VW Leasing - Rückgabe und keine Probleme

Hallo zusammen,

nur mal zur Beruhigung von Leasing Interessenten was die Rückgabe angeht. Es muss nicht immer was schlimmes dabei rauskommen auch wenn man kein Nachfolge-Leasing bei dem Hersteller/Händler abschließt. Es gibt ja da immer noch Horror-Stories die verbreitet werden.

Ich hatte bis Ende August einen VW direkt von VW Leasing geleast, ausgeliefert über einen Händler in HH. War ein 6 Monate alter Ex-Werksdienstwagen aus 12/2013 mit 5.000km Laufleistung, VW CC 2.0TDI 4Motion mit fast Vollausstattung und mein erster Leasing-Vertrag. Hatte ihn mit 17.500km pro Jahr geleast und am Ende mit ca. 7.500 Minderkilometern abgegeben. Nach Abzug der Kulanz von 2.500km (die gilt auch für den Leasinggeber) waren etwas über 5.000 Minderkilometer zu meinen Gunsten zu berücksichtigen.

Ich behandel meine Autos immer pfleglich, Wasche regelmäßig, halte die Wartungsintervalle ein und versuche die Felgen und sonstige Teile des Wagens mit denen man ständig in Berührung kommt heile zu lassen. Ansonsten werden meine Autos aber gefordert ;-) Habe während der 3 Jahre nicht die Zeit und Muße gehabt den Wagen zu polieren, habe ihn auch nie aufbereiten lassen, auch nicht vor der Leasingrückgabe.

Für die Rückgabe habe ich den Wagen Innen und Außen einmal sehr gründlich in der Waschanlage gewaschen und gereinigt, inklusive Türeinstiegen, Motor einmal vom groben Dreck befreit und hier und da kleine Steinschläge mit einem Lackstift getupft, innen Kunststoffe mit einer matten Pflege abgerieben. Wenn ich es mit dem VW-Rückgabe Katalog verglichen habe, war ich mir relativ sicher, dass sich der Wagen in vertragsgemäßen Zustand befindet, bis auf einen Riss im Kunststoff des Lenkrad-Pralltopfes/Airbag Abdeckung, der mal bei energischer Betätigung der Hupe entstanden war. Hier war ich unsicher, ob dies bemängelt werden könnte. Wenn es nur um die Airbag Abdeckung ginge hätte ich diese sicher vorab austauschen lassen. Aber es gibt nur die komplette Airbag Einheit neu, was sicherlich 1000 EUR gekostet hätte. Ansonsten hatte der Wagen eine überschaubare Zahl kleiner Steinschläge an Lack und Felgen, innen nur sehr leichte Abnutzungsspuren.

Ich war NICHT bei der Begutachtung des Wagens dabei. Ich habe ihn dem VW Händler auf den Hof gestellt, Detailfotos von allen Seiten und Innen gemacht und mir quittieren lassen, dass ich den Wagen nebst Zubehör abgegeben habe. Der Wagen wurde dann von VW begutachtet und nach Braunschweig geschafft. Abmeldebestätigung kam 7 bis 10 Tage später. Nun nach 4 Wochen kam das Abrechungsschreiben. Volle Erstattung der Minderkilometer, keine Abzüge wegen Schäden, Geld war bereits auf meinem Konto als das Schreiben der VW Leasing kam.

Wer sein Leasing-Fahrzeug also pfleglich behandelt, Wartungen pünktlich macht und alles was laut Rückgabe Katalog als echter Schaden bewertet würde beseitigen lässt, braucht keine Angst vor der Leasingrückgabe haben.

Gruß
Patrick

Beste Antwort im Thema

Hallo zusammen,

nur mal zur Beruhigung von Leasing Interessenten was die Rückgabe angeht. Es muss nicht immer was schlimmes dabei rauskommen auch wenn man kein Nachfolge-Leasing bei dem Hersteller/Händler abschließt. Es gibt ja da immer noch Horror-Stories die verbreitet werden.

