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VW Tiguan 2 - Werte des Sturzes am rechten Vorderrad ausserhalb der Toleranz - Lenkverhalten

Themenstarteram 10. Oktober 2018 um 16:35

Ich habe seit 8 Wochen einen Jahreswagen VW Tiguan 2 2.0 TDI 4Motion, gekauft mit 14.300 KM, jetzt 18.500 KM.

Gleich nach 3 Tagen reklamierte ich ein leicht nach links stehendes Lenkrad. Dieses wurde dann in einer Spurvermessungsodysee mehrfach versucht gerade zu stellen. Jetzt steht es zu ca. 99% bei Geradeausfahrt auch gerade. Der Wagen fährt eigentlich auch gut geradeaus.

Nun aber zum eigentlichen Problem:

Beim Lenken habe ich nun aber das Gefühl, dass die Lenkkräfte nach links etwas schwerer sind als nach rechts. Das merkt man auch beim Linkslenken / Rechtslenken beim rückwärts einparken. Es fühlt sich teilweise so an, als wenn jemand das linke Vorderrad beim Linkslenken am Lenkeinschlag etwas hindern würde. Lenke ich nach rechts, geht es etwas leichter. Kann das mit dem Sturz an der Vorderachse zu tun haben? Lt. 2 Vermessungsprotokollen ist der Sturz vorne rechts ausserhalb der Toleranz.

Ich habe mit der Werkstatt, in welcher ich den Wagen gekauft habe, nun einen Termin vereinbart, da ich ggfs. eine Rückabwicklung des Kaufvertrages in Erwägung ziehe auf Grund der doch zahlreichen Werkstattaufenhalte, die ich seit 8 Wochen nun hatte. Ich füge 2 Vermessungsprotokolle im Anhang bei.

Kann mir hier im Forum einer einen Tipp geben?

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51 Antworten

Zitat:

Woher hast du deine Weisheit?

Sogar Golf III (Drei) kann man auf der VA den Sturz noch einstellen, Oder kam der Golf IV (vier) schon 1984?

Jahrelange VAG-Schrauberfahrung. Zudem hatte ich beruflich mal mit Achsvermessung zu tun...

Ich sprach auch von DIREKT einstellen, mittels Exzenterschraube.

Das hatten nur die Fahrzeuge der 1. Golf Generation (Golf, Scirocco, Cabrio, usw.) und evtl. noch die Polo Klasse.

Richtig ist aber auch wie Du sagst, das auch beim Golf 2 + 3 der Sturz durchaus noch einstellbar ist.

Da waren die Federbeine ja auch noch mit je 2 Schrauben am Radlagergehäuse befestigt.

Und die Stoßdämpfer waren Patronen im Federbein.

Aber es ging halt auch nur noch indirekt, über Vermittlung von Toleranzen oder man hat 2 Löcher aufgebohrt oder Langlöcher gefräst.

Mit dem Golf 4 kam dann auch die bis heute gängige Konstruktion mit dem geklemmten Federbein im Radlagergehäuse. Da kannst Du nur noch unten über das Traggelenk versuchen den Sturz zu machen (max 1°, vielleicht 0,5° mehr bei Langlöchern) oder Du kaufst verstellbare Domlager aus dem Motorsportbereich.

Aber die müssen eingetragen werden, wenn ich mich nicht täusche...

Eigentlich war die uralte Variante mit Exzentern und Dämpferpatrone am besten und genauesten.

Wurde wahrscheinlich aus Kostengründen wieder verworfen...

Themenstarteram 13. Oktober 2018 um 15:50

Um nochmals ein Feedback vom gestrigen Werkstatttermin zu geben. Man nahm sich wirklich Mühe mit mir und meinem Wagen. Erst wurde in der Werkstatt der Luftdruck und die Profiltiefe der Reifen geprüft sowie gecheckt, dass alle 4 Reifen von einem Hersteller, Typ und Baujahr sind (das hatte ich schon alles vorher gemacht). Dann überprüfte man die Höhe zwischen Radnabenmitte und Unterkante Radlauf. Danach ging es mit einem Leiter der Werkstatt und einem Meister auf Testfahrt.

