W168 A140 Baujahr 98 Fehler auslesen, keine Gasannahme

Mercedes A-Klasse W168

Hallo,

mein A140 (BJ 1998, Benzin mit Gasumbau Prins VSI, jetzt 172.000km) hat leider vor kurzem angefangen im warmen Zustand auf der Landstrasse die Gasannahme zu verweigern. Der Fehler trat im Gasbetrieb aus, und nach umschalten auf Benzin zeigte er ähnliche Symtome. D.h. der Wagen stotterte etwas und lief extrem unruhig. Allerdings konnte ich so noch 100km fahren um heim zu kommen. Keine Warnleuchte!
Auch das Starten ging vorher mal sehr schlecht, manchmal normal.

Nun wollte ich den Fehler auslesen. Ich habe mir dafür ein OBD Maxiscan MS509 besorgt und einen Adapter auf Rundstecker (das hatte ich in einem anderen Forum gelesen, finde es aber nicht wieder). Lt. dem anderen Forum soll diese Kombi bei einem w168 Bj98 funktionieren. Wenn ich den Maxiscan an den Stecker unterhalb des Lenkrades setze (ohne Adapter), scheint er etwas zu kennen (Protokoll KMP2000 o.ä.). Allerdings bei Diagnose sagt er "Keine Verbindung". Da ich mir das schon gedacht hatte (in den Foren stand so etwas, deshalb der Adapter auf Rundstecker), wollte ich nun im Motorraum den Rundstecker verwenden. Dort soll es irgendwo eine Diagnoseschnittstelle geben. Ich habe mir den Wolf gesucht, aber nichts gefunden.

1.) Kann mir jemand sagen, wo ich den besagten Steckeranschluss für den Rundstecker (Für Maxiscan) finden kann?

2.) Das Problem scheint ja kein Gasspezifisches zu sein. Könnte es der Nockenwellensensor sein?

Ich hoffe auf Eure Hilfe.

Grüße

tonne70

BTW: Ich habe den Wagen heute normal starten können, auch die Umschaltung auf Gas funktionierte. Ich möchte nur ungern mit Wagen wieder weite Strecken fahren (täglich 220km) wenn ich nicht weiss was nun los war. Ich stehe nicht so gerne nachts in der Pampa...

16 Antworten

So, mal ein Statusbericht:

Ich fuhr letzter Zeit nicht mit dem Elch auf Strecke...meine Frau hatte den Elch für den Stadtverkehr benutzt. Da ich keine Zeit fand drunter zu kriechen, war mir Langstrecke zu "heiss".

Aaaber, nun war es dann passiert:
Vor ca. 10 Tagen sprang er morgens nicht mehr an. Anlasser lief, allerdings konnte man "andere, nicht gewohnte" Geräusche im Bereich der Benzinpumpe hören.
ADAC gerufen, der hat mal schnell mit dem Gummihammer unters Auto gehauen (warum auch immer) und kam dann auch zur Diagnose "Benzinpumpe defekt". Abschleppen in eine freie KFZ-Meister Werkstatt war angesagt.
Tja, dann kam auch schon am gleichen Tag die selbe Diagnose mit KVA von ca. 470 Euro. Nunja, Auftrag mangels zu wenig Selbermachzeit erteilt. Tags drauf sollten wir den Wagen wieder bekommen. Sollten wie gesagt... Beim Einbauen wurde ein Leck im Tank festgestellt....Nun gut, ich war frohen Mutes bald den Elch fahrbereit zurückzubekommen und gab die Freigabe für den Einbau und Beschaffung eines neuen Tankes. Nun waren wir bei 980 Euro angelangt, prinzipiell ein Totalschaden. Ich habe den Wagen dann Freitags abends zurückbekommen und kurz gefahren und abgestellt. Montag morgens dann wieder die Überraschung: Er sprang zwar an, allerdings sehr widerwillig. Angesichts der Kosten habe ich ihn sofort wieder zwecks Nachbesserung auf den Hof gestellt. Das war vergangenen Montag. Dann folge eine Odyssee ohne Gleichen. Kurz: wir wurden bei Nachfrage ab Mittwochs täglich hingehalten "ist heute fertig, keine Sorge" und sind nun heute morgen (wieder Montag), nachdem wir den Wagen auch Freitag nicht zurückbekommen hatten, vorstellig geworden.
Was war passiert:
Neue Diagnose letzte Woche: Kurbelwellensensor
Ausbau gescheitert-> Abgerissen, musste ausgebohrt werden. -> Ging nicht, Motor musste abgehängt bzw ausgebaut werden. (mit den Kosten wurde ich nicht belastet)
What the fuck...
Der Kurbelwellensensor wurde dann getauscht und der Wagen springt nun zwar an, allerdings läuft er nicht gut und ruckelt etwas.
Neue Diagnose nun Luftmassenmesser (Heissfilmsensor) defekt. Ich sollte das Steuergerät doch einsenden.
Also nochmal ca. 250 Euro. Fehler werden keine gespeichert.

Im Dunkeln schaute ich heute Abend mit der Taschenlampe noch einmal in den Motorraum und sah, das die Experten ein Gummischlauch vom Gasverdampfer -> Ansaugstutzen (genaue Bezeichnung fällt mich gerade nicht ein) mal eben nicht anschlossen haben und im Motorraum rumbaumeln liessen. Na prima.

Frohe Weihnachten.

Grüße
tonne

Seitdem es die Diagnosegeräte gibt und darauf dann trainiert wird, sind die richtigen "KFZ-Schlosser" ausgestorben.
Die haben einfach nicht mehr gelernt, wie so ein Motor mit all den dazu gehörigen Teilen funktioniert.😕

Gruß
Peter

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