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W123-240D Lenkradschloss eingerastet-nichts geht mehr!!

Themenstarteram 18. April 2005 um 18:50

Hallo,

habe seit einigen Minuten ein großes Problem.

Mir ist das Lenkradschloss eines 240D Baujahr 1983 eingerastet und ich bekomme mit beiden Schlüsseln keine Umdrehung mehr im Zündschloss hin...

Habe auch schon die Verkleidung unterm Lenkrad abgebaut, aber ein Geistesblitz zur Lösung des Problems kam mir leider nicht.

Da ich hinter 2 anderen Autos (Familie) geparkt habe ist das etwas "dumm gelaufen"....

Kann mir jemand einen Tipp geben, was ich tun kann?

Graphit im Schloss hat leider nichts gebracht....

Danke schonmal!

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21 Antworten

Hallo Leute,

ich habe nach langem Kampf das Problem gelößt. Das Lenkradschloß ist ausgebaut. Das ist aber eine längere Geschichte. Ich werde sie in den nächsten Tagen hier niederschreiben. Sollte jemand jedoch dringend Infos benötigen kann er mich auch anrufen tagsüber unter 0034 619 366 462 oder abends 0034 928 875 193.

hatte bei meinem w123-240TD, Bj. 1983 auch das Problem mit dem Zündschloß. Schlüssel ließ sich auch dann nicht drehen, nachdem ich alle Tipps, die es im Internet so gibt, ausprobiert habe. Habe alle gängigen Rep.anleitungen und das Internet durchsucht und keine Lösung gefunden. MIt Ausbohren ging gar nicht, die Abdeckplatte ist verflixt hart.

Habe dann jemanden gefunden, der bereit war, die Reparatur vor der Haustür durchzuführen, sonst hätte ich abschleppen lassen müssen. Der Mann machte das nicht zum ersten Mal und ging sehr zielstrebig vor, ich habe zugeschaut und tlw. geholfen.

Das ganze geht so:

1.) kplttes "neues" Zündschloss (nicht nur den Schließzylinder) auf dem Schrottplatz holen (30 €). Es ist praktisch nicht möglich, das alte Schloss zu erhalten, es geht bei der Reparatur drauf.

2.) wenn man das Ersatzschloss betrachtet, erkennt man, wie die Sache funktioniert: es gibt zwei Sicherungen, die eben solange wirken, wie der Schllüssel nicht in Stellung 1 gebracht wird:

a) das ganze Schloss steckt in einer Hülse, die mit der Lenksäule verschweißt ist. Das Schloss hat einen kleinen Knopf, der sich nur dann eindrücken läßt, wenn das Schloss geöffnet ist. Dieser Knopf wirkt im nicht gedrückten Zustand als Verriegelung und es ist nicht möglich, das Schloss von der Lenksäule zu trennen, solange dieser Knopf nicht gedrückt ist.

b) auf der Rückseite des Schlosses befindet sich eine Kunststoffkappe mit den Kabeln, die zum Zündschloss führen. Diese Kappe ist in Stellung "0" des Schlosses ebenfalls durch einen Mechanismus verriegelt. Wenn man sie mit Gewalt lösen würde, würde sie zerstört und man hätte ein Problem.

Es bleibt also keine andere Wahl, als das Zündschloss gewaltsam zu öffnen, um die Schließung so zu drehen, dass die beiden Sicherungen entriegelt werden. Der "offizielle" Weg, um das Schloss zu öffnen, scheint eine kleine Platte direkt hinter dem Schließzylinder zu sein, die mit dem übrigen Schlossgehäuse verstemmt ist. Ggf schafft es der wahre Profi, diese Verstemmung so zu öffnen, dass das Schloss erhalten bleibt und nach der REparatur diese Platte wieder eingesetzt wird. Wir haben dies nicht geschafft, sondern ließen irgendwann die Flex sprechen und haben den ganzen Bereich weiträumig aufgeschnitten. Aber damit sind wir schon mitten in der Reparatur. Um so weit zu kommen, sind folgende Arbeiten erforderlich:

(Diese sind alle schon irgendwo detailliert beschrieben ud werden hier nur kurz aufgezählt.)

Ausbauen von:

3.) Instrumenteneinheit

4.) Lenkrad (Abdeckscheibe mit DB-Stern in der MItte herausholen und Schraube lösen)

5.) Blinkerhebel

dann:

6.) lösen von 2 Schrauben, mit denen die Lenksäule unter der INstrumenteneinheit befestigt ist.

7.) lösen der Armaturenbrettbefestigung links an der Karrosserie (Winkel mit Schrauben) Dies ist erforderlich damit das A-brett ein Stück nach vorne gezogen werden kann.

8.) Die Lenksäule muss kpltt abgetrennt werden. Dazu im Fußbereich die entsprechenden Schrauben lösen, die Lenkstange und das Rohr sind hier geflanscht zwecks Abtrennung:

9.) Dann kann die Lenksäule mit dem fets verbundenen Lenkschloss herausgezogen. Das Schloss muss von A-brett getrennt werden. Dazu das A-Brett nach vorne ziehen und so lange wurschteln, bis es geschsfft ist. Geht am Besten zu zweit.