Ich hatte bis Ende August einen VW direkt von VW Leasing geleast, ausgeliefert über einen Händler in HH. War ein 6 Monate alter Ex-Werksdienstwagen aus 12/2013 mit 5.000km Laufleistung, VW CC 2.0TDI 4Motion mit fast Vollausstattung und mein erster Leasing-Vertrag. Hatte ihn mit 17.500km pro Jahr geleast und am Ende mit ca. 7.500 Minderkilometern abgegeben. Nach Abzug der Kulanz von 2.500km (die gilt auch für den Leasinggeber) waren etwas über 5.000 Minderkilometer zu meinen Gunsten zu berücksichtigen.

Ich behandel meine Autos immer pfleglich, Wasche regelmäßig, halte die Wartungsintervalle ein und versuche die Felgen und sonstige Teile des Wagens mit denen man ständig in Berührung kommt heile zu lassen. Ansonsten werden meine Autos aber gefordert ;-) Habe während der 3 Jahre nicht die Zeit und Muße gehabt den Wagen zu polieren, habe ihn auch nie aufbereiten lassen, auch nicht vor der Leasingrückgabe.

Für die Rückgabe habe ich den Wagen Innen und Außen einmal sehr gründlich in der Waschanlage gewaschen und gereinigt, inklusive Türeinstiegen, Motor einmal vom groben Dreck befreit und hier und da kleine Steinschläge mit einem Lackstift getupft, innen Kunststoffe mit einer matten Pflege abgerieben. Wenn ich es mit dem VW-Rückgabe Katalog verglichen habe, war ich mir relativ sicher, dass sich der Wagen in vertragsgemäßen Zustand befindet, bis auf einen Riss im Kunststoff des Lenkrad-Pralltopfes/Airbag Abdeckung, der mal bei energischer Betätigung der Hupe entstanden war. Hier war ich unsicher, ob dies bemängelt werden könnte. Wenn es nur um die Airbag Abdeckung ginge hätte ich diese sicher vorab austauschen lassen. Aber es gibt nur die komplette Airbag Einheit neu, was sicherlich 1000 EUR gekostet hätte. Ansonsten hatte der Wagen eine überschaubare Zahl kleiner Steinschläge an Lack und Felgen, innen nur sehr leichte Abnutzungsspuren.

Ich war NICHT bei der Begutachtung des Wagens dabei. Ich habe ihn dem VW Händler auf den Hof gestellt, Detailfotos von allen Seiten und Innen gemacht und mir quittieren lassen, dass ich den Wagen nebst Zubehör abgegeben habe. Der Wagen wurde dann von VW begutachtet und nach Braunschweig geschafft. Abmeldebestätigung kam 7 bis 10 Tage später. Nun nach 4 Wochen kam das Abrechungsschreiben. Volle Erstattung der Minderkilometer, keine Abzüge wegen Schäden, Geld war bereits auf meinem Konto als das Schreiben der VW Leasing kam.

Wer sein Leasing-Fahrzeug also pfleglich behandelt, Wartungen pünktlich macht und alles was laut Rückgabe Katalog als echter Schaden bewertet würde beseitigen lässt, braucht keine Angst vor der Leasingrückgabe haben.

Gruß
Patrick

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Das ist kein Problem von VW im Allgemeinen. Der Händler scheint hier das Problem zu sein.

Also,
laut dem Gutachten von TÜV-SÜD (vom Händler beauftragt) sollen sich die Kosten bei einem der Farhrzeuge bei ca 6.000 € belaufen.
Mein gutachter hat jetzt die gleichen Arbeiten mit AUDI-Preisen kalkuliert, als ob er für diese Schäden ein reguläres Gutachten erstellen würde. Dabei kommt er auf ca 4.000 €!

