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Vorm Klimakondensator-Tausch restliche Anlage auf Schäden prüfen

Themenstarteram 12. Mai 2020 um 10:08

Moin,

Ich hab nen defekten Klimakondensator.

Da der Tausch nicht ganz billig ist und ich sichergehen will, dass es keine Folgekosten gibt, wüsste ich natürlich gern, ob man die Anlage vorm Tausch soweit testen kann, dass man weiß, dass sie nach dem Tausch auch funktioniert.

Ich war bei einer Werkstatt, die meinten erst, dass sie das prüfen können. Später hieß es aber, dass es irgendwie nicht ging.

Habt ihr da Erfahrungen?

Noch etwas zur Historie:

Der Wagen wurde schon mit defekter Klima gekauft. Es hieß beim Verkauf, dass sie den Klimaservice machen. Als ich ihn dann abgeholt hab lief die Klimaanlage und alles war soweit ok. Ich vermute sie wurde nur nachgefüllt ungeachtet des defekten Kondensators und lief dann so lange, bis das Kältemittel wieder weg war.

Weiß nicht ob das jetzt ein Zeichen dafür ist, dass außer dem Kondensator alles ok ist, oder nicht.

(Da der Verkäufer nicht mehr existiert, kann ich da nichts mehr reißen und bleibe selbst auf dem Problem sitzen... Yay)

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

Grüße, E.T.chen

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Wenn die Werkstatt das nicht prüfen kann, da mach einen großen Bogen um die Werkstatt.

Normal hat jede Werkstatt das Kontrastmittel für die Lecksuche für den Klimakondensator.

Die gehen mit einem Neonlicht den Leitungen, und was zu dem Klimakondensator gehört, nach.

Mit dem Neonlicht sieht man dann das Leck.

Sorry, völlig falsch.

 

Dieses Vorgehen fällt in der heutigen Zeit unter die Kategorie 'Freiheitsentzug bis zu -glaub- 4 Jahren'!!!

 

Auch das, was die Werkstatt gemacht hat (Füllen ohne angemessener Überprüfung) fällt genau in diese Kategorie, und das ist der Punkt, wo Du die Werkstatt in der Ecke hast, falls Du wüstest, welche es war.

 

Rechtlich korrekte Vorgehensweise bedeutet

- restliches Kältemittel absauben

- Anlage mit Stickstoff füllen

- Druckabfall beobachten

- ggfs. Stickstoffschüffler einsetzen

- ggfs. abdichten

- ggfs. erneute Überprüfung

- ...

- Anlage evaktuieren und mit Kältemittel befüllen

:)

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Wenn die Werkstatt das nicht prüfen kann, da mach einen großen Bogen um die Werkstatt.

Normal hat jede Werkstatt das Kontrastmittel für die Lecksuche für den Klimakondensator.

Die gehen mit einem Neonlicht den Leitungen, und was zu dem Klimakondensator gehört, nach.

Mit dem Neonlicht sieht man dann das Leck.

Zitat:

Wenn die Werkstatt das nicht prüfen kann, da mach einen großen Bogen um die Werkstatt.

Normal hat jede Werkstatt das Kontrastmittel für die Lecksuche für den Klimakondensator.

Die gehen mit einem Neonlicht den Leitungen, und was zu dem Klimakondensator gehört, nach.

Mit dem Neonlicht sieht man dann das Leck.

Sorry, völlig falsch.

 

Dieses Vorgehen fällt in der heutigen Zeit unter die Kategorie 'Freiheitsentzug bis zu -glaub- 4 Jahren'!!!

 

Auch das, was die Werkstatt gemacht hat (Füllen ohne angemessener Überprüfung) fällt genau in diese Kategorie, und das ist der Punkt, wo Du die Werkstatt in der Ecke hast, falls Du wüstest, welche es war.

 

Rechtlich korrekte Vorgehensweise bedeutet

- restliches Kältemittel absauben

- Anlage mit Stickstoff füllen

- Druckabfall beobachten

- ggfs. Stickstoffschüffler einsetzen

- ggfs. abdichten

- ggfs. erneute Überprüfung

- ...

- Anlage evaktuieren und mit Kältemittel befüllen

:)

Themenstarteram 12. Mai 2020 um 12:14

Heyho.

Wichtig wäre mir halt nur, dass es neben dem Kondensator keine Undichtigkeiten gibt.

Das der Kondensator hinüber ist, ist offensichtlich.

Gibt es denn ne Methode, wo quasi die Kondensatoranschlüsse abgedichtet werden und dadurch das restliche System so auf Dichtheit geprüft werden kann?

Sorry, weiß nicht, ob ich mich verständlich ausdrücke.

Zitat:

@1.4571 schrieb am 12. Mai 2020 um 10:55:33 Uhr:

Zitat:

Wenn die Werkstatt das nicht prüfen kann, da mach einen großen Bogen um die Werkstatt.

Normal hat jede Werkstatt das Kontrastmittel für die Lecksuche für den Klimakondensator.

Die gehen mit einem Neonlicht den Leitungen, und was zu dem Klimakondensator gehört, nach.

Mit dem Neonlicht sieht man dann das Leck.

Sorry, völlig falsch.

Dieses Vorgehen fällt in der heutigen Zeit unter die Kategorie 'Freiheitsentzug bis zu -glaub- 4 Jahren'!!!