Ich erläuterte mein Problem, der unterschiedlichen Lenkkräfte links und rechts. Man bat mich auf einen Supermarktparkplatz. Dort sollte ich Kurven und Runden im hinteren Bereich des Parkplatzes drehen. Ich fuhr Links- und Rechtskurven. Immer wenn ich eine Linkskurve drehte und das Lenkrad in der eingeschlagenen Position etwas halten musste, hatte ich das Gefühl. Ich lenke hauptsächlich mit links aus der 8 Uhr Position heraus bei allen meinen Fahrzeugen bzw. Fahrzeugen, auf die ich Zugriff habe (Golf 7 meiner Frau, Sommerfahrzeug BMW 318ci (E46), VW Polo und Golf 7 GTE Firma.

Danach übernahm der Werkstattleiter das Kurven auf dem Parkplatz. Er meinte dann festgestellt zu haben, dass es an meinem Lenken liegen würde, indem ich mit links aus 8 Uhr heraus nach rechts über die 12 Uhr Pos. auf ca. 15 Uhr lenke ohne umzugreifen. Wenn ich nach links lenke, würde ich irgendwann übergreifen müssen. Er erklärte es mir, dass er bei diesem Lenken, so wie es machen würde, auch die Lenkkräfte merken würde, jedoch, wenn er so lenkt, wie er es macht, wären die Lenkkräfte gleich. Ich habe mir noch nie Gedanken zu meinem Lenken gemacht. Wenn eine Linkskurve ansteht, lenke ich entweder auch mit der linken Hand so weit es geht und greife dann ggfs. mit rechts nach.

Leute, ich habe seit 1987 den Lappen und seitdem mehr als 10 Fahrzeuge besessen. Mein Lenken habe ich mir in dieser Zeit angewöhnt (entspannt bei normaler Geschwindigkeit teilweise einhändig mit links auf 8 Uhr oder Arm auf Fensterschachte aufgelehnt dann den Lenker mit links in dem Lenkraddreiecke auf 9/10 Uhr zu führen und zu lenken). Wenn der Lenkwinkel grösser sein muss, greife ich auch über - ist doch klar.

Dann erklärte man mir auch alle Daten einer Spurvermessung.

Dass der Sturzwerkt aus der Toleranz wäre, könnte ggfs. bei Vollbeladung schon wieder anders sein. Man könnte es einstellen, indem man der Vorderachse löst und entsprechend der Vermessungsanzeige ausmittelt. Mein Sturzwert wäre zwar aus der Toleranz aber nicht sehr arg und daher absolut vernachlässigbar. Ebenso der Nachlauf. Diesen könnte man ggfs. auch einstellen, jedoch hätte dieser nichts mit dem Lenkverhalten zu tun.

Das Lenkrad steht ca. 1-2 Grad nach rechts. Lt. Meister wäre ein Schiefstand von 4 Grad noch in der Toleranz (1 Zahn auf der Lenkradnarbe). Das Einstellen des Lenkrades auf 100% wäre technisch machbar, jedoch äußerst aufwändig. Man müsste es mit einer Lenkradwasserwage einstellen und dann an den 21er Spurstangenschrauben die Spurstangen nach links / rechts drehen. Alleine das Zuziehen der Kontermutter könnte dann wieder dazu führen, dass sich das Lenkrad verstellt (so etwas hatte ich schon öfters beim Vermessen anderer Fahrzeuge erlebt).

Alles in Allem sieht man seitens der Werkstatt keinen techn. Mangel oder Defekt. Man könnte zwar die Kräfte am Lenkrad mittels eines aufwändigen Prüfverfahrens über einen Gutachter ermitteln lassen, jedoch müsste ich dann für die Kosten aufkommen, wenn nichts dabei herauskommen würde. Kosten hierfür?

Man vermittelte mir, dass ich nur ein Gefühl beschreiben könne, keine harten Fakten. Das stimmt leider auch. Ich konnte nur erklären, was ich beim Lenken fühle oder meine zu fühlen. Ich war in einer suboptimalen Lage. Man bat mich, den Wagen zu fahren und mich von dem Thema Lenkkräfte und Lenkradstellung zu befreien bzw. nicht mehr daran zu denken.

