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VR6 - Ultimate, V-Power und Co. Kraftstoffe

VW CC 3C/35
Themenstarteram 12. November 2017 um 12:18

Hallo an die Runde,

mal ne frage von einem Technik-Depp.

Ich bekomme nächste Woche meinen CC 3.6 Bj 13 und 36k gelaufen. Ölwechsel wurde bei VW im April lt. Scheckheft gemacht, seit dem keine großen km mehr.

Das Thema verkoken finde ich irgendwie schon besorgniserregend. Ich habe allerdings wo anders gelesen, dass das nur der Fall ist wenn der Motor nicht richtig "bewegt" wird. Da ich einiges an Autobahn fahre und auch sonst keine Probleme mit höheren Drehzahlen habe, wird der Motor durchaus öfter duchgeblasen.

Es ist klar dass der Motor erst warm gefahren werden muss.

Frage an die 3.6er was haltet ihr von Aral Ultimate bzw. Shell V Power. Ich steh da ein wenig auf Kriegsfuss und unterstelle Geldmacherei. Oder bringt das bei Motoren in diesem Leistungsbereich doch etwas? Habe jetzt jahrelang einen Diesel 530d gefahren. Da stellte sich die Frage nicht.

Danke für die Antworten

Beste Antwort im Thema

Also ich habe in meinem vorherigen Auto (Volvo S40 2.0T) immer Ultimate reingekippt.

Aber nicht wegen Leistungszuwachs oder Klopffestigkeit, sondern lediglich aufgrund der Reinigungswirkung der Additive. Wenn ich sagen würde, dass ich eine wirkliche Veränderung wahrgenommen habe, wäre das natürlich gelogen. Aber falls du mal Zeit hast, kannst du dir ja mal das Video ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=BnOCG3Fn6MQ

Ab ca. 18:50.

Das war für mich eigentlich der Beweis, dass der Kraftstoff funktioniert.

Wem die 16 Cent pro Liter Unterschied (Super E5 -> Ultimate, zumindest bei mir in der Gegend) nicht zuviel ist, kanns ja machen. Wer nicht, halt nicht :)

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Auf wieviel Oktan ist der Motor ausgelegt? 95 oder 98? Wenn er auf 98 Oktan ausgelegt ist bringt dir 100 oder 102 Oktan rein gar nichts, der Motor braucht es nicht und entwickelt auch keine Vorteile durch den teuren Sprit. Alles andere ist Marketing und Plazebo-Effekt.

Höhere Oktanzahlen sind bei getunten Motoren nötig, die auf solche Kraftstoffe optimiert wurden.

Greetz

Also ich habe in meinem vorherigen Auto (Volvo S40 2.0T) immer Ultimate reingekippt.

Aber nicht wegen Leistungszuwachs oder Klopffestigkeit, sondern lediglich aufgrund der Reinigungswirkung der Additive. Wenn ich sagen würde, dass ich eine wirkliche Veränderung wahrgenommen habe, wäre das natürlich gelogen. Aber falls du mal Zeit hast, kannst du dir ja mal das Video ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=BnOCG3Fn6MQ

Ab ca. 18:50.

Das war für mich eigentlich der Beweis, dass der Kraftstoff funktioniert.

Wem die 16 Cent pro Liter Unterschied (Super E5 -> Ultimate, zumindest bei mir in der Gegend) nicht zuviel ist, kanns ja machen. Wer nicht, halt nicht :)

Themenstarteram 12. November 2017 um 13:08

Zitat:

@Pilot69 schrieb am 12. November 2017 um 12:47:09 Uhr:

Auf wieviel Oktan ist der Motor ausgelegt? 95 oder 98? Wenn er auf 98 Oktan ausgelegt ist bringt dir 100 oder 102 Oktan rein gar nichts, der Motor braucht es nicht und entwickelt auch keine Vorteile durch den teuren Sprit. Alles andere ist Marketing und Plazebo-Effekt.

