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VW Passat B7 2.0tdi 103kw Kurzstrecken Fahren

VW Passat B7/3C
Themenstarteram 26. März 2020 um 22:43

Hallo Leute, Ich werde etwa 2 Monaten mit meinen Passat nur Kurzstrecken Fahren also das heißt nur etwa 7km Hin und 7km zurück und ich weiß das es nicht gut für den Diesel ist. Können Sie mir irgendein Rat geben was ich machen könnte das ich das Auto am wenigstens schade? Zum Beispiel soll ich der Tank nur halb machen das der sprit nicht zu lange in Auto steht? Oder Premium diesel tanken, bzw irgendein gute aditivum rein geben. Danke für Ihre Antworten..

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13 Antworten

Zwei Monate spielen keinerlei Rolle. Auf Additive würde ich auf jeden Fall verzichten.

Ich würde nicht 10x die Woche mit immer wieder kaltem Motor fahren. Wenn Standheizung, dann 30 min vorheizen.

Wie ist der km Stand, wie voll der DPF?

Schau Dir mal an, wie die Öltemperatur im Verlauf der 7 km ist, Wasseranzeige ist nicht Referenz, da ab 75 Grad Küklwassertemp 90 Grad angezeigt werden.

Nach Möglichkeit würde ich wenigstens einmal pro Woche den Motor richtig warmfahren und ein Stück im warmen Zustand, oder z.B. jedes WE mind. 50 km nicht langsam BAB.

Wenn AGR + Ansaugtrakt 'kalt' vollgesottet /vollgerußt werden wirds halt schwierig. Such mal hier auf MT Erfahrungen von 140PS-lern nach dem Update.

Kalt rumfahren ist nie gut und die 7km sind nicht im Ansatz ausreichend, dass der Motor warm wird. Mein Passat mit gleichem Motor ist nach 7kmnoch nicht im Ansatz auf Betriebstemperatur. Neben den bereits erwähnten Verkokungen durch die Kaltanreicherung des Diesels kommt auch einiges an Kondenswasser im Oel zusammen.

Also mindestens einmal die Woche sollte der Motor sauber durchgeheizt werden, dass auch das Motoroel längere Zeit deutlich über 90°C gehalten wird. So verbrennen dann auch etwelche Russablagerungen in den Brennräumen und dem Abgasstrang.

Greetz

Ich hatte das bei meinem B7 2.0 TDI 170 PS die ganzen letzten Jahre seit ca. 2014 gehabt das ich fast nur noch im HO gearbeitet habe und dadurch meist wochenlang oder auch mal bis zu 3 Monaten nur Kurzstrecken gefahren bin.

Ich habe, dieser Tip kam schon weiter oben, bis in hohe Plusgrade (im Hochsommer dann nicht mehr) immer versucht die Standheizung vorher zumindest einige Minuten laufen zu lassen.

Bei den längeren Strecken die dann alle paar Wochen/Monate waren habe ich auch bewusst das Auto nicht zurückhaltend gefahren sondern es schon in höhere Betriebstemperaturen gebracht. Das heisst nicht das ich da immer mit 200 unterwegs war aber so mit 180 habe ich da öfters den Motor "wieder freigebrannt".

Ich habe auch nie Premium Diesel oder sowas getankt, sehr oft den Sprit von der Kaufland oder Globus Billig-Tankstellen.

Ich hatte mit dieser Fahrweise zumindest kein Problem mit z.B. AGR, bei mir war beim Verkauf dieses Jahres mit 200tkm noch das erste AGR drin.

Meine Meinung ist also das man durchaus den Diesel ohne Folgen bis zu mehrere Monate nur mit Kurzstrecken fahren kann solange man dann bei den dazwischenliegenden Langstrecken nicht versucht einen Spritsparrekord einzufahren sondern den Diesel dann auch mal richtig freibrennt.