Heute morgen bin ich dann mit dem Tiger ein paar KM gefahren. Bei einer Abbiegung in eine Seitenstraße mit ca. 20-25 Km/h rechts-links hatte ich wieder das Gefühl der unterschiedlichen Lenkkräfte. Ich habe mein altes BMW Cabrio geholt und hatte wieder Glückgefühle bei dessen mechanisch-hydraulischer Lenkung.

Mein Tiger hat eine elektromechanische Progressivlenkung.

So weit nun die Zusammenfassung von gestern. Ich bin etwas ratlos.

Ich glaube zwar schon, dass Du Dich da an etwas festbeißt, aber es hört sich für mich dennoch so an, als wenn Dich der Meister abwiegeln wollte.

Ein saubere Fahrwerkseinstellung ist beim besten Willen kein Hexenwerk und beim Lenkrad halte ich persönlich nur 1-2° für gerade noch tolerabel. Jemand der mit dem Messstand umgehen kann, bekommt das auch so hin, dass man keine Schiefstellung mehr wahrnehmen kann.

Vielleicht versuchst Du es noch einmal bei einer andere Werkstatt? Ich kann mir aber ehrlich gesagt nicht so richtig vorstellen, dass Deine Fahrwerksgeometrie so deutlich in den Lenkkräften zu spüren ist. Aber vielleicht bist Du da besonders sensibel und es ist einen Versuch wert.

Kann man eigentlich ausschließen, dass der Wagen mal einen Unfall an der Achse hatte? Der Sturzwert außerhalb der Toleranz kommt mir etwas komisch vor.

Kluge Köpfe.

Was bringts dem TE?

Vielleicht die Einschätzung, ob noch ein Versuch lohnt, oder ob man sich mit der Aussage des Meisters zufrieden gibt?

Dass der Sturz durch Lösen der Vorderachse ausgemittelt werden kann

hab ich aber weiter vorn schon geschrieben.

Liest nur niemand.

Auch wenns "vernachlässigbar" ist, würde ich auf einen Versuch bestehen.

Weil es eben machbar ist.

Und wenn das Auto dreimal vermessen wurde, gehört das exakte Lenkrad-

Geradestellen jedesmal dazu.

Wenn man sich zu dieser Tätigkeit auf den Beifahrersitz setzt, genügt das

Augenmass.

Greift man für diese Tätigkeit lässig durch die offene Fahrerscheibe, sollte den

drei verschiedenen Mechanikern der Einsatz der Lenkradwasserwaage

aufgezwungen werden.

Weil man so schräg aufs Lenkrad schaut, per Augenmass auf diese Weise nicht

exakt sieht, was gerade ist.

Ein Armutszeugnis bei drei Vermessungen hintereinander, dass das Lenkrad immer

noch schief steht.

Das Problem mit schiefstehendem Lenkrad tritt aber auch auf, wenn der

computergestützte Achsmessstand nicht regelmässig gewartet wird.

Ich würde es mir jedenfalls nicht bieten lassen.

Darauf dringen, dass die Achsgeometrie komplett in den grünen Toleranzbereich

gestellt wird.

Von einem fähigen Mechaniker, auf einem Achsmessstand ohne Wartungsdefizit.

Und, wie bereits geschrieben, nicht mit der Aussage des Meisters zufrieden sein.

Ich würde auch darauf pochen, das die den Sturz richten und fertig.

Toleranz ist Toleranz, aber wenn etwas außerhalb liegt ist es nicht i.O. wie der Meister vermitteln will.

Eventuell ist es genau das Quäntchen, das zu dem Unterschied führt, den Du spürst.

Es gibt halt Menschen mit mehr Feingefühl oder schärferen Sinnen als andere.

Wenn die Werke nicht fähig oder willens ist das zu tun, such Dir einen Reifenservice mit Achsmeßstand, schildere die Problematik und frag ob sie es sich zutrauen.