Das ist kein kleiner Unterschied. Das gleiche machen wir jetzt mit den anderen Fahrzeugen und im Anschluss möchte ich den Händler damit konfrontieren. Ich hoffe dass es etwas bringt.
Denn sonst, haben sie uns geschrieben dass, wenn wir uns nicht einig werden, dass ganze an VW-Leasing geht, die dann einen neutralen Gutachter (den wir aus einer Liste aussuchen dürfen) beauftragen. Die Kosten dafür müssen wir zu 50 % übernehmen und DIESES Gutachten ist dann bindend.

Dabei machen die auch zeitlich Druck, mann hat kaum Zeit sich um die Sache in Ruhe zu kümmern, sie "drohen" damit dass wenn Fristen nicht eingehalten werden, die Leasing Verzugszinsen usw verlangt....

Der Händler/Verkäufer selbst hällt sich komplett raus. Sagt, damit habe ich nichts mehr zu tun, dass macht die andere Abteilung....bla bla bla.....Es juckt ihn nicht die Bohne dass ich da jetzt Stress hoch zehn hab.

Ich bin einfach nur SAUER dass ich zusehen muss wie mein Geld, und dass nicht wenig, an den Händler verpulvert wird!

Das ganze teile ich hier mit, damit ich andere warnen kann. Leute, wenn ihr überhaupt Leasing macht, klärt alles genau vorher ab, den Vertrag, die Bedingungen, vor Abgabe, wie hier schon geschrieben, das Fahrzeug selbst begutachten lassen am besten bei dem Händler wenn möglich!

Hätte ich gewusst was mich erwartet, hätte ich nicht vorher die Fahrezuge "reparieren" lassen, sondern einfach über die Vollkasko laufen lassen und der Händler selbst soll den Scheiss dann einfach selbst reparieren. Über die VK hätte ich einmal die SB zu zahlen und gut wäre es.

Es wird mir ein sehr teures Lehrgeld sein.

Wir haben demnächst auch wieder eine Leasingrückgabe an VW. Der Händler ist auch weiter entfernt und nicht unser "Haus- und Hof Händler". Die VW Niederlassung zu der unser Fahrzeug zurückgeht lässt jedes Fahrzeug von der Dekra begutachten. Wir haben das Fahrzeug nun beim Händler vor Ort begutachten lassen und zwei Schäden bei VW über die VK reparieren lassen. Eine weitere Delle wurde über VW vom Beulendoktor mit Rechnung von VW entfernt. Somit bin ich bei der Rückgabe auf der sicheren Seite. So haben wir es in der Vergangenheit gemacht und so würde ich es auch immer wieder machen.

Vor Jahren bei der Leasingrückgabe eines Firmen BMW wollte uns der Leasinghändler auch ans Geld weil ein Unfallschaden während der Leasingdauer angeblich nicht ordnungsgemäß behoben wurde. Da haben wir dann nur die Kontaktdaten des BMW Händlers vor Ort weitergegeben der repariert hatte. Da waren wir dann auch direkt raus.

Zitat:

Denn sonst, haben sie uns geschrieben dass, wenn wir uns nicht einig werden, dass ganze an VW-Leasing geht, die dann einen neutralen Gutachter (den wir aus einer Liste aussuchen dürfen) beauftragen. Die Kosten dafür müssen wir zu 50 % übernehmen und DIESES Gutachten ist dann bindend.

Mit VW Leasing direkt habe ich übrigens nur gute Erfahrungen gemacht. Bei meinem letzten VW ( Touareg II ) wollte der Händler bei Leasingrückgabe komplett neue Bremsen gemacht haben und für eine Mini Delle eine neue Tür haben. Die Delle war aber nach Rückgabeheft ein normaler Gebrauchsschaden und der Sensor der Bremse hatte noch nicht auf den Wechsel hingewiesen. Nach freundlicher Rücksprache mit VW Leasing hat der Sachbearbeiter mir per Mail bestätigt das es keine Nachforderungen gibt und den Fall geschlossen.

