VW Garantie - VW verarscht Deutschland
Mensch Volkswagen,
Den Amis gewährt Ihr 4 Jahre Neuwagengarantie und zudem verkauft Ihr dort die Fahrzeuge ausstattungsbereinigt und Steuerbereinigt für etwa die Hälfte wie in Deutschland, Eurer Heimat!!
Hier bezahlen wir doppelt so viel und erhalten nicht einmal 3 Jahre Neuwagengarantie 🙁
Komme mir echt verarscht vor. Was meinen andere MT Mitglieder dazu?
Gruss Mark
37 Antworten
naja ehrlich gesagt waere ein konzern auch doof wenn die ihre produkte hier, nur weil sie die in spanien fuer 30% guenstiger (oder N%) verkaufen, hier genauso teuer/guenstig verkaufen...
wenn ich auf die strasse schau, wird VW (audi, skoda, seat) doch gekauft wie sau, also 🙂 da bekommen die doch ihre bestaetigung...
wenn die in amerika die autos zu 50% teuerer verkaufen KOENNTEN wuerden die es wohl auch tun oder?
Zitat:
Original geschrieben von Pitter2
Schön wär`s. Aber die Zeiten sind, dank "wir müssen den Gürtel enger Schnallen" und sonstiger "Wasser predigen und Wein saufen"-Redner längst vorbei! Die Arbeitnehmer in den westlichen und nördlichen Ländern der EU sind fast alle an uns vorbeigezogen.
Hier mal ein paar Zahlen für 2005, und 2006 wird das für D sicher nochmal schlechter aussehen.
Kaufkraftvergleich 2005:
Luxemburg 248
Irland 137
Dänemark 124
Niederlande 123
Österreich 123
Belgien 118
Großbritannien 115
Schweden 115
Finnland 112
Deutschland 110
Frankreich 109
Euro-Zone 106
Italien 103
EU-25 100
Spanien 99
Griechenland 82
Portugal 71Aus vielen dieser Länder kann man Fahrzeuge von VW preiswerter reimportieren. Welche Erklärungen bleiben noch?
Gruß
Pitter
ist das nicht weil auf den dortigen Preisen eine fette Luxussteuer ist, die bei der Ausfuhr dann wegfällt?
Zitat:
Original geschrieben von mirko.steiner
wenn euch die ami preise besser gefallen, dann zieht doch bitte dahin...
Dafür gibt es sicherlich mehr als genug Interessenten. Nur sind die jährlichen Einwanderungsquoten arg begrenzt...
Zitat:
Original geschrieben von azsonic
ist das nicht weil auf den dortigen Preisen eine fette Luxussteuer ist, die bei der Ausfuhr dann wegfällt?
Zumindest in Luxemburg gibt es sowas nicht und die Mehrwertsteuer beträgt 15%.
Gruß
Pitter
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von mirko.steiner
naja ehrlich gesagt waere ein konzern auch doof wenn die ihre produkte hier, nur weil sie die in spanien fuer 30% guenstiger (oder N%) verkaufen, hier genauso teuer/guenstig verkaufen...
wenn ich auf die strasse schau, wird VW (audi, skoda, seat) doch gekauft wie sau, also 🙂 da bekommen die doch ihre bestaetigung...
wenn die in amerika die autos zu 50% teuerer verkaufen KOENNTEN wuerden die es wohl auch tun oder?
stimmt, Du hast völlig Recht - wenn wir bereit sind, die überhöhten Preise zu bezahlen sieht VW natürlich keinen Grund ihre Preise zu senken, obwohl sie dies durchaus könnten.
Gruss Mark
Zitat:
Original geschrieben von MarktheMarker
...wenn wir bereit sind, die überhöhten Preise zu bezahlen...
Dabei stellt sich ja die Frage, wodurch diese Bereitschaft ausgelöst wird....
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Dabei stellt sich ja die Frage, wodurch diese Bereitschaft ausgelöst wird....
das könnten viele Gründe sein - aber sicher einmal fehlende Konkurrenz und Preisabsprachen
Gruss Mark
Möchte man ein Auto aus den USA besorgen, könnte es wie folgt ablaufen. Voraussetzung ist aber, dass man einen Bekannten oder Verwandten dort vor Ort hat.
Man fliegt in die Staaten und sucht einen Vertragshändler auf.
