Vertrauen in Gebrauchtwagenhändler verloren

Hallo zusammen,

ich war vor kurzem bei zwei VAG-Vertragshändlern und die Art wie deren Gebrauchtwagen verkauft werden, ist unterirdisch.

Erster Vertragshändler teilt mir erst nach der Probefahrt mit, dass die Lackdichte an der Motorhaube erhöht ist, aber laut Vorbesitzer es sich nicht um einen Unfallschaden handelt. Da läuten bei mir alle Alarmglocken.

Zweiter Vertragshändler teilt mir mit, dass der Gebrauchtwagen ein Nichtraucherfahrzeug ist, obwohl es im Innenraum bestialisch nach Rauch stinkt.

Kann man mittlerweile nicht mal Vertragshändlern vertrauen?

Ärgerlich ist, dass diese Probleme immer erst vor Ort angesprochen werden und ich deshalb nicht mal 100 km Anfahrt in Kauf nehmen würde, da man immer wieder enttäuscht wird. Aufgrund des leergefegten Gebrauchtwagenmarktes bleibt allerdings einem nichts anderes übrig.

75 Antworten

Zitat:

@PHIRAOS schrieb am 16. Juli 2023 um 11:40:08 Uhr:



Zitat:

@MvM schrieb am 16. Juli 2023 um 08:27:10 Uhr:


Ich erkenne mit der Beschreibung nichts, was nun außergewöhnlich ist.
Wie hoch waren denn der Ankauf- und Weiterverkaufspreis, dass du nicht schlecht gestaunt hast?

Ich denke mal die Kritik bezieht sich darauf, dass die/der Händler bei der Inzahlungnahme die Nadel im Heuhaufen suchen, um den Preis zu drücken, im Gegenzug dazu dann aber kaum in die Aufbereitung des Wagens stecken oder scheinbar die "Ersparnisse" nicht an den nächsten Käufer weitergeben.

Das ist jetzt aber auch nicht die Überraschung, oder?

Nicht wirklich.

Ich kaufe mir gar kein Auto mehr, bzw. so lange nicht, bis die Reparaturpreise höher liegen als ein gebrauchtes vergleichbares Auto. Dieser Fall wird wohl nie eintreten bei den absurden Gebrauchtwagenpreisen. Ob ein Auto heute 2 oder 15 Jahre alt ist, macht bei normaler Nutzung auch nicht viel aus. Keinen Bock mich wieder mit dubiosen Händlern und trickreichen Privatpersonen rumzuärgern.

Zitat:

@OpolAstor schrieb am 23. Juli 2023 um 10:44:02 Uhr:


.....
Ob ein Auto heute 2 oder 15 Jahre alt ist, macht bei normaler Nutzung auch nicht viel aus. Keinen Bock mich wieder mit dubiosen Händlern und trickreichen Privatpersonen rumzuärgern.

äääh - spröde, poröse Kunststoffteile/Schläuche, kaputte Stossdämpfer, Korrosion an Karosserie, Fahrwerk, AGA, diverse Ventile, Druckregler, Sensoren, die kaputtgehen?!.......

das sind alles solche Sachen, die ab ca. 10 Jahre Alter ein Thema sind - das Alter spielt also schon eine wichtige Rolle

BTT:

wir haben vom Audi Vertragshändler ein einjähriges Fahrzeug gekauft - da wurde genau erläutert, was bei der Aufbereitung gemacht wurde (z.B. Smartrepair/Lackierung am Türeinstieg u.ä.), inkl. Fotodokumentation

würde die Erfahrungen des TS nicht verallgemeinern, wenn es um Vertragshändler geht.....

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Rost ist doch heute nur noch selten ein Thema. Gummiteile und Dichtungen kann man tauschen. Sensorik gibt es oft vom Schrotthändler mit Gewährleistung. Das ist alles viel preiswerter als sich was anderes zu holen. Bei meinem Auto kenne ich wenigstens die Historie.

Zitat:

@OpolAstor schrieb am 23. Juli 2023 um 14:56:10 Uhr:


Gummiteile und Dichtungen kann man tauschen.