Ich habe vor einer Woche meinen VW Golf nach 2 Jahren Leasing zurückgegeben. In dieser Zeit sind wir statt der vereinbarten 20000 kn lediglich 12500 km gefahren und haben den Wagen im wesentlichen pfleglich behandelt. Während der Leasingzeit hatte er einen fremdverschuldeten Unfallschaden, der beim VW Händler repariert wurde. Die damalig vom TÜV festgestellte Wertminderung wurde von der gegnerischen Versicherung erstattet (über uns an VW Leasing).
Zusammengefasst, wurden uns nun 95 Euro Wertminderung berechnet, für einen Riss in einem Gummi an der Windschutzscheibe und einen etwa 1-2 cm Langen Riss im Lack. Einige andere Dellen, z.B. Durch herabfallende Kastanien verursacht, wurden nicht berechnet. Wir sind das Auto in der Zeit mit Sitzbezügen gefahren.Wir haben das Auto gut innen und aussen geputzt und gewaschen etc. zurückgegeben und vorsichtshalber für 119€ ein eigenes Gutachten erstellen lassen. Alles problemlos. Die Kosten für das externe Gutachten können wir quasi mit den Minderkilometern „zurückbezahlen“. Einen neuen VW Polo haben wir jetzt wieder für zwei Jahre geleast; Wartung, Versicherung alles über VW. Ich denke, unter diesen Umständen - pflegliche Behandlung, alles bei VW machen lassen, muss man sich leine Sorgen machen, insbesondere nicht bei Anschlussauftrag.

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Zitat:

@Joachim_NRW schrieb am 28. Oktober 2019 um 09:49:15 Uhr:


Ich habe vor einer Woche meinen VW Golf nach 2 Jahren Leasing zurückgegeben. In dieser Zeit sind wir statt der vereinbarten 20000 kn lediglich 12500 km gefahren und haben den Wagen im wesentlichen pfleglich behandelt. Während der Leasingzeit hatte er einen fremdverschuldeten Unfallschaden, der beim VW Händler repariert wurde. Die damalig vom TÜV festgestellte Wertminderung wurde von der gegnerischen Versicherung erstattet (über uns an VW Leasing).
Zusammengefasst, wurden uns nun 95 Euro Wertminderung berechnet, für einen Riss in einem Gummi an der Windschutzscheibe und einen etwa 1-2 cm Langen Riss im Lack. Einige andere Dellen, z.B. Durch herabfallende Kastanien verursacht, wurden nicht berechnet. Wir sind das Auto in der Zeit mit Sitzbezügen gefahren.Wir haben das Auto gut innen und aussen geputzt und gewaschen etc. zurückgegeben und vorsichtshalber für 119€ ein eigenes Gutachten erstellen lassen. Alles problemlos. Die Kosten für das externe Gutachten können wir quasi mit den Minderkilometern „zurückbezahlen“. Einen neuen VW Polo haben wir jetzt wieder für zwei Jahre geleast; Wartung, Versicherung alles über VW. Ich denke, unter diesen Umständen - pflegliche Behandlung, alles bei VW machen lassen, muss man sich leine Sorgen machen, insbesondere nicht bei Anschlussauftrag.

Das klingt doch gut, aber die 119 Euro für das eigene Gutachten hätte ich mir gespart. Gebracht hat es Dir offenbar nichts.

Zitat:

@cobra427os schrieb am 22. September 2017 um 11:37:10 Uhr:


Wer sein Leasing-Fahrzeug also pfleglich behandelt, Wartungen pünktlich macht und alles was laut Rückgabe Katalog als echter Schaden bewertet würde beseitigen lässt, braucht keine Angst vor der Leasingrückgabe haben.

