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VW Golf 1.6 TDI DSG oder Skoda Octavia 2.0 TDi DSG

Themenstarteram 10. November 2021 um 11:36

Hallo allerseits,

ich habe bei einem Händler diese beiden Gebrauchtwagen zur Auswahl.

Der Golf ist aus Bj. 2018, hat 30.000 gelaufen zu 18.500 €. Der Octavia ist aus Bj. 2019, hat 125.000 gelaufen zu 18.000 €. Beide haben schon Euro 6-Temp.

Ich fahre cirka 18.000km im Jahr, 7.000 davon im Hamburger Stadtverkehr mit entspr. viel Stop-and-Go Verkehr. Ich habe vor meinen nächsten Wagen um die 10x Jahre zu fahren, danach wird´s wohl Zeit für einen E-Auto.

Der Skoda hat schon das 7-Gang DQ381 Getriebe, der Golf hat, wie üblich bei 1.6 TDI, das DQ200 Getriebe.

Wenn es rein nach der KM-Leistung geht, könnte man ja meinen, dass der Golf der bessere Kauf ist. ( die

Ausstattung ist bei beiden ungefähr gleich) Das DQ200 Getriebe galt ja allerdings immer als das "Spar-Getriebe", günstiger in der Produktion, daher auch verschleiss- und stör-anfälliger. Seit 2014 wurde das DQ 200 Getriebe ja scheinbar verbessert, trotzdem habe ich da noch so meine Zweifel, ob auf die Gesamt-Kilometer Leistung die das jeweilige Auto am Ende auf dem Tacho hat, der Octavia da nicht die bessere Wahl wäre.

Wie seht Ihr das, was sind Eure Erfahrungen?

Gruß

Christian

 

 

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34 Antworten

Ich hätte eher Zweifel, ob der Diesel der Antrieb der Wahl ist?

Themenstarteram 10. November 2021 um 11:51

Ich dachte mir, dass die beiden Motoren aufgrund der aufwändigen SCR-Kat Abgasreinigung und den damit verbundenen

guten Werten bezüglich der NOX Vermeidung noch für mindestens die nächsten 10x Jahre eine gute Wahl wären.

Zitat:

@fluffy04 schrieb am 10. November 2021 um 11:51:23 Uhr:

Ich dachte mir, dass die beiden Motoren aufgrund der aufwändigen SCR-Kat Abgasreinigung und den damit verbundenen

guten Werten bezüglich der NOX Vermeidung noch für mindestens die nächsten 10x Jahre eine gute Wahl wären.

Deswegen meinte ich das nicht. Ich sehe nur Dein Fahrprofil nicht förderlich für einen Diesel, des Weiteren sehe ich den Kostenvorteil massiv schwinden: Der Preis des Diesel nähert sich dem von Benzin, gleichzeitig gibt es Benziner die im Verbrauch schon stark an den Diesel heran kommen, wie sich die AdBlue Preise und die Verfügbarkeit entwickeln ist auch unklar - China jedenfalls exportiert nichts mehr, der größte ital. Hersteller hat die Produktion vorerst gestoppt, BASF gedrosselt. Und ein Diesel ist (für mich) immer noch weniger angenehm in Klangbild und Vibration.

Wenn es um diese beiden Fahrzeuge geht den Golf mit deutlich weniger km.

Aber ob der wirklich in das Profil passt?

Ich sehe eher Voll- oder Plugin-Hybrid.

Gäbe es eine Lademöglichkeit?

Themenstarteram 10. November 2021 um 13:02

Vom Benzin-Verbrauch eines Hybrid zum Diesel-Verbrauch sehe ich nicht die großen Unterschiede, die konsequente Vermeidung von anfälliger Technik insbesondere bei einem Toyota Hybrid Motor ist allerdings natürlich ein gewichtiges Argument wenn es um die Gesamtkosten des Fzgs. auf einen langen Zeitraum geht. Der Auris oder Corolla kämen somit auch noch in die engere Wahl, die Probefahrt in einem Prius III empfand ich allerdings schon als recht ernüchternd, das Hochschnellen der Drehzahl als nervig. Bei dem Corolla dürfte dieser Effekt aber wohl etwas weniger ausgeprägt sein, auch wenn man nur die 122 PS Variante wählt.

