eine Frage, die ihr hier sicherlich auch beantworten könnt, sonst müsste ich mal bei den 213ner reinsehen...HAT DER NACHFOLGER W213 AUCH SOLCHE PROBLEME?

Die sehen für mich ziemlich gleich aus. Also wenn die nicht korrodieren sollen dann muss da schon eine aus Aluminium rein.

Zitat:
@Track schrieb am 2. Juni 2025 um 17:02:50 Uhr:
Die sehen für mich ziemlich gleich aus. Also wenn die nicht korrodieren sollen dann muss da schon eine aus Aluminium rein.

Vom Werk aus ordentlich konservieren sollte vollauf ausreichen.

Zitat:
@nicoahlmann schrieb am 2. Juni 2025 um 17:40:28 Uhr:
Vom Werk aus ordentlich konservieren sollte vollauf ausreichen.

In der Mercedes-Werkstatt sagte man mir letzte Woche, daß es nicht an der Rostvorsorge läge sondern an der Konstruktion. Die bedingt, daß wohl ständig vom Reifen aufgewirbeltes Wasser in die Hinterachse befördert wird und wohl auch schlecht abtrocknen kann. Wer dann auch öfter Wintertags, wenn gut gestreut ist, unterwegs ist hat dann schneller eine durchgegammelte Achse

Sicher ist so ein geformtes Teil mit vielen Ecken und Hohlräumen anfälliger für Korrosion als ein glattes Blech, wo Wasser und Schmutz leicht abfließen können. Bei guter Vorsorge passiert da trotzdem nichts. Solche Träger sind ja im Fahrzeugbau nichts ungewöhnliches ohne das überall Probleme auftauchen.

Zitat:
@hophop2 schrieb am 2. Juni 2025 um 18:10:21 Uhr:
In der Mercedes-Werkstatt sagte man mir letzte Woche, daß es nicht an der Rostvorsorge läge sondern an der Konstruktion. Die bedingt, daß wohl ständig vom Reifen aufgewirbeltes Wasser in die Hinterachse befördert wird und wohl auch schlecht abtrocknen kann. Wer dann auch öfter Wintertags, wenn gut gestreut ist, unterwegs ist hat dann schneller eine durchgegammelte Achse

Die haben ja so was von recht, ich habe mir weil ich so enttäuscht war etliche angesehen und ich halte genau die Aussage für richtig, das ist ein eklatanter Konstruktionsfehler !

Teilweise sind richtige Mulden eingeformt auf denen das Wasser nach Abstellen wirken kann, aber das Hauptproblem sind die Befestigungen , die Laschen, die da zur Aufnahme aufgeschweißt sind, die rosten ausnahmslos im Schweißbereich und denn durchs Blech, eine Katastrope, jedenfalls, wenn Benz so etwas macht !

Verzinkt wäre das Mindeste, Alu würde nicht halten Edelstahl zu aufwändig, die wollen alle sparen, aber wenn man, was ich vermute, diese Achsen in China fertigen lässt, na dann Gute Nacht...ist das denn beim Nachfolger 213 kein Thema mehr ??

Die haben ja so was von recht, ich habe mir weil ich so enttäuscht war etliche angesehen und ich halte genau die Aussage für richtig, das ist ein eklatanter Konstruktionsfehler !

Und du meinst, bei anderen Marken ist das anders konstruiert nur die Ingenieure bei MB konstruieren falsch?

aber wenn man, was ich vermute, diese Achsen in China fertigen lässt, na dann Gute Nacht

Du bist mit deinen Vorurteilen 20 Jahre zu spät. Zum einen ist China schon lange kein Billigstherstellerland mehr und zum anderen können die auch richtig Qualität.

Zitat:
@nicoahlmann schrieb am 4. Juni 2025 um 08:06:25 Uhr:
Und du meinst, bei anderen Marken ist das anders konstruiert nur die Ingenieure bei MB konstruieren falsch?
Du bist mit deinen Vorurteilen 20 Jahre zu spät. Zum einen ist China schon lange kein Billigstherstellerland mehr und zum anderen können die auch richtig Qualität.

Ich habe nicht gesagt, dass es nur Bei MB so ist, aber genau dort hätte ich es nicht vermutet.

Ich fahre seit 40 Jahren MB und das ist der Fünfte in der E Klasse in Folge, so etwas hat es bei den Vorgängern nicht gegeben und selbst wenn es sich um eine neue Konstruktion handelt erwarte ich, dass man es so macht, dass es nicht rostet, jedenfalls nicht so wie beim 212.

Alles andere ist kein Vorurteil, gehört doch einfach dazu, dass man Produkte anderswo gefertigt aus Kostengründen einbaut und China ist uns in einigen Bereichen bereits voraus, ist doch völlig klar , ich rede lediglich von Qualität ...und das war etwas womit ich bisher MB verbunden habe.

Was ist denn mit dem Nachfolgemodell...gibt es da auch Probleme, sonst muss ich die Frage mal drüben stellen.

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