Vielleicht doch noch ein Verbrenner
Hi, ich bin seit einem Jahr im Vorruhestand und fahre nicht mehr als 10000 Kilometer im Jahr.
Zweimal im Jahr in Urlaub ca. 700 Kilometer Hinfahrt.
Jetzt bin ich gerade dabei Angebote für einen Neuwagen einzuholen, einen Plugin Hybrid.
Nicht nur das die Föderung für den Plugin wohl wegfällt ist der Hybrid auch wesentlich teurer als ein Verbrenner.Einige Autoverkäufer raten mir zum Leasing für den Hybrid als ihn zu kaufen.Die Frage die ich mir deswegen gerade stelle ist, ob ich nicht doch wieder einen Verbrenner bzw. Benziner kaufen soll.Wenn ich den dann in 5 Jahren wieder verkaufen sollte, sind die E Autos auch weiter in der Entwicklung.Das Risiko wäre dann das ich den Benziner nicht mehr gut verkauft bekomme.
Wie waren eure letzten Entscheidungen?
292 Antworten
@Fred4712
Ich weiß nicht welche Vorerfahrung du mit BEV hast, aber ich kann dir mit mittlerweile fast 6 Jahren BEV-Erfahrung versichern, dass es kein Problem ist, mit einem BEV in den Winterurlaub zu fahren - das praktizieren wir nämlich jeden Winter, auch bei Schnee und Eis. 😉
Natürlich muss man das entsprechende Fahrzeug auswählen, aber in der Klasse eines 3er BMW, wie es der TE hier sucht, stellt das heute absolut kein Problem mehr dar - mit einem Smart fährt man ja z.B. so oder so nicht in den Familienurlaub, unabhängig vom Antrieb.
Abgesehen davon...
[mod on]
...bitte ich darum, hier keine Grundsatzdiskussion zum besten Antrieb zu führen, die Diskussion sollte sich am Startbeitrag und der aufgeworfenen Fragestellung bzw. mit Bezug auf den Threadersteller konzentrieren. Generelle Grundsatzdiskussionen zu Verkehrspolitik und "bester Antriebsart" bitte im Community-Thread führen - danke.
[/mod off]
@ballex
Positive BEV Erfahrungen vorhanden.
Winterurlaub Erfahrungen vorhanden.
Entsprechend eingestellter Routenplaner sagt man muss von Köln in einen brauchbaren Tiroler Wintersportort mindestens 4 mal halten und mindestens 3 Stunden todschlagen. Kein Spaß mit 2 Kindern.
Z. B. ID.4 mit großem Akku. Mit Dachbox und bei Schneefall auch gerne länger.
Von Füssen aus sollte es kein Problem sein.
Zitat:
@Fred4712 schrieb am 25. Juni 2022 um 23:11:19 Uhr:
Positive BEV Erfahrungen vorhanden.
Winterurlaub Erfahrungen vorhanden.
Aha, aber die Kombination offenbar nicht. 😉
Wenn du von Köln nach Tirol 3 Stunden laden musst, machst du irgendwas bei der Routenplanung falsch. ABRP (nach meinen Erfahrungen sehr genau) schlägt von Köln nach Kitzbühel bspw. 3 Stops und insgesamt 1:23 Std. Ladedauer mit dem ID.4 vor (0°C als Außentemperatur eingestellt, 77kWh, AWD) - andere Fahrzeuge sind noch etwas schneller und selbst bei Eis und Schnee werden da keine 3 Std. laden draus.
ABRP passt schon.
Du musst aber halt auch entsprechende Außentemperatur, Straßenverhältnisse und volle Beladung einstellen.
Dann werden mir für die Fahrt nach Hintertux statt 7 Stunden, 9:20 Stunden angezeigt, inkl 4 Stopps. Dann ist aber noch keine Dachbox dabei, das kann ABRP nicht nur in der Bezahlversion.
Und dann muss in der Hauptferienzeit auch immer die passende Ladesäule frei und funktional sein.
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Die Außentemperatur hatte ich berücksichtigt, siehe oben, aber ich hab's nochmal nach unten angepasst mit -5°C (wobei das für die Gesamtstrecke schon deutlich zu tief angesetzt sein dürfte), 300kg Zuladung + Fahrer und Hintertux als Ziel. Auch da sind wir noch weit entfernt von deinen Angaben.
Ja, Dachbox kann man nicht einstellen, aber so viel Mehrverbrauch wäre das dann auch nicht - wobei wir immer mit Skisack fahren.
Wie gesagt, aus 6 Jahren BEV-Winterurlaubpraxis kann ich dir sagen, dass diese Fahrt mit einem aktuellen BEV kein Problem ist - auch bzgl. freier Ladesäulen.
