Voll-Hybrid oder Verbrenner, welche Vor- und Nachteile?
Mich würde interessieren wo eigentlich noch die Vorteile eines Voll-Hybriden bestehen, da diese Generation auch nicht weniger verbraucht als die sparsamen Verbrenner. Vor allem die Japaner als Vorreiter der Voll-Hybriden stehen ja weiterhin sehr auf diese Technik.
Ich sehe da im Vergleich keine Vorteile. Eher sogar Nachteile wenn mal was an dem Antrieb mit Verbrenner/Elektro etwas nicht stimmen sollte.
Würde mich mal interessieren wie andere darüber denken.
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Bei Toyota findest du aber nicht viel, was mit Mercedes von der Optik und Materialien, Farben und Kombinationen mithält, da muss man dann schon zu Lexus gehen. Der Camry ist ok, aber wenn es richtig schick werden soll, dann schaut man sich die Limousinen bei Lexus an.
Wenn ich mir den neuen SL so ansehe, verstehe ich nicht, wer das kauft, wo es bei Lexus den LC gibt. Viel Geld gespart, bessere Qualität, ein Motor der nicht nach 70 bis 120 tkm die Grätsche macht, usw...
Zitat:
@tizzy11 schrieb am 16. Februar 2023 um 08:41:37 Uhr:
Wenn die Verbrenner ab 2035 nach EU-Beschluss nicht mehr als Neuwagen verkauft werden dürfen. Frage, was passiert mit den Voll-Hybriden? Dürfen diese dann auch nicht mehr als Neuwagen verkauft werden oder doch? Wäre schade, da die Technik ja wirklich sehr gut ist.
Haben die einen Verbrennermotor?
Tanken die fossile Kraftstoffe?
Ja?
-> Aus!
Zitat:
@Rael_Imperial schrieb am 16. Februar 2023 um 09:23:14 Uhr:
Haben die einen Verbrennermotor?
Tanken die fossile Kraftstoffe?
Ja?
-> Aus!
Sehe ich grundsätzlich auch so, aber nachdem die Politik auch einen Weg gefunden hat, Verbrenner mit 48V-System als Hybride zu bezeichnen, geht vielleicht ein Verbrenner-Hybrid dennoch durch.
Grüße,
Zeph
Denke auch, das es die Vollhybride dann auch nicht mehr gibt.
Aber wer weiß, was die (deutsche) Autolobby Anfang der 30er Jahre an Jammerargumenten vorlegt und mit der Keule "Arbeitsplätze gefährdet" wedelt.
Ich glaubs erst, wenn es soweit ist.
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Zitat:
@benprettig schrieb am 16. Februar 2023 um 09:09:10 Uhr:
Bei Toyota findest du aber nicht viel, was mit Mercedes von der Optik und Materialien, Farben und Kombinationen mithält, da muss man dann schon zu Lexus gehen. Der Camry ist ok, aber wenn es richtig schick werden soll, dann schaut man sich die Limousinen bei Lexus an.
Toyota macht in erster Linie mal die "automobile Grundversorgung". Glücklicherweise kommen bei Toyota noch Haltbarkeit, Zuverlässigkeit und niedrige Wartungskosten noch vor "Bling-Bling" und Spaltmaßen & Styling. Legt man auf letzteres Wert, dann muss man zu Lexus, dafür ist diese Marke dann da.
Zitat:
@benprettig schrieb am 16. Februar 2023 um 09:09:10 Uhr:
Wenn ich mir den neuen SL so ansehe, verstehe ich nicht, wer das kauft, wo es bei Lexus den LC gibt. Viel Geld gespart, bessere Qualität, ein Motor der nicht nach 70 bis 120 tkm die Grätsche macht, usw...
Hach, der LC. Der wär' mein Traumauto. Steht als Modell hier auf meinem Schreibtisch. Wobei ich nicht wüsste, ob ich den V8 oder den Hybriden nehmen würde. Beides hat seinen Reiz.
Grüße,
Zeph
Wäre auch mein Traum. Aber kann ich mir (noch) nicht leisten. Ich hoffe, dass diese Gebrauchtwagenpreise sich mal normalisieren und der irgendwann mal für 40 Mille zu haben ist. Mein SL ist auch ein Traumauto, aber was daran immer alles zu machen ist, wenn ich nicht selber könnte, wäre es ein Groschengrab. Ich möchte einfach mal nur Pflegen und Wartung.
