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Verrostete Bremsscheiben - Chancen auf Garantie/Kulanz ??

Hallo Zusammen,

ich habe im Mai 2017 meinen VW Golf7 BJ 12/2015 beim VW Händler mit 12.500 km gekauft. Das Auto hat jetzt knapp 25.000 km drauf und leider bin ich diese Woche mit erheblichen Mängeln (Bremsscheibe 2. Achse links Tragbild mangelhaft) nicht durch den TÜV gekommen.

Die seehr rostigen Bremsscheiben sind mir bereits beim Kauf aufgefallen, allerdings ließ ich mich vom Verkäufer abspeisen mit der Aussage, das käme vom Stehen bei Ihnen am Hof und gebe sich durch die Abnutzung beim Fahren von selbst.

Nix wars, der Rost blieb und ich hatte beim 1. Service im Dez17, etwa 7 Monate nach dem Kauf - den Servicemechaniker nochmal darauf hingewiesen. Der ging allerdings nicht weiter drauf ein (er sei ja nur der Mechaniker), sagte mir sie könnten die Bremsbeläge tauschen wenn ich möchte, die hätten sie auf Lager... .. Allerdings wurde ich beim Abholen auch nicht darauf hingewiesen dass die Bremsen in schlechtem Zustand wären oder Ähnliches.. und ließ es deshalb auf sich beruhen.

Es ärgert mich extrem dass ich das Auto insgesamt nun 1,5 Jahre und nur 12500 km draufgefahren habe und jetzt die Bremsscheiben auf meine Kosten tauschen darf, obwohl der Mangel ja offensichtlich schon beim Kauf bestanden hat (habe ich natürlich nicht schriftlich).

Im Kauf enthalten waren die "sorgenfreie Garantie bis ins 5. Fahrzeugjahr" sowie "sorgenfrei 2 Jahre Wartung", d.h. 2x kostenloser Service inklusive. Ich gehe davon aus, dass ich bei Verschleißteilen hier mit Garantie keine Chance habe. Oder gibt es auch auf Verschleißteile eine bestimmte Garantie (nach Lebensdauer und gefahrerer km)? Klar bin ich Wenigfahrer was sich auch nicht gerade positiv auf den Rost auf den Bremsen ausgewirkt hat, aber wiegesagt bestand der schlechte Zustand bereits beim Kauf. Ich habe ein Foto angehängt aus den Originalbildern der Kaufanzeige, ich finde dass das darauf schon gut zu sehen ist.

Hat jemand Erfahrungen wie man hier beim Händler/Werkstatt noch etwas erreichen könnte?

Danke und Gruß!

-20-10
Beste Antwort im Thema

Bitte nicht so tun, als kennen andere Hersteller das Problem nicht.

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Wie gesagt, die Technik funktioniert schon immer so. Wenn nach 4 Wochen schon ernsthafte Probleme auftreten würden, wären die Autos kaum zu verkaufen. Ist aber wohl nicht so. Monatelanges Abstellen irgendwo ohne irgendwelche Vorbereitungen ist aber nicht nur wegen Bremsenrost nicht ganz unproblematisch und nicht so vorgesehen.

Der nächste will vielleicht sein Auto auf dem Meeresgrund parken und nach 10 Jahren reinspringen und losfahren. Irgendwo muß halt alles seine Grenzen haben, wenn das Ganze bezahlbar bleiben soll. :)

Zitat:

@Andy@Audi80 schrieb am 12. Dezember 2018 um 11:11:09 Uhr:

Dann würde das System ja nix bringen wenn eine Leitung kaputt ist und dort der Druck verloren geht.

Hat man mit der elektrischen Feststellbremse nicht einen Elektromotor hinten links und rechts?

Ist aber trotzdem so.

Mit einem Elektromotor, der während der Fahrt Bremsbeläge betätigt und löst, und das noch an der spurstabilisierenden Hinterachse kommst Du durch kein Sicherheitskonzept.;)

Während der Fahrt werden die Bremsen hydraulisch betätigt (und zwar an allen 4 Rädern), nicht per Stellmotor.

Auch bei per Taster abgebremsten Fahrzeugen mit elektr. Feststellbremse, die im Stand mit Elektromotörchen bremsen.

Zitat:

@mg18 schrieb am 12. Dezember 2018 um 23:03:04 Uhr:

 

Aus diesen Gründen fordere ich auf die Lauffläche wirkende Klotzbremsen für alle Strassenfahrzeuge. Wenn technisch umsetzbar zwingend aus Grauguss. Danke

Eben, das hat früher auch jahrzehntelang funktioniert.

Ok, der Belag ist manchmal nach vorne weggeflogen, aber das sollte man ja konstruktiv lösen können.

https://www.google.de/imgres?...