Auch das, was die Werkstatt gemacht hat (Füllen ohne angemessener Überprüfung) fällt genau in diese Kategorie, und das ist der Punkt, wo Du die Werkstatt in der Ecke hast, falls Du wüstest, welche es war.

Rechtlich korrekte Vorgehensweise bedeutet

- restliches Kältemittel absauben

- Anlage mit Stickstoff füllen

- Druckabfall beobachten

- ggfs. Stickstoffschüffler einsetzen

- ggfs. abdichten

- ggfs. erneute Überprüfung

- ...

- Anlage evaktuieren und mit Kältemittel befüllen

:)

Und trotzdem machen das alle:)

 

Wenn man Kältemittel wissentlich in die Umgebung abgibt kostet das bis zu 50.000euro Strafe. Bei einer Auto Klimaanlage kann der Techniker immer noch argumentieren, das der Wärmetauscher bei Überprüfung noch i. O war.

 

Für das abdrücken ohne verflussiger musst du dir für die beiden Anschlüsse Adapter Basteln lassen, ggf hat es aber die Werkstatt, evt nicht jede wie du das selber herausgefunden hast.

 

Wer hat behauptet, der Kondensator sei defekt, wenn keiner in der Lage ist, ihn zu prüfen??

Zitat:

@E.T.chen schrieb am 12. Mai 2020 um 12:14:15 Uhr:

Heyho.

Wichtig wäre mir halt nur, dass es neben dem Kondensator keine Undichtigkeiten gibt.

Das der Kondensator hinüber ist, ist offensichtlich.

Gibt es denn ne Methode, wo quasi die Kondensatoranschlüsse abgedichtet werden und dadurch das restliche System so auf Dichtheit geprüft werden kann?

Sorry, weiß nicht, ob ich mich verständlich ausdrücke.

Es soll offensichtlich defekt sein..

Zitat:

@Spargel1 schrieb am 12. Mai 2020 um 16:13:33 Uhr:

Wer hat behauptet, der Kondensator sei defekt, wenn keiner in der Lage ist, ihn zu prüfen??

Es ist was völlig anderes, zu prüfen ob ein Defekt eines bestimmten Typs vorliegt, oder zu prüfen, dass kein anderer Defekt vorliegt.

Einen undichten Kondensator sieht man u.U. mit bloßem Auge (z.B. bei Stein-Einschlag), die Dichtheit der gesamten restlichen Anlage sicher nicht. Schon erst recht nicht, ohne den kaputten Kondensator vorher repariert zu haben. Absolutes Minimum wäre ein Rohr zwischen den beiden Anschlüssen als "Ersatz-Kondensator" ... ob das aber am Ende wirklich billiger bleibt, als gleich einen neuen Kondensator einzubauen, darf wohl stark bezweifelt werden.

ZItat: Es ist was völlig anderes, zu prüfen ob ein Defekt eines bestimmten Typs vorliegt, oder zu prüfen, dass kein anderer Defekt vorliegt.

Antwort: so isses wenn VK dich angelogen hat ist alles möglich

Themenstarteram 13. Mai 2020 um 9:03

OK, danke für die Antworten.

Der Kondensator ist offensichtlich defekt. Man kann die Steinschläge sehen und die Stellen, wo das Kältemittel ausgelaufen ist.

Dann werde ichs wohl riskieren und das Ding reparieren lassen. Ich hoffe einfach, dass der Rest funktioniert und die Tatsache, dass die Anlage nach der Befüllung kurz funktioniert hat, ein gutes Zeichen ist.

Zitat:

@E.T.chen schrieb am 13. Mai 2020 um 09:03:37 Uhr:

OK, danke für die Antworten.

Der Kondensator ist offensichtlich defekt. Man kann die Steinschläge sehen und die Stellen, wo das Kältemittel ausgelaufen ist.

Dann werde ichs wohl riskieren und das Ding reparieren lassen. Ich hoffe einfach, dass der Rest funktioniert und die Tatsache, dass die Anlage nach der Befüllung kurz funktioniert hat, ein gutes Zeichen ist.

Wie sieht denn diese Stelle aus? Grün-gelb?

@ TE, aus welcher Ecke kommst du?

Zitat:

@E.T.chen schrieb am 13. Mai 2020 um 09:03:37 Uhr:

OK, danke für die Antworten.

Der Kondensator ist offensichtlich defekt. Man kann die Steinschläge sehen und die Stellen, wo das Kältemittel ausgelaufen ist.

Dann werde ichs wohl riskieren und das Ding reparieren lassen. Ich hoffe einfach, dass der Rest funktioniert und die Tatsache, dass die Anlage nach der Befüllung kurz funktioniert hat, ein gutes Zeichen ist.

Ist es auch. Der Kondensator ist das gefährdetste Teil an der gesamten Anlage, zumindest für Undichtigkeiten.

... oder die Welle des Kompressors, weil der Star-Mechatroniker der Fachwerkstatt, die für den Vorbesitzer den Zahnriemen tauschte, den Antriebsriemen des Kompressors derart spannte, dass er nun stirnseitig undicht ist, wie mein Test mit Kontrastmittel zeigt.

Die Kompressorwelle ist bei mir schon zum zweiten Mal die Ausfallursache. Beim ersten Mal, ein anderes Fahrzeug, war es ganz simpler Verschleiß. Dort hatte ich aufgrund der hohen Laufleistung und div. Steinschläge auch den Kondensator im Verdacht, aber Gewißheit brachte dann der Test mit Kontrastmittel.

Um was für ein Auto handelt es sich überhaupt?

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