Wenn es um´s Laden geht: Ich könnte das Auto 1x wöchentlich außerhalb Hamburgs an einer Wallbox privat volltanken, die restlichen cirka 20% Strombedarf würde ich an Ladesäulen tanken müssen. Dann ginge es allerdings um ein reines E-Auto, der ID3 wäre da meine 1. Wahl. Ich frage mich da allerdings wie es mit dem Restwert des Wagens nach 10x Jahren aussieht, dann wäre ja eigentlich mit hoher Wahrscheinlichkeit der Akku-Wechsel fällig. Können die Steuererleichterung, die geringeren Betriebs- u. Wartungskosten diese kapitalintensive Investition kompensieren?

Ich liebe meinen Mercedes C180TD der Sound eines Diesels ist mir um Klassen lieber als der eines Benziner. Vom Drehmoment ganz abgesehen.

Trotzdem würde ich mir nie so ein Fahrzeug für die Stadt kaufen. Da geht nichts über meine E-Autos. Zwei Kangoo ZE mit jetzt 93000 und 121000km ein E-up und ein E-Expert. Der Mercedes sieht nur Langstrecken wenn der anfängt zu regenerieren hört der im Stadtverkehr nicht mehr auf.

 

MfG

Michael

Lässt sich der Autokauf noch verzögern? Der Zeitpunkt ist bedeutend schlecht. Wenn möglich würde ich dazu raten noch 1-2 Jahre auszusetzen.

Zitat:

@fluffy04 schrieb am 10. November 2021 um 13:02:37 Uhr:

Vom Benzin-Verbrauch eines Hybrid zum Diesel-Verbrauch sehe ich nicht die großen Unterschiede, die konsequente Vermeidung von anfälliger Technik insbesondere bei einem Toyota Hybrid Motor ist allerdings natürlich ein gewichtiges Argument wenn es um die Gesamtkosten des Fzgs. auf einen langen Zeitraum geht. Der Auris oder Corolla kämen somit auch noch in die engere Wahl, die Probefahrt in einem Prius III empfand ich allerdings schon als recht ernüchternd, das Hochschnellen der Drehzahl als nervig. Bei dem Corolla dürfte dieser Effekt aber wohl etwas weniger ausgeprägt sein, auch wenn man nur die 122 PS Variante wählt.

Wenn es um´s Laden geht: Ich könnte das Auto 1x wöchentlich außerhalb Hamburgs an einer Wallbox privat volltanken, die restlichen cirka 20% Strombedarf würde ich an Ladesäulen tanken müssen. Dann ginge es allerdings um ein reines E-Auto, der ID3 wäre da meine 1. Wahl. Ich frage mich da allerdings wie es mit dem Restwert des Wagens nach 10x Jahren aussieht, dann wäre ja eigentlich mit hoher Wahrscheinlichkeit der Akku-Wechsel fällig. Können die Steuererleichterung, die geringeren Betriebs- u. Wartungskosten diese kapitalintensive Investition kompensieren?

Das hochschnellen der Drehzahl ist bei den Toyota Hybriden normal. Und stört mich nicht. Andere machen das als Gummibandeffekt lächerlich. Was Unsinn ist. Das ist wie das manuelle herunterschalten bevor man beschleunigt oder einen Berg hinauf fährt. Allerdings wird dabei sehr weit herunter geschaltet. Und dann stufenlos immer weiter hoch. Hierdurch bleibt die Drehzahl konstant.

 

Gerade in der Stadt mit Stop and Go können Hybride und auch BEV ihre Stärke voll ausspielen.

Elektrisch bremsen und die Energie wieder in den Akku pumpen.

Hingegen aktuelle Diesel in einer Stadt und dann evtl. auch noch Kurzstrecke. Das ist eine Qual für moderne Diesel. Die sind auf der Langstrecke gut.

 

Guck dir mal den Toyota Corolla Hybrid 2l an. Der hat zwar auch den Gummibandeffekt aber weniger ausgeprägt als der kleine 1.8. Ausserdem würde er für Stop an Go auch gut passen. Wenn du zusätzlich jede Inspektion beim Händler machen lässt hat der Wagen 10 Jahre Garantie. Müsste man sich anschauen was darin alles abgedeckt ist. Könnte einem aber viele Kopfschmerzen ersparen.

Themenstarteram 10. November 2021 um 14:14

Ich muss wohl erst einmal dazu sagen, dass rund 19.000 € für einen Gebrauchtwagen für mich schon eher obere Fahnenstange sind. Den Corolla Hybrid 2L gäbe es gebraucht wohl eher so ab 25.000, einen neuen, völlig nackten VW ID3 mit 58kwh allerdings auch erst ab der Summe.