Die Aussage klingt, so pauschal und universell dargestellt, schon sehr reisserisch. Ich bin mir nicht sicher ob das nicht von einem VW Leasing-Mitarbeiter verfasst wurde.
Aufgrund eines Einzelfalls zu behaupten dass Leasingrückgabe IMMER problemlos läuft wenn man nur alle Spielregeln einhält ist, im besten Falle, "gewagt" und sehr blauäugig - um das mal positiv darzustellen.
Oder eben vorsätzlich beeinflussend.
Bei uns lief es (wie auch tw. von anderen hier im Forum geschildert) mit dem Rückläufer leider ganz anders....
Glücklicherweise war VAG Leasing so unverschämt und, mit Verlaub, einfach nur so dumm/dreist dass der Anwalt nur ein Schreiben verfassen musste um praktisch jegliche Forderung aufgrund unglaublicher Stockfehler in Rauch aufgehen zu lassen.
Mglw. hatten sie aber auch keinen Bock auf eine Strafanzeige die sie verloren hätten.
Wie dem auch sei - der Leasinggeber ist aus meiner Liste auf ewig gestrichen.

Bis dann,

Ralf

Zitat:

@Ralf Schmidt schrieb am 28. Oktober 2019 um 13:28:50 Uhr:



Zitat:

@cobra427os schrieb am 22. September 2017 um 11:37:10 Uhr:


Wer sein Leasing-Fahrzeug also pfleglich behandelt, Wartungen pünktlich macht und alles was laut Rückgabe Katalog als echter Schaden bewertet würde beseitigen lässt, braucht keine Angst vor der Leasingrückgabe haben.

Die Aussage klingt, so pauschal und universell dargestellt, schon sehr reisserisch. Ich bin mir nicht sicher ob das nicht von einem VW Leasing-Mitarbeiter verfasst wurde.
Aufgrund eines Einzelfalls zu behaupten dass Leasingrückgabe IMMER problemlos läuft wenn man nur alle Spielregeln einhält ist, im besten Falle, "gewagt" und sehr blauäugig - um das mal positiv darzustellen.
Oder eben vorsätzlich beeinflussend.
Bei uns lief es (wie auch tw. von anderen hier im Forum geschildert) mit dem Rückläufer leider ganz anders....
Glücklicherweise war VAG Leasing so unverschämt und, mit Verlaub, einfach nur so dumm/dreist dass der Anwalt nur ein Schreiben verfassen musste um praktisch jegliche Forderung aufgrund unglaublicher Stockfehler in Rauch aufgehen zu lassen.
Mglw. hatten sie aber auch keinen Bock auf eine Strafanzeige die sie verloren hätten.
Wie dem auch sei - der Leasinggeber ist aus meiner Liste auf ewig gestrichen.

Bis dann,

Ralf

Nur zur Info: Beruf Rechtsanwalt, früher Kanzlei, nun seit mehreren Jahren als Justiziar tätig. Zu keinem Zeitpunkt war ich für VW oder einen anderen Autohersteller, VW Leasing oder einen sonstigen Leasinggeber tätig.

Patrick

Meine Erfahrung war auch interessant.
Ich habe ein Sonderleasing (Gebrauchtwagen mit dokumentierten Vorschäden) gemacht. Den VW habe ich dann bei dem ausliefernden VW Händler zurückgegeben und er hat "neue" Schäden in Höhe von 650 Euro festgestellt. Diese konnte ich nur teilweise nachvollziehen.

Bei der Eingabe im PC für die Rückgabe teilte er mir mit, dass VW Leasing zwingend einen Gutachter bei diesem Sonderleasing vorschreibt. Somit erfolgte dann eine Begutachtung ca. eine Woche später (Dekra) ohne meine Anwesenheit.

Gutachter stellte dann Schäden in von 1.150 Euro fest, diese führen zu merkantilen Minderwert in Höhe von ca. 650 Euro. Ich habe dann schriftlich auf die dokumentierten Schäden hingewiesen, daraufhin wurden dann die Vorschäden berücksichtigt und es blieben nur 85 Euro übrig...