Themenstarteram 14. Oktober 2018 um 11:31

Nochmals vielen Dank für Eure Antworten. Ich möchte kurz darauf eingehen:

Lenkradstellung:

Das Lenkrad steht bei Geradeausfahrt ca. 1-2 mm nach rechts. Ich kann es so erkennen, in dem ich durch das Lenkrad durchschaue und sehe, dass die beiden Lenkradpaddels nicht 100%ig im Wasser zueinander stehen. Die Oberkante des linken Paddels steht ca. 1-2 mm höher als die Rechte. Man kann das genau an der Sicke des Kunststoffrahmens, der sich um den Tachokasten befindet, erkennen. Es stellt sich halt nun die Frage, ob das 100%ige Ausrichten des Lenkrades in einem Kosten-Nutzen-Verhältnis steht. Und wenn ich weiß, dass das Lenkrad nicht 100%ig gerade steht, schaue ich halt immer wieder drauf.

Sturzwerte:

Anhand der 3 vorliegenden Protokolle kann ich erkennen, dass die Sturzwerte nie immer gleich ermittelt wurden. Mal waren die Werte höher, mal niedriger. 2 Messprotokolle weisen die Sturzwerte innerhalb der Toleranz aus. Ein Protokoll weist eine erhebliche Abweichung aus.

Wenn ich nun wollte, dass die Sturzwerte vermittelt werden, stellt sich die Frage, ob es der Lösung meines Poroblems hilft oder ob ich mir nicht noch ein weitere Problem ins Auto hole.

Ich hatte mal vor einigen Jahren an einem 3er BMW ein ähnliches Lenkungsproblem. Der BMW lenkte nach links etwas leichter als nach rechts (der Tiguan lenkt nach rechts leichter als nach links). So fühlte ich das damals. Damals ermittelte die 1. Vertragswerkstatt den rechten vorderen Sturz mit 0°19 anstatt -0°18. Bei den anderen Vermessungen wurde der Sturz nie bemängelt und war immer im Toleranzbereich. Ich kam dem Problem bis zum Schluss nicht auf die Schliche. Es wurden zahlreiche Spurvermessungen und Einstellungen bei Vertragshändlern und freien Reifenhändlern gemacht. Der Wagen bekam ein neues Softwareupdate und ein neues Lenkgetriebe. Nichts löste das Lenkungsproblem. Von daher bin ich mir langsam echt nicht mehr sicher, ob´s am Wagen oder ob´s doch an mir liegt. Wie einer schrieb: Ich bin vielleicht zu feinfühlig und solange ich das leicht nach rechts stehende Lenkrad sehe, bilde ich mir das vielleicht auch nur ein? Ich weiß es nicht.

Die VW-Werkstatt, bei dem ich den Wagen vor 8 Wochen gekauft hatte, ist auf Grund des Termines am letzten Freitag nicht mehr gewillt, in dieser Sache weitere Garantiearbeiten auszuführen, da lt. Werkstatt kein techn. Mangel vorliegt. Ich müsste das nun anderweitig beweisen lassen. Nur wie?

Kann mir jemand hier aus dem Forum eine fachkompetente Werkstatt für Fahrwerkseinstellungen im Rhein-Neckar-Dreieck empfehlen (Raum Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen)?

Mit einer neuen/anderen Werkstatt verspielst du doch alle Trümpfe,lasse ein Kurzgutachten von einem SV machen.

Auf diese Grundlage kannste dan dein weiteres Vorgehen abstimmen.

B 19

Der Gutachter muss eine erneute Vermessung beauftragen und die überwachen, also dabei bleiben. Das wird schon etwas teurer.

Eigentlich ist es doch so, das wenn man ein Auto dreimal direkt hintereinander vermisst, kommen drei unterschiedliche Messprotokolle dabei raus. Selbst wenn man das Auto gegen Böcke in die Federn rein zieht, um die exakte gleiche Höhe links und rechts zu haben.

Und da wir uns hier ja fast alle darin einig darin sind, das dieser minimale Sturzunterschied nicht der Grund für sein Problem ist, glaube ich auch nicht,

das da ein Gutachter helfen kann.

Es langt ja nicht, wenn er diesen minimalen und auch unstrittigen Unterschied

noch mal feststellt, er muss auch noch beweisen, das es daran liegt und

das wird sehr schwierig, bis unmöglich.

Der Gutachter soll nicht die Achsgeometrie prüfen,sondern nur das Fehlerbild festhalten um gegebenen Fall Gewährleistunsanspruche durchzusetzen.