Nachdem man sich ein Modell ausgesucht hat, geht man in Verhandlung mit dem Dealer. Es ist absolut NORMAL in den USA zu handeln. Der Preisdruck und eben die Konkurrenz ist so sehr präsent, dass dem Händler nichts anderes übrig bleibt.
Es ist dabei absolut normal, dass der Dealer immer wieder im Hinterzimmer verschwindet und dann das vom Kunden abgegebene Angebot bespricht. Und immer wieder kommen sie heulend aus dem Raum und jammern herum wie billig das doch alles schon ist und ach her je...wir können das nicht machen und bla bla bla.
das ist das Zeichen dafür ruhig weiter zu machen.
Ist man sich dann näher gekommen und hat man sich auf einen Preis geeinigt, dann gehts um die Bezahlung. Jeder Durchschnittsamerikaner finanziert sein Auto ( und seine Stereoanlage und seinen Cheeseburger ) und von daher wird der Händler etwas skeptisch, wenn man einen Koffer voller Bargeld zückt oder ihm sagt, er würde das Auto gerne mit zwei Kreditkarten sofort bezahlen. Danach kann man sich darauf einrichten, dass er gut eine Stunde damit beschäftigt ist, sämtliche Telefonate zu führen, ob er es nicht doch mit Kriminellen zu tun haben könnte.
Hat er dann doch Vertrauen und geht die Bezahlung von statten, kann man das Auto bis zu einem Monat ( in Extremfällen auch bis zu zwei Monaten ) über das Autohaus versichern. Man bekommt dann so ein Pappschild als Kennzeichen montiert und hat dann Zeit, sich innerhalb von einem bzw. zwei Monaten eine eigene Versicherung zu suchen.
In den USA kann man das Auto erst dann bei der sogenannten MVD ( Motor Vehicle Division ) zulassen, wenn man eine gültige Versicherung vorweisen kann. Ebenso bin ich mir nicht einhundertprozentig sicher, ob man bei der MVD ein Auto zulassen kann, wenn man nicht im besitz eines amerikanischen Führerscheines ist, geschweige denn eine längere Aufenthaltsgenehmigung hat.
Versicherungen gibt es genug und da man das Auto ja nicht täglich nutzen wird, reicht eigentlich Haftpflicht und Teilkasko.
Man sollte sich vorher von seiner deutschen Versicherung AUF ENGLISCH eine Bestätigung ausstellen lassen, das man eine bestimmte Schadensfreiheitsklasse vorweisen kann, denn sonst startet das Versicherungsvergnügen in den USA in astronomischen Höhen. Ein Auto zu versichern kann dort , je nach Fahrzeugmodell , sehr teuer sein.
Die Steuer wird wiederum nach Gewicht bemessen und ist weniger dramatisch. Für meinen Ford Taurus habe ich damals ca. 50 $ im Jahr gezahlt.
Hat man dann eine Versicherung in der Tasche, geht man dann mit dem Versicherungsschein ( den gibt die Versicherung als Bestätigung mit ) , dem internationelen oder amerikanischen Füherschein , den Fahrzeugpapieren vom Händler ( Bill of Sale nicht vergessen ) zur MVD. Eine Zulassung sollte dann nichts mehr im Wege stehen.
Anschließend fährt man dann das Auto zu seiner amerikanischen Familie ( oder Bekannten ) und parkt es in der Garage. Man kann nun erst mal nach Deutschland zurückfliegen, denn das Auto muss wenigstens genau 6 Monate in den USA auf dem Namen registriert sein, denn nur dann spart man Zoll und Mehrwertsteuer in Deutschland.
Machen wir nun einen zeitlichen Sprung...
in 6 Monaten fliegt man wieder in die USA, um das Auto abzuholen. Vorher hat man mit einer Spedition die Verschiffung geregelt. Das kann man im übrigen auch von Deutschland aus machen. Ohne Schleichwerbung machen zu wollen kenne ich Brauns International, ITO und Schenker und viele mehr.
Ein Auto zu verschiffen kostet je nach Größe zwischen 1500 und 3000 Euro. In der Regel übernimmt die Spedition auch alle bürokratischen Unannehmlichkeiten.
Wird das Auto dann verschifft , kann man es in ca. 6 Wochen in Deutschland abholen.