Gutachten war absolut korrekt (merkantiler Minderwert statt Reparaturkosten, Gebrauchsspuren inklusive Kratzer auf Ladekante wurden gemäß Leasing Schadenkatalog akzeptiert).

Für mich lief alles gut, was mich gewundert hat ist folgendes:
Händler wollte 650 Euro, Gutachter von VW Leasing hat 85 Euro festgestellt (nach Abzug Vorschäden)....

Ich habe letzte Woche den geleasten CrossPolo 36 Monate und 35.000km abgegeben. 4 Tage vor der Rückgabe habe ich noch eine Inspektion und den TÜV neu machen lassen - ohne Mängel.. Heute kam das Gutachten (mit sehr vielen Bildern) 730€ Kosten. 110€ für eine Delle In der hinteren Türe, wobei man die auf den Bildern trotz diesem Pfeilaufkleber nicht sieht und 620€ für ne neue Scheibe. Ich bin daraufhin nochmal zum Auto, um den Steinschlag zu suchen. Nach langer Suche und Scheibenputzen habe ich einen Ministeinschlag (Keine 2mm) gefunden. Echt ein Witz. Also nochmals mit dem Verkäufer gesprochen und das Gutachten mit Widerspruch unterschrieben. Also wenn dieser Steinschlag eine neue Scheibe rechtfertigt, dann muss wahrscheinlich an fast jedem Auto nach 4 Wochen die Scheibe getauscht werden... Mal schauen, was nun passiert. Ein Verdacht liegt nahe: man versucht mit diesen Scheibenschäden (die bestimmt nicht repariert werden) die günstige Leasingrate wieder etwas zu verbessern. Und wahrscheinlich akzeptieren 90% der Rückgeber auch den Scheibenschaden. Ich könnte den Schaden bestimmt noch über die Teilkasko reparieren lassen, das sehe ich aber bei diesem Ministeinschlag echt nicht ein.

Ich würde deinen Verdacht nicht in Richtung Leasing-Gesellschaft sehen, die haben sich die Leasing-Raten schon genau kalkuliert die sie auf den Markt werfen 😉 Aber der Händler bleibt bei den teilweise extrem günstigen Leasing-Angeboten außen vor, er verdient so gut wie nichts daran. Wenn dann noch der Wagen ohne Probleme die Garantiezeit übersteht, hat der Händler maximal den Gewinn der über bleibt von ein bis zwei Inspektionen die während der Laufzeit anfallen. Da kann ich mir sehr gut vorstellen, dass am Ende versucht wird, den Gewinnausfall zu minimieren um hier und da noch Einnahmen zu generieren.

Zitat:

@eyreen schrieb am 29. Juni 2020 um 21:18:53 Uhr:


Ich bin daraufhin nochmal zum Auto, um den Steinschlag zu suchen. Nach langer Suche und Scheibenputzen habe ich einen Ministeinschlag (Keine 2mm) gefunden. Echt ein Witz. Also nochmals mit dem Verkäufer gesprochen und das Gutachten mit Widerspruch unterschrieben. Also wenn dieser Steinschlag eine neue Scheibe rechtfertigt, dann muss wahrscheinlich an fast jedem Auto nach 4 Wochen die Scheibe getauscht werden...

Es kommt immer darauf an, wo ein Steinschlagschaden in der Scheibe sitzt. Ist er direkt im Sichtfeld des Fahrers, dann muss auch ein nur 2 mm großer Schaden durch Austausch der Scheibe behoben werden. Alles andere wäre fahrlässig (z.B. Blendwirkung, Gefahr des Reißens der Scheibe etc.). Ist er außerhalb des definierten Sichtfelds, kann er unter Umständen mit Kunstharz verpresst werden. Das muss die Werkstatt entscheiden.

Ich kann den Händler verstehen, dass er die Scheibe ersetzt bzw. repariert haben will.

Hallo Zusammen!