Bekomme das wie im Bild angezeigt.
Wollte eigentlich einen Ioniq 5 kaufen, der hat keine Durchladefunktion, damit keinen Skisack. Weiß nicht wie es bei ID.4 oder Enyak ist. Der große Akku würde auch nie gebraucht, ausser bei dieser einen Urlaubsfahrt. Das ist nicht nachhaltig und nicht effizient.
Da wir einen kleinen BEV haben schaue ich an ersten/letzten Ferientagen öfter mal nach Ladesäule Auslastungen. Da ist schon öfter alles belegt.
Ergänzung.
350 Kilo Gepäck, 0 Grad und leichter Regen
Ich kann dir nicht sagen, was du bei ABRP anders eingestellt hast als ich. Das was bei mir ausgespuckt wird (siehe oben), deckt sich aber wie gesagt mit Erfahrungen aus der Praxis bzw. echter Fahrten in die Alpen (auch zur Ferienreisezeit).
Der ID.4/Enyaq hat meines Wissens (optional) eine Durchladeeinrichtung.
Wenn meine Kinder nicht mehr mit in Urlaub fahren und ich nicht mehr in den Ferien fahren muss, wird es ein BEV, bis dahin muss es ein PHEV richten.
Kann es sein, dass du EnBW als bevorzugtes Ladenetzwerk eingestellt hast? Denn es werden nur EnBW Ladesäulen angezeigt. Ich mache das auch, da ich bevorzugt mit EnBW und deren Karte laden möchte. Aber bei der einen längeren Fahrt sollte man auch Ionity und Fastned etc. betrachten, auch wenn dadurch die Ladekosten etwas höher sind.
Zitat:
@hydrou schrieb am 26. Juni 2022 um 08:05:17 Uhr:
Kann es sein, dass du EnBW als bevorzugtes Ladenetzwerk eingestellt hast? Denn es werden nur EnBW Ladesäulen angezeigt. Ich mache das auch, da ich bevorzugt mit EnBW und deren Karte laden möchte. Aber bei der einen längeren Fahrt sollte man auch Ionity und Fastned etc. betrachten, auch wenn dadurch die Ladekosten etwas höher sind.
Verstehe dein Posting nicht. Mit EnBW kann man schon seit einiger Zeit bei Ionity und Fastned laden. Bei ARBP habe ich nur Filterungsmöglichkeiten nach Ladetarif gefunden, nicht nach Ladesäulen-Betreiber.
notting
Im Schneeregen will man aber schon sieben Stunden lang durchfahren und nicht nach jeweils anderthalb Stunden Fahrt eine 20minütige Pause machen. Es ist ja Urlaub! Das sehe ich schon ein.
[/ironie]
Für viele beginnt der Urlaub erst am Urlaubsort. Die verpassen die ganze Vorfreude und den Weg. Jeder wie er mag!!
… interessante Diskussion! Der Autokauf wird also an letztendlich ca. 2x2 Stunden Ladedauer (Hin- und Rückfahrt - 1-2 Stunden Pause bei der Fahrt sind ja anscheinend akzeptiert) im Jahr festgemacht und diese 4 (in Worten vier) Stunden sind der Grund weshalb man sich die restlichen 8.756 Stunden (im Jahr) mit einem Verbrenner rumschlägt, den man eigentlich nicht braucht/will.
Doch, man kann entweder nach Betreibern oder nach Kartenanbietern filtern. Mache ich mit EnBW als Ladekartenanbieter, weil ich dann an den EnBW-eigenen Säulen nur 0,46 €/kWh zahle. Natürlich könnte ich auch an Fremdsäulen laden, dann aber für 0,49 €/kWh bzw. 0,79 €/kWh.
Findet man unter "Network preferences" -> "Use exclusively and prefer", dann plant ABRP nur mit EnBW-eigenen Ladesäulen.
Zitat:
@Fred4712 schrieb am 26. Juni 2022 um 00:08:08 Uhr:
...
Da wir einen kleinen BEV haben schaue ich an ersten/letzten Ferientagen öfter mal nach Ladesäule Auslastungen. Da ist schon öfter alles belegt.
...
Was ich mich auch schon bei Diskussionen bezüglich Stau auf der Ferienreise, oder Flugchaos, oder überfüllte Bahnen usw. immer mal wieder gefragt habe:
Warum um alles in der Welt scheinen alle Urlaubswilligen zu glauben, sie müssten unbedingt gleich am ersten Tag los, oder am allerletzten Tag zurück, und warum meint einfach jeder, unbedingt mindestens 8 Uhr früh loszumüssen?
Diese Frage ist aber nicht BEV spezifisch.