Dann ist ja ein Auto mit mechanischer Feststellbremse im Vorteil, gesetzt dem Falle das die hydraulischen Bremskreise ausfallen sollten (ist denke ich mal sehr unwahrscheinlich) kann ich dann immernoch am Hebel ziehen um das Auto zum stehen zu bringen und man kann dosieren sodass man sich nicht gleich dreht.

Zitat:

@Matsches schrieb am 13. Dezember 2018 um 06:43:20 Uhr:

Zitat:

@Andy@Audi80 schrieb am 12. Dezember 2018 um 11:11:09 Uhr:

Dann würde das System ja nix bringen wenn eine Leitung kaputt ist und dort der Druck verloren geht.

Hat man mit der elektrischen Feststellbremse nicht einen Elektromotor hinten links und rechts?

Ist aber trotzdem so.

Mit einem Elektromotor, der während der Fahrt Bremsbeläge betätigt und löst, und das noch an der spurstabilisierenden Hinterachse kommst Du durch kein Sicherheitskonzept.;)

Während der Fahrt werden die Bremsen hydraulisch betätigt (und zwar an allen 4 Rädern), nicht per Stellmotor.

Auch bei per Taster abgebremsten Fahrzeugen mit elektr. Feststellbremse, die im Stand mit Elektromotörchen bremsen.

Warum nicht ,es gibt Systeme mit einem Motor. Opel hats.

Nein, auch Opel betätigt während der Fahrt seine Bremsen nicht mit dem Motor der Feststellbremsen.

Dies tut derzeit kein Hersteller.

Zitat:

Notbremsfunktion Wenn die Betriebsbremse ausgefallen ist kann eine Notbremsfunktion durch Ziehen und Halten des Schalters aktiviert werden. Die Bremsleuchten werden eingeschaltet und ein akustisches Warnsignal ertönt. Dabei entspricht die Funktion des Schalters des einen normalen Handbremshebels. Ist die Fahrzeuggeschwindigkeit über 7km/h erfolgt der Eingriff über einen vom ABS Steuergerät eingeleiteten hydraulischen Druckaufbau an allen vier Rädern. Ist die Geschwindigkeit kleiner als 7 km/h wird die elektromechanische Feststellbremse aktiviert. Gleichzeitig wird bei betätigtem Gaspedal das Motormoment zurück genommen und die evtl. eingeschaltete Geschwindigkeitsregelanlage ausgeschaltet.Solange der Schalter betätigt wird bremst das Fahrzeug ab. Sobald der Schalter losgelassen wird, wird die Bremsung unterbrochen. Die maximale Verzögerung liegt bei ca. 6 m/s. Die Bremswirkung ist ähnlich wie bei einer Vollbremsung. Um eine Fehlbedienung (Auslösung durch den Beifahrer) zu vermeiden, wird die Notbremsung deaktiviert, wenn durch den Fahrer weiter beschleunigt wird

Falls jemand interessiert ist: web page

7km/h ist doch auch noch Fahrt und bis (bzw. ab) dahin werden die Stellmotoren bewegt, das musst du schon richtig kommunizieren ;).

Zitat:

@Matsches schrieb am 13. Dezember 2018 um 14:51:50 Uhr:

Nein, auch Opel betätigt während der Fahrt seine Bremsen nicht mit dem Motor der Feststellbremsen.

Dies tut derzeit kein Hersteller.

Zitat:

@Matsches schrieb am 13. Dezember 2018 um 14:51:50 Uhr:

Zitat:

Notbremsfunktion Wenn die Betriebsbremse ausgefallen ist kann eine Notbremsfunktion durch Ziehen und Halten des Schalters aktiviert werden. Die Bremsleuchten werden eingeschaltet und ein akustisches Warnsignal ertönt. Dabei entspricht die Funktion des Schalters des einen normalen Handbremshebels. Ist die Fahrzeuggeschwindigkeit über 7km/h erfolgt der Eingriff über einen vom ABS Steuergerät eingeleiteten hydraulischen Druckaufbau an allen vier Rädern. Ist die Geschwindigkeit kleiner als 7 km/h wird die elektromechanische Feststellbremse aktiviert. Gleichzeitig wird bei betätigtem Gaspedal das Motormoment zurück genommen und die evtl. eingeschaltete Geschwindigkeitsregelanlage ausgeschaltet.Solange der Schalter betätigt wird bremst das Fahrzeug ab. Sobald der Schalter losgelassen wird, wird die Bremsung unterbrochen. Die maximale Verzögerung liegt bei ca. 6 m/s. Die Bremswirkung ist ähnlich wie bei einer Vollbremsung. Um eine Fehlbedienung (Auslösung durch den Beifahrer) zu vermeiden, wird die Notbremsung deaktiviert, wenn durch den Fahrer weiter beschleunigt wird

Falls jemand interessiert ist: web page

Hast du gelesen was ich geschrieben hab?

