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Vmax beim TDI geregelt - der Beweis

Themenstarteram 21. April 2008 um 22:46

Hallo,

ich les hier schon seit einiger Zeit mit. In Bezug auf unser (fast) aller Baby, der Höchstgeschwindigkeit bei den TDI Motoren, kursieren viele Gerüchte.

Fakt ist: Das Motorsteuergerät regelt beim Annähern an die eingetragene Höchstgeschwindigkeit die Einspritzmenge zurück.

Beweis: Fahrt mal auf der A7 in den Kasseler Bergen Vollgas und der Beifahrer beobachtet mal den Momentanverbrauch.

Am Beispiel Golf V 1,9 TDI 105 PS Fünfgang-Handschalter: Zieht geradeaus und am Berg ca. 12,6 Liter bei Vollast (Momentanverbrauch laut Anzeige. Ist zwar auch getürkt, aber die Relation stimmt). Berg runter rennt er los - und fängt bei GPS 182 km/h das Begrenzen an. Der angezeigte Momentanverbrauch sinkt berg runter bis auf 6-7 Liter bei immer noch Vollgas und 186,x km/h nach GPS gemessen. Man spürt außerdem förmlich wie er eingebremst wird. Laut Tacho sinds dann schon 200 km/h, das sieht schön aus aber mehr auch nicht. Klar, nen Ticken drüber gehts dann noch wenn der Berg steil genug ist. Aber - geregelt wird definitiv.

Des Gleichen beim Golf V GT TDI 170 PS. Ziemlich genau bei 221 nach GPS ist Schluss. Berg runter bringt fast nur noch Minderverbrauch.

Interessant hierbei die Dynamik im 5. Gang, wo er sauber bis knapp in den roten Drehzahlbereich dreht. Im 6. Gang ist deutlich früher Schluss - auch hier wird Ladedruck und Einspritzmenge weich begrenzt.

Die Umsetzung durchs Steuergerät ist bei der Motorapplikation in der Entwicklungsphase sehr einfach: Das recht genaue Drehzahlsignal der ABS-Sensoren ist die Führungsgröße. Geregelt werden Ladedruck und eingespritzte Kraftstoffmenge, sowie der Einspritzzeitpunkt.

Das wird im Konzern auch bei der Produkt - Politik angewendet: Der gleiche Motor ist im Seat Leon FR auf eine Vmax von 214 gedrosselt. Cw x A ist bei diesem Fahrzeug jedoch besser, dem höherpreisigen Golf GT TDI darf er aber nicht gefährlich werden.

Im Audi A3 siehts entsprechend anders aus: Vmax 224.

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17 Antworten

Das ist jetzt nicht wirklich eine Überraschung - oder ?

Hä? Ich bin mit meinem Golf IV mit 115 PS TDI Maschine bergab schon 230 (Tacho) gefahren, dabei hatte ich rund einen Liter weniger Momentanverbrauch laut MFA als die sonst üblichen 11,8 im Volllastbereich. Denke mal der Verbrauch ging zurück weil der Motor leichter lief und nicht weil er meinte abregeln zu müssen (bei noch fast 600 Touren bis zum roten Bereich im 6. Gang). Schluss machen tut er doch erst wenn er in den Begrenzer läuft, warum sonst laufen Fahrzeuge it Chip auch in der V/Max schneller? Bestes Beispiel mein alter 1,4er Golf IV, bei 190 lief er in den Begrenzer, dann war Feierabend, die eingespritzte Menge wurde einfach runtergeschraubt.

Das hat nichts mit der Geschwindigkeit sondern mit Last und Drehzahl zu tun...sicherlich wird auch zum Selbstschutz ab einer bestimmten Drehzahl die Einspritzmenge zurückgenommen...

Das ist bei nem Kollegen seinem neuem Okativa auch so.

Absolut gerade Strecke, der Momentanverbrauch steht stur bei 12L und sobald das Ding auf Tacho 200 kommt sinkt aufeinmal der Momentanverbrauch und es ist sogut wie keine keine Beschleunigung mehr da. Er hält dann einfach nur die Geschwindigkeit !

Hi,

wieso nehmt ihr nicht einfach ein Diagnosegerät, und schaut euch die Einspritzmenge/Umdrehung an.

Wenn er wirklich abregelt ohne an der Drehzahlgrenze zu kommen, muß man halt das richtige Kennfeld wieder aufdrehen,

Macht dir jeder besser Chiptuner, oder halt selber....

mfg,

christian

am 1. Mai 2008 um 11:38

Moin moin miteinander

 

verfolge eure Sorgen um die Abregelung.

Aaalsooo-o: Meine 101 TDI- Haflinger gallopieren robust und zuverlässig

inzwischen 200 tsd Kilometer. Hatte den Wagen (Variant AXR) schon auf 21o laut Tacho und Angst, ich würde ihn bergab kaputtdrehen.Läuft verdammt gut das Ding, ist aber nicht gechippt worden. Kann da irgend wer vor mir mal die Drehzahlbegrenzung ausgebaut haben?

Freue mich auf Tipps, wie ich meine Pferdchen möglichst laaaaange habe.