Höhere Oktanzahlen sind bei getunten Motoren nötig, die auf solche Kraftstoffe optimiert wurden.

Greetz

Hab die Unterlagen noch nicht aber ich denke 98 Oktan. Das was Du schreibst ist eben auch meine Vermutung.

Danke

hast du vcds?

fahre mit dem bock auf 98 oktan mit gutem Tempo auf der BAB und schau dir den zündwinkel an.

danach das ganze mit 102 oktan (rein, nicht gemischt mit 98) und mach das gleiche.

das motormangement nimmt den zündwinkel irgendwann zurück, weil es "klopft".mit 102oktan nicht.

überleben kann er auch wunderbar mit 98.also nix was muss

Zitat:

@Masterb2k schrieb am 12. November 2017 um 13:13:03 Uhr:

hast du vcds?

schau dir den zündwinkel an

Hast du mal das STG und die Messwertnummer?

Den Test würde ich mal machen.

Ich fahre auch immer Ultimate. Jetzt sind es bei uns auch schon 16 Cent (früher 8 Cent) mehr als Super bei Aral und auch 9 Cent mehr als der 98er bei Jet.

 

Selbst wenn der eine oder andere Motor die etwas höhere Klopffestigkeit sogar nutzen kann und der Zündwinkel sich anders verstellt, so kann das beim 98er auch daran liegen, dass dieses auch Toleranzen hat und nict immer auch 98 Oktan hat. Das gilt natürlich auch für die anderen Treibstoffe.

An den Fahrleistungen bemerkt man diese Toleranzen oder Mehrleistungen definitiv nicht. Im Gegenzug merkt man bei einem 98er Motor sehr deutlich eine Leistungseinbusse, wenn 95er Sprit getankt wird. Allerdings weniger auf der Strasse, eher auf der Rennstrecke, wo die Motoren praktisch nur Vollgas gefahren werden.

Da man in Italien ohnehin nur schwer an 98er Sprit kommt und es im Speziellen in Imola nur eine Tankstelle mit 98er gibt, musste ich halt 95er Sprit in meinen GT3 tanken, damit ich am Nachmittag des Trackdays noch zum Fahren gekommen bin. Der Verbrauch ging von 38l auf 34l/100km zurück und ich hatte mit Fahrzeugen zu kämpfen, die am Vormittag mit 98er kein Thema waren. Im Gegenzug habe ich dann an einem anderen Trackday das V-Power eingefüllt, ohne nennenswerte Veränderung. Die Rundenzeiten waren nahezu identisch zum 98er. Luft- und Tracktemperatur haben da dann einen grösseren Einfluss.

Greetz

Motorsteuergerät einfach mal suchen was es da so mit Zündwinkel gibt.

Richtig, Spürbar, ist der Unterschied nicht - aber in dem Messwerten des Fahrzeuges zu sehen und evtl am Verbrauch zu erkennen. (Frühere Zündung, weniger Kraftstoff vei gleicher Leistung)

Ich fahre meinen CC 3.6 jetzt 2,5 Jahre und tanke jetzt seit ca. 6-9 Monaten (kann es nicht mehr ganz genau eingrenzen) Ultimate102. Seitdem verbrauche ich ca. 0,4-0,5L/100km weniger und komme entsprechend 30-40 km weiter. Vielleicht lag es auch nur am Sommer, da jetzt aber der Winter ansteht, kann ich dann in 2-3 Monaten dazu wieder ne Aussage machen.

hallo,

jetzt meine Meinung zu Super E10, Super E5, Super + (ohne Bio-Alkohole) und Super-Super Kraftstoffe über 98 Oktan :D

Leistungszuwachs: je weniger Bio-Alkohole enthalten sind :D um so weniger Ruß-Ablagerungen am Endschalldämpfer :rolleyes:

jetzt tanke ich nur noch Super+, bringt aber wirklich nur was auf der Autobahn, in meinen Regelbetrieb läuft eher die Standheizung im Winterbetrieb, da kann ich keine Verbrauchswerte liefern :(

