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VW Tiguan 2 - Werte des Sturzes am rechten Vorderrad ausserhalb der Toleranz - Lenkverhalten

Themenstarteram 10. Oktober 2018 um 16:35

Ich habe seit 8 Wochen einen Jahreswagen VW Tiguan 2 2.0 TDI 4Motion, gekauft mit 14.300 KM, jetzt 18.500 KM.

Gleich nach 3 Tagen reklamierte ich ein leicht nach links stehendes Lenkrad. Dieses wurde dann in einer Spurvermessungsodysee mehrfach versucht gerade zu stellen. Jetzt steht es zu ca. 99% bei Geradeausfahrt auch gerade. Der Wagen fährt eigentlich auch gut geradeaus.

Nun aber zum eigentlichen Problem:

Beim Lenken habe ich nun aber das Gefühl, dass die Lenkkräfte nach links etwas schwerer sind als nach rechts. Das merkt man auch beim Linkslenken / Rechtslenken beim rückwärts einparken. Es fühlt sich teilweise so an, als wenn jemand das linke Vorderrad beim Linkslenken am Lenkeinschlag etwas hindern würde. Lenke ich nach rechts, geht es etwas leichter. Kann das mit dem Sturz an der Vorderachse zu tun haben? Lt. 2 Vermessungsprotokollen ist der Sturz vorne rechts ausserhalb der Toleranz.

Ich habe mit der Werkstatt, in welcher ich den Wagen gekauft habe, nun einen Termin vereinbart, da ich ggfs. eine Rückabwicklung des Kaufvertrages in Erwägung ziehe auf Grund der doch zahlreichen Werkstattaufenhalte, die ich seit 8 Wochen nun hatte. Ich füge 2 Vermessungsprotokolle im Anhang bei.

Kann mir hier im Forum einer einen Tipp geben?

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51 Antworten
Themenstarteram 11. Oktober 2018 um 11:56

Zitat:

@Raver2014 schrieb am 11. Oktober 2018 um 11:43:53 Uhr:

@sven diesel ,

Hallo ich will Dich keineswegs aufhetzen, nur wenn Du zu lange wartest

und Dich dann doch zur Wandlung entschließt, dann kann es Probleme

geben. Deshalb wollte ich einen Anstoß zur grundsätzlichen Überlegung,

ob behalten oder lieber zurückgeben geben. Weder Du noch der Händler

können wissen, Was das Auto erlebt hat, wenn Du ein "doofes Gefühl"

hast, mache lieber "ein Ende mit Schrecken", als Dich später schrecklich

zu ärgern, es nicht getan zu haben.

Dieser TIGUAN ist vielleicht günstig, aber doch kein Einzelstück.

Viel Glück zu Deiner Entscheidung, Gruss aus B............

Du, das hatte ich auch nicht so verstanden:). Ich warte den Termin jetzt morgen einmal ab. Hat die Werkstatt eine trifftige Idee, was es sein kann, lasse ich noch eine Mängelbeseitigung zu. Defintiv werde ich nicht jetzt unzählige weitere Reparaturversuche zulassen. Zudem hat man morgen anscheinend auch einen Vergleichs-Tiguan, den ich dann mal fahren und lenken kann. Meine Entscheidung ob so oder so muss in der kommenden Woche erfolgen. Dann wäre der Händler am Zug, mir ein faires Angebot der Rückabwicklung zu machen. Wenn ich davon ausgehe, dass 0,67% / 1.000 KM abgezogen werden, wäre das noch akzeptabel für mich. Mehr als 20.000 KM soll aber der Tiguan nicht draufbekommen, bis es zu einer Rückabwicklung des Kaufvertrages kommen soll.

Frage aber zur Rückabwicklung: Gehen wir mal davon aus, ich gebe den Wagen mit 20.000 KM zurück. Dann bin ich 5.700 KM gefahren = 3,8% Nutzwertverlust. Von € 44.500,00 (Kaufpreis) wären das dann ca. € 1.700,00 = € 42.800,00 Restwert. Wie sieht es aus, wenn ich mir dann aus dem Jahreswagenbestand des Händlers einen günstigern Wagen (ich würde bis max. € 36.000,00 heruntergehen) aussuche und kaufen möchte? Ginge das oder muss ich den rückgezahlten Restwert in voller Höhe ggfs. nochmals einen Aufschlag für einen anderen Wagen draufsatteln? Alternativ nehme ich das Geld und gehe woanders hin.

Ganz ehrlich Sven, das weiß ich auch nicht.

Aus dem Schriftverkehr urteilend, scheint der Händler fair zu sein.

Am Besten wäre es, sich das Angebot des Händlers anzuhören

und entsprechend zu handeln. Sorry nicht besser helfen zu können.

Viel Glück und Gruss aus B...........