Schlussendlich kommt es aber ja vor allem auf die laufenden Kosten an. Da würden sich Corolla und ID3 vermutlich auf Dauer wohl rechnen. Nun aber noch mal zum Diesel: Stadtverkehr heißt bei mir täglich 20km zur Arbeit und 20km zurück. Dabei ist dann aber auch ein Teil Stadtautobahn, reiner Stadtverkehr ist somit auf 12km ( von den 20km). Der Motor wird somit zumindest ( fast) vollständig warm beim täglichen Weg zu/ von der Arbeit. Gibt es noch weitere Gründe die dem modernen Diesel im Stadtverkehr "nicht schmecken"? Dass das DSG Getriebe für mich dabei eine weitere Unbekannte darstellt, ist ja klar. Mein jetziger VW Bora mit "Old-School" Diesel und relativ unkaputtbarer Aisin Wandler-Automatik macht es übrigens schon über 320tkm ohne große Probleme, aber die Technik gab´s ja leider nur "gestern"! ;-O

Wenn man sich die Toyota Hybride auf mobile.de betrachtet.

Erster Filter bei 118 PS

Über 200 Treffer

https://m.mobile.de/.../search.html?...

Zweiter Filter bei 131

https://m.mobile.de/.../search.html?...

Noch immer eine gewisse Auswahl.

Über 140PS sehr wenig Auswahl.

https://m.mobile.de/.../search.html?...

Zur 131 PS zurück aber >1900 Hubraum

https://m.mobile.de/.../search.html?...

Auch nicht viel Auswahl.

Bei 118 und Hubraum sieht es nicht anders aus.

Also die 2l kann man wohl vergessen.

Wenn Toyota dann wohl 1800er mit 122 oder 136PS

Aber das sind jetzt nur die Toyota.

Evtl. kommt ja noch etwas anderes in Frage.

Bei dem Budget und den Anforderungen denke ich aber die Toyota sind optimal.

Stellt sich nur die Frage ob deutlich unter Budget oder lieber wenige km.

Die Toyota sind aber sehr robust.

Also irrsinnig wenige km würde ich vermutlich nicht wählen.

Evtl. so etwas.

https://m.mobile.de/.../334103442.html?...

Unter 80tkm bei unter 10t€

Zitat:

@fluffy04 schrieb am 10. November 2021 um 11:36:57 Uhr:

7.000 davon im Hamburger Stadtverkehr mit entspr. viel Stop-and-Go Verkehr.

Bei dem Fahrprofil würde ich Diesel auf jeden Fall vermeiden. Und DKG Getriebe ebenso.

Prius IV, Corolla Hybrid und C-HR Hybrid haben gegenüber Prius III einen verbesserten Antrieb.

Lexus CT hat noch den Antrieb des Prius III aber bessere Geräuschdämmung.

Ab €18tsd bekommt man einen Honda Jazz Hybrid als Neuwagen / Tageszulassung. Schließ das Fahrzeug nicht nur wegen der Optik außen aus, ist auf Raumeffizienz designt (hat mehr Platz als so manche Kompaktwagen), setzt dich zumindest mal in einen rein, die meiste Zeit sieht man das eigene Auto ja von innen und der Innenraum ist beim neuen Modell gut gelungen.

Toyota Yaris Hybrid bekommt man auch neu ab €18tsd, hat aber im Vergleich zum Jazz den deutlich kleineren und "billiger" wirkenden Innenraum.

Renault Clio E-Tech Vollhybrid bekommt man als Jahreswagen unter €20tsd, hat aber auch wenig Platz auf den Rücksitzen und ist ineffizienter als Jazz / Yaris.

Falls du dich mit keinem einzigen der Vollhybride anfreunden kannst: Im Stadtverkehr sind CVT Getriebe am effizientesten und komfortabelsten.

Kompaktwagen mit CVT (bei Kleinwagen gibt es mehr Modelle): Opel Astra K in Verbindung mit dem 145 PS Benziner, Honda Civic 1.0 T / 1.5 T

Wandlerautomatik ist weniger effizient, würde ich aber wegen Zuverlässigkeit und Komfort gegenüber DKG bevorzugen, aus den selben Gründen auch Benziner gegenüber Diesel.

Wie war doch gleich die Ausgangsfrage?

Golf oder Octavia TDI mit DSG.....

Zitat:

@kbv schrieb am 10. November 2021 um 22:13:20 Uhr:

Wie war doch gleich die Ausgangsfrage?

Golf oder Octavia TDI mit DSG.....

Ja, aber die passen eher nicht zu den Anforderungen.

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