 

 

Ich kenne einen Lastwagenfahrer der Tankstellen beliefert (auch Markentankstellen). Zum Teil werden die LKW-Tanks nicht gereinigt,es wird gemischt und es wird auch mal der falsche Tankstellentank aufgefüllt! Bemerken tut das niemand denn der Glaube versetzt bekanntlich Berge! Das höhere Oktanzahlen nichts bringen wurde schon in 100 - TV Beiträgen bewiesen. Additive kann man sperat kaufen und wenn man das "Gefühl" hat das der Motor verkokt, dann kann man eine BEDI Reinigung durchführen!

Zitat:

@pierreonline schrieb am 20. November 2017 um 13:12:37 Uhr:

wenn man das "Gefühl" hat das der Motor verkorkt, dann kann man eine BDI Reinigung durchführen!

wenn der Motor verkorkt, dann sollte man weniger Wein trinken.

Wobei ich hier aus der Weinregion auch hauptsächlich nur noch Schraubverschluss kenne :-D

OT vorbei und Spaß muss sein ;-)

Immer wieder dieselbe Diskussion, die auf Halbwissen, Vermutungen und unkommentierten Quellenangaben beruht.

Es wundert mich, dass sich trotz des Internets und dem eigentlich hohen technischen Verständnisse (in so einem Forum) immer noch solche Diskussionen halten können, anstatt nach zwei bis drei Beiträgen hinreichend beantwortet zu sein.

Natürlich sind die Grundkraftstoffe alle nahezu gleich. Das ist diversen Normen und Richtlinien geschuldet und auch der Tatsache, dass nicht jede Tankstelle ihre eigene Raffinerie hat. (Das ist gut!)

Der Unterschied bei den Kraftstoffen liegt ausschließlich im Additiv-Komplex. Hier betreiben die "Kraftstoffhersteller" tatsächlich echte Forschung, um ihr eigenes Additivgebräu weiter zu verbessern. Diese Forschung lassen sie sich auch bezahlen. Da das aber über die herkömmlichen Kraftstoffe kaum noch geht, musste man ein neues Produkt einführen, damit man einen neuen Premiumpreis verlangen kann: Premiumkraftstoffe.

Diese Premiumkraftstoffe sind tatsächlich besser als die herkömmlichen. Allerdings nicht so, wie es die meisten interpretieren. Einmal Premium tanken bringt nichts, außer einen höheren Preis. Sofern der Benzin-Motor nicht für die höhere Oktanzahl bereit ist, nutzt er das (Oktan-)Potenzial gar nicht.

Lediglich das bessere Additivpaket kommt hier zum Tragen. Jedoch auch nicht nach einer Tankfüllung.

Die angepriesenen Sprittspareigenschaften und der rundere Motorlauf beziehen sich lediglich auf Motoren, die bereits durch Ablagerungen z. B. an Einspritzdüsen nicht mehr 100 % sauber sind. Durch ein hochwertiges Additivpaket können solche Ablagerungen aufgelöst werden. Tatsächlich läuft der Motor dann wieder runder und hat einen etwas geringeren Verbrauch. Dazu braucht es kein Fachwissen, um diesen Zusammenhang zu verstehen.

Und jetzt der Knackpunkt. Man müsste je nach "Verschmutzung" einige Tankfüllungen Premium (und möglichst immer das selbe Produkt) fahren, um diesen Effekt zu erzielen. Und das dürften sicherlich zehn Tanks voll sein.

Viele tanken einmal die Goldbrühe und wundern sich, dass nichts passiert. So ist das auch nicht gedacht.

Dass das ganze Geldmacherei ist, stimmt. Dass es alles nur gelogen ist und nichts bingt, stimmt nicht.