Zitat:

@sven diesel schrieb am 10. Oktober 2018 um 16:35:27 Uhr:

 

Nun aber zum eigentlichen Problem:

Beim Lenken habe ich nun aber das Gefühl, dass die Lenkkräfte nach links etwas schwerer sind als nach rechts. Das merkt man auch beim Linkslenken / Rechtslenken beim rückwärts einparken. Es fühlt sich teilweise so an, als wenn jemand das linke Vorderrad beim Linkslenken am Lenkeinschlag etwas hindern würde. Lenke ich nach rechts, geht es etwas leichter. Kann das mit dem Sturz an der Vorderachse zu tun haben?

Servus,

bei manchen Fahrzeugen mit elektrischer Lenkung, muss diese nach dem Einstellen der Spur neu kalibriert werden. Man muss der Lenkung sozusagen die neue "Nullage" mitteilen.

Vielleicht liegt hier die Ursache der unterschiedlichen Lenkkraft bzw. Lenkunterstützung?. Sprech deinen Werkstattmeister einfach mal darauf an. Nachfragen kostet ja (noch) nichts.

Gruß

Franzose

Zitat:

@franzose schrieb am 11. Oktober 2018 um 20:05:09 Uhr:

Servus,

bei manchen Fahrzeugen mit elektrischer Lenkung, muss diese nach dem Einstellen der Spur neu kalibriert werden. Man muss der Lenkung sozusagen die neue "Nullage" mitteilen.

Vielleicht liegt hier die Ursache der unterschiedlichen Lenkkraft bzw. Lenkunterstützung?. Sprech deinen Werkstattmeister einfach mal darauf an. Nachfragen kostet ja (noch) nichts.

Gruß

Franzose

Wenn die Lenkung eine falsche Mitte angelernt hätte, würde das Auto schief ziehen. Das scheidet aus.

Und laut Messprotokoll war die Spur ja vor dem Einstellen

sogar in der Toleranz.

Laut dem Messprotokoll hätte man die Spur nicht unbedingt

einstellen müssen.

Braucht, wie schon geschrieben, nichts angelernt werden.

Alsi ich würde eindeutig dem falschen oder verstellten Sturz die Unterschiede im Lenkgefühl zuschreiben!

Themenstarteram 12. Oktober 2018 um 12:17

Mal sehen heute Nachmittag.

Ich bin zwar kein Fahrwerkexperte, aber ich denke auch, wenn die Spur verstellt wäre trotz der zahlreichen Spruvermessungen und Einstellungen, müsste der Wagen nach rechts ziehen. Das tut er aber nicht. Es steht das Lenkrad leicht nach rechts bei völligem Geradeauslauf auf der AB. Dann habe ich das Gefühl im Lenkrad, dass der Wagen mehr rechtslastig lenkt. Ich kann es nicht anders beschreiben. Fühlt sich irgendwie so an, dass er etwas williger nach rechts steuert.

Selbst, wenn die Spur 100% stimmt, kann er wegen unterschiedlichem Nachlauf und/oder großen Sturzunterschieden, trotzdem einseitig ziehen.

Zitat:

@Schnapsfahrer:

Mit Sturz direkt einstellen ist es bei VW schon seit 1983 vorbei!

Der Golf 1 hatte noch eine Schraube mit exzentrischer Scheibe am Federbein.

Ab Golf 2 war das vorbei. Da gibt die Konstruktion den Sturz vor.

Woher hast du deine Weisheit?

Sogar Golf III (Drei) kann man auf der VA den Sturz noch einstellen, Oder kam der Golf IV (vier) schon 1984?

@macV8 wieso sollte das Fahrzeug dann auf eine Seite ziehen wenn der Lenkwinkelsensor nicht richtig angelernt ist?

Der Lenkwinkelsensor ist wichtig für das ESP, der Elektrischen/elektrohydraulischen Lenkung reicht es wenn sie erfährt ob das Lenkrad in eine richtung bewegt wird und da ist der Nullpunkt relativ egal.

Was natürlich schon ein Problem ist, (welches bei den C-Corsas scheinbar häufiger auftaucht) das der Lenkwinkelsensor einen weg hat und nur in eine Richtung ein Signal ausgibt, sprich z.B nach links wird ohne Servo gelenkt und nach recht Plötzlich mit servo, deswegen zieht das Fahrzeug trotzdem nicht auf eine Seite.

Ist nur bescheiden zu fahren bis hin zu relativ gefährlich

Zitat:

@Schnapsfahrer:

Mit Sturz direkt einstellen ist es bei VW schon seit 1983 vorbei!

Zitat:

@frestyle schrieb am 12. Oktober 2018 um 15:35:06 Uhr:

Sogar Golf III (Drei) kann man auf der VA den Sturz noch einstellen..