Kommt es dann zur Zulassung, zahlt man ca. 3 % Neuwagensteuer. Die wird direkt bei der Zulassungsbehörde entrichtet. Also sollte man vorher tunlichst einen Rabatt von mehr als 3 % beim Dealer herausgeschlagen haben. man kann auch für ca 25 $ ein sogenanntes Custom License Plate beantragen. Darauf muss man dann ca. zwei Wochen warten.
In Deutschland kann man dann noch bis zu einem Jahr mit dem US-amerikanischen Kennzeichen fahren, wenn sich das Auto in dem Ummeldestatus befindet. Grundvoraussetzung ist natürlich eine Versicherung und die Tatsache, dass man vor der Verschiffung die Zulassung in den USA noch einmal für ein Jahr verlängert hat ( gilt immer ein Jahr ). Versicherungen bekommt man in Deutschland beim ADAC ( sogenannte Grenzversicherung ... US-amerikanische Adresse wird vom ADAC verlangt ) oder bei gewissen Versicherungen, die auch US-amerikanische Autos ( ein VW aus den USA ist für die Versicherung auch ein amerikanisches Auto ).
Der nächste Schritt ist der TÜV. Am besten lässt man sich vorher ein Fahrzeugdatenblatt vom TÜV Augsburg ausstellen. Dort sind alle fahrzeugspezifischen Daten aufgelistet.
Anschließend bespricht man mit dem TÜV-Prüfer die Umbaumaßnahmen. Eines vorweg.
Rote Blinker hinten sind tabu und die Scheinwerfer sollten UNBEDINGT die "E"- Prüfzeichen ( E1, E2,E3, E4 usw. ) besitzen. Ansonsten hat man ein Problem. Dann müssen die Regierungspräsidien eine Sondergenehmigung für diese Scheinwerfer ausstellen, was ca. 80 Euro kostet. Aber im Gegensatz zu den 80 Euro kostet es vor allem NERVEN.
Sollte es beim TÜV Süd kein Fahrzeugdatenblatt zu dem importierten Modell geben, muss eine Vollabnahme mit Abgasgutachten und Lichtlabor durchgeführt werden. Das ist sehr teuer, dürfte aber nicht passieren, wenn man einen VW importiert. Die Vollabnahme passiert in der Regel nur dann, wenn es sich um ein exotisches Modell handelt, welches absolut nicht in Deutschland registriert ist. Ab und an werden auch Vergleichswerte genommen. Das alles liegt aber im ermessen des TÜV- Prüfers. Also immer schön freundlich sein.
Wichtig ist auch, das die Scheiben eine sogenante DOT - Kennung besitzen und die Gurte für den Verkehr in Europa zugelassen sind. Das gleiche gilt für die Bereifung.
Genauere Informationen über die technischen Anforderungen zu einem Importmodell kann entweder der TÜV oder auch der ADAC geben.
Hat man letztendlich die zeitliche , sechsmonatige Frist in den USA eingehalten, hat man auf jedenfall die 18 % Zoll und die 19 % Mehrwertsteuer gespart.
Kosten sind lediglich :
1500 -3000 Euro Verschiffung
Umrüstkosten für das Modell ( bei meinem Ford waren es 250 Euro ) ...es können aber auch 1000, 4000 oder 8000 Euro sein. Das ist eben auch vom Modell abhängig.
Fahrzeugdatenblatt vom TÜV Augsburg ca 220 Euro ( ja genau ...ein DIN A 4 Blatt für 220 Euro )
evtl. 80 Euro für EINE Ausnahmegenehmigung....für eine zweite wieder 80 Euro..usw.
TÜV...ca 150 Euro.....bei einer Vollabnahme 500 - 2000 Euro ( nur bei Exoten, die in Deutschland über kein Fahrzeugdatenblatt verfügen )
Leute, die einen amerikanischen Führerschein, eine amerikanische Adresse , eine amerikanische SSN No. (Sozialversicherungsnummer ) oder eine Aufenthaltsgenehmigung für mehr als 3 Monate haben, ist es wesentlich leichter, einen Import auszuführen.
Potentielle Interessenten, die nicht über o.a. Vorteile verfügen, sollten es nicht tun, da es in dem bürokratischen Aufwand zu Problemen kommen kann.
Ebenfalls können die Vorgehensweisen und Anforderungen innerhalb der US-Bundesstaaten variieren. Meine Erfahrungen gelten für die Staaten Texas und New Mexico.
Ich hoffe, mit diesem Beitrag ein wenig Licht ins Dunkle gebracht zu haben.
Grüße
Swedishmoose