Allerdings bringt es eben nur was, wenn der Motor eben auch das Potenzial zur Verbesserung hat, er also entweder Ablagerungen aufweist oder vielleicht auf über ROZ 100 laufen kann.

Leider wird die evtl. Verbesserung im Motorlauf durch den Premiumpreis wieder erschlagen.

Dabei muss es gar nicht mal Premium 100+ sein. Bei wirklich zugesetzem Motor reicht es auch, wenn man statt an der freien Tankstelle einige Zeit mal bei einer Marke tankt, die möglichst viel Aufwand in die Additiv-Forschung steckt (z. B. Aral).

Man darf hier aber keine Wunder erwarten. Das tun aber offenbar viele aufgrund der Werbeaussagen. Die Werbeaussagen sind stark vereinfacht, damit der Laie versteht, um was es geht.

Wenn wir mit unserem technischen Verständnis nur diese abgespeckten Informationen wieder interpolieren, kann dabei Mist rauskommen. Wie am Beispiel mit der Karftstoffeinsparung gut zu verstehen ist. Nicht der Karftstoff an sich spart, sondern die Reinigende Wirkung (sofern möglich) kann nach einger Zeit Kraftstoff sparen. Natürlich nur bis auf das Niveau, das der Motor ursprünglich hatte oder aufgrund seines Verschleißes noch kann.

@BazziSSL

es ist ja gut oder schön zu lesen, was deine Meinung dazu ist, aber es geht ja jetzt wieder nur noch Allgemein um die Reinigungswirkung von Kraftstoffen bzw. Oktan-Werten :rolleyes:

das derartige Kraftstoffe schon über einigen längeren Zeitraum z.B. Einspritzdüsen, Ansauganlagen usw. nachträglich auch wieder reinigen können, ist bewiesen, da hast Du auch zu 100% recht, dies ist keine Mogelpackung :)

da ich aber einen FSI-Motor nutze, der direkt in den Brennraum einspritzt, wie ein Diesel, können diese 'besonderen' Kraftstoffe kaum den Ansaug-Trakt reinigen

wie ich mitgelesen habe, entstehen dort Ablagerungen über die Abgasrückführung (ARG-Ventil) und das so diese den Motor mehr und mehr über einen längeren Zeitraum zusetzen

über Adjektive fest im Kraftstoff und in den verwendeten Motor-Ölen komme ich aber erst nur zu einer Vorsorge :(

PS: leider ist ein Forum immer voll an verschiedenen Meinungen und ich selber lerne hier im Forum dazu, was nicht heißt, das ich keinerlei Ahnung habe

 

 

Zitat:

@tomworld schrieb am 21. November 2017 um 18:20:50 Uhr:

(...)

da ich aber einen FSI-Motor nutze, der direkt in den Brennraum einspritzt, wie ein Diesel, können diese 'besonderen' Kraftstoffe kaum den Ansaug-Trakt reinigen

(...)

Ablagerungen entstehen auch bei Einspritzdüsen direkt in den Brennraum. Es geht nicht (nur) um Verkokungen. Es handelt sich da um Ablagerungen, die unter hohen Drücken und Temperaturen entstehen. Diese Ablagerungen haben gar nichts mit Abgasen oder sonstigen Verbrennungsrückständen zu tun.

Diese Rückstände sind ganz weit hergeholt vergleichbar mit der Verkalkung von Wasserrohren oder besser noch Oxydablagrungen (Rost, Grünspan usw.) Nicht vergleichbar mit einer Verstopfung durch Schmutz (Sinnbildlich für Abgasrückstände).

Das eine bekommst du mechanisch (Lappen und Bürste) oder thermisch (auf der Autobahn "freiblasen") weg und das andere nur noch chemisch (Additive).

Die hochwertigen Kraftstoffe hinterlassen einerseits weniger Dreck und und helfen andererseit chemische Rückstände abzubauen. Das sind zwei unterschiedliche Funktionen.

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