Ja, aber nicht direkt, mit einer Exzenterschraube oder so, sondern durch das Lösen der Achsschenkelschrauben und das Ausnutzen des Spiels der Schrauben in den Bohrungen. Bringt aber mit viel Glück maximal 1°.

Bei manchen Modellen, sehr gerne bei Toyota, gibt es dafür dünnere hochfeste Schrauben.

Einen Golf zwei oder Drei mit Standartfahrwerk, kann ich von -3° bis hin zu +1,5° verstellen.

Nein nicht mit Exenterschrauben (Muss man nicht haben, haben viele nicht verbaut und ist kein Grund das man da nix einstellen könnte/sollte) aber VW hat dafür die Langlöcher vorgesehen, dafür gibt es Muskelkraft oder das richtige Werkzeug ist kein Hexenwerk.

Nicht nur bei Toyota bei den älteren Mercedesmoddel müssen die Schrauben auch erneuert werden, da kann man aber nix drehen, sind zwar Exenterschrauben aber man kann nur +0,5° oder -0,5° zum aktuellen Wert verändern.

Jeder Hersteller, jedes Modell ist anders, manche kann man mit Langlöchern einstellen, die anderen mit Exenterschrauben und andere Fahrzeugmodelle stellt man halt mit dem Sprung in den Strassengraben ein :D

Zitat:

@frestyle schrieb am 12. Oktober 2018 um 15:35:06 Uhr:

@macV8 wieso sollte das Fahrzeug dann auf eine Seite ziehen wenn der Lenkwinkelsensor nicht richtig angelernt ist?

Der Lenkwinkelsensor ist wichtig für das ESP, der Elektrischen/elektrohydraulischen Lenkung reicht es wenn sie erfährt ob das Lenkrad in eine richtung bewegt wird und da ist der Nullpunkt relativ egal.

Weil wir es hier nicht mit irgendeiner uralten Elektrohydraulik zu tun haben, sondern mit einer modernen elektromechanischen Lenkung. Die hat u.a. einen elektromotorisch unterstützen Rücklauf und eine Seitenwindkorrektur und für beides benötigt sie die richtige Lenkingsmitte, weil sie ansonsten die Lenkung auf die falsche Mitte stellt, was ein schief Ziehen zur Folge hätte.

Beim Tiguan steckt der Stossdämpfer oben im Radlagergehäuse.

Gehalten von einer Klemmschraube.

Da gibts definitiv nix zum Verstellen, auch nicht mit dünnen, hochfesten

Schrauben. Den Sturz kann man ausmitteln, durch Verschieben des Achs-

körpers, wird auch als Motorträger bezeichnet.

Und, bei weniger als 30` Unteschied von rechts nach links ist kein Handlungs-

bedarf erforderlich.

Wird so gelehrt.

Und laut Messprotokoll sind es keine 30`.

Laut diesem Protokoll sind keine grossen abweichenden Werte vorhanden.

Angeblich wurde ja dreimal vermessen.

Ein Protokoll ist eingestellt, was "erzählen" die anderen zwei?

Passen muss wohl was nicht, sonst hätte der TE keine Probleme.

Allerdings verstehe ich nicht, wenn bei "abnormalem" Fahrverhalten

beim Vermessen nicht darauf gedrängt wurde, den Sturzunterschied

auf 0 einzustellen?

Ist ein bisschen "Mehrarbeit" als nur die Spur hinzudrehen, aber machbar.

Eien moderne elektromechanische Lenkung? so wie du das bezeichnest setzte das Fat schon vor der Jahrtausendwende ein, was soll jetzt da noch Hochmodern sein?

Welcher Rücklauf? Wenn die Achsgeometrie stimmt ist die Nullstellung von der Achsgeometrie gegeben.

Ach der Seitenwindassi, der benötigt den Lenkwinekelsensor wenn ich der Kiste nen Tritt in die Seite gebe bis dahin interresiert es den null.

Und dir ist auch bewusst das wir hier über einen Vwääää schreiben udn du weist auch wie der Lenkwinkelsensor bei den Wolfsburgern angelernt wird?

Komm, lass gut sein. Die Lenkungsmitte wird vom sogenannten Active Return bestimmt, dem aktiven Rücklauf und nicht von der Geometrie,.

Wenn das für Dich kein mordernes Lenksystem ist (ja da war VW tatsächlich modern und früh dran), dann war Dein Beispiel wohl aus der Oldie Zeit mit der Elektrohydraulik.

Ich weiß durchaus, wie ich den Lenkwinkel initialisiere, nämlich in dem ich das Getriebe einmal komplett durchlenke und damit zwei Marken überfahre, damit der Lenkwinkelsensor weiß in welchem Quadranten er steht, da er nur 360° auflöst. Die Mitte wird dann im Betrieb dynamisch angelernt.

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