Opel hat nur einen Stellmotor für die Feststellbremse.Er ersetzt quasi nur den Handbremshebel.

@Destructor

Zitat:

@Destructor schrieb am 13. Dezember 2018 um 01:05:32 Uhr:

Also beim BMW hat die Betriebsbremse nichts mit der Feststellbremse zu tun, da war die Betriebsbremse bestens, ist ja ne Scheibenbremse. Beim Suzuki ist es aber in der Tat die gleiche Bremse, da war aber auch die Betriebsbremse nicht gut und grenzwertig ungleichmäßig, hat der Prüfer sogar noch als Hinweis mit notiert.

Ich weiss aber auch nicht was so speziell an meinen Verhältnissen sein soll.

Ich hab 2 Wohnsitze, der Suzuki steht an meinem 2. Wohnsitz welchen ich nur im Urlaub oder an manchen Wochenenden besuche. Da ist es noch relativ planbar wann das Auto länger steht (wobei ich nicht der Einzige bin der das Auto dort nutzt und ich daher alle Anderen Nutzer auch instruieren muss), ich könnte dort zumindest bevor ich wieder zu meinem Hauptwohnsitz fahre die Handbremse lösen und Unterlegkeile drunter legen, mache ich inzwischen auch so.

Mein Hauptwohnsitz liegt in der Stadt, dort steht mein Hauptauto, früher der BMW, heute der Audi, da ich fast alles mit dem Fahrrad erledigen kann wird das Auto je nach Wetter und Transportbedarf genutzt.

Da kommt es durchaus vor das die Autos länger stehen ohne das es geplant war.

Ich finds eben nur ziemlich lächerlich das es bei einem modernen Auto nötig sein soll sich um sowas Gedanken zu machen.

Bei der Scheibenbremse wird darüber gejammert wenn bei Manchen nach 3 Jahren die Scheiben verrostet sind, bei der Trommelbremse wird aber die Tatsache das sie nach 4 Wochen Standzeit festgammelt als "Stand der Technik" akzeptiert.

Ich bin wirklich nicht begeistert davon irgendwelche blöden Workarounds zu finden nur weil die Technik nicht so funktioniert wie sie soll.

Grüße

Alexander

Ich hab vielleicht die Lösung für dein Problem.Hier

Ganz normal. Um dem Problem entgegenzuwirken kann man 1x jährlich die hinteren Bremsen zerlegen. Also Beläge raus, alles säubern und wieder zusammenbauen.

Nennt sich Vorsprung durch Technik (das Problem gibts auch in der VW Premiumedition)

Bei der HU mault der Prüfer eigentlich ständig. Aber mit der Variante zerlegen, halbwegs den den Rost runterhobeln und gscheid freibremsen kommt man trotzdem irgendwie über die HU.

Neue Scheiben bringen nix. Das Problem hast in 1 - 2 Jahren wieder.

Hat mit VW nix zu tun. Dasselbe Problem hatte ich am Opel. Da sogar extrem: Beläge backten über einen Monat Standzeit so fest, dass es beim Anfahren den Belag von der Trägerplatte riss.

Jein, die Sättel bei VW sind schon der billigste Dreck. Der Quattro hat ja noch die besseren hinten (mit Edelstahl gleichblechen), beim A1 gleiten die Beläge direkt am Gusseisen. Da gleitet nix!

Ich kenne ja nur die von Golf 4+5, aber die sind nicht schlechter als das, was zuvor am Opel dran war.

 

Generell gefallen mir aber diese Schwimmsattelbremsen nicht. Sind ja eigentlich auf gute Gängigkeit angewiesen, aber schon nach einigen Jahren geht da nur noch Rost auf Rost.

Wir fahren 2 Autos aus dem VW Konzern, einmal einen New Beetle und einmal einen VW Passat.

Der Passat wird flott bewegt, viel gebremst, mehr gefahren. Tragbild hinten: Katastrophal, seit 4 Jahren. Bremsleistung dennoch mehr als gut. HU deswegen auch kein Problem gewesen bisher.

Den New Beetle lassen wir auch öfter mal stehen, wird tendenziell langsamer gefahren und weniger gebremst. Rost oder schlechtes Tragbild? Nein, absolut Perfekt.

Zumindest der New Beetle hat die Original VW "Economy" Scheiben drin. Was im Passat drin ist, weiß ich nicht, hab ich so übernommen. Aber die Unterschiede sind wirklich extrem.

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