Meist zu Mondpreisen, da spezifische Formteile. 🙄

Das sind alles Probleme, die du vielleicht mit einem deutschen Auto hast. Meine Japaner haben solche Gebrechen noch nie gezeigt. Klar, hier und da etwas Rost, mal ein defekter Stoßdämpfer und neue Bremsen, das ist immer drin. Verschleiss halt.

Zitat:

@OpolAstor schrieb am 23. Juli 2023 um 14:56:10 Uhr:


Rost ist doch heute nur noch selten ein Thema. Gummiteile und Dichtungen kann man tauschen. Sensorik gibt es oft vom Schrotthändler mit Gewährleistung. Das ist alles viel preiswerter als sich was anderes zu holen. Bei meinem Auto kenne ich wenigstens die Historie.

ich erinnere nur mal an den Rost bei Mercedes ....

und ob olle Kunststoff-Gebrauchtteile oder Sensorik vom Schrotti besser sind, als die kaputten, die man austauschen muss, ist auch immer so eine Sache

Zitat:

@OpolAstor schrieb am 23. Juli 2023 um 10:44:02 Uhr:


Ich kaufe mir gar kein Auto mehr, bzw. so lange nicht, bis die Reparaturpreise höher liegen als ein gebrauchtes vergleichbares Auto. Dieser Fall wird wohl nie eintreten bei den absurden Gebrauchtwagenpreisen. Ob ein Auto heute 2 oder 15 Jahre alt ist, macht bei normaler Nutzung auch nicht viel aus. Keinen Bock mich wieder mit dubiosen Händlern und trickreichen Privatpersonen rumzuärgern.

Ich gehe da noch einen Schritt weiter. Ein Neuwagen hat ca. 2000 Euro Wertverlust im Jahr, also lohnen sich die Reparaturen. Dabei sind auch die vergangenen und zukünftigen Reparaturen zu beachten. Hat der Wagen keine Probleme gemacht, und es sind keine weiteren abzusehen, kann man für eine Reparatur auch den dopelten Preis ausgegeben. Die Raparatur ist zwar nicht wirtschaftlich, aber die Spekulation, dass man jetzt erstmal Ruhe hat.

Inspektionskosten zählen nicht, weil es Sowieso-Kosten sind, die auch beim Neuwagen anfallen.

Das ursprüngliche Thema drehte sich ja um die Seriösität von Autohändlern.
Diese kann nciht generell, aber doch recht häufig angezweifelt werden.
Andererseits kann aber ein Autohändler auch ncit jede einzelne Komponente eines Gebrauchtwagens sehen und kennen.

Was Ihr jetzt diskutiert, ist die Sinnhaftigkeit, ältere Autos zu nutzen.
Diese ergibt sich aus Einkauf (Modellauswahl, fachkundige Begutachtung) und Pflege / Wartung.

Unser Zweitwagen wird bald volljährig und funktioniert preiswert.
V.a. weil auch Kosten für teurere Reparaturen die hohen Kaufpreise über Jahrzehnte nicht erreichen. Außerdem benötigen auch neue Autos Service.
So ein älteres Fahrzeug ohne Garantie kann man gutenb Gewissens alle 3 Jahre / 30.000 Km zum Service bringen und ansonsten immer mal drüberschauen und alle relevanten Defekte sofort beheben.

Wenn dann ein sehr teures Teil defekt geht, bekommt man immer noch ein paar Hunderter vom Bastler / Schlachter.
Dann kauft man das nächste ältere Auto.

Und zwar nur vom seriösen Privatverkäufer der den Wagen länger im Eigentum und gewartet hatte.

Wenn ich mri ansehe was ein einigermaßen vernünftiger Kleinwagen heute kostet, bin ich raus. Ich gebe keine 25.000 Euro für so etwas wie einen Polo aus. Dann lieber alt und 5.000 Euro.

Zitat:

@Kugar schrieb am 25. Juli 2023 um 06:52:06 Uhr:


Das ursprüngliche Thema drehte sich ja um die Seriösität von Autohändlern.

So sieht es aus.

Zitat:

@Kugar schrieb am 25. Juli 2023 um 06:52:06 Uhr:


Was Ihr jetzt diskutiert, ist die Sinnhaftigkeit, ältere Autos zu nutzen.

Das ist aber hier nicht das Thema. Zurück zum Topic, bitte.

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