Im übrigen ist bei elektr.unterstützten Lenkungen das von dir geschilderte Fehlerbild nicht ganz unbekannt.

B 19

Themenstarteram 14. Oktober 2018 um 20:20

Ich habe mich entschieden, meine Werkstatt zu bitten, nochmals eine Vermessung durchzuführen und das Lenkrad nun geradezustellen. Kann ja wohl nicht so schwer sein. Bin sm Wochenende den Golf 7 meiner Frsu und unser 12 Jshre altes BMW Cabrio gefahren. Bei beiden stehen die Lenkräder auch gerade, warum nicht beim Tiguan. Vielleicht klappt es dann besser mit dem Lenken, wenn das Lenkrad gerade steht.

Themenstarteram 15. Oktober 2018 um 19:45

Ich möchte hier nicht nerven, aber ich habe da mal noch eine Frage. Morgen wird mir meine Werkstatt einen Termin zur Achsvermessung mitteilen, bei welcher dann nochmals final die Spur vermessen und ggfs. nachgestellt wird. In diesem Zuge wird auch das Lenkrad nun hoffentlich mittig eingestellt. Wie mir der Werkstattmeister mitteilte, soll vorher ein Foto vom Istzustand des derzeit leicht nach rechts stehenden Lenkrades (ca. 2-3 mm) gemacht werden und am Schluss nach der Vermessung und Einstellung des Lenkrades nochmals ein Foto. Na ja, was das bringen soll, weiß ich nicht. Vielleicht wollen sie mir nachher bei einem wieder mehr schief stehenden Lenkrad weiss machen, dass es vorher auch schon so stand? Keine Ahnung.

Meine Frage hierzu: Kann es ggfs. sein, dass die Spurstangen derzeit unterschiedlich weit aus dem Lenkgetriebe herausstehen und dass bei den vorherigen Spurvermessungen vielleicht immer nur an einer Spurstange herumgeschraubt wurde und nicht an der anderen Spurstange entgegengesetzt, so dass die Stangen nunmehr unterschiedlich lang sind? Der Messcomputer zeigt ja nur an, ob das linke und rechte Rad in der Messtoleranz steht. Wenn dem so wäre, könnte es da vielleicht sein, dass ich beim Lenken zu einer Seite mehr Masse / Gewicht der Spurstangen bewegen muss und somit die unterschiedlichen Lenkkräfte spüre? Ich meine ja zur fühlen, dass der Wagen rechtslastig fährt - er zieht nicht zur Seite, jedoch bewegt sich das Lenkrad auch beim Loslassen beim Überfahren von Bodenwellen, Gullideckeln etc. immer nach rechts und seltenst nach links. Es fühlt sich so an, als ob auf die linke Seite des Wagens eine unbekannte Kraft wirken würde, die das Lenken nach links etwas erschwert. Könnt Ihr das so verstehen, was ich meine?

Zitat:

@sven diesel schrieb am 15. Oktober 2018 um 19:45:53 Uhr:

...dass die Stangen nunmehr unterschiedlich lang sind?.. ..Wenn dem so wäre, könnte es da vielleicht sein, dass ich beim Lenken zu einer Seite mehr Masse / Gewicht der Spurstangen bewegen muss...

Ob die jetzt etwas mehr oder weniger ineinander geschraubt sind, ändert aber doch nix am Gewicht.

Laut dem am Anfang hier eingestellten Messprotokoll lagen

die Spurwerte der Eingangsvermessung innerhalb der Toleranz.

Beim "Hindrehen" der Werte, auf exakt gleiche Zahlen rechts und links,

muss die Stange bestenfalls je 1/4 umdrehung verändert werden.

Merkst du keinesfalls.

Strassen hängen, weil Wasser ablaufen soll, grundsätzlich nach rechts.

Läuft ein Auto gerne auch dahin.

Aus dem Grund sucht man nach einer Vermessung, bei der Probefahrt eine

ruhige Strasse, bei der man (ohne Gegenverkehr!) mittig fahren kann zum

Testen.

Wie du schreibst, geht es um 1mm Schiefstand.

Das ist nicht viel. Aber einstellbar.

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