Will auch meine Erfahrungen bezüglich einer kürzlich durchgeführten Leasingrückgabe bei VW teilen.

Ich habe vor ca. 3 Wochen mir einen Ansprechpartner benennen lassen und mit ihm einen festen Termin vereinbart und den Wunsch geäußert den Gutachter zum Termin zu bestellen. Es wurde darauf eingegangen und ich bekam einen festen Termin. Ich denke mit genug Vorlaufzeit lässt es sich überall problemlos einrichten.

Vor dem Termin habe ich den Wagen für 150€ aufbereiten lassen. Und 2 Monate zuvor habe ich noch einen Parkrempler am Kotflügel mit Smartrepair für 250€ ausgebessert. Sonst keine Mängel oder Schäden, Smartrepair und Aufbereiter haben jeweils mal drübergeschaut.

Abgabe: Gutachter geht mal um den Wagen am Parkplatz, schaut sich im Innenraum um, Kofferraum, Motor, fährt eine Runde auf dem Parkplatz und anschließend auf die Bühne. Dort geht er um den Wagen und misst Lackschichtdicke und schaut sich den Lack/Karosserie nochmals genauer an. Smartrepair wurde nicht entdeckt.

Dann wird der Wagen hochgefahren und Reifen, Felgen, Bremsen und kompletter Unterboden begutachtet.

Am Ende hieß es, keine Mängel.

Wagen war ein SUV nach 3 Jahren geschäftlicher und privater Nutzung mit 67.000 km bei Abgabe und kein Folgegeschäft bei dem Händler.

Wurde normal gefahren und nicht übermäßig gepflegt.

Hatte viele Steinschläge auf der Motorhaube, waren aber alle im Rahmen des Zulässigen (kleiner 2mm und nicht mehr als 5 auf einer Fläche von 10x10cm, wurde vom Gutachter geprüft). Sonst nichts großes am Lack, viele kleine Kratzer gingen bei der Aufbereitung raus. Ein paar leichte Schrammen an der Ladekante und Plastikverkleidungen.

Den Tip mit dem Gutachter/Termin hatte ich von einem Kumpel, er hat vor einiger Zeit es auch genauso gemacht. Beim ihm wurde aber einiges mit Smartrepair ausgebessert, sehr viele Dellen und tiefe Kratze, verbeulte Tür und Heckklape mit Lackschäden. Hat beim Lakierer 1400€ gelassen, und Frontscheibe über TK getauscht wegen Steinschlag. Bei der Abgabe war der Wagen dann aber tip top und es wurde nichts bemängelt.

Dumme Frage, vielleicht abseits des Themas: Ich verstehe immer noch nicht, wozu eine Vollkasko-Versicherung dient, wenn die Schäden dann bei Lieferung des Fahrzeugs in Rechnung gestellt werden.

Ist es nicht logisch, diese Schäden (Kratzer, Felgen, kleine Beulen) als selbstverschuldet und daher von der Versicherung gedeckt zu betrachten?

Jeder einzelne Schaden wird für sich betrachtet und da wird es schnell teuer mit der Selbstbeteiligung.

Zitat:

@Holgernilsson schrieb am 3. Dezember 2020 um 12:12:05 Uhr:


Jeder einzelne Schaden wird für sich betrachtet und da wird es schnell teuer mit der Selbstbeteiligung.

Jetzt ist es mir klarer geworden. Aber zum Beispiel... es ist nicht möglich, die Selbstbeteiligung an den Tag der Schadenmeldung zu binden? z.B. Ich fahre ein falsches Manöver und zerkratzte Felgen und Karosserie: entsteht bei diesem Ereignis eine Selbstbeteiligung pro Felge und einer für die Karosserie, oder ist die Selbstbeteiligung an das Ereignis gekoppelt?

Zweite Frage: Gibt es eine Leasing-kfz-verträge, mit Vollkasko-Versicherung aber mit keiner Selbstbeteiligung?

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