In diesem Sinne Tschau

Themenstarteram 27. März 2020 um 8:49

Zitat:

@Bnuu schrieb am 26. März 2020 um 23:35:29 Uhr:

Ich würde nicht 10x die Woche mit immer wieder kaltem Motor fahren. Wenn Standheizung, dann 30 min vorheizen.

Wie ist der km Stand, wie voll der DPF?

Schau Dir mal an, wie die Öltemperatur im Verlauf der 7 km ist, Wasseranzeige ist nicht Referenz, da ab 75 Grad Küklwassertemp 90 Grad angezeigt werden.

Nach Möglichkeit würde ich wenigstens einmal pro Woche den Motor richtig warmfahren und ein Stück im warmen Zustand, oder z.B. jedes WE mind. 50 km nicht langsam BAB.

Wenn AGR + Ansaugtrakt 'kalt' vollgesottet /vollgerußt werden wirds halt schwierig. Such mal hier auf MT Erfahrungen von 140PS-lern nach dem Update.

Themenstarteram 27. März 2020 um 8:52

km stand ist 265000 km und AGR würde etwa bei 220 000 ausgetauscht und ich werde ein mal in der Woche 55km Strecke fahren

Bin in genau der gleichen Situation: Auch unter der Woche häufig 7km und 7km retour, dafür am Wochenende oft längere Autobahnstrecke.

 

Nachdem ich sowieso immer mit Mantel zum Auto laufen muss, habe ich im Winter bei diesen Fahrten alle Verbraucher aus - also Navi aus, Lüftung und Klima komplett aus. Wenn wirklich mal die Scheibe anläuft (was selten passiert wenn man den Pollenfilter neu hat), dann schalte ich die Scheibenheizung ein.

 

Vorteil 1: Motor wird zumindest ein bisschen warm, die Öltemperatur klettert zumindest in den sichtbaren bereich

 

Vorteil 2: Die Batterie wird entlastet weil der Zuheizer nicht arbeiten muss.

 

Vorteil 3: Der Verbrauch ist trotz häufigen Kaltstarts bei ca. 5,5 bis 5,8l/100km, je nach Außentemperatur.

 

Bis der Innenraum so warm würde dass es was bringt bin ich eh schon wieder ausgestiegen, also lasse ich es gleich sein. Man muss halt dann am Wochenende mal mit Klimakompressor AN eine längere Strecke fahren, damit sich keine Feuchtigkeit dauerhaft im Auto sammelt.

 

Aja - alle 4-5 Wochen mal ans CTEK hängen schadet trotzdem nicht. Fahre nach 250.000km und 8 Jahren immer noch die erste Batterie.

Zitat:

@mikemike89 schrieb am 27. März 2020 um 08:52:04 Uhr:

km stand ist 265000 km und AGR würde etwa bei 220 000 ausgetauscht und ich werde ein mal in der Woche 55km Strecke fahren

Hmm, 55 km, dazu mit 10 km Anlauf bis überhaupt warm klingt halt nicht üppig.

Wenn die verbleibenden gut 40 km dann etwa noch Landstraße und nicht durchweg "BAB sehr zügig" sind (oder das Öl noch nicht über 80 Grad ist um das machen zu können) wird es eher wenig helfen.

45 km bei 180 sind 15 Minuten, da ziehe ich bei nochmaliger Überlegung meine 'Mindestanforderung' 50 km zurück. Sollte vom Gefühl her mehr sein. Aber wie gesagt, Gefühl. Und mit max. 160 hätte der Motor IMHO 'kaum' was zu tun.

Beim Kaltstart bis ca 20 Grad mach ich fast immer die Standheizung 20 min vorher an, das ist deutlich zu merken.

Wassertemperatur sehe ich realistisch mit einer Anzeige, die 90 Grad KI sind ja von 75 bis 105 (?) Grad plateaugelogen. Und bei 70 Grad real zeigt es ca 85 Grad gelogen an, so daß man denkt ok, bin bei fast 90, in Wirklichkeit 20 Grad weniger und das Kondenswasser wird kaum oder gar nicht 'wegverdunstet'.