10. Dann hält man man den Lenksäulenteil in der Hand, allerdings hängt das Schloss noch den den Kabeln, die Kappe lässt sich nicht abziehen, da sie verriegelt ist (s.o.)

11.) Die Schelle lösen, mit der das Schloss mit der Lenksäule verbunden ist. Wegen des o.g. Knopfes läßt sich das Schloss jedoch nicht von der Säule trennen.

12.) Je nach Geschmack und Kreativität muss man nun das Schloss gewaltsam öffnen, gut geklappt hat es mit der Flex (s.o.).

13. Dann so lange werkeln, bis man endlich die Schließung gedreht bekommt und beide Verriegelungen entriegelt.

14.) Neues Schloss einbauen und vor dem Zusammenbau aller Teile das Schloss testen und Motor starten. Kleiner Tipp:

Öldruckleitung vorher am Tacho anschließen, sonst gibts eine Schweinerei.

15.) alle Teile wieder zusammenbauen.

16.) danach am besten bei DB einen neuen Schließzylinder besorgen mit dem Original-Schlüssel, denn der Zylinder vom Schrott hat ja schon paar Jahre auf dem Buckel. Der Zylinderwechsel ist Minutensache.

17.) Wenn man weiß wie es geht, ist die Reparatur ist eigentlich nicht so wild und man spart ne Menge Geld, da man ja sonst auch noch abschleppen lassen muss. (Dauer insgesamt ca. 2,5 h)

Hab mir nachher nochmal alles angeschaut und bin mir eigentlich sicher, dass es keine einfachere Methode gibt.

am 26. Juli 2007 um 15:10

Hallo zusammen,

ich hatte neulich bei meinem 230CE (Bj. 1983) auch das Problem, dass das Lenkradschloss eingrastet war und nicht mehr aufging. Ein Mercedes-Freund gab mir den Tipp, am Besten schon beim ersten Hakeln, den Schlüssel stecken zu lassen und in die nächste Werkstatt zu fahren - zu spät:-). Okay, das Auto wurde abgeschleppt, und mit einiger Mühe gelang es der Werkstatt, das Schloss doch noch aufzukriegen. Ich hatte dann einen originalen Schließzylinder bestellt und einbauen lassen. 2 Tage später das selbe Spiel: 2x gehakelt und dann ging nichts mehr. Also wieder aufgeladen, in die Werkstatt. Dort ging das Schloss ohne Problem. Diesmal haben die das ganze Lenkradschloss ausgebaut und dabei ein kleines rausgebrochenes Stück Metall gefunden. Vorsichtshalber habe ich das Schließteil des Lenkradschlosses ausbauen lassen, um nicht am Ende so einen Riesenaufwand, wie hier im Forum beschrieben, zu haben. Da ein Dieb das Lenkradschloss eh knackt, ist das vielleicht eine Alternative.

am 13. August 2007 um 20:51

Hallo,

ich glaube, so wie du es schilderst, hast du ei größeres Problem.

Versuche es erstmal mit einem neuen Schlüsel, den kannst du bei MB bestellen, da der Wagen keine Wegfahrsperre, Funk-,Zentral.. hat,wird die Bestellung ca. 3 Tage dauern.

Dann versuchen den Wagen zu starten (wegen der Abnutzung des Schlüssels, wird die Kerbung im Schließzylinder nicht erkannt).

Kannst du denn den Schlüssel im Schloß drehen, hakt es hat es gehakt ?

Falls du den Schlüssel nicht drehen kannst, wirst du ein neues Schloß, Schließzylinder... brauchen.

Der Ausbau/Einbau ist dazu sehr schwierig.

am 20. Oktober 2009 um 9:33

Mist - das Selbe ist mir jetzt auch passiert. Mit einem W124 300TD Bj. 1991. Jetzt stehe ich erst mal wie der Ochs vorm Berg als quasi Laie. Mal schauen wie ich nun weiterkomme mit den Tips aus dem Board....

schönen Tag noch

Hallo

per Boardsuche dürfte man einiges finden das Thema kommt jeden Monat dran. Solange sich der Schlüssel noch drehen lässt ist das ganze eine Aktion von 15 Minuten bei jemanden der sich auskennt und das passende Werkzeug hat ( Also zur Not beim Daimler Händler ).

Wenn der Schlüssel sich nicht mehr drehen lässt gibt es Profiwerkzeug, eine Fräse die genau das Schloss rausfrässt und die Aktion dauert dann ca 1 Stunde wenn alles glatt läuft und wenn alles zu spät ist dauert es noch länger und man braucht viel mehr Teile.

Das lustige ist das die Zündschlösser seltenst über Nacht versagen sondern das schon durch hackeln und sporadische Klemmer schon Monate vorher den Ausfall ankündigen und die meisten dann solange weiterfahren bis nix mehr geht. Ich kenne einen Fall da hat der Kunde eine Kombizange in der Mittelkonsole gehabt um den Schlüssel zu drehen wenn er mal wieder "hängt".

Grüsse

http://www.motor-talk.de/forum/zuendschloss-ausbauen-t1209175.html

mehr:

http://www.motor-talk.de/suche.html?...

am 4. Mai 2011 um 20:51

hallo haben sie vllt einen mercedes 240 w123 zu verkaufen der kann auch lange stand zeit haben oder rost haben

Mit freundlichen grüßen

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