Zitat:
@tizzy11 schrieb am 16. Februar 2023 um 08:41:37 Uhr:
Wenn die Verbrenner ab 2035 nach EU-Beschluss nicht mehr als Neuwagen verkauft werden dürfen. Frage, was passiert mit den Voll-Hybriden? Dürfen diese dann auch nicht mehr als Neuwagen verkauft werden oder doch? Wäre schade, da die Technik ja wirklich sehr gut ist.
Bis dahin kann noch viel passieren und der Beschluss beliebig oft abgeändert werden. Es heißt ja nur das die Fahrzeuge CO2neutral sein sollen, das ginge ja auch über nachhaltigen Sprit oder man kauft sich über Zertifikate frei.
Zitat:
@Matador 8 schrieb am 16. Februar 2023 um 11:08:30 Uhr:
Was bitte ist "wirklich nachhaltiger" Sprit?
Beispielsweise 100% Bioethanol, oder aus grünem H2 hergestellter synthetischer Kraftstoff. Technisch alles möglich, aber leider sehr energieaufwändig. Ein Verbrenner mit Synthfuel betrieben, bräuchte etwa das 10-15fache an elektrischer Primärenergie ggü. einem BEV.
Grüße,
Zeph
So wie hier?: Klick.
Meiner Meinung nach eine Schnapsidee. Der Wirkungsgrad ist wirklich "mies". Ob so etwas zukunftsträchtig ist?
Das ist sowieso die Schnapsidee, aller Schnapsideen. Ich weis gar nicht was es hier zu diskutieren gibt. Atomstrom ist per se nicht grün, nur CO2-Neutral, ergo kann Wasserstoff damit hergestellt nicht grün sein.
Aufgrund des Wirkungsgrades kann es nicht zukunftsträchtig sein. Habe erst vor kurzem wieder einen Artikel gelesen, wo ein honoriger Professor davon gefaselt hat, dass wir nicht genug Strom für BEV's hätten. Aber synthetische Kraftstoffe sind für ihn schon eine Lösung... Wie auch immer ist OT.
Aber ja, auch wenn ich die Toyota-Hybriden sehr gerne habe, bei Verbrenner-Verbot haben auch sie nichts mehr hier zu suchen. Toyota täte gut daran, bei den BEV's endlich in die Puschen zu kommen.
Zitat:
@Matador 8 schrieb am 16. Februar 2023 um 11:12:53 Uhr:
Meiner Meinung nach eine Schnapsidee. Der Wirkungsgrad ist wirklich "mies". Ob so etwas zukunftsträchtig ist?
Du brauchst wenigstens 7 mal mehr Strom um 100 km mit einem synthetischen Kraftstoff zu fahren als 100 km aus einem Akku. Kannst gerne überlegen wer den ganzen Strom bezahlen soll bzw. umgekehrt, was der Strom nur kosten darf wenn der weiterhin maximal 2€/l kosten sollte.
Übrigens reichts nicht wenn der Wasserstoff "grün" ist - dazu brauchts auch CO2. Kostet rund 50€ je Tonne, also umgerechnet etwa 157€ nur Einkaufskosten des CO2 je Tonne "Benzin". Plus viel Strom. Plus Verfahrenskosten. Schätzungen aus 2019 sagen, dass synthetische Treibstoffe anfangs etwa 5€ je Liter kosten (Herstellung) und Grenzkosten etwa 2,50€/l. Plus Steuern, Transport, Vertrieb und Marge.
Mengenabschätzung: "Synthetische Treibstoffe im Strassenverkehr" erfordern wenigstens weitere 1000 TWH Strom im Jahr, was bei 7000h und 1,5 Gigawatt elektrisch eines Blocks wie ISAR2 auf etwa 10 TWh je "Block" hinausläuft. Also etwa 100 neue AKWs in DE. Plus welche für den Wasserstoff der restlichen Chemie wie Düngemittel/Ammoniak/Nitrate... Auf deutsch: "Vergiss es".
Ich glaube nicht das dies ein Problem ist. Wir beziehen sowieso einen großen Teil unseres Sprits aus dem Ausland, da spielt es keine Rolle wie viel Strom man dafür braucht, weil es nicht aus unserem Netz kommt. Der CO2 Fußabdruck wird dann einfach outgesourct, so wie es bei anderen Produkten schon Usus ist. Hauptsache bei uns ist alles Grün, die Produkte kommen dann halt aus der EU-Außengrenze.