 

Bis denn mit rauhen Dieselgrüßen

am 1. Mai 2008 um 11:56

Kann gut möglich sein das dein Vorgänger das Auto hat chippen lassen...

Wenn die Kennfelder angepasst wurden rennt der auch verdammt gut bis oben durch.

Beim Kumpel seinen 1,9er TDI wurde halt auch das Kennfeld für die Einspritzmenge so angepasst, dass er bis 4600 U/min die volle Einspritzmenge bekommt. Somit zieht er bis dahin sauber durch ohne das der Vortrieb nachläßt...

mfg

am 1. Mai 2008 um 12:18

Moin Koni

 

und danke für die umgehende Antwort!

Werde wohl mal ne Vergleichfahrt mit nem definitiv normalen

74 KW-Golf machen. Ansonsten hab ich natürlich nichts gegen

ein williges Pferdchen was gern rennt.

Hatte nur die Schattenseiten des Chip-Tunings gelesen und bin zu

dem Schluss gekommen, dass bei der heuzutage empfindlichen

Technik sowas viel schneller ins Auge gehn kann als noch zu unserer

Väter Zeiten. Was waren das doch für großzügige Materialdimensionierungen! Klar, wog alles "etwas" mehr, der Sprit

war noch keine nennenswerte Größe usw. Kein Gegeize wie heute

bei Materialstückkosten.

WAS MACHEN WIR MIT UNSEREN EMPFINDLICHEN KISTEN, WENN ES

MAL WIEDER SCHLECHTERE STRASSEN GIBT? Bei meinem verstellt

sich die Spur ja schon bald , wenn er nur nen Bordstein sieht !

 

Bin ansonsten recht zufrieden mit dem Gölfchen, nur die og. Empfindlichkeiten machen mir etwas Sorgen in Bezug auf Langlebigkeit.

Noch son Ding: ZWEIMASSENSCHWUNGRAD:Kostet 500 Euronen

und wird für mein Empfinden zu früh fällig, so alle 170 tsd KM.Auf das Teil

könnt ich glatt verzichten!Trost: Bei BMW gibts das auch und kostet das Doppelte, hehe (seid mir nicht gram, Ihr BMW-ler!)

LG

am 1. Mai 2008 um 12:34

Hi,

also das 2 Massenschwungrad ist bei seinem TDI gleich raus geflogen und wurde gegen ein normales Einmassenschwungrad ersetzt.

Mit einem vernüftig angepassten Chip sollte sich an der Halbarkeit nix ändern. Nur bei billigen Ebay Chips und solche Powerboxen würde ich die Finger von lassen. Die sind Gift für den Motor und bringen oft nicht die Leistung wie versprochen...

mfg

am 1. Mai 2008 um 12:52

hi Koni

 

das ist ja cool, habe jetzt zwar ein neues 2-massenrad drin, aber das nächts Mal

werd ich das auch so machen.Der Läuft dann aber rauher oder ? Oder viebriert dir die Muttern runter !?

Wie lange halten eigentlich die Pumpe-düse-elemente? Können die im verschlissenen Zustand schaden ?

mfG

Flo

Hab auch schon gehört dass die Motoren eingebremst werden. Allerdings erst seit dem Golf V. Davor noch nicht.

Im dieselschrauber Forum hatte das ein G5-Fahrer erst nachdem von der VW-Werksatt wegen Motorprobleme neue Software eingespielt wurde.

Beim meinen G4 (AXR 74kw) wurde das noch rein mechanisch gelöst. Einfach das Ansaugrohr zum LuFi so klein wählen das er ab 4000U/min und Volllast nicht mehr genug Luft bekommt.

Hab das Rohr durch ein größeres getauscht. Jetzt dreht der Motor bergab locker 4600U/min.

am 1. Mai 2008 um 14:28

Hi,

ja mit dem Einmassenschwungrad läuft er etwas rauer, aber das ist echt nur minimal...

Also selbst mein alter TD nimmt obenrum die Einspritzmenge zurück. Das wird in der Pumpe von Fliehgewichten realisiert. Je höher der Motor dreht, desto weiter gehen die Gewichte nach außen und nehmen so über ein Gestänge die Einspritzmenge zurück.

mfg

am 1. Mai 2008 um 18:32

Hi @ndi

ist ja interessant mit dem Ansaugrohr zum Luftfilter !

Bekommt der dann nicht zuviel Luft ? Könnte ich als "softe" Tuningmethode

ja auch noch machen; gibts bei vw ein dickeres Rohr zum einfach auswechseln?

Was ist mit versicherungstechnisch, de facto erlischt ja schon mit sowas die

ABE , oder?

Gruß Flo

Leistungszuwachs ist nicht zu erwarten. Jedenfalls nicht beim Diesel. Da sind andere Faktoren für verantwortlich.

Ich selbst hab da eher Hinterhoftuning gemacht.

Hab ein 60mm Flexrohr aus Alu genommen und das Rohr neben der Batterie ersetzt.

Dem TÜV hat es nicht interessiert.

Wenn man es richtig machen will dann mit Orginalteile vom R32 DSG.

http://www.motor-talk.de/forum/r32-ansaugung-lmm-t1061896.html

Da gibt es die Teilenummern und Bilder/Einbauanleitung für die Teile.

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