 

Ich bin viel 2 bis 3 + x Stunden BAB unterwegs, Öltemp ist auch im Winter teilweise bei / über 110 Grad, da ist der Motor halt wirklich warm. Aber sowas nur zum Zweck machen...

Themenstarteram 30. März 2020 um 20:56

Also ich bin gestern früh erste solche 7km Kurzstrecke gefahren und die werte waren folgende: beim Außentemperatur 3,5 Grad war Wasseranzeige beim 90 Grad und Öl temperatur beim 71 Grad also nicht so schlecht für 7km denke ich

Img-20200330

Die Werte am Ziel sind das eine, viel wichtiger der Verlauf.

Wenn Du Dich nur am KI orientieren kannst ist die einzige brauchbare Referenz, _wann_ der Temp. Zeiger von 89 auf 90 Grad geht. In diesem Moment hast Du _75_ Grad Wassertemp. Ob es danach noch mehr wird siehst Du nicht.

Vorher bist Du auch kälter unterwegs, glaube reale 70 Grad waren 80 angezeigt, irgendwie so ungefähr.

Nach wieviel km waren denn die 90 Grad KI erreicht? Gleiche Frage für Öltemperatur z.B. 50, 60 Grad und 70 Grad.

Zum Thema bei welcher Öltemp. die Motorleistung annähernd voll abgerufen werden kann bzw. bis wann man mit nicht hoher Drehzahl fahren soll gibt es unterschiedliche Auffassungen, 50 und 60 Grad sind m.E. zu wenig. Aber in der Stadt ist das auch eher unkritisch.

IMHO läuft der Motor bis zum Ziel wirklich zu kalt und es hilft wenig, wenn er auf den letzten zwei km nicht mehr ganz kalt ist. Ist ja auch naturgemäß so beim losfahren.

Wobei mir der Verbrauch noch egal wäre, aber nicht der ganze Ruß und Schmodder der durch den AGR Kreislauf bis zu den Ansaugventilen geht.

Außerdem geht der Ruß ja regulär in Richtung DPF, IMHO eben mehr, wenn der Motor kalt läuft. Ich würde den Wagen bei einer begonnenen Regeneration nicht abstellen, hatte durch Zufall mal 3x Kurzstrecke hintereinander (und jedesmal lief der Lüfter 5 min volle Drehzahl nach Zündung aus). Es war irgendwo beschrieben, daß dadurch auch nicht voll aschebeladene DPF wohl verstopfen können und raus mußten. Wobei ich nicht weiß wie geschickt sich diese Betroffenen verhalten hatten.

Themenstarteram 31. März 2020 um 3:28

Es war cca nach 5km die werte erreicht und es ist eine außerorts Strecke die ich fahre also 5km etwa mit 100kmh und 2km in Dorf mit 50kmh

Hmm, kalt 100 sollte noch gehen, ist aber nicht Stadt kriechen. Hast halt keine Wahl.

Dann jede, spätestens jede zweite Woche richtig warmfahren und schauen.

Und ich würde mir die altmodische Variante mit Kühlerpappe überlegen, bei 100 hast Du ja schon einen gewissen Luftstrom. Nur nicht vergessen rauszunehmen, wenns auf längere Tour geht :-)

Moin, Moin,

ich habe auch 2 Jahre den B7 2.0 TDI mit 140 PS gefahren und wären die Umstände andere gewesen würde ich diesen noch heute fahren. Auch ich habe den Wagen Kurzstrecke bewegt innerhalb der Woche und am Wochenende dann laufen lassen auf der Landstrasse und Autobahn und das nicht zurückhaltend. Diese Fahrweise hat ohne und auch nach dem Update sehr gut und Problemlos funktioniert. Hatte auch sehr viel drüber gelesen usw. aber das Fahrzeug hat es so locker 40.000 km bis zum Verkauf (KM-Stand dann 180.000) weg gesteckt. Habe keine Additive oder ähnliches verwendet und normales Diesel getankt. Gepflegt und gewartet halte ich für selbstverständlich.

Lg

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